Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage 1 – Weißer Sonntag

Evangelium des weißen oder ersten Sonntages nach Ostern

Joh 20, 19 – 31 Am Abend jenes ersten Wochentages waren die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen versammelt. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch!“ Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. Abermals sprach Jesus zu ihnen: „Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Nach diesen Worten hauchte er sie an und sprach: „Empfanget den Heiligen Geist. Denen ihr die Sünden nachlasset, denen sind sie nachgelassen; denen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.“ Einer von den Zwölfen, Thomas, mit dem Beinahmen Didymus, war nicht dabei, als Jesus kam. Die andern Jünger sagten ihm nun: „Wir haben den Herrn gesehen.“ Er aber erwiderte ihnen: „Wenn ich an seinen Händen nicht das Mal der Nägel sehen und meinen Finger nicht in die Stelle der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite legen kann, glaube ich nicht.“ Acht Tage darauf waren die Jünger wieder drinnen, und Thomas war bei ihnen. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen und trat in ihre Mitte mit den Worten: „Friede sei mit euch!“ Dann sprach er zu Thomas: „Leg deinen Finger hierher und sieh meine Hände, reich deine Hand her und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“ Thomas sprach zu ihm: „Mein Herr und mein Gott!“ Jesus erwiderte ihm: „Weil du mich siehst, glaubst du? Selig, die nicht sehen und doch glauben!“ Jesus hat noch viele andere Wunder vor den Augen seiner Jünger getan, die nicht in diesem Buche aufgezeichnet sind. Diese aber sind aufgezeichnet, damit ihr glaubt, daß Jesus ist Christus, der Sohn Gottes, und damit ihr im Glauben das Leben habt in seinem Namen.

Predigtext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Papste Gregor: Als erste Frage aus der gegenwärtigen Lesung des Evangeliums klopft an unseren Geist die: Wie war nach der Auferstehung der Leib des Herrn ein wirklicher, da er doch durch verschlossene Türen zu den Jüngern eintreten konnte? Aber wir müssen beachten, daß das Wirken Gottes, wenn es mit der Vernunft erfaßt wird, nichts Wunderbares an sich hat, und daß der Glaube kein Verdienst hat, wenn ihm das menschliche Denken etwas aus der Erfahrung bietet. Aber diese Taten unseres Heilandes selbst, die aus sich allein nicht begriffen werden können, müssen nach einer anderen Tätigkeit desselben abgewogen werden, auf daß staunenswerten Dingen noch staunenswertere Taten Glaubwürdigkeit verschaffen. Derselbe Leib des Herrn trat nämlich bei verschlossenen Türen zu den Jüngern hinein, der, wie es sich von selbst versteht, vor die Augen der Menschen bei seiner Geburt aus dem verschlossenen Schoß der Jungfrau hervorging. Was soll man also staunen, wenn er bei verschlossenen Türen nach seiner Auferstehung, wo er auf ewig leben wollte, eintrat, da er doch, als er kam, um den Tod zu leiden, aus dem uneröffneten Schoß der Jungfrau heraustrat?

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

Allmächtiger Gott! Wir bitten Dich, verleih, daß wir nach vollendetem Osterfeste das Andenken an dasselbe durch alle unsere Handlungen und unsern ganzen Lebenswandel zeigen! Amen.

 

Podcasts. Leserfrage Nr. 10: Wie ist die Verehrung des „Barmherzigen Jesus“ nach den Erscheinungen der Hl. Faustina Kowalska zu bewerten?

Heute stellen wir unseren weiteren Podcast der Reihe vor:

„Alles über Katholizismus wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten?“

Eine Reihe also, welche darin besteht die Leserfragen ab 20 EUR pro Frage in mindestens 15 Minuten zu beantworten. Sie überweisen uns Geld, schicken Ihre Frage und diese wird per Podcast öffentlich beantwortet, wobei sich die Beantwortungs- und Bearbeitungszeit nach dem Arbeitsaufwand richtet.

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Proprium missae – Dominica in Albis in Octava Paschae

INTROITUS
1 Pet 2, 2.
Quasi modo géniti infántes, allelúia: rationabiles, sine dolo lac concupíscite, allelúia, allelúia, allelúia.
Ps 80:2.
Exsultáte Deo, adiutóri nostro: iubiláte Deo Iacob.
V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen1 Pet 2, 2.
Quasi modo géniti infántes, allelúia: rationabiles, sine dolo lac concupíscite, allelúia, allelúia, allelúia.
Wie neugeborene Kindlein, alleluja, doch schon voll Einsicht, verlangt ohne Falsch nach Milch, alleluja, alleluja, alleluja.

Gott, unserem Helfer, jauchzet zu; jubelt entgegen dem Gotte Jakobs.
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.

R. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

Wie neugeborene Kindlein, alleluja, doch schon voll Einsicht, verlangt ohne Falsch nach Milch, alleluja, alleluja, alleluja.

ALLELUIA
Matt 28:7.
In die resurrectiónis meæ, dicit Dóminus, præcédam vos in Galilaeam. Allelúia.
Es spricht der Herr: «Am Tage Meiner Auferstehung geh Ich euch voraus nach Galiläa.» Alleluja.

