Häresieanklage oder es passiert wieder nichts

Wie man überall nachlesen kann, haben 20 Gelehrte und Intellektuelle, darunter ganze 4 (sic!) Priester Franziskus auf 20 Seiten der Häresie angeklagt. Die Anklage ist stichhaltig und der Vortrag erinnert an den Brief der 45, zu denen die Unterzeichner auch gehören.

Und was passiert jetzt?

Nichts wie bisher. Franziskus begeht Häresie und niemand von den Hierarchen rührt sich. Dieser Brief ist an Bischöfe gerichtet, die wieder nichts unternehmen werden. Denn seit 2016 verläuft die Entwicklung wie folgt:

  1. Einige legen Argumente vor
  2. Andere, welche die Aufgaben zum Handeln hätten, handeln nicht.

Dennoch hat der Blogger mundabor recht, indem er schreibt, dass dieser Versuch wenigstens für die Nachwelt festhält, wie schrecklich es im Jahre 2019 gewesen ist. Er meint auch, dass Gott uns keine besseren Geistlichen schicken wird, weil wir es nicht verdienen, da uns am Katholizismus so wenig liegt. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) möchte sich da herausnehmen, denn ihm liegt wirklich etwas am Katholizismus, wie vielen unseren Lesern auch.

Aber wie sollten wir in den vergangenen Jahrzehnten so seit 1962 überhaupt wissen, was Katholizismus ist, wenn man ihn uns so verfälschte?

Wenn Ihre Frau oder Mutter furchtbar kocht und sie keine Vergleichsmöglichkeiten haben, dann werden Sie schlank und kein Gourmet, weil sie nicht einmal wissen, wie Essen schmecken kann. Es zwar recht langweilig immer mit dem Finger auf unsere lieben Geistlichen zu zeigen, aber so sieht es nunmal aus. Das Volk ist die Ecclesia discens – die unterrichtete Kirche, die Geistlichen sind die Ecclesia docens – die lehrende Kirche. Wie die Nichtreaktion auch wieder ausfallen wird, die Unterzeichner haben ihre Seele gerettet und gezeigt, dass es doch Widerstand gab, wenigstens unter den Laien.

Mundabor hat auch recht darin, dass es unwahrscheinlich ist, dass wir innerhalb der nächsten Jahrzehnten einen richtigen, katholischen Papst bekommen.

Woher soll er der kommen?

Von den JP2 und B16-Kardinälen, die uns das eingebrockt haben? Von den neu kreierten Bergoglio-Kardinälen? Der Noch-Papst Benedikt korrespondiert wieder einmal mit Rabbinern und hat recht diffuse Ansichten über die Erlösung durch Christus. Benedikts wohlgemerkt, nicht der Rabbiner, der uns hier nichts angeht. Und dieser Mann hat jahrzehntelang die Glaubenskongregation geleitet und gilt als der beste der nachkonziliaren Päpste, obwohl er wohl mit der schlechteste Papst der ganzen Kirchengeschichte ist.

Was bleibt uns übrig?

Uns selbst zu bilden und am Glauben zu halten. Daher lesen Sie und abonnieren Sie diesen Blog, bilden Sie sich, damit Sie auf die Fragen ihrer eigenen Kinder und der Heiden antworten können, denn viel Auswahl haben Sie wirklich nicht. Amen.

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