Tradition und Glauben

Cor orans – die geplante Zerstörung

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Man muss etwas sehr gut kennen, um es zerstören zu können. So weiß man aus der Militärgeschichte, dass es genügte nur einen Bergpass zu besetzen, eine Brücke zu sprengen oder an einer Stelle den Nachschub abzuschneiden, um die Schlacht oder gar den ganzen Krieg zu gewinnen. Kennen Sie sich mit dem Bau von Industrieanlagen aus, so wissen Sie, dass das Anbringen einer einzigen zu kleinen Pumpe oder eines falsch ausgelegten Ventils zur Katastrophe führen wird, weil diese Fehlkonstruktion eine Kettenreaktion freisetzen wird. Um etwas zu zerstören, braucht man aber nicht nur das Know-How, sondern auch die kriminelle Energie oder die Bosheit. Eine jede Fehleranalyse kommt irgendwann einmal an den Punkt, an welchem man annimmt, dass man bewusst und willentlich oder unbewusst und unwillentlich mit einer falschen Prämisse arbeitete. Woran sieht man aber, dass es eine falsche Prämisse war? An den Auswirkungen. Wenn das sozialistische Wirtschaftsmodell überall auf der Welt nach 70 Jahren zusammenbrach, so erfolgte dies deswegen, weil es in seinem Ansatz (kein Privateigentum, Priorität des Kollektivs) falsch war. Reform hin oder her. Wenn die Reformen des Vatikanum II überall auf der Welt zum Zusammenbruch der Kirche führten, dann waren sie falsch. Punkt.

Nehmen wir mal die folgende Prämisse an:

I. Man wollte durch das Zweite Vatikanische Konzil der Kirche zum Aufschwung verhelfen, welcher in:

  1. Anzahl der Priesterberufungen,
  2. Anzahl der Ordensberufungen,
  3. Anzahl der Katholiken,
  4. Halten an der katholischen Lehre
  5. wachsender Heiligkeit

messbar ist.

Da alle Maßstäbe 1) bis 5) negativ sind, muss man zugeben, dass das Konzil sein Ziel nicht erreicht hat. Dennoch macht man auf dem Wege der Konzilsreformen weiter. Wir müssen also annehmen, dass unsere Ausgangsprämisse falsch war und die richtige lautet:

II. Man wollte durch das Zweite Vatikanische Konzil die irdische Kirche zerstören, was in:

  1. schwindender Anzahl der Priesterberufungen,
  2. schwindender Anzahl der Ordensberufungen,
  3. schwindender Anzahl der Katholiken,
  4. schwindendem Halten an der katholischen Lehre
  5. schwindender Heiligkeit

messbar und erfolgt ist.

Da man das Ziel (II) erreicht hat, so macht man erfolgreich bis zur Endzerstörung oder dem diabolischen Endsieg weiter. Macht das Sinn? Und wie!

Das Problem die zweite, richtige Prämisse anzunehmen, ist psychologischer Natur. Man weigert sich zu glauben, dass die Männer der Kirche die Kirche hassen und diese zerstören wollen. Aber genau das tun sie, sie tun es bewusst, weil sie Gott hassen und „diesen Bullshit“ nicht glauben. Woran glauben sie denn? An eigene Lust, Macht, Geld und Vergnügen, weil sie diabolische Narzissten sind. Warum verlassen sie die Kirche nicht? Weil sie nirgendwo an dieses Geld kommen werden, um sich z.B. Stricher und Kokain zu leisten. Auch an keine solche Macht. Denn die eigentliche Lust besteht in der Zerstörung, welche man so verpackt, dass die Opfer das Gift als eine Medizin runterschlucken werden. Das ist eben das Diabolische dabei. Es sind Saboteure Gottes, Saboteure der Heiligkeit. Es bereitet einem CIA-Maulwurf, der von innen heraus z.B. die Al-Kaida zerstört auch Lust das Werk des Gegners zu zerstören, es so zu tun, dass es keiner merkt und das Vertrauen der Feinde zu genießen. Mutatis mutandis einem KGB-Agenten bei der CIA. So denken diese Priester, Bischöfe und Kardinäle, so denkt Bergoglio. Das Ziel ist die Zerstörung, je mehr Ärgernis, desto besser. Nach uns die Sintflut!

Je mehr man aber im geistlichen Leben fortschreitet, desto mehr lernt man auch den Widersacher Gottes kennen. Der Teufel ist ein geistliches Wesen und er hat ausschließlich geistliche Prioritäten. Geld, Sex und Macht sind ihm gleich, er verwendet sie nur als Mittel zum Zweck. Wir haben in unserer Redaktion schon viele, technische und persönliche Probleme gehabt, aber niemals so viele wie von der Veröffentlichung der Übersetzung des Textes Papst Franziskus versus kontemplative Orden von Hilary White. Der Teufel hasst wirklich die kontemplativen Nonnen und er fürchtet sie. Warum? Weil sie Heiligkeit generieren. Nehmen wir ein Beispiel. Sie sind vermögend und haben viele Geldanlagen: A, B, C und D. Gleich wie viel Sie bei Kursverlusten bei A, B und D einbüßen, die Anlage C bringt Ihnen immer so viel, dass Sie davon überleben können. Würden Sie die Anlage C abstoßen, so sind Sie bald pleite, weil nichts Sicheres reinkommt. Das Ziel von Bergoglio ist nicht nur immer mehr Sünde, Sakrileg und Ärgernis in die Welt zu rufen – dies wäre mit Geldverlust gleichzusetzen – sondern langfristig zu bewirken, dass keine Heiligkeit produziert wird – keine Geldanlage C.

