Tradition und Glauben

Die Don-Leone-Sex-Wochenendbeilage

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Anhand der Diskussionen, die unsere Zölibatsreihe auf gloria.tv auslöst, stellen wir fest, dass die allermeisten Katholiken die katholische Lehre über die Ordnung des Geschlechtlichen, um das vermaledeite Wort „Sexualität“ an dieser Stelle nicht zu verwenden, überhaupt nicht kennen. Und interessanterweise diejenigen, die sich für sehr katholisch halten. Die nachkonziliare Kirche hat wirklich die ganze Arbeit geleistet, da wir solche Sätze lesen wie:

„Sexualität hat ihren Ursprung in Gott.“

„Zölibat gab es in der Urkirche nicht. Es ist eine spätere Erfindung.“

Beides stimmt nicht. Beides ist Mainstream Denken der deutschen Schnittmenge Staat-Staatskirche. Wir werden noch viel, viel schreiben müssen, um überhaupt die katholische Ehelehre darzustellen, denn wenn man sie überhaupt kennt, so kann man sie entweder annehmen oder verwerfen.

Was ist der primäre Ehezweck?

Das Zeugen der Kinder, um:

  1. das Menschengeschlecht zu erhalten,

  2. Seelen Gott und der Kirche zuzuführen,

  3. die Zahl der Erwählten zu vollenden.

Fast alle bleiben beim Punkt 1. stehen, aber das ist nur ein weltliches, horizontales Denken. Man soll Kinder deswegen zeugen, damit die Seelen dieser Menschen zur Anschauung Gottes kommen, damit die irdische Kirche ihre Mitglieder vermehrt, damit die wahre Religion sich verbreitet, damit mehr Gutes durch gute Menschen sich auf der Welt verbreitet, damit schließlich die Zahl der von Gott Erwählten, siehe unsere Prädestination/Reprobation-Reihe vollendet wird. Ja, liebe Leserinnen und Leser, das Leben ist zwar ein Kampf, aber es ist auch schön. Es ist schön und wertvoll, wenn man die Kirche kennt und in Gnaden lebt. Sicherlich hat Gott für jedes Ehepaar eine bestimmte Anzahl von Kinder von Anbeginn an vorgesehen, welche sicherlich mehr als der deutsche Durchschnitt von 1,54 Kind pro Frau beträgt. Und all diese Kinder nicht gezeugt zu haben, ist eine schreckliche Unterlassungssünde. Jeder Geschlechtsakt, der eine bewusste Verhütung umfasst, ist eine Todsünde, so leben 99,9% aller verheirateten Katholiken in Todsünde und daher sind sie bei der Zölibatsthematik so irritiert. Sie können in der Ehe ehelichen Sex fast ohne quantitative Beschränkungen haben, Moraltheologen sprechen von dreimal pro Woche, je zweimal in der Nacht, was sie als zulässig und nicht übertrieben ansehen. Aber keine Verhütung, auch keine „natürliche“ Verhütung, da hier auch die Intention der Verhütung vorliegt. Sex zu haben ist eine eheliche Pflicht oder eine „Schuld“ (debitum), wie es die Moraltheologie ausdrückt. Aber dabei sollen Kinder herauskommen und zwar so viel, wie viel Gott gibt, was nicht für den Menschen vorauszusehen ist. Sonst wissen die Menschen mit sich selbst nichts anzufangen, insbesondere Frauen und die kinderlose Ehe oder Ehe mit 1,54 Kinder verdaut sich selbst. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass heutzutage Männer in Europa 14 Kinder zeugen sehr gering, weil die Spermienanzahl dermaßen drastisch reduziert wurde – Stichwort „Spermageddon“ – (Von wem? Gute Frage!), dass, sollte dieser Trend anhalten, in der nahen Zukunft es überhaupt keine Kinder geben wird. Dies bedeutet, dass sehr viele Paare ohnehin unfruchtbar sind oder sehr wenig fruchtbar, was sie jedoch nicht wissen, da sie ständig verhüten.

Anbei erinnern wir an die Beiträge von Don Pietro Leone und vertrösten auf eine geplante Reihe über den ehelichen Sex und die ehelichen Pflichten. Diese Reihen wurden bereits auf Polnisch geschrieben, so müssen sie nur noch von DSDZ [dem Schreiber dieser Zeilen] übersetzt werden. Sonst wird die vorherrschende Religion in Deutschland bald Islam werden, weil Sie, liebe Leserin und lieber Leser, sich nicht vermehren wollen.

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