Hl. Paulus der erste Eremit

Der heilige Paulus zog mit 15 in einer Höhle, wo er sich vor der Christenverfolgung versteckte. Er blieb dort bis zu seinem 113. Lebensjahr, wo er kurz vor seinem Tod vom 90-jährigen hl. Antonius aufgesucht wurde. Der hl. Paulus sah sein Leben als einen Kriegsdienst (militia) für Christus an, sodass er von seinem Kriegsherrn erwarten konnte, dass er ihm den Soldatenproviant (annona) zur Verfügung stellt. Paulus bat Antonius ihn im Pallium des hl. Athanasius zu begraben. Er wollte also in kirchlichen Gewand, das den Metropoliten zustand, begraben werden. Denn der hl. Paulus hat etwas für seine Lokal- und Universalkirche getan und den einzigen orthodoxen Bischof mit seinen Gebeten unterstützt. Es trafen also drei Kämpfer zusammen:

  • Paulus,
  • Antonius
  • Athanasius.

Sie haben etwas getan anstatt zu jammern, herum zu liegen und auf den “Triumph des Unbefleckten Herzens” zu warten, wie es die vermeintlichen “guten, konservativen Bischöfe und Kardinäle” (Burke, Sarah, Schneider) tun. Die letzteren haben Angst ihre geistlichen Gewänder, die nur äußerlich sind, zu verlieren. Paulus und Antonius waren nackt und hatten vor nichts Angst. So konnten sie, wie es der heilige Basilius darstellt, als nackte Ringer mit den nackten Dämonen kämpfen, weil weder die ersten noch die letzteren mit irgendwelchen Anhänglichkeit denn behaftet waren. Lernen wir daraus.

Mehr im Paybeitrag:

15. Januar- der hl. Paulus, der erste Eremit

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen