Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 2.1

In diesem Teil erfolgt der Nachweis, dass die im ersten Teil als Häresien formalisierte Sätze tatsächlich in den päpstlichen Schriften, hauptsächlich in Amoris Laetitia und Aussagen vorhanden sind. Wir stellen die schlimmsten Passagen rot dar, damit es auch jeder begreift. Und worum geht es dabei?

  1. Sex ist lebensnotwendig
  2. Gebote Christi sind nur ein Ideal
  3. Es gibt zwar Regeln, was Sex anbelangt aber nur Ausnahmen

Ja, Franziskus begeht Häresie und diese sieht wie folgt aus.

Beweis dafür, daß Papst Franziskus des Deliktes der Häresie schuldig ist. 

Diese Beweise sind zweifach: die öffentlichen Äußerungen von Papst Franziskus und seine öffentlichen Handlungen (die unten zitierten Äußerungen aus Amoris laetitia sind nicht als isolierte Äußerungen zu verstehen, sondern in ihrer wahren Bedeutung im Zusammenhang mit dem gesamten Kapitel VIII dieses Dokuments zu lesen.) Es gibt zwei Arten von Beweisen. Sein öffentliches Handeln dient der Feststellung, daß die nachstehend aufgeführten öffentlichen Äußerungen von ihm im häretischen Sinne verstanden werden sollten.

(A) Papst Franziskus’ öffentliche Äußerungen widersprechen den Glaubenswahrheiten

  1. Amoris Laetitia 295: “Der Heilige Johannes Paul II hat das sog. “Gesetz der Gradualität” vorgeschlagen, im Wissen, daß der Mensch “auf verschiedenen Stufen der Entwicklung das moralische Gute kennt, liebt und erfüllt.” Das ist keine “Gradualität des Gesetzes ” sondern eher eine Gradualität in der vorsichtigen Ausübung freier Handlungen eines Einzelnen, der nicht in der Lage ist, die objektiven Forderungen des Gesetzes zu verstehen, zu schätzen und voll zu erfüllen. (I, II, IV.)

    2. Amoris Laetitia 298: “Die Geschiedenen, die eine neue Verbindung eingegangen sind, können sich z.B. in verschiedenen Situationen wiederfinden, die nicht in offensichtlich starre Kategorien gezwungen werden sollten, die keinen Raum für eine angemessene persönliche und pastorale Differenzierung lassen. Eine Sache ist eine mit der Zeit konsolidierte zweite Beziehung, mit neuen Kindern, erwiesener Treue, großzügiger Selbstschenkung, christlichem Engagement, Bewußtsein für ihr Irregularität und der großen Schwierigkeit zurück zu gehen, ohne im Gewissen zu fühlen, daß man neue Sünden begehen werde. Die Kirche erkennt Situationen an, die aus ernsten Gründen – wie die Erziehung von Kindern, ein Mann und eine Frau die Pflicht sich zu trennen, nicht erfüllen können. [Fußnote 329: In solchen Situationen weisen zahlreiche Menschen, die die Möglichkeit “wie Bruder und Schwester” zusammen zu leben kennen und akzeptieren, die die Kirche ihnen anbietet, darauf hin, daß wenn ein gewisser Ausdruck der Intimität fehlt, “es oft vorkommt, daß die Treue und das Wohl der Kinder gefährdet werden.] Es gibt auch die Fälle derer, die jede Anstrengung unternommen haben, ihre erste Ehe zu retten und zu Unrecht verlassen wurden, oder die zum Wohl der Kinder eine zweite Ehe geschlossen haben und manchmal subjektiv in ihrem Gewissen sicher sind, daß ihre vorherige und irreparabel zerbrochene Ehe nie gültig war, “Eine andere Sache ist, daß eine neue Verbindung, die aus einer kürzlichen Scheidung hervorgegangen ist, mit dem ganzen Leiden und der ganzen Verwirrung für Kinder und ganze Familien mit sich bringt, oder der Fall von jemandem, der fortwährend in seinen Verpflichtungen gegenüber der Familie versagt hat. Es muß klar bleiben, daß das nicht das Ideal ist, das das Evangelium für Ehe und Familie anregt. Die Synodenväter haben festgestellt, daß immer eine Differenzierung durch die Hirten stattfinden muß “durch adäquate Unterscheidung “in einem Ansatz, der sorgfältig die Lage wahrnimmt.” Wir wissen, daß es keine einfachen Rezepte gibt.” (III, IV).

  1. Amoris Laetitia 299: “Ich bin mit vielen Synodenvätern einig, die der Meinung waren, daß “Getaufte, die geschieden und wiederverheiratet sind, auf verschiedene Weise mehr in die Christlichen Gemeinde eingebunden werden müssen – dabei aber jede Art von Skandal zu vermeiden ist. Die Logik der Integration ist der Schlüssel zu ihrer pastoralen Versorgung, eine Versorgung, die ihnen nicht nur ermöglichen sollte, festzustellen, daß sie zur Kirche und dem Leib Christi gehören, sondern auch zu wissen, daß sie freudige und fruchtbare Erfahrungen in ihr machen können. Sie sind getauft: sie sind Brüder und Schwestern; der Hl. Geist gießt zum Wohl aller Gaben und Talente in ihre Herzen. Diese Personen sollten sich nicht als exkommunizierte Mitglieder der Kirche fühlen, sondern statt dessen als lebendige Mitglieder, die in der Lage sind, in der Kirche zu wachsen und sie als Mutter zu erleben, die sie immer empfängt, die für sie mit Liebe sorgt und sie auf dem Weg des Lebens und des Evangeliums ermutigt.” (II, IV)

     

    4. Amoris Laetitia 301: “Man kann nicht länger einfach sagen, daß alle jene, die in irgendeiner “irregulären” Situation sind, im Zustand der Todsünde leben und von der heiligmachenden Gnade ausgeschlossen sind. Hier geht es um mehr als eine bloße Unkenntnis der Regel. Ein Subjekt kann die Regel gut kennen und dennoch große Schwierigkeiten haben ihren innewohnenden Wert zu erkennen, oder in einer konkreten Situation sein, die ihm oder ihr nicht erlaubt, anders zu handeln und anders zu entscheiden ohne weiter zu sündigen,”  (II, III, IV)

    5. Amoris laetitia 303: ” Das Gewissen kann mehr als zu erkennen, daß eine bestimmte Situation objektiv nicht mit den allgemeinen Forderungen des Evangeliums übereinstimmt. Es kann auch ernsthaft und ehrlich erkennen, was jetzt die großzügigste Antwort ist, die man Gott geben kann und mit einer gewissen moralischen Sicherheit sehen kann, daß es das ist, was Gott selbst in einer konkreten Situation und der Komplexität der eigenen Grenzen fordert, wenn dies auch nicht das Ideal voll erfüllt. (II, IV, V)

6. Amoris laetitia 304: ‘Ich bitte ernsthaft, daß wir uns immer an die Lehre des Hl. Thomas von Aquin erinnern und lernen, sie in unsere pastorale Differenzierung zu integrieren: “Je mehr wir ins Detail gehen, desto mehr sehen wir Fehler – obwohl es in den allgemeinen Prinzipien die Notwendigkeit gibt, was Handlungen, Wahrheit oder praktische Rechtschaffenheit angeht, ist nicht für alle gleich, was die Details angeht, ist das nicht allen bekannt. Es ist wahr, daß die allgemeinen Regeln ein Gut vorgeben, das nie mißachtet oder vernachlässigt werden darf, aber in ihrer Formulierung nicht auf bestimmte Situationen nicht angewandt werden können.” (VI)

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