Tradition und Glauben

JAMES BARESEL, FSSPX UND FASCHISMUS (2 von 3)

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An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei dem Blogger und Gläubigen der Piusbruderschaft und Kirchfahrter Archangelus und der gloria.tv-Kommentatorin Theresia Katharina bedanken. Ohne ihre Kommentare und Inspirationen (Tertium non datur) wäre die Thematik der Piusbruderschaft auf unserem Blog nicht zur der richtigen Geltung gekommen. Vergelt’s Gott!

Ein ehemaliger Vorgesetzter des amerikanischen Distrikts der FSSPX, Pater Dr. Hector Bolduc bestätigte in einem Brief an einen Herrn Thomas Case, dass er einmal einen Priester des Distrikts, Pater Dr. Gregory Post, für das Tragen von Elementen einer Nazi-Uniform auf einem Flughafen ermahnte. Als die beiden diese Angelegenheit diskutierten zeigte ihm Pater Dr. Post seine Sammlung von Nazi-Artefakten und als Pater Bolduc Lefebvre über die Angelegenheit informierte, antwortete der Erzbischof, indem er mit den Schultern zuckte und sagte:

„Was kann man erwarten? Das ist Gregory.“ 

Post wurde 1972 als einer der ersten Priester der FSSPX (und ihr erster amerikanischer Priester) zu einer Zeit geweiht, als die Mitgliederzahl gering war und Lefebvre eine Handvoll Seminaristen persönlich kannte.

Eine genaue Dokumentation anderer Fälle, in denen Lefebvre solche Einstellungen übersehen hat, ist schwer zu finden, aber die schiere Vielfalt ihrer Präsenz [der Nazi-Sympathien] innerhalb der FSSPX lässt auf eine allgemeine Haltung der Nachsicht schließen.

Der Kriegsverbrecher Paul Touvier erhielt Schutz in einer französischen Residenz für FSSPX-Geistliche

Richard Williamson zum Beispiel, ebenfalls unter den Seminaristen, die Lefebvre ziemlich gut kennen konnte, wurde sieben Jahre nach seiner Priesterweihe zum Seminarrektor ernannt und später von Lefebvre zum Bischof geweiht.

Fast genau ein Jahr nach Lefebvres illegalen Bischofsweihen endete eine achtjährige Suche nach dem berüchtigten Kriegsverbrecher Paul Touvier, als die Polizei den Mann in einer französischen Residenz für Priester der FSSPX fand, von denen einige Touviers Bemühungen unterzutauchen lange unterstützt hatten.

Nachdem Touvier die französische Armee während der Invasion Hitlers im Jahr 1940 verlassen hatte, schloss er sich der Milice an, einer paramilitärischen Organisation, die von der französischen kollaborativen Vichy-Regierung geführt wird und für Folter, Massenmorde und andere brutale Taktiken gegen die Gegner des Vichy-Regimes bekannt war und deren Mitglieder einen Eid der persönlichen Loyalität Hitler gegenüber ablegten.

Bp. Richard Williamson

Touvier arbeitete unter der Leitung von Klaus Barbie, einem der berüchtigtsten Gestapo-Handlanger, der als „Metzger von Lyon“ bekannt ist. Touvier befahl direkt die Ermordung von sieben Gefangenen, war in der Befehlskette für die Ermordung von mindestens zwei weiteren Personen verantwortlich und beteiligte sich an der Deportation von Juden in Konzentrationslager.

Entweder wurden die Aktivitäten dieses Mannes von FSSPX-Mitgliedern, die sich für ihn verwendeten, vor Lefebvre geheim gehalten, obwohl sie direkt vor seiner Nase durchgeführt wurden, oder Lefebvre war bereit sie zu tolerieren.

Vorfälle dieser Art haben nicht, wie manche denken würden, mit dem Verlassen der FSSPX von Bp. Williamson aufgehört. 

Quelle: https://www.churchmilitant.com/news/article/sspx-and-fascism

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