Tradition und Glauben

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Da fast alle von uns mehr Zeit am Wochenende haben, so wollen wir jetzt schon auf den morgigen Beitrag mit dem griffigen, nicht untergriffigen Titel Fäkalientaucher oder vatikanische Missbrauchsgipfel aufmerksam machen, wo wir unsere Sicht der Dinge darlegen. DSDZ beneidet ein wenig die frommen Seelen, welche immer noch wie folgt schreiben können:

Ich würde nicht so deutlich urteilen. Denn: Haben wir alle unsere Priester wirklich unterstützt? Haben wir sie in der Lehrverkündigung unterstützt, in Nöten, mit unserem täglichen Gebet?

Nein, das tun nur wenige. Ich selbst habe bis zu meiner Bekehrung mich überhaupt nicht um die Anliegen der Priester gekümmert. Und das war genau in dem Zeitabschnitt, in dem die schreckliche Krise moralisch und theologisch für Priester und Bischöfe begann. Das waren die Jahre nach dem Konzil, nach der Liturgiereform ganz besonders.

Ich bin sicher, dass die meisten, ja 90 % der Gläubigen ihre Priester nicht gestützt haben.

Wer ist also schuldig an dem klerikalen Missbrauch? Wir, weil wir zu wenig gebetet haben und wohl das Missbrauchsopfer selbst, weil es da war. Hätte der Priester/Bischof/Kardinal, für den zu wenig gebetet wurde, kein Opfer präsent gehabt, dann wäre ja nichts passiert. Wenigstens dies eine Mal.  Aber diese Argumentation ist wirklich diabolisch, weil sie das Opfer zum Täter und den Täter zum Opfer stempelt. Wenn Sie, aber liebe Leserin, lieber Leser, heute die Bußpsalmen auf den Knien nicht gebetet haben, dann sind Sie wirklich daran schuld, weil Sie nichts getan haben. Denn Leben ist geistlicher Kampf und Gebet auch. Nicht ausschließlich, aber am Anfang, bevor man zu den Taten schreitet.

 

 

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