Tradition und Glauben

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (65). Verdächtige Antriebe (xii). Stigmata können vom Teufel stammen

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Kardinal Bona bestätigt hier etwas, was Vielen unbekannt sein dürfte. Alle mystischen Erlebnisse, samt Stigmata können vom Teufel kommen, auch wenn sie übernatürlich, also nicht selbst herbeigeführt sein sollten.

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) ist überzeugt, dass alle Wunderzeichen der u.a. Personen dämonischen Ursprungs waren:

  • Therese Neumann von Konnersreuth,
  • Marthe Robin,
  • Pater Pio,
  • Fra Elia
  • und wie sie alle noch heißen.

Liest man über diese Personen etwas nach, so waren all diese Phänomene zu deren Lebzeiten höchst umstritten, über Pater Pio liegen noch immer geheim gehaltene Akten in den vatikanischen Archiven vor, sodass auch diese „Heiligkeit“ höchst zweifelhaft war. Man hat nicht auf die richtigen Leute gehört und seit Johannes Paul II wurde alles heiliggesprochen, was nicht auf Drei auf die Bäume kletterte.

Aber schon die Anfangsprämisse der „frommen Seelen“ auf gloria.tv ist falsch, denn nicht alles Übernatürliche, Wundersame, Paranormale stammt von Gott. Es ist entweder Betrug oder Dämonisch. Der Dämon hält sich lange versteckt, um durch die Seinigen langfristig große Schäden herbeiführen zu können.

So stellte sich heraus, dass der Beichtvater der stigmatisierten Marthe Robin, Pater Georges Finet (1898-1990) ein Sexualstraftäter war. Sexueller Missbrauch fand auch in der von Robin mitbegründeten „Foyers de Charité“ statt.

Können also ihre Stigmata (falls überhaupt vorhanden) von Gott stammen?

Natürlich nicht, sondern der Dämon bereitete lange einen spirituellen Ballon vor, den er 2020 zum Platzen brachte. Denn welche geistliche Unterscheidungsgabe kann schon ein Beichtvater gehabt haben, der selbst sexuell Übergriffig wurde? Natürlich keine. Welche der Postulator des Seligsprechungsprozesses der Marthe Robin – Pater Bernard Peyrous, der ebenfalls eines „schwerwiegenden sexuellen Fehlverhaltens“ (gestes gravement désordonnés) beschuldigt wird? Gar keine. Welche Unterscheidungsgabe können schon seine nachkonziliaren Vorgesetzten, d.h. Bischöfe gehabt haben, die ja in allen Movimenti „den Frühling des Konzils“ sahen? Jeder Bischof hat doch gerne eine Mystikerin, falsche oder richtige. in seiner Diözese, was zumindest dem Fremdenverkehr dienlich ist.

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Jetzt werden Bücher über den „Betrug der Marthe Robin“ geschrieben, die Religion wird verlacht und die Menschen verlieren wieder den Glauben. Da, Sie liebe Leserin oder lieber Leser, nicht auf die Unterscheidungsgabe Ihres eigenen Bischofs zählen können, der wahrscheinlich irgendwo eine Homo-Ehe segnet, dann lesen Sie unseren Blog und merken Sie sich:

Stigmata und alle paranormalen Phänomene kommen in unseren Zeiten zu 99,9% vom Teufel, da es keine Geistlichen gibt, die die richtigen erkennen könnten.

Gott gibt aber nichts umsonst. Dies bedeutet er würde niemanden jetzt übernatürliche Gaben geben, weil es keine kirchlichen Vorgesetzten gibt, die diese als solche erkennen würden. Denn etwas anderes ist die Gültigkeit der Sakramente, etwas anderes ihre Würdigkeit und etwas noch anderes die geistliche Unterscheidungsgabe des Spenders. Nehmen wir das Beispiel von Bischof Timmerevers von Dresden, der nachweislich Häresien verkündet, die materiell und formell schwere Sünden sind. Somit sind:

  • seine Sakramente gültig,
  • seine Sakramente unwürdig,
  • seine geistliche Unterscheidungsgabe (nein, wir schreiben nicht im A…) nicht vorhanden.

Auch wenn er über eine Standesgabe verfügt, so hilft diese nicht, wo man höhere Spiritualität zu unterscheiden hat. Dies muss auch bei allen Bischöfen der Marthe Robin stattgefunden haben, denn am Anfang hat man keine Beweise für den Betrug, den Dämon oder den Missbraucht. Man muss da nach seinem Instinkt oder Bauchgefühlt gehen, falls man den überhaupt hat. Und deswegen wuchert die Falschmystik nach Vat. II nicht nur auf gloria.tv, sondern auch in der ganzen Kirche.

Siebtes Kapitel

Es gibt zuweilen undeutliche und verdächtige Antriebe , von denen es zweifelhaft ist, von welchem Geiste sie herrühren. – Vorsicht, die man dabei anzuwenden hat. – Einige Anleitungen zur Untersuchung derselben. – Von der sonderbaren Lebensweise gewisser Personen und von der Gabe der Tränen.

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