Liebe Schnorrerin, Lieber Schnorrer

Ein Brief an die ausdauernden Umsonst-Leser/Schnorrer:

Liebe Schnorrerin, Lieber Schnorrer,

irgendwie ist es rührend, wie Sie ausdauernd unsere Archive durchstöbern und immer da sind, wenn es bei uns irgendetwas umsonst gibt. Aber frei zugänglich Beiträge dienen dazu neue Kunden zu gewinnen und nicht dazu, damit Sie etwas umsonst haben. Wenn Sie uns nicht gut finden, warum sind Sie ständig hier? Sie sind der Beweis für die Richtigkeit unseres Wegs. Aber warum schnorren?

Verhalten Sie sich auch so in anderen Lebensbereichen?

Schnorren Sie immer?

Wohnen Sie unter einer Brücke?

Ernähren Sie sich von Essensresten?

Waschen Sie sich in Regenwasser?

Durchwühlen Sie Altkleider-Container?

Möchten Sie immer etwas umsonst haben?

Ist Schnorren Ihre Lebensphilosophie?

Falls doch, dann sind Sie hier falsch. Gehen Sie dorthin. Dort finden Sie:

  • Katzenbilder,
  • Kopierte Nachrichten,
  • Privatoffenbarungen in Hülle und Fülle,
  • Auszüge von fremden Büchern,
  • Marmelade Rezepte,
  • Berichte über das Vorsingen des eigenen Enkelkindes,
  • sowie Austausch von Leuten, die gerne mitreden wollen, aber keine Ahnung haben.

Und das Beste dabei: es ist völlig umsonst. Das Niveau spiegelt das Umsonst-Sein auch wieder. Bei uns finden Sie:

  • Fachnachrichten
  • Fachwissen
  • Fachexpertisen
  • theologischen Qualitätsjournalismus

Das gibt es nicht umsonst, denn es ist mit Fachwissen, Fachkönnen und mit viel Arbeit verbunden. Werden Sie Kunde, dann können Sie lesen, was Sie wollen und wie lange Sie wollen. Es gibt etwas für jeden Geldbeutel, aber nichts für Schnorrer.

  • Gehen Sie so sorglos mit Ihrer Seele um, dass Ihnen Glaubenswissen nichts wert ist?
  • Wollen Sie wirklich keine alternative Anschauung zu den Mainstreammedien entwickeln?
  • Sind Sie wirklich an keinen Informationen mit Alleinstellungsmerkmal interessiert?

und last but not least:

  • Sind Sie es sich selbst nicht wert, dass Sie sich Tradition und Glauben, das Portal für intelligente Katholiken, leisten können?

Ja, intelligente Katholiken, denn nur intelligente Menschen sehen überhaupt ein, dass sie etwas nicht wissen, siehe den Dunning-Kruger-Effekt und sind bereit in ihr Wissen zu investieren:

  • das betrifft die Ausbildung,
  • das betrifft den Beruf,
  • das betrifft das Allgemeinwissen,
  • das betrifft den Lebensstil.

Warum sollte es nicht das eigene Seelenheil betreffen?

Man kann nur dann die Kirche wieder aufrichten und eine katholische Gegenkultur erschaffen, wenn man die richtigen Initiativen unterstützt. Und wir sind die richtige Initiative.

Denken Sie darüber nach und schnorren Sie  bitte nicht. Denn schnorren ist Sünde.

Ihr

Tradition und Glauben

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3 Gedanken zu „Liebe Schnorrerin, Lieber Schnorrer

  1. Ich kommentiere einmal folgendes:
    Als Mitglied der “Golden Sixties”-Generation tue ich mich mit Internet-Dingen sehr schwer.
    Zur Behebung des “Schnorrer”-Vorwurfs habe ich mir eine Kredit-Karte angeschafft und damit geht es ganz einfach.
    Aber gelegentlich ein Katzen-Enkel-Video ist auch ganz nett.

    1. Bravo! Geht doch:) Aber Katzen-Enkel-Videos werden wir vorerst nicht publizieren, um der Konkurrenz nicht das Wasser abzugraben. Wessen Enkel ist es denn? Etwa der Katze?

      Aber im Ernst: Sie beweisen, dass da, wo ein Wille ist, auch ein Weg ist. Man könnte wohl irgendwo nachlesen, wieviel der Internet-User überhaupt keine Kreditkarte haben oder kein Paypal-Konto. Wahrscheinlich die Minderheit. Unsere Beträge sind so niedrig, dass sich eine Überweisung für den Betrag von 0,99 € für niemanden lohnt, weil die Bankgebühren höher ausfallen werden. Wer tigert schon über die Berge um 0,99 € zu überweisen? Ich glaube wirklich nicht, dass es daran liegt, sondern am Schnorren als Prinzip.

      Katholisches.info fährt einen Zwischenkurs zwischen:
      – der Amtskirche
      – FSSPX
      – gegen Franziskus
      – aber irgenwie dafür, denn er ist “Papst”
      – recht profil- und ausdruckslos das Ganze

      und kommt dabei nicht gut finanziell weg, weil sie ungefähr ab dem 15. abschaltet und nach dem 10. einschaltet. Gut, ich übertreibe hier, aber Katholiken spenden nicht auch für diese Medien, die umsont zur Verfügung stehen. Es ist die allgemeinen Schnorrermentalität sowie die fehlende Bereitschaft für digitale Medien zu zahlen. Ich stelle zur Freude doch fest, dass wir weniger Leser nach der Sperrung verloren haben, als The Times damals. Es ist also eine allgemeine Regel, die auch bei uns zum Einsatz kommt.

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