ALLELUIA
Ioannes 20:26.
Post dies octo, iánuis clausis, stetit Iesus in médio discipulórum suórum, et dixit: Pax vobis. Allelúia.
Acht Tage danach trat Jesus bei verschlossenen Türen in die Mitte Seiner Jünger und sprach: «Friede sei mit euch!» Alleluja

OFFERTORIUM
Matt 28:2; 28:5-6.
Angelus Dómini descéndit de coelo, et dixit muliéribus: Quem quaeritis, surréxit, sicut dixit, allelúia.
Ein Engel des Herrn stieg vom Himmel und sprach zu den Frauen: «Er, den ihr suchet, ist auferstanden, wie Er gesagt hat», alleluja.

COMMUNIO
Ioannes 20:27
Mitte manum tuam, et cognósce loca clavórum, allelúia: et noli esse incrédulus, sed fidélis, allelúia, allelúia.
«Reiche deine Hand her und erkenne die Male der Nägel», alleluja, «und sei nicht ungläubig, sondern gläubig», alleluja, alleluja.

Hl. Leonard: Die kleine Anzahl derer, die gerettet werden (6 von 10)

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Warum haben wir solche Probleme mit dieser Predigt? Weil wir erstens glauben selbst zur den Verworfenen zu gehören, da wir nicht ausreichend viel tun und zweitens sind wir durch das dumme, demokratische Denken verzogen. Dieser Egalitarismus, diese Gleichmacherei. Alles ist für jeden, jeder ist gleich gut, jeder ist jedem unter jedem Gesichtspunkt ebenbürtig. Das ist doch blanker Unsinn! Schauen Sie sich um! Es gibt überall Hierarchien, nach der Gauß-Kurve angeordnet.  Wenn also die Natur und das Natürliche so angeordet ist, warum sollte denn das Übernatürliche anders angeordet sein. Bis Amoris Laetitia war Ehebruch Todsünde, Homosexualität himmelschreiende Todsünde. Glauben Sie wirklich, dass sich das durch die Federzüge von Bergoglio geändert hat? Mitnichten. Wer soll denn aus der heutigen Schar noch gerettet werden?

Als der Heilige Johannes Chrysostomus eines Tages in der Kathedrale von Konstantinopel predigte und diese Verhältnisse bedachte, konnte er nicht anders als vor Entsetzen schaudern und fragen:

„Was glauben Sie, wie viele aus dieser großen Anzahl von Menschen gerettet werden?“

Und ohne auf eine Antwort zu warten, fügte er hinzu:

„Unter so vielen tausenden Menschen würden wir keine hundert finden, die gerettet werden, und ich zweifle sogar, dass diese hundert [gerettet werden].“

Was für eine entsetzliche Sache! Der große Heilige glaubte, dass von so vielen Menschen, kaum einhundert gerettet würden; und selbst dann war er sich der Anzahl nicht sicher. Was wird mit euch geschehen, die ihr mir zuhört? Großer Gott, ich kann nicht ohne Schaudern daran denken! Brüder, das Problem der Errettung ist eine sehr schwierige Sache; denn nach den Leitsätzen der Theologen erreichen nur wenige ein Ziel, wenn es große Anstrengungen erfordert.

Deshalb folgert der Heilige Thomas [von Aquin, gest. 1274], der Doctor Angelicus, nachdem er in seiner großen Belesenheit alle Für und Wider abgewogen hat, letztendlich, dass die größere Anzahl der erwachsenen Katholiken verdammt werden. Er sagt:

„Weil die ewige Seligkeit das Stadium des Natürlichen übersteigt, besonders seit ihm die ursprüngliche Gnade entzogen wurde, wird nur diese kleine Anzahl gerettet werden.“

Also nimm die Binde von deinen Augen, die dich mit Eigenliebe blendet, die dich davon abhält so eine offensichtliche Wahrheit zu glauben, indem sie dir sehr falsche Ideen über die Gerechtigkeit Gottes vermittelt. „Gerechter Vater, die Welt hat Dich nicht erkannt“, (vgl. Joh 17, 257) sagt Unser Herr Jesus Christus. Er sagt nicht „Allmächtiger Vater, bester und barmherziger Vater.“ Er sagt „gerechter Vater“ (vgl. Ps 119/118, 1378), so dass wir verstehen können, dass aus all den Attributen Gottes keines weniger bekannt ist als Seine Gerechtigkeit, weil die Menschen sich weigern zu glauben, weil sie sich fürchten, dem unterzogen zu werden. Deshalb, nimm die Binde von deinen Augen weg und sage tränenreich: Ach! Die größere Anzahl der Katholiken, die größere Anzahl derer, die hier leben, vielleicht sogar jene, die in dieser Versammlung sind, werden verdammt! Welches Thema könnte deine Tränen mehr verdienen?

