19. November: Fest der hl. Elisabeth von Thüringen

Elisabeth, eine Tochter des Königs Andreas von Ungarn, begann von Kindheit an Gott zu fürchten; und mit der Zunahme an Alter nahm sie auch zu an Frömmigkeit. Dem Landgrafen Ludwig von Hessen und Thüringen zur Ehe gegeben, erfüllte sie mit nicht geringer Sorgfalt das, was Gott zukommt, als das, was ihrem Manne zukam. Sie pflegte nämlich zur Nachtzeit aufzustehen und lange dem Gebet zu obliegen; sie widmete sich verschiedenen Übungen der Barmherzigkeit und erwies mit großem Eifer Dienste den Witwen, den Waisen, den Kranken und den Bedürftigen; und als eine schwere Hungersnot das Land bedrückte, verteilte sie in freigebiger Weise das Getreide aus ihrem Hause. Die Aussätzigen nahm sie gastfrei auf und küßte deren Hände und Füße. Für die Pflege und Ernährung der Armen aber erbaute sie ein geräumiges Krankenhaus.

Kirchengebet

O Du Gott der Erbarmung, erleuchte die Herzen Deiner Gläubigen und laß uns auf die glorreichen Fürbitten der heiligen Elisabeth das Glück der Welt verachten und uns allezeit himmlischen Trostes erfreuen. Durch unsern Herrn. Amen.

Quelle: Erzpriester Stefan, Das kirchliche Stundengebet oder das römische Brevier, Bd. 2: Ostern mit Schluss des Kirchenjahres, Regensburg 1927, 1285 f.

Wenn Sie o.a. Kirchengebet mit der Intention einer Ablassgewinnung beten, empfangen Sie einen Ablaß, den Sie für sich selbst oder für die Armen Seelen verwenden können. (Enchiridion indulgentiarum (1999) Nr. 21 § 1: “Ein Teilablass wird einem Gläubigen gewährt, der an einem beliebigen Heiligentag, der im Kalender vermerkt wurde, zu Ehre dieses Heiligen fromm ein aus dem Messbuch entnommenes oder ein anderes rechtskräftig approbiertes Gebet verrichtet”) . Quelle

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