Tradition und Glauben

Dämon auf dem Bett oder die Todesstunde

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Es stimmt wirklich, was hl. Alfons von Liguori über die Todesstunde schreibt:

Einerseits werden ihn die bösen Geister quälen. Beim Tode bieten diese fürchterlichen Feinde alle Gewalt auf, um die Seele zu Grunde zu richten, da sie im Begriffe steht, aus diesem Leben zu scheiden. – Sie wissen es, dass ihnen wenig Zeit übrig bleibt, um sie zu gewinnen, und dass sie, wenn sie selbe jetzt verlieren, sie für immer verlieren.

Der Teufel kommt zu euch mit einem großen Zorne herauf, weil er weiß, dass er wenig Zeit hat. (Offb 12,12) Und nicht bloß ein einziger Teufel wird er sein, der dann versuchen wird, sondern unzählige, die den Sterbenden umgeben werden, damit er zu Grunde gehe. Ihre Häuser werden voll Drachen sein. (Jes 13,21)

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) war fast bis zum Ende beim Sterben seiner Mutter im Krankenhaus, die einen plötzlichen Herzinfarkt und wohl auch einen Gehirnschlag erlitt. Sie konnte nicht mehr sprechen, schaute aber ängstlich in eine Ecke, wo man niemandem sehen konnte. Sie sah aber jemanden. DSDZ war damals noch nicht so in der Dämonologie bewandert wie jetzt, dachte sich aber, dass es wohl die Dämonen sind, denn Kameras zeichnen manches auf, was wir nicht sehen können.

So sieht es dann aus

Die Mutter des DSDZ erhielt die Letzte Ölung und reagierte so, als wäre ihr ein Stein vom Herzen gefallen, sie seufze so auf als würde sie sagen:

So, jetzt bin ich über den Berg. Jetzt bin ich sicher!

DSDZ klärte sie auf, was sie alles noch erleben wird und dass die Dämonen, die sie vielleicht jetzt sieht, kein Anrecht auf sie haben. Sie blickte sehr erstaunt, dass er weiß, was sie sieht und war beruhigt. DSDZ kann sich nicht erinnern, ob die ängstlichen Blicke nach der Letzten Ölung ganz wegfielen oder nur weniger wurden. Seine Mutter hatte zu ihren Lebzeiten „an so ein Unsinn nicht geglaubt“, dann sah sie aber das, woran sie nicht glaubte. Alles endete gut und sie hatte einen guten Tod.

Wie viele Seelen gehen aber täglich verloren, weil ihnen ihre Priester und Bischöfe sagen, dass es keinen Teufel und keine Hölle gibt, sodass sie nicht zu befürchten haben? Unzählige und diese Geistlichen werden dafür natürlich die Rechenschaft abgeben, eben in der in Abrede gestellten Hölle. Sicherlich ist die Lektüre von hl. Alfons nicht einfach, aber sie ist wahr. Wenn man sich beizeiten vorbereitet, dann braucht man sich in der Todesstunde weniger zu fürchten.

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