Tradition und Glauben

Hl. Alfons von Liguori – „Praktische Anweisung für Beichtväter“. (25) Über das Fluchen

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Das Fluchen, im Sinne von obszönen und anstößigen Reden, geht gegen das Zweite Gebot, was nicht allen klar ist. Viele Menschen, insbesondere aus der Unterschicht, verwenden die Worte „Sch…“ oder das Englische „f…“ oder “ isch schwör … eh“ wie Kommas, weil sie es sich so angewöhnt haben und empfinden nichts dabei. Es ist dennoch Sünde, weil sie objektiv andere damit schädigen und für Ärgernis sorgen. Hl. Alfons fragt sogar genau ab, welche Fluchworte der Pönitent verwendet. Sollten wir diese traurige Angewohnheit haben, dann sollten wir uns angewöhnen, zuerst statt des Fluchwortes etwas Anderes, Harmloses zu sagen und dann auch vom „Ersatzfluchwort“ Abstand zu nehmen. Dazu gibt es eine schöne Anekdote aus der Heimat von DSDZ, wo ein bestimmter Literat die polnische Entsprechung von „f…“ als Komma verwendete. Er gewöhnte sich aber an, statt „f..“ „Frosch“ zu sagen. Als er aber bei einer Audienz bei einem Parteifunktionär über den Teppich stolperte, fragte der Funktionär: „F…., was für ein Frosch?“.

In katholischen Ländern oder Gegenden wie Süddeutschland geht das Fluche oft ins Blasphemische über, wenn man sagt „H…A…und Zwirn“, „Himmelsherrgottssakrament …“, „Sakrament …“ etc. Das sind Sünden, lässliche Sünden und meistens Gewohnheitssünden, aber dennoch Sünden. Protestanten sind das strikter, indem sie jedes Schimpfwort mit einem direkten Verstoß gegen das Zweite Gebot gleichsetzen. Wenn man in einer amerikanischen Schule Schimpfwörter verwendet, muss man als Strafe nachsitzen (detention), weil es sich nicht schickt. Jegliches Fluchen beleidigt Gott und daher sollte man es sich abgewöhnen, manchmal über den Froch-Umweg.

Dritter Punkt

Von einigen besonderen Fragen, die ein Beichtvater an Pönitenten zu stellen hat, die kein sehr zartes Gewissen haben.

1. Die Fragen, die man an Unwissende zu stellen hat

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