Tradition und Glauben

Höffner, Meisner, Woelki oder Köln ist überall

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Wie man überall nachlesen kann, findet in der Erzdiözese derzeit eine Apostolische Visitation statt, um das Vorgehen der Erzdiözese Köln im Falle des sexuellen Missbrauchs zu untersuchen.

Warum gerade jetzt?

Weil Köln die reichste Diözese der Christenheit ist und durch die vermehrten Kirchenaustritte – das Amtsgericht Köln musste die Zahl der Termine von 1500 auf 1800 im Monat (sic!) erhöhen – Franziskus immer mehr Geld verliert. Kurzfristig und langfristig. Es hat doch hauptsächlich der deutsche Kirchensteuerpfennig sein Pontifikat und seine Zerstörung finanziert. Denn würden die Deutschen und hauptsächlich Köln den Geldhahn zudrehen, dann ist es aus mit den Kokainorgien im Vatikan.

Und was passiert mit Woelki?

Das kommt darauf wann, wie er im Vatikan angesehen wird. Wenn er Geld verliert, dann leidet wohl sein Ansehen. Wir haben schon vor langer Zeit festgestellt, dass deswegen sich keine Bischöfe und Kardinäle gegen Franziskus stellen, weil sie alle erpressbar sind. Diese Behauptung kann man für die Kardinäle Höffner, Meisner und Woelki beweisen, denen das Westpfahl-Spilker-Wastl-Gutachten (hier zum Download) wenigstens in einem Fall Vertuschung von Missbrauch und Deckung des Täters bescheinigt. Dieser Täter war auch in Münster und Essen unterwegs, überall gedeckt und verschoben. Und das ist bloß ein Fall! Das neue Gutachten spricht von 200 potentiellen Tätern in den Jahren 1975 bis 2018! Und das alleine in Köln! Es stellt sich natürlich die Frage, wie viele Priester die Erzdiözese überhaupt in diesem Zeitraum hatte? 201? Es scheint wirklich, dass überall, auch in der Piusbruderschaft, uns Sexualstraftäter predigen und die Sakramente spenden, mit der Duldung und wohl Ermunterung ihrer Vorgesetzten. Es ist nicht nur so, dass diese Täter nicht den weltlichen Behörden zur Bestrafung überstellt wurden. Nein, dies nicht. Es ist nicht nur so, dass der vorgesehene kirchenrechtliche Prozess ausblieb. Man hat einen vorbestraften Sexualstraftäter, ohne jede Reue und Einsicht, entgegen Anweisungen des Gerichts wieder in der „aktiven Seelsorge“ eingesetzt, wo er weitermachte wie bisher und immer noch „seelsorgerlich“ tätig ist. Und wir wundern uns, dass uns diese Leute keine wahre Lehre beibringen und fehlende spirituelle Sensibilität im Beichtstuhl an den Tag legen. Und so ist es nicht nur in Köln, in München natürlich auch. Denn der gute Schweinshaxenkardinal Marx geht einfach einen Schritt nach vorne und läuft weg, bevor ihm Franziskus eine andere Apostolische Visitation auf den Hals hetzt.

War auch hier das Konzil schuld?

Nicht ganz. Schuld war zuerst das Kirchenrecht von 1917, das keine Übergabe an die Ziviljustiz vorsah, schuld war auch das in Crimen Sollicitations von 1922 auferlegte päpstliche Geheimnis. Aber das Westfahl-Spilker-Gutachten macht dennoch klar, dass in den 1970ern diese Fälle wohl eskaliert haben mussten, dass man sie so schnell vertuschen musste, dass man nicht einmal für die Integrität der Akten sorgte. So lesen wir auf Seite 2:

Warum war es gerade in Münster so chaotisch? Weil dort der fortschrittliche Weihbischof und spätere Bischof Lettmann herrschte, der zusammen mit dem Rahner-Schüler Herbert Vorgrimler und seiner Freundin (sic!) Sigi in Urlaub fuhr. Fassen wir es nochmals zusammen: der Weihbischof, der Konzilstheologe und seine Konkubine fahren gemeinsam in Urlaub. Da kann man wirklich kein Nichtwissen vortäuschen und solch eine Weltoffenheit muss staunen machen. Aber kommen wir auf das Konzil zurück. Wie das Gutachten feststellt, konnte man 1963 noch kein „in rechtlicher Hinsicht vorwerfbares Fehlverhalten“ feststellen, was man 1972 nicht mehr behaupten kann.

Man hat eindeutig nicht nach den Vorgaben des damals geltenden Kirchenrechts gehandelt. Weder in Köln noch in Münster, wobei es sich um „konservative“ Diözesen handelte. Und warum konnte der im Gutachten beschriebene Priester es so bunt treiben? Weil er Kumpels hatte, die wohl ähnliche Neigungen an den Tag legten. So lesen wir um Gutachten auf S. 2-3:

Und was heißt das jetzt? Das bis in die 1970er der Personalverantwortliche seine Akten säuberte, was nach diesem Zeitraum nicht mehr erfolgte. Ein guter Freund eben. Freundschaft ist gut, Erpressung ist besser. Und was ist wohl der Grund, dass dieser Priester gleich in drei Diözesen als vorbestrafter Sexualstraftäter als Seelsorger tätig sein konnte? Gute Beziehungen, gute Akten. Man kann diese Geschichte mindestens 200 mal multiplizieren und das ergibt das wahre Bild. Allein aus Köln. Aber Köln ist überall.

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