Tradition und Glauben

JAMES BARESEL, FSSPX UND FASCHISMUS (3 von 3)

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An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei dem Blogger und Gläubigen der Piusbruderschaft und Kirchfahrter Archangelus und der gloria.tv-Kommentatorin Theresia Katharina bedanken. Ohne ihre Kommentare und Inspirationen (Tertium non datur) wäre die Thematik der Piusbruderschaft auf unserem Blog nicht zur der richtigen Geltung gekommen. Vergelt’s Gott!

Im Jahr 2001 hielt der österreichische FSSPX-Priester P. Florian Abrahamowicz eine öffentliche Ansprache zu Ehren von Männern, die als Soldaten von Mussolinis „Republik Salo“ starben. Sie führten eine Militäraktion von solch einer Grausamkeit,  deren sich die meisten Amerikaner nicht bewusst sind. Mussolini trat nur als de-facto- Diktator in den Krieg ein. Offiziell war er Premierminister unter König Victor Emmanuel III, vorbehaltlich der Abberufung durch den Großen Rat. Nachdem König und der Großen Rat ihn entfernt, verhaftet und Italien den Krieg beendet hatte, befreite Hitler Mussolini aus dem Gefängnis und schuf mit der Republik Salo einen Marionettenstaat, in dem Mussolini regieren konnte.

Bild Pater. Florian Abrahamowicz

Im Jahr 2006 lobte derselbe Priester den ehemaligen SS-Offizier Erich Priebke, einen von zwei Männern, die das Ardeatin-Massaker im März 1944 befehligten, bei dem 335 Menschen getötet wurden – fünf, weil sie versehentlich in dieselben Lastwagen gebracht worden waren wie diejenigen, die für den Tod ausgewählt und ermordet wurden. Sie wurden ermordet, um zu verhindern, dass sich die Nachricht über das Massaker verbreitet.

Abrahamowicz wurde erst 2009 aus der FSSPX ausgeschlossen, und zwar nur aus „disziplinarischen Gründen“.

Über vier Jahre nach diesem Ausschluss hielt die FSSPX eine Trauermesse für Priebke ab, nachdem der Vatikan verboten hatte, dass solch eine Messe in den katholischen Kirchen stattfindet. Der Vorgesetzte des italienischen Distrikts der FSSPX verteidigte seinen Verstoß gegen die Richtlinie mit der Begründung, Priebke könne nicht als ein reueloser Sünder angesehen werden, da er regelmäßig zur Beichte gegangen sei, und den Tod der ermordeten und zum Massenmord verurteilten an Juden als unmoralisch bedauerte.

Was der Distriktvorgesetzte der FSSPX allerdings nicht erwähnte, war, dass viele Menschen, die in ehebrecherischen „standesamtlichen Ehen“ leben, ebenfalls regelmäßig zur Beichte gehen [ohne sich zu bessern] und dass Priebke in einem Interview kurz vor seinem Tod darauf bestand, dass er nicht für die Morde verantwortlich war und lediglich Befehle befolgt hatte. Priebke bestritt, dass der Holocaust [überhaupt] stattgefunden hatte, bezeichnete die Kriegsverbrecherprozesse in Nürnberg als „Schauprozesse“ und machte auf die Frage, ob er sich als Nazi betrachte, ausweichende Aussagen über „Loyalität gegenüber unserer Vergangenheit“, über das, „was immer noch meinen Ehrgefühl definiert“ sowie über die Tatsache, dass „der Nationalsozialismus mit der Niederlage Deutschlands verschwunden ist und heute keine Aussicht mehr auf seine Fortsetzung besteht“.

Quelle: https://www.churchmilitant.com/news/article/sspx-and-fascism

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