König Xerxes, der auf einem Hügel stand und auf seine Armee von einhundert tausend Soldaten in Schlachtordnung sah, und dabei erwägte, dass von all diesen in hundert Jahren kein einziger Mann leben würde, war nicht in der Lage, seine Tränen zurückzuhalten. Haben wir nicht mehr Grund zu weinen, wenn wir daran denken, dass von so vielen Katholiken die größere Anzahl verdammt wird? Sollte dies unseren Augen nicht Flüsse von Tränen entlocken, oder zumindest in unserem Herzen das Gefühl des Mitleids hervorbringen, wie es ein Augustinerbruder, der ehrwürdige Bruder Marcellus vom Hl. Dominikus gefühlt hat? Eines Tages, als er über die ewigen Qualen meditierte, zeigte ihm der Herr, wie viele Seelen in diesem Moment in die Hölle kamen und ließ ihn eine sehr breite Straße sehen, auf der zweiundzwanzigtausend Verdammte in Richtung Hölle rannten und dabei aneinander prallten. Der Diener Gottes war bei dem Anblick bestürzt und rief aus: „Oh, welch eine Menge! Welch eine Menge! Und es kommen noch mehr! O Jesus! O Jesus! Welch ein Wahnsinn!“ Lass mich mit Jeremia wiederholen:

„Wer wird meinem Kopf Wasser geben und eine Tränenquelle meinen Augen? Und ich werde Tag und Nacht weinen um die Geschlachteten der Tochter meines Volkes.“ (vgl. Jer 9, 1, bei Henne Rösch Jer 8, 239).

Arme Seelen! Wie könnt ihr so eilig Richtung Hölle rennen? Um der Barmherzigkeit willen, haltet an und hört mir einen Moment zu! Entweder versteht ihr was es bedeutet, gerettet zu sein und [was es bedeutet] in alle Ewigkeit verdammt zu sein, oder nicht. Wenn ihr versteht und euch dennoch nicht  entscheidet, heute euer Leben zu ändern, eine gute Beichte abzulegen und die Welt [mit ihren Verlockungen] niederzutrampeln, in einem Wort, alle Anstrengungen zu unternehmen, zu der kleinen Zahl derer gezählt zu werden, die gerettet werden, dann sage ich, dass ihr nicht den Glauben habt. Ihr seid mehr entschuldbar, wenn ihr das nicht versteht, denn dann muss man sagen, dass ihr den Verstand verloren habt. [Zu wissen, was es bedeutet:] Für alle Ewigkeit gerettet zu sein, für alle Ewigkeit verdammt zu sein, und nicht alle Anstrengungen zu unternehmen, das eine zu vermeiden und das andere sicherzustellen, ist etwas Unvorstellbares. (vgl. Hos 13, 910)

7    Joh 17, 25 Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt. Ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, daß du mich gesandt hast.

8    Ps 119/118, 137. Gerecht bist du, o Herr, und dein Gericht ist gerade.

9    Jer 9, 1 (bei Henne/Rösch: Jer 8, 23) O daß doch ganz Wasser wäre mein Haupt, mein Auge ein Tränenquell! Weinen wollte ich Tag und Nacht um der Tocher, meines Volkes, Erschlagene!

10  Hos 13, 9. Das ist dein Unheil, o Israel: Wer kann dich schützen vor mir?

Die Bußpsalmen wirken oder sieben deutsche Bischöfe zeigen Anzeichen von Katholizismus

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Wir freuen uns allen mitteilen zu können, dass anscheinend unsere Bußpsalmen mit denen wir die Änderung der „Bergoglio-Situation“ und Bekehrung unserer Bischofskonferenzen bei Gott erflehen wollen, tatsächlich wirken, denn ganze sieben, sage und schreibe, deutsche Bischöfe von allen 65 der DBK (Zustand April 2018) haben doch tatsächlich an die Glaubenskongregation und den Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen geschrieben, indem sie, so Kölner Stadtanzeiger, „Vatikan um Klärung und Hilfe bitten“. Wie aber gloria.tv informiert, sind ihre Motive die folgenden:

Die sieben Prälaten finden die Entscheidung „unrechtmäßig“. Sie verstoße gegen den katholischen Glauben und gegen die Einheit der Kirche. Die Bischofskonferenz habe ihre Kompetenz überschritten.

Wer sind diese sieben Bischöfe oder sechs Bischöfe und ein Kardinal?

  1. Kardinal Woelki  von Köln
  2. Bamberger Erzbischof Ludwig Schick,
  3. Augsburger Bischof Konrad Zdarsa,
  4. Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke,
  5. Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt,
  6. Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer
  7. Passauer Bischof Stefan Oster.

Freuen wir uns, dass einige unsere Bischöfe Anzeichen von katholischer Gesinnung zeigen. Freuen wir uns, dass die Gauss-Kurve wirkt. Denn in unserem Beitrag  Was können wir für die Kirche tun? Die sieben Bußpsalmen beten (2). Bischofskonferenz und die Gauss-Kurve vom 22. November 2015 schrieben wir:

Wie viele Bischöfe sind noch katholisch? oder Die Aussagen der deutschen Bischöfe!

