Tradition und Glauben

Hl. Alfons von Liguori – „Praktische Anweisung für Beichtväter“. (28) Fragen an die Eltern

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Das Vierte Gebot ist keine Einbahnstraße, wo nur die Kinder den Eltern zu gehorchen haben. Die Eltern haben mehr Einfluss auf das Familienleben als die Kinder und daher werden auch sie abgefragt. Das Zwingen der Kinder zur Standeswahl (Ehe, Priesterstand, Orden) scheint in hl. Alfons‘ Zeiten häufig vorgekommen zu sein. Heute müsste man fragen, ob der Zwang zu einer Berufswahl oder Übernahme des Familienbetriebs nicht wenigstens eine lässliche Sünde sei. Aber Standeswahl ist etwas Dauerhaftes, Berufswahl kann sich ändern und wenn man zur Weiterführung des Familienbetriebes nicht taugt, dann geht man Pleite und das Problem löst sich von selbst.

Das Vierte Gebot beinhaltet auch das Verhältnis der Eheleute untereinander. Interessanterweise sprechen einige Eheleute die Menschlichkeit ihrem Ehepartner ab, sodass sie sich auch von jeglichen Pflichten ihr oder ihm gegenüber freisprechen. Manche sind auch zu allen gut, nur der eigenen Ehefrau oder eigenem Ehemann gegenüber nicht. Eine gründliche Befragung durch den Beichtvater würde da viel Klarheit bringen, die natürlich ausbleibt, wie nach dem Konzil fast alles. Die Eheleute werden in eine Therapie geschickt, wo nichts normativ ist. Wenn die Menschen aber überhaupt wüssten, was ihre Pflichten sind und was von ihnen verlangt wird, dann wären sie schon einen Schritt weiter. Denn entweder würden sie sich daran halten oder sie würden sich nicht daran halten, wüssten aber, woran sie sich nicht halten. In der schwammigen Jedoch-aber-wenn-die-Zeiten-sind-jetzt-ganz-anders-Welt weiß man nichts und hat keine Ordnung. Und so leiden alle: Eltern, Kinder, Eheleute und das weitere Umfeld.

Dritter Punkt

Von einigen besonderen Fragen, die ein Beichtvater an Pönitenten zu stellen hat, die kein sehr zartes Gewissen haben.

1. Die Fragen, die man an Unwissende zu stellen hat

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