Wodurch wird Sünde verursacht?

  1. Amoris Laetitia – sakrilegische Kommunion für Ehebrecher,
  2. Mitis Iudex – Ungültigkeitserklärung auf Verlangen, faktischer Ehebruch und (a).

Geplant sind:

  1. Aufhebung des Priesterzölibats – Verringerung der Gnadenkraft der Sakramente
  2. Frauenpriestertum – keine Sakramente

Durch (a) und (b) wird Sünde produziert, durch (c) und (d) Gnade reduziert. Wer produziert denn noch Heiligkeit, d.h. wer bringt Gott ein wohlgefälliges Opfer des Gebets, der Sühne, der Keuschheit dar? Ausschließlich weiblichen kontemplativen Frauenorden.

Was sind 99,9% unserer Priester?

Ungläubige, modernistische, homosexuell/heterosexuelle Konkubinarier. Bei Bischöfen ist der Koeffizient 2, bei Erzbischöfen 3, bei Kardinälen 4 zu setzen.

Was sind 99,9% unserer tätigen Frauenorden?

Verweltlichte, aktivistische Wirtschaftsunternehmen.

Was sind 99,9% unserer tätigen Männerorden?

Verweltlichte, aktivistische Wirtschaftsunternehmen, die ungläubige, modernistische, homosexuell/heterosexuelle Konkubinarier enthalten.

Was sind 99,9% unserer Laien?

Das wissen Sie doch selbst …..

Welche Geldanlage bringt also noch überhaupt Geld? Die kontemplativen Frauenorden. Daher ist ihre geplante Zerstörung absolut logisch und strategisch nachvollziehbar. Sie sollen aufgelöst, zu Föderationen zusammengelegt werden, ihr Nachwuchs, falls sie welchen haben, soll indoktriniert und vertrieben werden. Wer wird denn noch in einen kontemplativen Frauenorden eintreten, wenn sie diese Regelungen kennt? Niemand und darum geht es ja. Der Schlag gegen die kontemplativen Frauenorden ist, allem Anschein zum Trotz, der verheerendste der gesamten Bergoglio-Herrschaft. Denn, wenn Sie auch fast pleite sind und dennoch eine einzige Einkommensquelle haben, dann können Sie sich mit der Zeit emporarbeiten. Haben Sie aber keine Einkommensquellen, dann ist das nicht mehr möglich. Die kontemplativen Frauenorden waren wirklich die einzige, verbleibende Einkommensquelle der nachkonziliaren Kirche, welche zwar viel geringer als die vorkonziliare ist, dennoch aber noch vorhanden war. Jetzt soll auch noch diese Gnadenquelle trockengelegt werden.

„Was geht es uns an? Wir haben doch unsere Familien.“

Sehr viel, denn es wird so sein als würde kein  Niederschlag  verdunsten und sich kein Regen bilden. Der Wasserkreislauf wäre unterbrochen, das Wetter auseinander reguliert, der Polarstrom würde zu fließen aufhören. Die Konsequenzen werden bald sichtbar sein. Wenn Sie als Vater und Mutter sich über die Verrohung der Sitten in der Schule Ihres Kindes Sorgen machen, dann setzte diese Verrohung im Jahre 1962 an als der Schalthebel der Heiligkeit umgelegt wurde. Man begann Gott weniger zu opfern und Ihn weniger anzubeten, sodass sich die dämonische Dunkelheit ausbreiten konnte, welche jetzt alles verschlingt. Es war nicht „die Gesellschaft“, es war die Kirche, welche am 1962 den geistlichen Kampf aufgab. Es ist ein spiritueller Kampf, mit spirituellen Mitteln, mit spirituellen Eliteeinheiten – den kontemplativen Nonnen, die sich noch irgendwie halten, aber jetzt ausgemerzt werden sollen. Der Teufel hasst die Nonnen, er hasst die Reinheit, die Keuschheit, er hasst auch die Frauen, weil eine Frau, Maria, ihn bezwungen hatte. Jeder Katholik hat marianisch zu sein, weil er in seinem Innern Christus zur Welt bringt, dem er in sich die Wohnstätte bereitet. Aber nicht jeder ist so rein, keusch und aufopferungsbereit wie eine kontemplative Nonne. Deswegen haben sie einen höheren Umrechnungsfaktor als wir. Stellen Sie sich vor in Ihrer Gemeinde gebe es eine Kopfsteuer von 10% Ihres Einkommens und dorthin würde ein Milliardär ziehen. Seine 10% wären doch mehr als die Steuergelder aller Bewohner zusammengenommen. Genauso ist es auch mit dem Generieren der Heiligkeit. Deswegen hat der Teufel die Heiligen so sehr verfolgt, weil für ihn nur die Qualität und nicht die Quantität zählt. Beten wir mehr, opfern wir mehr, vielleicht wird Gott sich unserer aller erbarmen. Amen.

 

 

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