Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (44). Über den göttlichen Geist (vi). Göttlicher Geist zeigt Milde

Der böse Geist kann sich auf die Dauer nicht verstellen. Früh oder später zeigt er sein Angesicht, das von Hass durchsetzt ist. Er hasst Gott, die guten Engel, Maria, die Heiligen, die frommen Menschen, alle Menschen, die Tiere und die ganze Schöpfung. Wenn er könnte, würde er die ganze Welt brennen lassen. Hass ist ein sicheres Zeichen des Dämons. Daher sind alle, die in ihrem religiösen Leben vom Hass geleitet werden unter dem Einfluss des bösen Geistes. Zwar leben wir in der Zeit der bergoglianischen Barmherzigkeits-Diktatur mit Pachamama-Anbetung, einer Zeit, in welcher viel Mitgefühl mit Konkubinen und Strichen, beide von Priestern beschäftigt, gepredigt wird, sodass in uns zurecht der gerechte Zorn aufsteigt. Wir werden sicherlich noch etwas dazu verfassen, wann der Zorn gerecht und wann er sündig ist, aber auch der gerechte Zorn darf nicht in Hass übergehen. Der Teufel hat überall seine Agenten, auch unter Frommen, auch unter Gloria.tv-Postern, auch unter Betreibern von religiösen Webseiten. Denn wie kann er die Frommen verführen? Mit Frömmigkeit und zwar einer falschen Frömmigkeit. Der Schreiber dieser Zeilen (DSDZ) erlebte manchmal einen solch geballten Hass gegenüber seiner Person, von Menschen, die ihn kaum oder gar nicht kannten, dass er sich wirklich wunderte, wie man zu solchen Hassausbrüchen fähig sein kann. Diese war noch in der Zeit bevor er den dämonischen Ursprung dieses Hasses kennenlernte. Natürlich ist es nicht verwunderlich, wenn man jemanden hasst, der:

  • uns länger bekannt ist,
  • mit dem wir emotional verbunden waren,
  • der uns mehrmals schwer verletzt hat.

Daher ist der größte und tiefsitzende Hass meistens unter ehemaligen Eheleuten oder Familienmitgliedern zu finden. Einen menschlichen Hass muss man sich langwierig verdienen und kaum ein Mensch geht in seinen Hassausbrüchen gleich von null auf 100. Der Teufel ist da anders, er hasst immer auf höchstem Niveau und mit der höchsten Intensität. Leider ist sehr viel Hass auch unter Traditionalisten zu finden. Nein, nicht nur Zorn, nicht nur Bitterkeit, sondern wirklich Hass. Die Reihenfolge des gelebten Hasses sieht wie folgt aus:

  • am Schlimmsten ist es unter den Sedisvakantisten,
  • schlimm ist es unter den Anhängern der Piusbruderschaft,
  • weniger schlimm ist es bei allen anderen.

DSDZ fragt sich manchmal, ob manche Traditionalisten überhaupt eine lebendige und persönliche Christus-Beziehung haben, ob sie den übernatürlichen Glauben besitzen und ob ihnen etwas am Seelenheil ihrer Mitmenschen liegt. Manchmal scheint es als suchten sie bloß einen Vorwand, jemanden mit der moralischen oder traditionalistischen Keule zu schlagen. Auch wenn Bergoglio ein Antipapst, ein Häretiker und ein Apostat ist, so wünscht sich DSDZ nicht, dass Franziskus in die Hölle kommt, denn dort wird er in alle Ewigkeit gemartert werden und zwar proportional zu all seinen Missetaten als Priester, Bischof, Kardinal und Papst. Wenn man sich wirklich ausmalt, was die Hölle ist und wie schlimm sie ist, dann will man, dass sich alle bekehren und zu Christus in seiner wahren Kirche finden. Wir sollten nicht fragen:

Wie kann man ihn verdammen?

sondern

Wie kann man ihn oder sie gewinnen?

Natürlich kommt man um die Verurteilung der Sünden nicht herum und deswegen kommen so viele Menschen in die Hölle, weil die Anti-Kirche keine Buße predigt. „Der böse Geist reizt zum Zorn, zur Bitterkeit und zur Ungeduld des Gemütes“, schreibt Kardinal Bona. Dies ist wohl wahr und sollten wir von solchen Gedanken oder Gefühlen beseelt sein, dann halten wir inne, denn es ist die falsche Richtung. Machen wir auch eine Gewissenserforschung unter dem Aspekt des möglichen Hasses. Zorn ist ein Gefühl, welches aufsteigen kann, insbesondere dann, wenn wir Ungerechtigkeit erfahren haben. Aber Hass ist eine bleibende Willensentscheidung. Wo Hass ist, da wird der böse Geist andocken, um sich von unseren negativen Gefühlen wie eine Made vom Speck zu ernähren.

Sechstes Kapitel

Was man unter dem göttlichen Geiste oder Antriebe zu verstehen habe. – Auf wie vielerlei Weise er die Seele anrege und bewege. – Es werden einige Regeln und Kennzeichen angegeben, wodurch derselbe von dem Antriebe des Teufels unterschieden werden kann. 

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