Tradition und Glauben

Die verspätete Benedikt-verteidigt-sich-Wochenendbeilage

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Da DSDZ am Samstag völlig siech und krank mit Benommenheit und Schwindelgefühl im Bette lag und gestern, als er zumindest schon sitzen konnte etwas für die Ämter ausfüllen musste, so konnte die einigermaßen gewohnte Wochenendbeilage am Samstag nicht veröffentlicht werden. Wenn man zu nichts anderem als zum Liegen fähig ist, dann geht die Gesundheit wirklich vor. Wir wollen dennoch die Wochenendbeilage in der Woche nachholen und uns hauptsächlich auf Fremdtexte stützend etwas zu den zwei Briefen Benedikts an Kardinal Brandmüller schreiben. Diese Briefe, von der BILD-Zeitung veröffentlicht, sehen wie folgt aus:

Brief 1:

Benedikt XVI Brief

Brief 2:

Benedikt Brief 2

Es gibt eigentlich nur zwei Seiten, welche diese Briefe der BILD übergeben haben konnten. Brandmüller oder Benedikt. Wir tippen auf den ersten, der schon langsam genug hat und altersbedingt nicht mehr lange leben wird. Da wir unter unseren Lesern auch oder sagen wir hauptsächlich normale Menschen und keine Konspirationsfanatiker haben, so nehmen wir doch einmal an, dass diese Briefe echt sind.

Und was für ein Benedikt-Bild wird aus ihnen sichtbar?

Genau so eins, welches wir hier seit langem darstellen und hier ein Eigenzitat:

  • Ratzinger war ungläubig, d.h. er hat die Realität der katholischen Dogmen indirekt geleugnet.

  • er konstruierte sich seine eigene „Theologie“, welche ihn berühmt machte und

  • ihm die höchsten Ämter der Kirche sicherte

  • welche er durch seinen Rücktritt, vom Papstamt, zerstörte.

  • Ratzinger/Benedikt ist mit sich selbst im Reinen, weil seine Tat seinem „Glaubensbegriff“ entspricht.

  • Er wird für uns beten, vielleicht, dass wir zur Abwechslung nicht „vor den Wölfen weglaufen“.

Benedikt scheint es wirklich daran zu liegen, was Kardinal Brandmüller von ihm denkt. Nicht, dass Millionen Katholiken den Glauben verlieren, sondern dass ein „Kollege“ und Akademiker glauben könnte Ratzinger sei ungebildet und er wisse nicht, dass Päpste zurückgetreten sind (Brief 1).  Aber, lieber Benedikt, sie waren danach kein Papst, sondern nur ein Kardinal. Papa emeritus gibt es nicht. Verstanden? Es kann nur einen Papst geben und keinen Alterswohnsitz für emeritierte Päpste. Dieses Amt ist keine „dogmatische Entwicklung“, sondern es wurde von Christus selbst geschaffen. „Weide meine Schafe. Gehe nicht in Rente“. Was macht Benedikt?

  • Er liest die FAZ und sollte mehr beten.
  • Liest irgendwelche italienische Literatur.
  • Sorgt sich, was auch der Kardinal von ihm denkt.
  • Sorgt sich um das Ansehen seines vergangenen Pontifikats.

Eitel, eitel, eitel. Und hier wieder ein Eigenzitat aus dem Beitrag über die Letzten Gespräche:

Gott kommt da recht am Rande vor, wie ein heiliges Bild im Hintergrund einer bayrischen Stube. Wenn er sich zurückgezogen hatte, um mehr zu beten, was er, wie er offen zugibt, nicht einhält, dann hat es wirklich nichts gebracht. Denn wir treffen einen wirklich säkularisierten älteren Herrn, der Plattitüden von sich gibt […] Kann man am Rande des Grabes wirklich so banal sein? Ist da wirklich nichts mehr?

Ja, da ist wirklich nichts mehr. Leser die hoffen, dort irgendwelche mystischen Tiefen entdecken zu können, werden sehr enttäuscht sein. Aber der zeitliche Kontext ist viel interessanter. Der eine Brief stammt vom 9.11.2017, der andere vom 23.11.2017. Was passierte dort im Vatikan? Der unvergleichliche Blog Call me Jorge  ist das eine nachschlagenswerte Quelle:

  • am 1. November 2017 veröffentlichte die BBC die Frage: „Ist der Papst katholisch?“
  • am 3. November 2017 veröffentlicht der Vatikan die Anliegen des hl. Vaters, die in Richtung einer Einheitsreligion weisen
  • am 31. Oktober 2017 erscheint eine vatikanische Briefmarke zum Lutherjahr
  • am 30. Juni 2017 Franziskus entlässt Kardinal Müller

Es passierte also direkt vorher allerhand und das Bergoglio-Pontifikat, dank Benedikt, passiert ja seit 2013. In bei all dieser Apostasie und Untergang hat Benedikt nichts Besseres zu tun als die FAZ zu lesen oder das italienische Buch „La rinuncia“. Oh bitte! Benedikt hält sich aber überhaupt nicht an die Vorgaben, die er im ersten Brief angibt, wie die unvergleichbare Ann Barnhardt zeigt, deren Zusammenstellung wir uns hier übersetzend bedienen:

Ich habe mit dem Papa emeritus eine Situation zu schaffen versucht, in der ich für die Medien absolut unzugänglich bin und in der völlig klar ist, dass es nur einen Papst gibt.

