Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (51). Über den göttlichen Geist (xiii). Er ist dem bösen Geist entgegengesetzt.

Der göttliche Geist mißt tatsächlich mit zweierlei Maß, denn er verhält sich anders gegenüber Guten und gegenüber Bösen. Seine Regungen sind völlig verschieden, denn sie passen sich der Natur an, auf welche sie wirken. Das Böse muss zuerst zerknirscht, das Gute gepflegt und auferbaut werden. Wenn wir also bei einer Novus Ordo Predigt hören:

Alle Menschen sind gleich. Bei jedem verläuft es gleich …

dann verhält es sich ganz anders. Die Menschen sind grundsätzlich in zwei Kategorien zu teilen:

  1. Sünder, diejenigen, die nicht getauft sind oder in schwerer Sünde leben,
  2. die Gerechten (Frommen), die im Gnadenstand leben.

Die ersten erfahren Gott als bedrohlich und die Welt als anziehend, die zweiten erfahren Gott als gut und die Welt als bedrohlich. Es ist hauptsächlich der Gedanke der falschen Barmherzigkeit, die “leere Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit”, wie Kardinal Bona schreibt, welche der Teufel den Sündern einflößt, um sie in der Sünde zu halten. Und deswegen gehen so viele Seelen durch die Falschoffenbarungen der Faustina Kowalska und die nachkonziliaren Barmherzigkeit in die Hölle, weil sie zu keiner Buße geführt werden. Denn wenn man den Menschen einflößt, dass:

a. Gott immer und für jeden barmherzig ist (Faustina, Johannes Paul II)

b. es keine Hölle, sondern nur die Annihilation der Seelen gibt (Bergoglio)

c. es keine Sünde gibt (Amoris Laetitia)

dann rasen die Seelen förmlich auf den Abgrund zu, weil sie nichts theoretisch oder praktisch daran hindert. Da bleibt nur die zweiwertige Logik übrig: entweder haben alle vor uns geirrt, von Christus an oder wir irren jetzt.

Sechstes Kapitel

Was man unter dem göttlichen Geiste oder Antriebe zu verstehen habe. – Auf wie vielerlei Weise er die Seele anrege und bewege. – Es werden einige Regeln und Kennzeichen angegeben, wodurch derselbe von dem Antriebe des Teufels unterschieden werden kann.

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