Der Wille Gottes Teil 17

* * *

Hingabe an Gottes heiligen Willen

T. u. W., München 1637

Wie mein Gott will, ich bin bereit, Er ist mir lieb vor allen.

Auf dieser Welt mich nichts erfreut, als Ihm nur zu gefallen.

Kein Freud, noch Leid mich von Ihm scheidt,

kein Trübsal, Angst und Schmerzen.

Soll’s sein, so sei’s! Mein Gott der weiß,

daß ich Ihn lieb von Herzen.

Wie mein Gott will, es mir gefällt in allen meinen Sachen.

Ich habe Ihm alles heimgestellt, Er kann’s zum besten machen.

Es ist umsonst, kein Witz noch Kunst hilft wider Gottes Willen.

Soll’s sein, so sei’s! Er doch wohl weiß, Sei’n Willen zu erfüllen.

Wie mein Gott will! Bis in den Tod soll mich von Ihm nichts scheiden.

Gern will ich Trübsal, Angst und Not um Seinetwillen leiden.

Allein ich bitt’, daß Er mich nit dort laß zuschanden werden.

Soll’s sein, so sei ‘s! Ins Paradeis fahr ich von dieser Erden.

Soll’s sein, so sei’s! Wie mein Gott will, Sein Wille ist der Beste!

Er hat mir schon gesetzt ein Ziel, daran halte ich mich feste.

In Freud und Leid, zu aller Zeit, helf‘ ich Sein Werk vollbringen.

Soll’s sein, so sei’s! Lob, Ehr und Preis will ich Ihm ewig singen.

Niemand von uns lebt für sich selbst, und niemand stirbt für sich selbst. Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir also leben oder sterben, wir gehören dem Herrn“ (Röm 14, 7 8).

Eine echte Tugend erkennt man daran, daß sie unser Wollen dem Willen Gottes angleicht, besonders wenn der Wille Gottes unseren Neigungen widerspricht.

Eingebildete Tugenden erkennt man daran, daß sie in rührseligen Träumen schwelgen. Der sicherste Weg zu Gott besteht darin, seinen Willen zu tun.“

Kardinal Saliège

 

 

Tradition und Glauben – Angebot

7 Tage gratis lesen – testen Sie uns!

Monatsabo nur 19,99 € im Monat

Jahresabo nur 149,99 € im Jahr

Besuchen Sie unseren Online-Shop

Unser Coaching-Angebot für Sie!

Kommentar verfassen

error: Content is protected !!
%d Bloggern gefällt das: