Homo-Segnung als vorläufiger Abschluss des kirchlichen Niedergangs (3 von 4)

Luxuria und die Skala der sexuellen Sünden

Auf der Skala der sexuellen Sünden, womit luxuria – „Ausschweifung, Wollust“ gemeint ist, steht Homosexualität ganz oben, wenn man von weniger schlimm zu schlimm rechnet. Diese Luxuria-Skala sieht nach hl. Thomas von Aquin (Summ. Theol. IIa IIae q. 151 . 4 ad 3) wie folgt aus:

  1. Fornicatio – Unzucht – sexuellen Verkehr von Mann und Frau, die unverheiratet sind
  2. Adulterium – Ehebruch
  3. Incestus – Inzest – Sex mit Verwandten
  4. Stuprum – Entjungferung
  5. Raptus – Vergewaltigung
  6. Luxuria contra naturam – Ausschweifung gegen die Natur

Wie wir sehen können, hat Amoris Laetitia und ihre Umsetzung durch die DBK die Punkte 1. „Unzucht“ und 2. „Ehebruch“ gleichsam legalisiert. Jetzt wird durch die Homo-Segnung und Absegnung der Verhütungsmittel die Legalisierung von Punkt 6. „Ausschweifung gegen die Natur“ erfolgen. Denn in der Erklärung der deutschen Bischöfe lesen wir:

„Was das Zusammenleben heterosexueller Paare anbelangt, so verwiesen die Bischöfe Koch und Bode auf das päpstliche Lehrschreiben “Amoris laetitia“. Das Schreiben werte eine sexuelle Beziehung nach Scheidung und Wiederheirat nicht weiter pauschal als schwere Sünde und sehe damit auch keinen generellen Ausschluss mehr vom Empfang der Eucharistie vor.

Uneins waren sich die Teilnehmer darüber, ob die Anwendung künstlicher Empfängnisverhütungsmittel in der Ehe und bei nichtverheirateten Paaren erlaubt sein sollte.“

Was bedeutet “gegen die Natur” (contra naturam)?

Die Sünden gegen die Natur (contra naturam) sind die schwerwiegendsten Sünden der Luxuria (Ia IIae q. 73. 7. c. et IIa IIae q. 154. 42 o). Mit „Natur“ ist hier der eigentliche Zweck des Geschlechtsverkehrs gemeint, d. h. die Zeugung von Kindern. Daher zählt in der katholischen moraltheologischen Sicht jeder sexuelle Akt, der zu keiner Zeugung führt wie: Masturbation, Verhütung, Oralverkehr, Petting etc. als eine Sünde gegen die Natur (contra naturam) und ist daher eine schwere Sünde. Dennoch gibt es auch unter den Sünden gegen die Natur eine Reihenfolge, die wir, nach Thomas von Aquin (IIa IIae q. 154. 11. O. et 12 ad 4.), von der leichtesten bis zu der schwerwiegendsten Sünde aufzählen:

  1. Mollities – Masturbation
  2. Cum muliere extra naturam – Mit Frau außerhalb der natürlichen Ordnung
  3. Sodomia – Analverkehr unter Männern
  4. Bestialitas – Geschlechtsverkehr mit Tieren

Die Punkte 1. bis 3. sind schon legal und werden von der DBK abgesegnet. Man bestätigt die Menschen nicht nur in einer Sünde, sondern in einer schweren Sünde, wie Sodomie, die zum Himmel schreit.

Konsequenzen der Luxuria

Man will diese Menschen intellektuell, psychisch und spirituell elend machen, denn die Konsequenzen oder die sog. Töchter (filiae) der Ausschweifung/Wollust (luxuria) lauten (IIa IIae q. 35. 6. O. et 135. 4.5. o) wie folgt:

  1. Verblendung des Intellekts (caecitas mentis),
  2. Unbesonnenheit (inconsideratio),
  3. Plötzlicher Stimmungswechsel (praecipitatio),
  4. Unbeständigkeit (inconstantia),
  5. Eigenliebe (amor sui),
  6. Gotteshass (odium Dei),
  7. Anhänglichkeit an dieses Leben/das Diesseits (affectus praesentis saeculi),
  8. Verzweiflung am kommenden Leben/Jenseits (desperatio futuri saeculi)

Wie wir sehen ist ein Mensch, der dauern in Luxuria lebt, wenn er/sie z. B. in der Ehe verhütet, nicht nur zum abstrakten Denken unfähig, dem spirituellen Leben verschlossen. Er/sie ist auch psychisch unausgeglichen, narzisstisch und depressiv.

Na, klingelt da etwas?

Das ist doch die Charakterisierung von ca. 90 % der deutschen Gesamtbevölkerung, wo die Depression oder eher Verzweiflung die Volkskrankheit Nr. 1 ausmacht. Sünde trägt halt Früchte – und diese sind bitter.

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