Erzbischof Vigano blickt durch oder das Konzil ist schuld! (4 von 6)

Erzbischof Vigano zeigt sehr deutlich die Abwärtsspirale des Nachkonziliarismus: von den ökumenischen Treffen mit den orthodoxen Schismatikern angefangen bei der Rezitation der Koranverse in katholischen Kirchen bis zur Pachamama im Vatikan. All das diente der Vorbereitung der Einheitsreligion, die nicht mehr katholisch ist. Der Frosch wurde langsam 60 Jahre lang gekocht. Jetzt ist er tot. Vigano schreibt:

Und es ist überraschend, dass die Menschen weiterhin darauf bestehen, die Ursachen der gegenwärtigen Krise nicht untersuchen zu wollen, sondern sich darauf beschränken, die gegenwärtigen Exzesse zu beklagen, als wären sie nicht die logische und unvermeidliche Folge eines vor Jahrzehnten inszenierten Plans.

Er stellt sich also die Frage, die wir uns hier andauernd stellen. Sind Leute wie Kardinal Müller, Brandmüller, Caffara, Burke und Schneider oder Benedikt XVI. wirklich so dumm, um die Ursachen nicht erkennen zu können, oder sind sie nur zu feige die Konsequenzen daraus zu ziehen? Das letztere wird wohl zutreffen, denn Erzbischof Vigano ist zu seinen bitteren Erkenntnissen in der Verbannung und im Versteck gekommen. Manchmal muss man alles verlassen, um alles zu gewinnen. Vigano schreibt:

Die Prälaten, die die Dubia an Franziskus sandten, zeigten meiner Meinung nach dieselbe fromme Naivität […]

Vielleicht war es aber keine Naivität, sondern das Absichern der eigenen kirchlichen Karriere, indem man etwas tut ohne richtig etwas zu tun. Die ausbleibende brüderliche Ermahnung zeigt uns, dass es am fehlenden Mut, nicht an fehlenden Argumenten liegt. Schade.

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