Homo-Segnung als vorläufiger Abschluss des kirchlichen Niedergangs (4 von 4)

Das tägliche Sakrileg

Warum segnet man denn die Todsünden ab?

Weil man, wir meinen hier die Bischöfe und Priester, selbst in ständigem Sakrileg lebt. Ein Geistlicher, also eine Gott geweihte Person wie Priester, Bischof, Ordensmann, Ordensfrau stellt, theologisch gesehen, im weitesten Sinne ein heiliges Ding (res sacra) dar, das allein Gott gehört. Man ist ein Tempel des Heiligen Geistes, und zwar vielmehr als es jemals ein Laie sein kann. Da man als Priester oder Bischof die Sakramente spendet und die Gläubigen unterweist, so stellt man eine geistliche Nahrungsquelle dar, die im Falle eines sakrilegischen Konkubinariers oder Sodomiten verdorben und vergiftet ist. Daher werden wir weder unterwiesen noch geheiligt, da die Quellen dermaßen im Argen liegen.

Was ist ein Sakrileg?

Ein Sakrileg ist, nach Thomas von Aquin, „alles was mit fehlender Ehrfurcht einem heiligen Ding gegenüber (quod fit ad irreverentiam rei sacrae) zusammenhängt“ (Summ. Theol. IIa IIae q. 99 o et q. 154. 10 ad 3). Da aber ein Geistlicher selbst ein „heiliges Ding (res sacra)“ ist, daher ist eine jede Sünde einer gottgeweihten Person ein materielles Sakrileg (Ia Iae q. 99. 3. ad 3). Sie begeht ein Sakrileg, wenn sie überhaupt sündigt, da sie gegen die Heiligkeit ihres Standes sündigt und deswegen ihre Sünden doppelt und dreifach zählen. Sie begeht daher beim Sündigen immer ein Sakrileg, auch wenn sie keine explizite sakrilegische Intention hegt. Würde diese vorliegen, dann wäre es eine formelle Sünde und ein formelles Sakrileg.

Konsequenzen des Sakrilegs

Ferner ist eine jede Art der sexuellen Sünde (luxuria), die sich gegen etwas oder jemanden, der zum Gotteskult gehört, richtet, ein Sakrileg (Ia Iae 154. 10. o). Deswegen ist auch eine jede sexuelle Sünde eines Geistlichen selbst ein Sakrileg und je weiter sie sich auf der Luxuria-Skala befindet, umso sündhafter und sakrilegischer ist sie. Mit diesem Vorwissen können wir uns selbst ausrechnen, wie schlimm die Sodomie der Priester, Bischöfe und Kardinäle objektiv ist und wie viel sakrilegische Dunkelheit sie ausströmen. Das ständige Sakrileg erklärt auch den Zustand des theologischen Denkens und Lehrens unter Bergoglio, aber auch in den Pontifikaten davor.

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Ab einem bestimmten fortgeschrittenen Stadium der Todsünde verheimlicht man diese nicht mehr, sondern man ist stolz darauf und man möchte sie, so gut es geht, verbreiten. Ja, das ist der Hintergedanke der Love Parade, des St. Christopher Street Days und der letzten Entscheidungen (Ehebrecherkommunion, Protestantenkommunion, Synodaler Weg, künftige Homo-Segnung) der Deutschen Bischofskonferenz.

DBK

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