Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 3

Nachdem im vorigen Teil alle bewußten personellen Fehlentscheidungen Bergoglios aufgeführt worden sind, welche beweisen, dass er diejenigen befördert, die skandalös leben und häretisch sind, erfolgt an dieser Stelle eine andere Zusammenstellung seiner Taten, die man nicht anders als praktische und tätige Häresieförderung bezeichnen kann. Ja, Franziskus begeht Häresie. Damit aber eine formelle Häresie stattfindet, muss derjenige, der sie verbreitet insoweit theologisch gebildet sein, um überhaupt zu wissen, wogegen er verstößt. Daher ist es in der Kirchengeschichte kaum vorgekommen, dass ein von Kokablättern benommenes südamerikanisches Mütterchen, welches meinte den Hasen zu spicken, den sie sich aber eingebildet hat, denn in Südamerika gibt es keine Hasen (ätsch!) und dabei Häretisches von sich gab als formelle Häretikerin verurteilt worden ist. Ein formeller Häretiker kann eigentlich nur ein ausgebildeter Theologe werden, der die Häresien öffentlich, vorzugsweise in schriftlicher Form, vorlegt. Oft hört man von den neokonservativen Katholiken samt Geistlichen, welche sich eine Wirklichkeit konstruieren, um ja nichts unternehmen zu müssen:

Das ist noch niemals eine formelle Häresie! Der ist viel zu dumm. Der weiß nicht, was er redet!

Dummheit hin oder her. Bergoglio hat Theologie studiert, er war sogar der Rektor (sic!) einer katholischen Universität und als Papst stehen im alle möglichen Kongregationen und Berater zur Verfügung, damit er sich genau informieren kann. Er hat ja eigens die kirchlichen Dokumente, welche die Häresien verurteilen, die er jetzt vertritt, in seiner vorpäpstlichen Zeit zitiert. Sie sind im also bekannt, sodass er ganz genau weiß, wogegen er verstößt. Somit ist die Häresie Bergoglios sowohl formell als auch hartnäckig, denn er ist schon mehrmals  ermahnt worden. Er bleibt also ein Häretiker, weil er es will. (Die Unterstreichungen im Text stammen von uns.)

Förderung der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Eucharistie.

Papst Franziskus hat fortwährend die Zulassung von Personen zur Eucharistie unter bestimmten Bedingungen für Personen propagiert, die zivil von ihren Ehepartnern geschieden sind und in einer sexuellen Beziehung mit jemand anderem leben. Sein oben zitierter Brief an die Bischöfe von Buenos Aires stützt diese Praxis ausdrücklich. Er intervenierte bei der Formulierung der Relatio post disceptationem der Familiensynode von 2015. Sein Zusatz zur Relatio schlug die Zulassung wiederverheirateter geschiedener Katholiken  zur  Kommunion auf einer von Fall-zu-Fall-Basis vor und sagte, dass die Hirten die positiven  Aspekte von Lebensstilen, die die Kirche als schwer sündig betrachtet, einschließlich Zivilehe nach  einer Scheidung und voreheliche Kohabitation, betonen sollten. Diese Vorschläge wurden auf seinen persönlichen Druck hin in die Relatio eingefügt, trotz der Tatsache, dass sie nicht die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit der Stimmen der Synode erhielten. Er hat die Richtlinien für die Diözese Rom formuliert, die wiederverheirateten geschiedenen Katholiken, die more uxorio mit ihren zivilen Partnern zusammen eben unter bestimmten Umständen den Zugang zur Eucharistie erlaubt. Diese Lehren und Handlungen sind an sich ein Angriff auf den Glauben, weil die Lehre, dass Katholiken mit einem lebenden Partner, die offen in Kohabitation mit einem anderen leben, die Eucharistie nicht empfangen können, ist zumindest eine der unfehlbaren Glaubenswahrheiten der Kirche. Diese Lehre ist zumindest eine Wahrheit, die zu akzeptieren erforderlich ist, damit das Glaubenserbe wirkungsvoll verteidigt und oder mit ausreichender Autorität weitergegeben werden kann. Ihre Leugnung ist nicht als eine von Papst Franziskus angenommene Häresie aufgelistet worden, weil einige respektablen Katholischen Theologen feststellten, dass diese Lehre nicht Teil des göttlich offenbarten Glaubenserbes ist. Eine Verleugnung dieser Wahrheiten unterstützt die oben aufgeführten Häresien IV und V:

Andere Hinweise

Am 9. Juni 2014 hat Papst Franziskus die Führer der militanten pro-homosexuellen Organisation Tupac Amaro aus Argentinien  im Vatikan empfangen, ihre Cocablätter gesegnet, die sie für ihre heidnischen religiösen Rituale brauchen, die die Anerkennung der Coca-Pflanze als heilige Pflanze mit sich bringt.  (II, IV, V, VII)

Papst Franziskus hat versäumt ein Wort zur Unterstützung der populären Kampagne zum Schutz Katholischer Länder vor Abtreibung und Homosexualität zu sprechen- z.B., vor dem Referendum zur Zulassung der Abtreibung in Irland im Mai 2018 (II, IV, V, VI)

Bei der Eröffnungsmesse der Jugendsynode 2018 hat Papst Franziskus einen Hirtenstab in Form eines “Stang” benutzt, ein Objekt, das bei satanischen Ritualen benutzt wird, (VI, VII)

Während der Jugendsynode 2018 trug Papst Franziskus ein verzerrtes, regenbogenfarbenes Kreuz. Der Regenbogen ist ein populäres Symbol der HS- Bewegung. (II, IV, V).

Papst Franziskus hat ein Abkommen mit China abgeschlossen, das der chinesischen Regierung erlaubt, Katholische Bischöfe für das Land auszuwählen und für eine Anzahl treue Katholische Bischöfe anordnet, ihre Diözese vom Staat ernannten Bischöfen zu überlassen. China ist ein atheistischer Staat, der Christen verfolgt und eine unmoralische Bevölkerungspolitik erzwingt, Empfängnisverhütung und Zwangs-Abtreibungen in großer Zahl. Diese Bevölkerungspolitik hat für die chinesische Regierung hohe Priorität und hat unabsehbaren Schaden verursacht.  Die Kontrolle der Kirche durch die chinesische Regierung stellt sicher, dass die Kirche in China keinen Widerstand gegen diese Politik leisten kann. (II, VI)

Papst Franziskus hat sich geweigert, zu leugnen, dass Amoris Laetitia die oben aufgelisteten Häresien lehrt (IV, V, VI), als er durch die ihm im September 2016 von den Kardinälen Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner überreichten Dubia dazu aufgefordert wurde. Diese Dubia erwähnen besonders eine große Verwirrung bei vielen Gläubigen bzgl. Glaubens- und Moral-Themen, die Amoris Laetitia ausgelöst hat. Die Überreichung von Dubia und eine vorgesehene Antwort darauf ist eine vollkommen traditionelle und normale Prozedur, deshalb ist die Weigerung auf die Dubia zu antworten, eine willentliche Entscheidung des Papstes.

 

(C) Papst Franziskus’ Beharrlichkeit an häretischen Positionen festzuhalten

Papst Franziskus hat die für die Ordination erforderlichen theologischen Studien absolviert, hat ein Lizenziat in Philosophie und eines in Theologie erworben und wurde Universitätsprofessor an den Facultades de Filosofía und Teología de San Miguel, einer Jesuitenuniversität und an einem Seminar in Argentinien. Anschließend wurde er der Rektor dieser Fakultäten.

Die apostolische Enzyklika Familiaris consortio und die Enzyklika Veritatis Splendor, die viele der  oben genannten Häresien verurteilen, wurden bereits in seiner Zeit als Priester und Bischof  veröffentlicht. Er hat Familiaris consortio in seinen Schriften zitiert und an einer theologischen Konferenz über Veritatis Splendor im Jahr 2004 teilgenommen, bei der er einen Beitrag zur Konferenz leistete, in dem er die in der oben genannten Häresie (VI) geleugnete Lehre geltend machte. Die oben erwähnten Dubia, die im September 2016 privat an Papst Franziskus gesandt und im November desselben Jahres veröffentlicht wurden, erinnern an die Passagen in Veritatis Splendor und in Familiaris consortio. Man kann daher davon ausgehen, dass er über die katholische Lehre gut genug informiert ist, um zu wissen, daß die von ihm behaupteten Häresien der katholischen Lehre widersprechen. Ihr ketzerischer Charakter wurde auch in einer Correctio Filialis dokumentiert, im August 2017 von mehreren katholischen Gelehrten an ihn gerichtet und im September desselben Jahres veröffentlicht wurde.

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