Den Medien absolut unzugänglich, Video 1:

Den Medien absolut unzugänglich, Video 2:

Den Medien absolut unzugänglich und völlige Klarheit, wer der Papst ist, Video 3:

Völlige Klarheit, wer der Papst ist, Foto 1:

Völlige Klarheit, wer der Papst ist, Foto 2:

Völlige Klarheit, wer der Papst ist, Foto 3:

Den Medien absolut unzugänglich und völlige Klarheit, wer der Papst ist, Video 4 (Kardinäle knien vor Benedikt, auch einem Kardinal?):

Den Medien absolut unzugänglich und völlige Klarheit, wer der Papst ist, Video 5 (Benedikt betritt zeremoniell die Heilige Pforte):

Es wurde von einigen bemerkt, dass Benedikt den zweiten Brief an Brandmüller mit dem apostolischen Segen beschloss:

DSDZ würde dem keine große Bedeutung beilegen. Benedikt hat sich wohl durch die Macht der Gewohnheit verschrieben. Er ist 91, hält Bergoglio für hochgebildet, so müssen wir ein wenig Nachsicht mit ihm üben. Dennoch ist es interessant, weil es:

  • einen Papa emeritus de facto und de iure nicht geben kann, denn ein Nicht-Papst kann keinen apostolischen Segen geben.
  • ein Kardinal, sollte Benedikt einer sein, ist zu keinem apostolischen Segen fähig.

Früher hat die Entourage die alten oder abgedankten Könige vor ihnen selbst beschützt, indem man sie nicht frei herumlaufen ließ, damit sie die eigene Legende zerstören konnten. Hätte sich Benedikt wirklich in ein Kloster zurückgezogen und bis zum Ende seines Lebens geschwiegen, so hätte er seine eigene Legende noch retten können. Denn daran liegt ihm schon, an der Kirche und der Rettung der Seelen leider nicht. Und so wird er nichts retten können: weder seine Vergangenheit, noch sein Pontifikat, noch seine Seele, denn seine Amtssünden schreien wirklich zum Himmel. Aber wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, wo das Tragische wirklich ins Komische umschlägt, wenigstens bei DSDZ.

Zu der eigentlichen Wirklichkeit zurückkommend, seien wir daran erinnert, dass heute am 24.09 die Kirche das Fest „Barmherzige Maria“, auch „Maria vom Loskauf der Gefangenen“ feiert auf Lateinisch Beatae Mariae Virginis de Mercede. Merces – bedeutet „Lohn, Belohnung, Wohlergehen“ etc. So ist die Mutter Gottes drei Männern unabhängig voneinander erschienen, dem hl. Petrus Nolasco, dem hl. Raymund von Pennafort und dem König Jakob von Aragonien und ließ sie einen Orden zum Loskauf von christlichen Gefangenen gründen, die in die islamische Gefangenschaft (keine Kulturbereicherung!) gefallen waren. Ein Orden wurde 1218 gegründet, die islamischen Mauren aus Spanien vertrieben, welche Franziskus über Italien wieder nach Europa als „Flüchtlinge“ einlässt.

Was lernen wir daraus?

Gott ist kein Ökumenist und die Mutter Gottes auch nicht. Heute hat DSDZ auch die Dokumente zur Existenzgründung (noch keine Ordensgründung) seinem Finanzamt unterbreitet, weil das marianische Datum dazu anregte. Warum konnte denn Maria diesen drei Männern erscheinen? Keinen Kindern wohlgemerkt. Weil sie wohl ein offenes Ohr hatten und nicht in Sünde lebten. Gott weiß sich schon seine Leute auszusuchen, die seinen Willen auch tatsächlich erfüllen. Ist Ratzinger so einer? Natürlich nicht. Er ist dennoch Papst. Es ist wirklich unwahrscheinlich, dass er, wie sich Ann Barnhardt wünscht, noch bekehrt und Busse tut für all das, was er uns eingerichtet hat. Aber es schadet nicht kurz für ihn zu beten. Wenn er stirbt haben wir eine theoretische Sedisvakanz und eine praktischen Besetzung durch den Antipapst Bergoglio. So weit ist es gekommen! Aber verzagen wir nicht, denn es ist wirklich alles andere als langweilig und die Mutter Gottes wird uns schon beschützen, wenn wir ihr vertrauen und kämpfend ihren und Gottes Willen tun. Amen.



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