Grevenbroicher Tagblatt, Homo-Ehe oder Absurditäten werden wahr

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) hat schon oft die Erfahrung gemacht, dass seine absurdesten Ideen, welche aus Bierlaune heraus gesagt der Unterhaltung dienen sollten sich entweder bewahrheiten oder eine versteckte Wahrheit zur Tage fördern. Und so schrieben wir im Beitrag Vultum Domini quaerere oder es geht ums Geld:

Dass Kardinal Marx von München an keinem Erhalt eines Klosters interessiert ist, liegt auf der Hand, der er braucht ein „entsprechendes Ambiente“ für die Segnung der Homo-Ehen und solch ein altes Frauenkloster kommt da wie gerufen.

Bevor uns eine fromme Seele wieder mal an den Kopf wirft:

Wie können Sie nur ….

hier ein paar Fakten.

Obwohl uns die Idee, dass ein Ordinariat deswegen an einer Klosterübernahme interessiert ist, um dort Homo-Ehen zu segnen abstrus vorkam, so waren wir doch nicht so weit von der Wahrheit entfernt, denn dieses findet unter ein wenig veränderten Vorzeichen bereits statt. Dies berichtet ngz.online im Artikel: Grevenbroicher Standesamt traut nicht mehr im Kloster Langwaden. Worum geht es? Dass die Zisterzienser aus Langwaden ihre ehemalige Klosterbibliothek den standesamtlichen Trauungen seit 2007 zur Verfügung stellten, was anscheinend über eine gewisse Zeit auch Homo-Ehen inkludierte. Hier Originaltext aus ngz.online:

Die Langwadener Zisterzienser hatten 2007 mit der Stadt eine Zusammenarbeit vereinbart, seitdem waren standesamtliche Trauungen auch im Stefansaal – der ehemaligen Klosterbibliothek – möglich. „Das ist eine sehr schöne Örtlichkeit, ein toller Platz zum Heiraten“, sagt Krützen über das wohl größte Trauzimmer Grevenbroichs. „Allerdings hat sich durch das Recht auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts eine andere Ausgangslage ergeben. Darauf haben die Mönche zurecht hingewiesen – und daraus hat sich ein Gegensatz entwickelt.“

Da die Stadt als staatliche Verwaltung alle gleich behandeln müsse und wolle, habe sie sich dazu entschieden, die Zusammenarbeit in Sachen standesamtliche Hochzeiten „leider zu beenden“, sagt Krützen. „Dem Ganzen sind Briefwechsel und persönliche Gespräche vorausgegangen, im gegenseitigen Respekt haben wir unsere Positionen ausgetauscht.“ Der Bürgermeister hat zwischenzeitlich auch den Ältestenrat der Stadt über die Entscheidung informiert – „er unterstützt diesen Verwaltungsakt“, betont Krützen.

Bis zum Ende des Jahres könnten noch Ehen – „die im Sinne der Kirche sind“ – in Langwaden geschlossen werden, dann sei Schluss. Diese Entscheidung kommentieren die Zisterziensermönche nicht – nur so viel: „Der Veränderungsprozess wurde durch die Stadt initiiert“, sagt Alois Seimetz, Geschäftsführer der Klosterbetriebe.

Die „Ehe für alle“ bleibt damit in Grevenbroich natürlich weiterhin möglich, die standesamtliche Trauung kann nur nicht mehr im Kloster Langwaden stattfinden – auch nicht für heterosexuelle Paare. Insgesamt werden in der Stadt jährlich rund 500 Ehen geschlossen. Das gilt auch für den Zeitraum 30. Juni 2017, als der Bundestag das neue Gesetz verabschiedete, bis zum heutigen Tag. Gleichgeschlechtliche Ehen feiern in der Schlossstadt aber noch nicht ihren Jahrestag, sie sind erst seit dem 1. Oktober 2017 möglich. Von dem Recht haben bislang 23 Paare Gebrauch gemacht – acht weibliche, 15 männliche. Einige davon haben ihre schon bestehende Lebenspartnerschaft umgewandelt. „Die Möglichkeit wird also wahrgenommen“, sagt Stadtsprecher Stephan Renner.

Was lernen wir daraus?

  1. Das Zisterzienserkloster verdient sein Geld als eine Event-Stätte.
  2. Standesamtliche Trauungen fanden dort statt, wohl auch gleichgeschlechtliche Trauungen.
  3. Die Zisterzienser kündigten die Mitarbeit in Sachen Homo-Ehe.
  4. Die Stadt kündigte den Zisterziensern.

Man könnte natürlich zur Feder greifen und den „beispiellosen Bekennermut“ der Zisterzienser hochjubeln oder die Sache auch anders kommentieren: „Wer sich mit der Welt ins Bett legt, wacht mit ihr auf“.  Man hat immer weiter die Grenze des „Dialogs mit der Welt“ verschoben bis dieser, Gott sei Dank, bei der Homo-Ehe endete. Wie einigen von Ihnen bekannt sein durfte, ist Horst Schlämmer, eine der vom homosexuellen Hape Kerkeling entwickelten Figuren, ein Reporter des „Grevenbroicher Tagblattes“, einer Zeitung, die es nicht gibt. Aber die Homo-Ehe in Grevenbroich gibt es schon, obwohl sich Kape Kerkeling wohl dort nicht hat homosexuell trauen lassen. Inwieweit in das Leben von Horst Schlämmer/Hape Kerkeling die Zistenzienser aus Langwaden involviert sind, ist uns nicht bekannt. Wir schließen dies aber nicht aus.

Warum solch ein Unsinn schreiben?

Um der Erheiterung willen, sowie zur Unterstützung der These, dass man in ehemaligen oder noch-Klöstern gut Homo-Hochzeiten ausrichten kann, und wenn die katholische Homo-Segnung kommen wird – denn warum soll sie denn nicht kommen nach der Kommunion für Ehebrecher und Protestanten – dann erst recht.

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