Tradition und Glauben

JAMES BARESEL, FSSPX UND FASCHISMUS (1 von 3)

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An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei dem Blogger und Gläubigen der Piusbruderschaft und Kirchfahrter Archangelus und der gloria.tv-Kommentatorin Theresia Katharina bedanken. Ohne ihre Kommentare und Inspirationen (Tertium non datur) wäre die Thematik der Piusbruderschaft auf unserem Blog nicht zur der richtigen Geltung gekommen. Vergelt’s Gott!

Eine Grundhaltung der Nachsicht

Diejenigen, die die Antwort der Gesellschaft des Heiligen Pius X. (FSSPX) auf die jüngsten Berichte von Church Militant aufmerksam lesen, werden, wenn sie den vollständigen Text dieser Berichte im Auge behalten, ebenso beeindruckt sein, dass die FSSPX nicht versucht hat bestimmte Anschuldigungen zu widerlegen. Man kann diese Reaktion mit der Sherlock Holmes‘ vergleichen der wusste, dass der Hund, der in der Nacht nicht bellte, dadurch bewies, dass er den Verbrecher kannte.

In einem Text von nicht weniger als 14 Absätzen und fast 1.000 Wörtern, stellt nicht einmal ein einziger Satz in Frage, das die Informationen, die Church Militant über die Sympathien der Nazis von Pater Dr. Ramon Angles, einen führenden Priester der FSSPX, wahr sind.

Pater. Ramon Angles (Mitte)

Es wäre sicherlich nicht unangemessen das fehlende Leugnen [der Nazi-Sympathien von Pater Angles] als den schockierendsten Aspekt der FSSPX-Antwort zu bezeichnen. So schwach die Verteidigung der FSSPX-Behandlung von sexuellem Missbrauch in der Antwort auch sein mag, sie versuchte zumindest den Eindruck zu erwecken, dass ernsthafte Anstrengungen unternommen werden, um das Böse diesen Schweregerades zu bekämpfen.

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Das Versäumnis die Vorwürfe gegen P. Angles anzusprechen, deuten darauf hin, dass entweder diejenigen, die die Antwort verfasst haben, wussten, dass diese Vorwürfe sehr korrekt sind, dass sie die Anschuldigungen unüberlegt ignoriert haben, weil sie ihre Ernsthaftigkeit nicht eingeschätzt haben oder schlimmer [weil sie annahmen, dass Nazi-Sympathien nicht schlimmes sind]. Diejenigen mit umfassenderen Kenntnissen der FSSPX werden diese Auslassung jedoch überhaupt nicht schockierend finden.

Pater Angles‘ relativ wenig bekannte Nazi-Sympathie und die berüchtigte Leugnung des Holocaust durch das ehemalige FSSPX-Mitglied Bp. Richard Williamsons bilden nicht nur die Spitze eines größeren Eisbergs, sondern sind in einer von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründeten Organisation fast zu erwarten. 

Die von ihm favorisierten Regime aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs [z.B. das Vichy-Regime] waren „pragmatisch“ und manchmal informell mit Hitler verbündet, sie waren autoritär und quasi-faschistisch, während sie sich in ihrer Innenpolitik gegen eine Nazi-Übernahme und bedeutende Elemente der Nazi-Ideologie aussprachen. Sie waren der deutsche Expansion in den meisten Regionen ungünstig gestimmt, dennoch aber bereit diese zu akzeptieren als sie schon passierte. Sie unterstützen militärisch Hitler im Krieg gegen das Sowjetrussland (was die deutschen Truppen für den Einsatz anderswo freisetzte), während sie sich weigerten militärisch gegen die westlichen Alliierten vorzugehen.

Es wäre inkorrekt Lefebvre einfach als einen „Nazi-Sympathisanten“ abzustempeln. Aber zu sagen, er sei bereit gewesen solche [Nazi-]Sympathien zu ignorieren und die „pragmatische“ Zusammenarbeit [des Vichy-Regimes] mit Nazideutschland als legitim anzusehen, ist eine andere Sache. Es gibt Hinweise darauf, dass eine solche Behauptung eher als eine Tatsache als eine Spekulation zu gelten hat.

Quelle: https://www.churchmilitant.com/news/article/sspx-and-fascism

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