Diese zugegeben recht direkt gestellte Frage, d.h. nach der Katholizität der Bischöfe, lässt sich mathematisch recht exakt, aufgrund der Gauß-Kurve, beantworten. […]

Gibt es innerhalb der 67 Bischöfe,[6] denn die Weihbischöfe zählen auch dazu, die zur Vollversammlung der DBK gehören, noch überhaupt irgendwelche Bischöfe mit katholischen Ansichten? Rein mathematisch und statistisch gesehen, sollte es dennoch dort zwischen 6 bis 7 Katholiken geben. Warum gerade so viel? Weil die Gauss-Kurve (siehe unten) es sagt.

gauss-kurve

[…]

Dies bedeutet, dass in jeder Population 2/3 dem Durchschnitt entspricht, ungefähr 10% über–oder unterdurchschnittlich sind und davon ca. 2% wirklich, über-über oder auch unter-unterdurchschnittlich. Dies bedeutet, dass es bei 67 Bischöfen der DBK 6 bis 7 weniger schlimme als der Rest geben muss, wovon vielleicht ein bis zwei wirklich fromm sind, natürlich alles im Rahmen der Normen oder der Normverteilung der DBK und nicht des Himmels oder es vollumfänglichen katholischen Lehramts (leider). Nichtdestotrotz geht unser Gebet nicht an die jeweilige Bischofskonferenz verloren, denn ein paar Bischöfe werden doch im Gnadenstand sein und für die Gnaden des fürbittenden Gebets empfänglich.

Wir hatten also Recht und es sind wirklich exakt 7, welche weniger schlimm als der Rest ist. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) freut sich immer, wenn er irgendeine Gesetzmäßigkeit entdeckt, die er anderen zu deren Erbauung mitteilen kann. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, der Sie die ganze Zeit gebetet haben, haben etwas erreicht. Glückwunsch. Vielleicht ist es nicht viel, aber es ist auch die DBK. Interessanterweise erschien heute auf onepeterfive ein interessanter Artikel, welcher vom geistlichen Kampf und fürbittenden Gebet handelt. Einem Seher, Hwd. Louis Cestac, Mitte des 19 Jahrhunderts soll die Mutter Gottes gesagt haben:

“Prayer is a condition set by God Himself in order to obtain graces.”

„Das Gebet ist eine Bedingung, welche von Gott selbst errichtet wurde, um Gnaden zu erhalten“.

Dies kann die Mutter Gottes auch tatsächlich behauptet haben, obwohl es sich um eine Privatoffenbarung handelt, denn dies ist auch die Lehre der Kirche. Gnaden müssen erbetet werden, dass ist die Gnadenordnung Gottes. Wenn wir also um bestimmte Gnaden nicht bitten, so erhalten wir diese auch nicht. Dies wussten die Reformer ganz genau, weil sie fast alle Kollekten also die Gebete während der Messe änderten, sodass z. B. nicht mehr für bestimmte Anliegen (Rückkehr der Häretiker in die Kirche, Sieg über die Feinde der Kirche, etc.) gebetet wird. Und wenn Sie, werter Leser, werte Leserin, nicht auf den Knien die Bußpsalmen beten wollen, dann dürfen Sie sich über Bergoglio und die DBK nicht beschweren, denn Sie haben nicht alles getan, um dem entgegenzuwirken.

Der heutige Aufsatz auf onepeterfive An Intention the Devil Doesn’t Want You to Pray For zeigt auch die Wahrheit, dass sich der Teufel dort mehr wehrt, wo er mehr zu verlieren hat und wir anhand unserer Anfechtungen die Rangordnung des Guten erkennen können. Dies bedeutet: je schwieriger uns etwas zukommt, je mehr Kämpfe wir zu bestehen haben und Widerstände zu überwinden, umso gottgefälliger ist dieses Werk, denn was nichts kostet ist auch nichts wert.

Und warum macht Gott es nicht automatisch?

Weil er keine Wunschfee ist und wir die Kämpfende Kirche sind. Kein Kampf, kein Verdienst, keine Heiligung. So ist das. Nicht jammern.

Wir können aber durchaus außer den monatlichen Bußpsalmen täglich zusätzliche Gebete für die Lösung des Bergoglio-Problems beten, wie dieses Gebet, welches das Abschlussgebet der Auxilium Christianorum Gebete bildet:

Hehre Königen der Himmel, himmlische Herrscherin der Engel, die Du von Beginn an von Gott die Macht und den Auftrag erhalten hast, den Kopf Satans zu zertreten, wir bitten Dich flehentlich Deine Heiligen Legionen zu senden, damit sie unter Deinem Befehl und durch Deine Macht die Dämonen verfolgen und überall bekämpfen, ihre Dreistigkeit unterdrücken und sie in den Abgrund der Hölle zurückdrängen mögen.

O gute und liebevolle Mutter, Du seist immer unsere Liebe und Hoffnung! O Himmlische Mutter, sende Deine Heiligen Engel, uns zu verteidigen und den grausamen Feind weit von uns zu vertreiben.

