Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 19. Im Schmerz und bei jedweder Bedrängnis

Wir werden bald den Traktat Über den Willen Gottes von hl. Alphons Liguori lesen, in welchem geschrieben steht, dass uns Gott durch alles erzieht. Durch Krankheiten, äußere Angriffe, Lebensumstände, aber auch direkt durch dämonischen Angriffe, welche manche Heilige, wie z.B. der wenig bekannte hl. Alphons Rodriguez SJ, der Patron Mallorcas. Daher stellt sich sie Frage:

Ist es legitim Gott überhaupt um Schonung zu bitten?

Die Antwort lautet:

Ja, denn Gott wird ohnehin das tun, was er möchte.

Christus hat im Ölgarten auch um Schonung gebeten, doch willigte er schließlich in den Willen des Vaters ein. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) wird oft von Menschen kontaktiert, die mit allen möglichen Problemen zu kämpfen haben und es sind wirklich manchmal exorbitant schwierige Probleme. DSDZ betet für sie, was immer hilft. Entweder löst sich die Situation von selbst auf oder der Schmerz wird dermaßen gelindert und derjenige, auch durch Ratschläge, so aufgebaut, dass er oder sie in der Lage ist diese Situation zu ertragen oder um die Änderung zu kämpfen. “Viel Feind, viel Ehr” und ohne Proben und Versuchungen können wir uns gar nicht bewehren. Dennoch beten man bei jedem neune Schicksalsschlag instinktiv:

Oh, bitte Gott… hilf mir, dass ….

Gott hilft schon, aber einige Arbeit müssen wir schon selbst machen, denn wir haben nur ein Leben und einen freien Willen. DSDZ gewöhnt sich jetzt an bei einem jeden neuen metaphorischen Schlag in die Magengrube nicht:

Wofür jetzt das schon wieder?

zu denken, sondern

Dein Wille geschehe,

zu sagen. Heute hat er ein schwieriges Gespräch vor sich, denn er muss jemanden feuern und sich wieder auf ein neues Risiko in einer Angelegenheit einlassen. Bequem ist es nicht, aber

Dein Wille geschehe.

Amen.

In dolore et quacumque tribulatione.
Recordare, Domine, fragilitatis meae et dic Angelo percutienti: Cesset iam manus tua. Verumtamen non mea, sed tua voluntas fiat.
Im Schmerz und bei jedweder Bedrängnis
Gedenke, Herr, meiner Gebrechlichkeit und sage dem verfolgenden Engel: Deine Hand möge jetzt ruhen. Dennoch nicht mein, sondern Dein Wille geschehe.

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