Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (47). Über den göttlichen Geist (ix). Gottlose können Wunder wirken.

Wie wir bereits im letzten Beitrag dieser Reihe geschrieben haben, sind übernatürliche, im Sinne von übersinnlich oder paranormal, Ereignisse noch kein Beweis für ihren göttlichen Ursprung. Der Teufel kann auch Wunder wirken entweder direkt durch Falschoffenbarungen oder durch Menschen, die in seinem Dienste stehen, auch wenn sie es unwissentlich tun. Ja, man kann sich unter dämonischen Einfluss befinden und davon überzeugt sein Gottes Willen zu tun. Davon kann die Geschichte der Häresien ein langes Lied singen.

Wunder, die vom Teufel kommen

Was kann der Teufel tun?

  • Wunder wirken,
  • Privatoffenbarungen – Schauungen und Lokutionen – erwecken,
  • Stigmata verleihen,
  • Nahrungslosigkeit herbeiführen,
  • Extasen bewirken,
  • Levitieren lassen,
  • Alle Charismen fälschen,
  • Krankheiten heilen,
  • Fremde Sprachen sprechen und verstehen lassen,
  • Orden- oder Priesterbruderschaften gründen lassen,
  • Hohes theologisches Wissen verleihen, das in keiner Proportion zur Ausbildung des Empfängers steht,
  • Beiträge auf gloria.tv inspirieren,
  • Und vieles, vieles mehr.

Keine Hierarchen – keine Wunder

Da wir im Jahre 2020, im siebten Jahr des bergoglianischen Pontifikats und ein Jahr nach Pachamama leben, so können Sie getrost davon ausgehen, dass alle paranormalen Phänomene, die im kirchlichen Kontext stattfinden vom Teufel stammen und Sie diese nicht weiter zu beachten brauchen.

Warum?

Weil wir keine rechtgläubigen Geistlichen, insbesondere keine Bischöfe haben, die vom Amt her die Gabe der Unterscheidung besitzen sollten. Die deutsche Bischofskonferenz befindet sich in Apostasie (Protestantenkommunion, Ehebrecherkommunion, Homo-Segnung) und Schisma (Synodaler Weg), alle Bischöfe der Welt, außer Erzbischof Lenga und Bischof Gracida, verbleiben in Todsünde, da sie nicht gegen die bergoglianischen Häresien vorgehen, was sie von Amts wegen tun müssen.

Todsünde und Geistesunterscheidung

Lebt man aber in Todsünde, so ist man jeder Geistesunterscheidung bar, insbesondere derjenigen, die vom Übersinnlichen handelt, weil man sich willentlich von Gott, dem Quell der Heiligkeit, getrennt hat.  Wenn Sie in einer reinen Wohnung leben, erkennen Sie den Gestank, der Ihrer normalen Umgebung fremd ist. Leben Sie aber in einer vermüllten Wohnung, die sich noch in der Nähe einer Müllkippe befindet, so sind Sie Gestank dermaßen gewohnt, dass Sie ihn nicht mehr wahrnehmen können. Da der Teufel sehr gewieft und ferner als gefallener Engel spirituell ist, muss man lange und beständig im Gnadenstand leben, um den Widersacher wirklich intuitiv erkennen zu können. I smell the rat – sagt der Amerikaner, “Ich rieche die Ratte”. Der sensus discretionis – “Sinn der Geistesunterscheidung” ist wirklich ein zusätzlicher Sinn (sensus), den Gott manchen Individuen gibt, wenn diese lange genug wenigstens im Gnadenstand leben. Gott wird also keine übernatürliche Dinge wirken, wenn es keine kirchliche Hierarchie gibt, die diese unterscheiden könnte. Wenn man gegenüber der Pachamama blind ist oder vorgibt es zu sein, Grüße an Bischof Voderholzer, dann ist man es erst recht den falschen Wundern und Offenbarungen gegenüber.

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