Tradition und Glauben

Hilary White: Nein, Franziskus Bergoglio fürchtet die Konfrontation mit den Kardinälen nicht

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Anbei wieder eine profunde und brilliante Analyse der heutigen Situation von Hilary White, die nach dem Erdbeben von Norcia eine neue Bleibe sucht, in der Übersetzung von davillatollkuehn. Sie können auch ihr spenden, denn sie hat es wirklich nötig. Wir glauben, dass sie Recht hat und Franziskus antwortet deswegen nicht, um ein Schisma zu provozieren. Wie wird es jetzt weiter gehen? Unserer Meinung nach ist das folgende Szenario denkbar und mehr als wahrscheinlich:

  1. Die vier Kardinäle, denen sich vielleicht noch ein oder zwei anschließen werden, werden formal Papst Franziskus auf die Fehler oder Häresien von Amoris Laetitia hinweisen.
  2. Papst Franziskus wird wieder nicht reagieren.
  3. Die Kardinäle werden ihn zweimal, wie Bellarmin und das Kirchenrecht es vorsieht, zur Umkehr und zum Zurückziehen von AL mahnen.
  4. Er wird wieder nicht antworten und irgendwelche Repressalien gegen sie vorbringen.
  5. Die Kardinäle werden den Papst, vielleicht mit Unterstützung einiger Bischofskonferenzen oder Bischöfe Papst Franziskus zu einem formalen Häretiker erklären und formell seine Exkommunikation kundig machen.
  6. Der Papst wird wieder nicht antworten und noch mehr Repressalien anwenden.
  7. Die Kardinäle und ein Teil der Kirche wird die Sedisvakanz erklären, weil ein formaller Häretiker kein Mitglied der Kirche und kein Papst sein kann.
  8. Das Neue Abenländische Schisma beginnt, wobei der Papst und seine Mannen die Kardinäle und die katholischen Kräfte des Schismas anklagen werden, welche sie ja nicht gewollt haben.

Wir glauben, dass dieses Szenario lange vor der Wahl Bergoglios von seinen Hintermännern geplant wurde, denn Papst Franziskus lotet aus, wie weit er gehen kann und wann er auf irgendwelchen Widerstand stößt. Das Ziel ist die Zerstörung der Kirche, welches zweigleisig und von verschiedenen Seiten aus verfolgt wird:

a. Durch das Verbreiten von Häresien durch das ordentliche Lehramt des Papstes: seine Aussagen, Evangelium Gaudii, Amoris Laetitia, geplante Aufhebung des Zölibats…

b. Durch das Provozieren des Schismas.

Denn entweder versinkt die Kirche in Apostasie, Weg a. oder – Weg b. – es kommt zu einem Schisma, welches vielleicht länger andauern kann und viel Verwirrung bringt. Er ist der Mann der Zerstörung, der weiß, dass seine Zeit kurz ist. Er hat nichts zu verlieren. Machen wir uns nichts vor.

Und er hat sicher nichts zu verbergen.

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Menschen, die denken, dass der Papst über eine Konfrontation mit den Kardinälen im Konsistorium besorgt ist, haben komplett und buchstäblich versäumt, ihn zu verstehen. Entschludige Laurence, niemals. Ausdrücklich nicht für alle

Es hat keinen einzigen Tag in den letzten dreieinhalb Jahren gegeben, in dem diese Person oder irgendeine seiner Kabalen das geringste Interesse gezeigt haben, etwas zu verbergen.

Er hat den Kardinälen nicht geantwortet  –  Und hat nun angeblich sein Treffen mit ihnen an diesem Wochenende abgesagt – weil er weiß, dass er zu nichts verpflichtet ist…

Seine Welt besteht ausschließlich aus der Macht und seiner Agenda. Er kümmert sich nicht um die Kardinäle oder ihr Dubium. Er antwortete ihnen nicht, weil er es nicht muss. Das ist der einzige Grund. Sich vorzustellen, dass er irgendwie „Angst“ vor ihnen oder ihren Einwänden hat, zeigt ein Versagen, das Wichtigste an ihm und seinem Kabalen zu begreifen: deren Narzissmus. Für diese Leute existieren andere Menschen, eingeschlossen Kardinäle nicht wirklich. Menschen sind für diese Leute nicht wirklich Menschen. Sie sind Werkzeuge.

Die Kardinäle (und Bischöfe) haben ihren Zweck erfüllt. Sie haben ihren Teil dazu beigetragen, die Revolution dadurch zu fördern, dass sie die Farce der beiden Synoden in Szene setzten und mitspielten. Jeder der Augen zu sehen und Ohren zu hören hat, hätte sehen und verstehen können, was bei diesen beiden verrückten Hund und Pony Shows passierte. Die Tatsache, dass diese Männer bereit waren, dazu nach Rom zu kommen und an dieser absurden Farce teilzunehmen.

dokument23Und für den Fototermin mit dem Mann, der sie so unverschämt manipulierte, zu lächeln, sagt uns alles, was wir über sie wissen müssen. Es gibt so etwas wie schuldhafte Ignoranz.

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dokument31

Sehen Sie sich diese Männer an. Machen Sie sich auch nur den Anschein von Sorgen über irgendetwas?

dokument41Ich will es Ihnen erklären: Bergoglio und seine Kronprinzen (Danneels, Marx, Kasper, Wuerl etc.) „glauben“ an eine Kirche ohne Christus. dokument51

Aber welche Realität überhaupt hat eine Kirche ohne Christus? Es geht nur um Macht. Und er/sie wissen, dass sie alle Macht haben.

Alle Macht haben.

ALLE.MACHT.HABEN.

Alle Macht zu haben bedeutet, dass man niemanden auf irgendetwas antworten muss. Er sagte die Treffen mit den Kardinälen nicht deswegen ab, weil er Angst vor einer Konfrontation hat, sondern weil er alles hat, was er braucht. Für Ihn und seine Puppenspieler, Kabalen ist das einzige was zählt, die Agenda und ihre Umsetzung, die sie ohne Rücksicht auf die Dubia durchziehen. Solche Dinge sind für sie ungefähr so wichtig wie eine Mücke für Sie und mich.

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Das ist Narzissmus. Für einen solchen Menschen ist einzig das wichtig, was es selbst will. Er benutzt Menschen genau so, wie Sie und ich Küchengeräte verwenden. Die Kardinäle (und Bischöfe) haben ihren Zweck erfüllt, so daß ihnen keine weitere Aufmerksamkeit zuteil werden muß. Diese Sorte von Menschen kennen keine Angst, weil niemals irgendetwas, weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft sie stoppen kann.

Also, bitteschön, hört auf, mich mit diesem „er hat Angst“ Quatsch zu ärgern! Meine Augen schmerzen schon von all dem Augen Rollen und Zwinkern.

P.S. In einem neuen, lesenswerten Artikel unterbreitet Hilary White dieselbe Prognose wie wir oben. Es wird eine Spaltung geben mit einer großen Bergoglio-Kirche mit allen möglichen Ressourcen und die kleine katholische ohne jegliche Ressourcen. Wie in der arianischen Krisen damals. Und wer hatte damals die Kirche gerettet? Die Einsiedler, die in die Wüste zogen und Bischof Athanasius im Osten und Hilarius von Poitiers im Westen. Die Geschichte liebt sich zu wiederholen.

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