Heilige Engel und Erzengel, verteidigt uns, beschützt uns. Amen

Die lateinische Fassung lautet wie folgt:

Augusta Regina cœlorum, cœleste Superana Angelorum, quæ ab initio à Deo recepisti potentiam et missionem ad caput satanæ conterendum, supplices deprecamur te mittere tuas legiones sanctas, ut te imperante et potentiâ tuâ, ubique persequantur demonia et confligant eos, deprimant audacitatem et expellant eos in abysso. O bona et piissima Mater, semper amor et spes nostra eris! O Mater divina, mitte Sanctos Angelos tuos ad nos defendendos et longe hostem efferum expellendum. Sancti Angeli et Archangeli, defendite et custodite nos. Amen.

Wenn Sie aber jetzt sagen, dass Sie dafür keine Zeit haben, dann erwidern wir, dass Sie im Fegefeuer, falls Sie dieses überhaupt erreichen, alle Zeit der Welt haben werden, die Konsequenzen dieser Unterlassungssünde auszubaden; noch sind Sie am Leben.

Machen wir also weiter mit der Mutter Gottes bis zum Endsieg. Amen.

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (18) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (10) Gebet der Einfachheit und Beschauung (iv). Einwände gegen dasselbe.

In diesem Teil setzt sich Pater Poulain SJ mit den Vorwürfen gegen das Gebet der Einfachheit auseinander, welche dem Beter vorwerfen, dass er nichts tue und nicht „arbeite“. Wenn Sie sich in eine Gruppe von Menschen setzten, werden Sie über kurz oder lang, früher oder später von ihnen hören:

  1. wie schwer sie arbeiten,
  2. wie toll sie sind,
  3. was sie alles erreicht haben.

Der Punkt 1., dass sie arbeiten und andere es nicht tun, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ja, ja, wir alle wollen unsere Anerkennung und wir alle wollen ein wenig besser als unsere Mitmenschen sein. Da wir alle ein wenig vom Sozialismus gezeichnet sind, in Westdeutschland durch die Frankfurter Schule, durch die „soziale Marktwirtschaft“ etc., so denken wir fast alle, wenn wir von der Arbeit reden an den Bau oder das Bergwerk. Ja, dort arbeitet man richtig, alle anderen führen nur Scheinarbeiten durch. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) ist in der glücklichen Lage wirklich in vielen Bereichen gearbeitet zu haben, auch auf dem Bau, auch in der Fabrik und er kann feststellen, dass körperliches Arbeiten zwar am Anfang bis der Körper sich umstellt anstrengend ist, aber unter dem Strich doch sehr erholsam. Das Schwierigste und Anstrengendste ist die intellektuelle Arbeit, in der man kreativ Neues schafft, wie es in der stricte wissenschaftlichen Arbeit der Fall ist. Das ist dermaßen anstrengend, dass Sie in diesen Höhen maximal drei Stunden pro Tag weilen können. Viele Schriftsteller meinen, dass man nur drei wirklich kreative Stunden am Tage habe. Dies trifft wirklich zu und es ist so anstrengend, als würden Sie mit kurzen Verschnaufpausen immer 400 m laufen.

Was hat das aber mit dem Gebet der Einfachheit zu tun?

Alles. Das Gebet der Einfachheit, in welcher man z. B. 15 Minuten lang seine geistlichen Eindrücke oder sein religiöses Wissen vereinfacht, indem man von der Betrachtung der z. B. Auferstehung Christi nur einen Aspekt zu sich kommen lässt und diesen liebend betrachtet, all das ist Schwerstarbeit. Es wird längere Zeit dauern bis Sie alle Ablenkungen ausschalten und sich wirklich auf das Eine konzentrieren können. Aber wie gesagt, das Gebet der Einfachheit setzt meistens jahrelanges, vorheriges Betrachten voraus, damit es etwas zu Vereinfachen gibt. Da wirklich die wenigsten Menschen kreativ arbeiten, sodass sie überhaupt dazu kommen Vergleichsmöglichkeiten zwischen dem kreativen „Hochleistungssport“ und z.B. einem gemäßigten Büroalltag zu haben, so glauben die Meisten nicht, dass es etwas geben kann, was anstrengender sein kann als das, was sie tun. Ebenso ist es mit dem Gebetsleben. Im Novus Ordo Land sieht es wie folgt aus:

  1. Zu wenig vorgeschriebene Gebete – zu wenig Stoff.
  2. Zu wenig betrachtendes Gebet, das dieses auf 1. fußt.
  3. Kein Gebet der Einfachheit, von den nachfolgenden Schritten ganz zu schweigen.

Menschen, die in ihrem Gebetsleben nicht vorankommen, wenden sich an irgendwelche dubiosen New Age Meditationspraktiken à la Pater Grün oder fortschrittliche Jesuiten, was in Apostasie, Atheismus, Depressionen und/oder Besessenheit endet.

Was raten wir?

  1. Kaufen Sie sich ein Diurnale und beten Sie wenigstens die Laudes und die Vesper auf Lateinisch laut.
  2. Lesen Sie sich täglich das Tagesevangelium durch.
  3. Betrachten Sie es 15 Minuten lang, falls Sie das mehrere Jahre oder Monate getan haben.
  4. Ersetzen Sie die Betrachtung durch das Gebet der Einfachheit.

