Meine Auxilium christianorum Ecke

Nach einer längeren Unterbrechung stellen wir hiermit wieder eine Auxilium christianorum Ecke vor. Diesmal ist es die Ecke der Leserin Maria Magdalena, welche harte Kämpfe zu bestehen hatte bevor sie sich auf ihr Konto einloggen konnte. Wahrscheinlich war dies dem unten angeführten Beitrag geschuldet. Tja, die Dämonen haben ihre eigene Hierarchie der Werte.

Da ich nun schon seit mehr als einem Jahr die Auxilium-Christianorum-Gebete verrichte, möchte ich den Lesern von „Tradition und Glauben“ meine ACH-Ecke vorstellen.

Die rein praktische Seite: Eine Marienstatue war bereits vorhanden – allerdings eine Herz-Mariens-Figur, passend zur Herz-Jesu-Statue, die seitlich der ACH-Ecke ihren Platz gefunden hat. Beim Beten der Litanei zum kostbaren Blut und bei allen Anrufungen an unseren Herrn Jesus Christus geht der Blick immer zur Herz-Jesu-Statue.

Der hl. Erzengel Michael, der Fürst der himmlischen Heerscharen, der Verteidiger in unserem Kampfe, wurde dazugekauft. Mit Votivkerze (und zeitweise Blumen) ist die Auxilium-Christianorum-Ecke komplett.

Die Segnung der Statuen wurde (nach 130 km Anreise, damit auch alles seine Richtigkeit hat!) von einem Priester ordnungsgemäß vollzogen.

Das tägliche Verrichten der Gebete stellt kein größeres Problem dar.

Die Litanei zum kostbaren Blut bete ich seit Jahren täglich. Jetzt ist sie in den Auxilium-Christianorum-Gebeten integriert, also kein „Mehraufwand“. Auch  das kurze Gebet zum hl. Schutzengel gehört schon lange zu meiner Morgen- und Abendandacht. Der liebe Schutzengel hat durch die Anrufung in den ACH-Gebeten nochmals einen viel höheren Stellenwert in meinem Alltag bekommen.

Eine Kniebank fehlt noch – man kann aber durchaus am Boden knien. Der Katholik ist doch trainiert, was das Knien betrifft…

Beim Lesen der „Anforderungen an die Mitglieder“ und beim Versuch, dieselben einzuhalten, erkennt man allerdings recht schnell seine eigene Armseligkeit:

  • Danach zu streben, auch alle intentionellen lässlichen Sünden zu meiden.
  • Unablässig danach zu streben, ein beständiges Leben der Meditation zu führen.
  • Nach Sanftmut und Demut gegenüber dem Nächsten zu trachten, niemals sich von Zorn oder Vergeltung leiten zu lassen.

Oh Schreck, hier will man gleich am Anfang aufgeben…

Aber wir schreiten tapfer voran! Wir lassen uns nicht unterkriegen.

Christus hat Satan am Kreuz besiegt.

Dass der Teufel uns immer mal wieder ärgert – das kennen wir ja. Und dass er es in Zeiten besonderer „Frömmigkeits-Bemühung“ umso mehr tut, ist auch kein Geheimnis.

Also: Mit Gelassenheit und Gottvertrauen weitermachen – niemals aufgeben! Unsere Liebe Frau, die Mächtigste Jungfrau, die Schlangenzertreterin sei unsere Hilfe!

Heiliger Josef, Beschützer der Seelen, bitte für uns!