Die priesterlose Zeit bricht ein

Als wir vor einigen Jahren anfingen Beiträge über Hauskapellen und private Andachten zu veröffentlichen, wußten wir nicht, dass diese Vorschläge so schnell aktuell sein würden. Wir haben jetzt im siebten Jahr des bergoglianischen Zeitalters das praktische Verbot des öffentlichen Gotteskultes wegen einer angeblichen Epidemie, die unserer Ansicht nach nichts mehr als die übliche Frühjahrsgrippe ist.

Natürlich rechtfertigt diese Krankheit, wäre sie auch tatsächlich vorhanden, die Aussetzung der konstitutionellen Freiheiten wie der religiösen Freiheit. Natürlich hätte die DBK sich Anwälte anheuern können, um den angeblich staatlichen Gottesdienstverbot vor dem Verfassungsgericht auszufechten. Wenn die DBK es gewollt hätte, was sie nicht tat. Sie hassen einfach Gott und alles, was mit dem Kult Gottes zusammenhängt.

Wir sind in der praktisch priesterlosen Zeit angelangt, sodass diese Zeilen und Ratschläge aus der Zeit der Französischen Revolution plötzlich an Aktualität gewinnen. Zuerst kam das Konzil, dann der Novus Ordo, schließlich Bergoglio und jetzt haben wir die Aussetzung des Gotteskultes und keine Sakramente mehr. Nicht die Revolution hat es gemacht, sondern die hierarchische Kirche. Wenn man Priester geworden ist, um “das System von innen heraus auszuhebeln”, dann hat man es vorerst geschafft.

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