Ja, so einfach ist das und Sie werden merken, dass die Anstrengung von 1. zu 4. verläuft. Das mündliche Beten ist schon anstrengend, aber das Betrachten ist es viel mehr, ebenso wie das Gebet der Einfachheit. So arbeitet unser Gehirn: je abstrakter umso anstrengender, je geistlicher umso anstrengender. All diesen Ausführungen von Pater Poulain SJ ist zu entnehmen, dass sich seine Mitbrüder gegen das Gebet der Einfachheit wehrten und Gegenargumente brachten, hauptsächlich deswegen, weil sie es nicht einübten. Man will ja als Mann und Jesuit tätig sein und nicht „nur so Herumsitzen“. Wohin uns alle der Aktivismus gebracht hat, sehen wir an „Papst“ Franziskus dem Jesuiten, leider Gottes. Kein Glaube, kein geistliches Leben, Chaos im Kopf und eine wilde Zerstörungswut allem Heiligen gegenüber. Hätten die Jesuiten in den Zeiten Poulains, also um das Jahr 1900, sich mehr dem Gebet der Einfachheit als dem Aktivismus hingegeben, so wäre uns Vieles erspart geblieben.

Sie meinen das ist ein übertriebenes Moralisieren?

Nein, denn kommen Sie in eine Stellung, wo Sie Einfluss auf andere ausüben, so müssen Sie instinktmäßig handeln und Sie sind all das, was Sie in den vorigen Jahren und Jahrzehnten zusammengetragen haben. So schreibt DSDZ diesen Beitrag wieder einmal schnell, bevor er zu seinem Brotberuf fährt und muss so alles möglichst einfach zusammenfassen, was er zum Thema geistliches Leben weiß.  Er muss also nicht nur sein Wissen abrufen, sondern auch das geistlich weitergeben, was er hat und was in einigen Jahren zusammengetragen wurde. Deswegen ist das geistliche Leben immer ein Stückwerk, dass uns in die Ewigkeit führt.

Predigten zum Evangeliustext der Alten Messe – Festtage 1 – Ostermontag

Evangelium des Heiligen Ostermontags

Lk 24, 13 – 35 Noch am selben Tage wanderten zwei von ihnen nach einem Flecken mit Namen Emmaus, sechzig Stadien von Jerusalem entfernt. Sie sprachen miteinander von allem, was sich zugetragen hatte. Während sie so miteinander redeten und sich besprachen, nahte Jesus selbst und ging mit ihnen. Ihre Augen aber waren gehalten, daß sie ihn nicht erkannten. Er sprach zu ihnen: „Was sind das für Reden, die ihr auf dem Wege miteinander führt?“ Da hielten sie traurig inne. Der eine aber, namens Kleopas, antwortete ihm: „Bist du der einzige Fremdling in Jerusalem, der nicht weiß, was dort in diesen Tagen geschehen ist?“ Er fragte sie: „Was denn?“ Sie erwiderten ihm: „Was mit Jesus von Nazareth geschehen ist. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und allem Volke. Unsere Hohenpriester und die Vorsteher aber haben ihn dem Tode überantwortet und gekreuzigt. Wir aber hatten gehofft, er werde Israel erlösen. Und nun ist nach alledem heute schon der dritte Tag, seit dies geschehen ist. Zwar haben uns einige aus unseren Frauen in Schrecken gesetzt. Sie waren frühmorgens am Grabe, fanden aber seinen Leichnam nicht. Sie kamen mit der Kunde, es seien ihnen Engel erschienen, die versichert hätten, daß er lebe. Einige von den Unsrigen gingen dann zum Grabe und fanden bestätigt, was die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.“ Da sprach er zu ihnen:“ O ihr Unverständigen und von langsamer Fassungskraft, um alles zu glauben, was die Propheten verkündet haben! Musste nicht Christus dies leiden und so in seine Herrlichkeit eingehen?“ Und er begann mit Moses und allen Propheten und erklärte ihnen, was in allen Schriften von ihm geschrieben steht. So kamen sie dem Flecken nahe, zu dem sie wanderten. Er tat, als wolle er weitergehen. Sie aber nötigten ihn und sprachen: „Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, der Tag hat sich schon geneigt.“ Da kehrte er mit ihnen ein. Während er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, segnete es, brach es und reichte es ihnen. Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Er aber entschwand ihren Augen. Und sie sprachen zueinander: „Brannte nicht das Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns die Schrift erschloß?“ Noch in derselben Stunde machten sei sich auf, kehrten nach Jerusalem zurück und fanden die Elf mit ihren Gefährten versammelt. Diese sprachen: „Der Herr ist wahrhaft auferstanden und dem Simon erschienen.“ Nun erzählten sie, was sich auf dem Wege zugetragen hatte, und wie sie ihn am Brotbrechen errkannt hätten.

