Tradition und Glauben

Hl. Alfons von Liguori – „Praktische Anweisung für Beichtväter“. (25) Über das Fluchen

Beitrag hören
5/5 - (3 Stimmen)

Lesezeit: 1 Minute

Das Fluchen, im Sinne von obszönen und anstößigen Reden, geht gegen das Zweite Gebot, was nicht allen klar ist. Viele Menschen, insbesondere aus der Unterschicht, verwenden die Worte „Sch…“ oder das Englische „f…“ oder “ isch schwör … eh“ wie Kommas, weil sie es sich so angewöhnt haben und empfinden nichts dabei. Es ist dennoch Sünde, weil sie objektiv andere damit schädigen und für Ärgernis sorgen. Hl. Alfons fragt sogar genau ab, welche Fluchworte der Pönitent verwendet. Sollten wir diese traurige Angewohnheit haben, dann sollten wir uns angewöhnen, zuerst statt des Fluchwortes etwas Anderes, Harmloses zu sagen und dann auch vom „Ersatzfluchwort“ Abstand zu nehmen. Dazu gibt es eine schöne Anekdote aus der Heimat von DSDZ, wo ein bestimmter Literat die polnische Entsprechung von „f…“ als Komma verwendete. Er gewöhnte sich aber an, statt „f..“ „Frosch“ zu sagen. Als er aber bei einer Audienz bei einem Parteifunktionär über den Teppich stolperte, fragte der Funktionär: „F…., was für ein Frosch?“.

In katholischen Ländern oder Gegenden wie Süddeutschland geht das Fluche oft ins Blasphemische über, wenn man sagt „H…A…und Zwirn“, „Himmelsherrgottssakrament …“, „Sakrament …“ etc. Das sind Sünden, lässliche Sünden und meistens Gewohnheitssünden, aber dennoch Sünden. Protestanten sind das strikter, indem sie jedes Schimpfwort mit einem direkten Verstoß gegen das Zweite Gebot gleichsetzen. Wenn man in einer amerikanischen Schule Schimpfwörter verwendet, muss man als Strafe nachsitzen (detention), weil es sich nicht schickt. Jegliches Fluchen beleidigt Gott und daher sollte man es sich abgewöhnen, manchmal über den Froch-Umweg.

Dritter Punkt

Von einigen besonderen Fragen, die ein Beichtvater an Pönitenten zu stellen hat, die kein sehr zartes Gewissen haben.

1. Die Fragen, die man an Unwissende zu stellen hat

Ihre Paypal-Spende

Möchten Sie uns unterstützen? Wählen Sie einen Betrag. Bei der Übernahme der Paypal-Gebühren kommt mehr bei uns an. Vergelt’s Gott, wir beten für Sie!

10,00 €

Tradition und Glauben – damit die Kirche wieder schön wird

Weiterlesen für Abonnenten:

Online-Abos

Monatsabo 4,99 € mit 3 Tage Probelesen – Jahresabo 49,99 € mit 7 Tage Probelesen

Kredit- oder Debitkartenzahlung

Offline-Abos

3 Monate 16,99€ 6 Monate 33,99€ 12 Monate 66,99€

Banküberweisung im Voraus

Familien-Abos

Monatsabo 29,99€ Jahresabo 299€

Bis zu 6 Personen, Kredit – oder Debitkartenzahlung

Alle Beiträge, mit Vorlese- und Kommentarfunktion und Print-Möglichkeit!

Mehr Info finden Sie hier und hier

Translate

Werbung

Letzte Beiträge

Letzte Beiträge

Kommentare

Top Beiträge

Actuosus heißt "sportlich-aktiv" oder über das Gruppendenken
Bäumer, Geschichte des Breviers. (44) III. Kapitel. Die nachnicänische und patristische Zeit. (ix) Johannes Chrysostomus
Juli der Monat des Kostbarsten Blutes
Sonntagspflicht im Lichte der vorkonziliaren Moraltheologie (3 von 15). Entschuldigungsgründe allgemein
Proprium missae - In Dedicatione S. Michaelis Archangelis
Predigten der Kirchenväter - Festtage I - Erscheinung des Hl. Erzengels Michael

Archive

Gesamtarchiv
Monatsarchive

Beitrag teilen

Werbung

UNSERE pRODUKTE

Werbung

Spenden

Ihre Paypal-Spende

Möchten Sie uns unterstützen? Wählen Sie einen Betrag. Bei der Übernahme der Paypal-Gebühren kommt mehr bei uns an. Vergelt's Gott, wir beten für Sie!

€10,00

Blogstatistik

Kommentar- und Printfunktion nur für Abonnenten.

  • 588.040 Besuche

You cannot copy content of this page

error: Content is protected !!
Neue Abo-Preise

Monatsabo nur 4,99 €
Jahresabo nur 49,99 €
Zugang zu allen Beiträgen, mit Print-Möglichkeit.
So günstig wie nie - gegen die Krise.