Tradition und Glauben

19. November: Elisabeth von Thüringen – Festtage III

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Elisabeth, eine Tochter des Königs Andreas von Ungarn, begann von Kindheit an Gott zu fürchten; und mit der Zunahme an Alter nahm sie auch zu an Frömmigkeit. Dem Landgrafen Ludwig von Hessen und Thüringen zur Ehe gegeben, erfüllte sie mit nicht geringer Sorgfalt das, was Gott zukommt, als das, was ihrem Manne zukam. Sie pflegte nämlich zur Nachtzeit aufzustehen und lange dem Gebet zu obliegen; sie widmete sich verschiedenen Übungen der Barmherzigkeit und erwies mit großem Eifer Dienste den Witwen, den Waisen, den Kranken und den Bedürftigen; und als eine schwere Hungersnot das Land bedrückte, verteilte sie in freigebiger Weise das Getreide aus ihrem Hause. Die Aussätzigen nahm sie gastfrei auf und küßte deren Hände und Füße. Für die Pflege und Ernährung der Armen aber erbaute sie ein geräumiges Krankenhaus.

Nachdem sie aber mit diesen und vielen anderen heiligen Werken ihr Leben in gottgefälliger Weise zugebracht hatte, kam schließlich das Ende ihrer Wanderung, das sie ihren Hausangestellten vorher mitteilte. Und während sie, die Augen fest gen Himmel gerichtet, in Betrachtung göttlicher Dinge versunken war, wurde sie von Gott wunderbar gestärkt und nachdem sie mit den Sakramenten versehen worden, entschlief sie in Vereinigung mit dem Herrn. Und alsbald geschahen an ihrem Grabe sehr viele Wunder. Als Gregor IX. von diesen gehört und sie regelrecht untersucht hatte, fügte er sie selbst in das Verzeichnis der Heiligen ein.

Pontian, ein Römer, war Vorsteher der Kirche unter dem Kaiser Alexander; dieser ließ den heiligen Papst, weil er den christlichen Glauben bekannte, nach der Insel Sardinien mit dem Priester Hippolytus abführen. Dort hatte er für den Glauben an Christus viele Bedrängnisse zu leiden und schied am 19. November aus dem Leben. Sein Leib wurde unter Papst Fabian von der Geistlichkeit nach Rom überführt und am Bestattungsort der Kaiser an der Via Appia beerdigt. Er regierte 4 Jahre, 4 Monate, 25 Tage. Er hielt zwei Weihetage im Monat Dezember, an denen er 6 Priester, 5 Diakone und für die verschiedenen Orte 6 Bischöfe weihte.

Kirchengebet

O Du Gott der Erbarmung, erleuchte die Herzen Deiner Gläubigen und laß uns auf die glorreichen Fürbitten der heiligen Elisabeth das Glück der Welt verachten und uns allezeit himmlischen Trostes erfreuen. Durch unsern Herrn. Amen.

Quelle: Erzpriester Stephan, Das kirchliche Stundengebet oder das römische Brevier, Bd. II, Regensburg 1927, 1087 f.

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