Predigtext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Papst Gregor: Ihr habt gehört, Brüder, daß der Herr den zwei Jüngern, die auf dem Weg dahingingen, die wohl noch nicht glaubten, aber doch von ihm redeten, sichtbar wurde; aber er zeigten ihnen nicht eine Gestalt, die sie hätten erkennen können. Das also wirkte der Herr äußerlich in den leiblichen Augen, was bei ihnen im Innern vorging in den geistigen Augen. Denn sie waren im Innern bewegt von Liebe und voll Zweifel; der Herr wurde ihnen aber äußerlich gegenwärtig und zeigte nicht, wer er war. Entsprechend dem Umstand, daß sie von ihm sprachen, gewährte er ihnen seine Gegenwart; aber entsprechend dem Umstand, daß sie über ihn Zweifel hegten, verbarg er die Gestalt, an der man ihn erkennen konnte.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

O Gott, der Du der Welt durch die österliche Feierlichkeit Heilsmittel verliehen hast: wir bitten Dich, begleite dein Volk mit himmlischer Gabe, damit es vollkommene Freiheit und ewiges Leben zu erlangen würdig werden möge! Amen.

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage 1 – Ostersonntag

Evangelium des Heiligen Ostersonntages

Mk 16, 1 – 7 Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome würzige Kräuter, um hinzugehen und ihn zu salben. In der Morgenfrühe des ersten Wochentages, als die Sonne eben aufging, kamen sie zum Grabe. Sie sprachen zueinander: „Wer wird uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen?“ Als sie hinblickten, sahen sie, daß der Stein schon weggewälzt war. Er war nämlich sehr groß. Sie gingen in das Grab hinein und sahen zur Rechten einen Jüngling in weißem Gewande sitzen, und sie erschraken. Er aber sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Seht hier die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte. Geht nun hin und meldet seinen Jüngern, zumal dem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.“

Predigtext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Gregor: Ihr habt gehört, geliebteste Brüder, daß die heiligen Frauen, die dem Herrn gefolgt waren, mit Wohlgerüchen zum Grabe kamen und ihm, dem sie, so lange er lebte, in Liebe zugetan gewesen, auch, wo er tot war, in freundschaftlicher Absicht Dienste erweisen. Aber was sie getan, deutet etwas an, was in der heiligen Kirche zu geschehen hat. Wir müssen nämlich das, was sich ereignet hat, in der Weise hören, daß wir auch überlegen, was wir in Nachahmung desselben zu tun haben. Und so kommen wir, die wir an den Toten glauben, dann,  wenn wir mit Wohlgeruch der Tugend umduftet, mit dem Rufe des Eifers in guten Werken den Herrn suchen, ganz gewiß mit duftenden Salben an sein Grab. Solchen Frauen aber, die mit duftenden Salben kamen, sind Engel sichtbar geworden, weil eben jene Seelen die himmlischen Bürger zu schauen bekommen, die mit dem Wohlgeruch der Tugenden in heiliger Sehnsucht an den Herrn herantreten.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

O Gott! der Du durch deinen Sohn uns den Eingang in den Himmel, aufgeschlossen hast; nimm gnädig an unsern Danr“ für deine Barmherzigkeit und gib, daß wir unsere guten Vorsätze getreu halten, damit wir, gespeiset durch das heiligste Osterlamm, zu einem frommen Leben in Christo auferstehen und einst in die ewige Seligkeit eingehen mögen, durch Christus, unsern Erlöser. Amen.

Proprium missae – Dominica Resurrectionis

INTROITUS
Ps 138:18; 138:5-6.
Resurréxi, et adhuc tecum sum, allelúia: posuísti super me manum tuam, allelúia: mirábilis facta est sciéntia tua, allelúia, allelúia.
Ps 138:1-2.
Dómine, probásti me et cognovísti me: tu cognovísti sessiónem meam et resurrectiónem meam.
V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen
Resurréxi, et adhuc tecum sum, allelúia: posuísti super me manum tuam, allelúia: mirábilis facta est sciéntia tua, allelúia, allelúia.
Auferstanden bin Ich und bin nun immer bei Dir, alleluja. Du legtest Deine Hand auf Mich, alleluja. Gar wunderbar ist Deine Weisheit, alleluja, alleluja.

Herr, Du prüfest Mich, und Du durchschaust Mich, Du kennst Mein Ruhen und Mein Auferstehen.
V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

Auferstanden bin Ich und bin nun immer bei Dir, alleluja. Du legtest Deine Hand auf Mich, alleluja. Gar wunderbar ist Deine Weisheit, alleluja, alleluja.

KYRIE
S. Kýrie, eléison.
M. Kýrie, eléison.
S. Kýrie, eléison.
M. Christe, eléison.
S. Christe, eléison.
M. Christe, eléison.
S. Kýrie, eléison.
M. Kýrie, eléison.
S. Kýrie, eléison.
S. Kýrie, eléison.
M. Kýrie, eléison.
S. Kýrie, eléison.
M. Christe, eléison.
S. Christe, eléison.
M. Christe, eléison.
S. Kýrie, eléison.
M. Kýrie, eléison.
S. Kýrie, eléison.

GLORIA
Gloria in excelsis Deo Et in terra pax homínibus bonæ voluntátis. Laudámus te. Benedícimus te. Adorámus te. Glorificámus te. Grátias ágimus tibi propter magnam glóriam tuam. Dómine Deus, Rex coeléstis, Deus Pater omnípotens. Dómine Fili unigénite, Iesu Christe. Dómine Deus, Agnus Dei, Fílius Patris. Qui tollis peccáta mundi, miserére nobis. Qui tollis peccáta mundi, súscipe deprecatiónem nostram. Qui sedes ad déxteram Patris, miserére nobis. Quóniam tu solus Sanctus. Tu solus Dóminus. Tu solus Altíssimus, Iesu Christe. Cum Sancto Spíritu in glória Dei Patris. Amen. Ehre sei Gott in der Höhe. Und auf Erden Friede den Menschen, die guten Willens sind. Wir loben Dich. Wir preisen Dich. Wir beten Dich an. Wir verherrlichen Dich. Wir sagen Dir Dank ob Deiner großen Herrlichkeit. Herr und Gott, König des Himmels, Gott allmächtiger Vater! Herr Jesus Christus, eingeborener Sohn! Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters!  Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: erbarme Dich unser. Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: nimm unser Flehen gnädig auf. Du sitzest zur Rechten des Vaters: erbarme Dich unser. Denn Du allein bist der Heilige.  Du allein der Herr. Du allein der Höchste, Jesus Christus, Mit dem Hl. Geiste, in der Herrlichkeit Gottes des Vaters. Amen.

GRADUALE
Ps. 117:24; 117:1
Hæc dies, quam fecit Dóminus: exsultémus et lætémur in ea.
V. Confitémini Dómino, quóniam bonus: quóniam in saeculum misericórdia eius. Allelúia, allelúia.
Das ist der Tag, den der Herr gemacht hat; da laßt uns frohlocken und fröhlich sein. V Preiset den Herrn, denn Er ist gut; denn ewig währet Sein Erbarmen.
Alleluja, alleluja.

ALLELUIA
1 Cor 5:7
V. Pascha nostrum immolátus est Christus.
V Unser Osterlamm, Christus, ist geschlachtet.

SEQUENTIA
Víctimæ pascháli laudes ímmolent Christiáni.
Agnus rédemit oves: Christus ínnocens Patri reconciliávit peccatóres.
Mors et vita duéllo conflixére mirándo: dux vitæ mórtuus regnat vivus.
Dic nobis, María, quid vidísti in via?
Sepúlcrum Christi vivéntis et glóriam vidi resurgéntis.
Angélicos testes, sudárium et vestes.
Surréxit Christus, spes mea: præcédet vos in Galilaeam.
Scimus Christum surrexísse a mórtuis vere: tu nobis, victor Rex, miserére. Amen. Allelúia.
Weihet dem Osterlamme
Lobgesänge, ihr Christen.Denn das Lamm erlöste die Schafe;
Mit dem Vater versöhnte
Christus, der Reine,
Alle die Sünder.Tod und Leben da kämpften
Seltsamen Zweikampf:
Der Fürst des Lebens, dem Tode erliegend,
Herrscht als König und lebt.«Maria, künde uns laut:
Was hast auf dem Weg du geschaut?»«Sah Christ, des Lebendigen Grab,
Und wie Glanz den Erstand´nen umgab.Sah himmlische Boten,
Schweißtuch und Linnen des Toten.

Christus erstand, Er, mein Hoffen;
Nach Galiläa geht der Herr euch voraus.»

Nun wissen wir: Christ ist erstanden
Wahrhaft vom Tod.
Du Sieger, Du König,
Sieh unsre Not.
Amen. Alleluja.

OFFERTORIUM
Ps. 75:9-10.
Terra trémuit, et quiévit, dum resúrgeret in iudício Deus, allelúia.
Die Erde erbebte und schwieg, als Gott aufstand zum Gerichte, alleluja.

SANCTUS
Sanctus, Sanctus, Sanctus Dóminus, Deus Sábaoth. Pleni sunt coeli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis. Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von Deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe! Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!

AGNUS
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.

COMMUNIO
1 Cor 5:7-8
Pascha nostrum immolátus est Christus, allelúia: itaque epulémur in ázymis sinceritátis et veritátis, allelúia, allelúia, allelúia.
Unser Osterlamm, Christus, ist geschlachtet, alleluja. Darum laßt uns Festmahl halten mit dem ungesäuerten Brote der Lauterkeit und Wahrheit, alleluja, alleluja, alleluja.

Podcasts. Vorträge. 3. Karsamstag. Lamentationes der Tenebrae. Rating: *

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Und zum Abschluss der Kartage die Tenebrae des Karmittwochs, die Lamentationen der ersten Lesung samt Musik. Besprochen wird die theologische Sicht der Höllenfahrt Christi samt Denzinger-Zitaten, Apokalyptik der Propheten samt kurzer Exegese der Klagelieder-Texte.

 

Ebene 1 – Einfach: Kein Studium, kein Abitur, keine Fremdworte oder diese sehr behutsam und erklärt eingesetzt. Kennzeichnung/Rating: *

 

Karsamstag – Matutin