Was die Menschen wollen oder über Kirchenliebe und Kirchenkritik

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Wenn man die Leserzuschriften auf gloria.tv, anderen katholischen Blogs und Plattformen, aber auch bei uns liest, so ist es sehr einfach festzustellen, was die Menschen eigentlich wollen? Sie wollen Bestätigung. Je mehr sie aber sündigen und vom Pfad der Tugend abweichen, umso mehr Bestätigung wollen sie, um im Irrtum verbleiben zu können:

  • die Anhänger der FSSPX wollen weiterhin zur FSSPX gehen,
  • die Sedisvakantisten wollen in der Sede-Vakanz-These bestätigt werden,
  • Ehepaare, die Verhüten, wollen darin bestärkt werden,
  • Menschen, die sexuelle Perversionen treiben, wollen Bestätigung, Verständnis oder wenigstens Toleranz (siehe die jetzige Sodo-Synode),
  • Menschen, welche den Weltuntergang erwarten, wollen Bestätigung darüber, dass dieser am 9.11.2018 um 14. 53 Uhr stattfindet (wird er nicht).

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage 1 – 20. Sonntag nach Pfingsten

Evangelium des zwanzigsten Sonntags nach Pfingsten

Joh 4, 46 – 53 Jesus kam wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser in Wein verwandelt hatte. In Kapharnaum lag der Sohn eines königlichen Beamten krank danieder. Als dieser erfuhr, Jesus sei von Judäa nach Galiläa gekommen, ging er zu ihm und bat ihn herabzukommen und seinem Sohn zu helfen; denn er lag im Sterben. Jesus sprach zu ihm: „Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht.“ Der königliche Beamte bat: „Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt.“ Jesus erwiderte ihm: „Geh hin, dein Sohn lebt.“ Der Mann glaubte dem Worte, das Jesus zu ihm gesagt hatte, und ging. Aber schon unterwegs kamen ihm seine Knechte entgegen und meldeten, sein Sohn sei am Leben. Er erkundigte sich bei ihnen nach der Stunde, in der es mit ihm besser geworden sei. Sie sagten ihm: „Gestern um die siebte Stunde verließ ihn das Fieber.“ Da erkannte der Vater, dass es die Stunde war, in der Jesus ihm gesagt hatte: „Dein Sohn lebt.“ Und er wurde gläubig mit seinem ganzen Hause.

Predigttext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Papste Gregor dem Großen.
Homilie 28 über die Evangelien.
Die Lesung des heiligen Evangeliums, die ihr eben gehört habt, Brüder, bedarf einer Erklärung nicht; aber damit es nicht scheint, daß wir sie stillschweigend übergangen haben, wollen wir mehr ermahnend als erklärend über sie einiges sagen. Das aber, sehe ich, muß ich bezüglich einer Erklärung allein untersuchen, weshalb derjenige, der gekommen war, um für seinen Sohn die Gesundung zu erflehen, die Worte hörte: „Wenn ihr nicht staunenswerte Dinge und Wunder seht, glaubt ihr nicht.“ Wenn er nämlich um die Heilung für den Sohn bat, so hatte er doch zweifellos Glauben; denn er würde doch denjenigen nicht um Heilung bitten, den er nicht als den Heiland ansah. Warum also wird demjenigen, der Glauben hat, ehe er staunenswerte Dinge sah, gesagt: „Wenn ihr nicht staunenswerte Dinge und Wunder seht, glaubt ihr nicht.“?
V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.
R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

Dich, o Herr, bitten wir, Du wollest Dich durch die Buße deiner Glaubigen besänftigen lassen; verleih ihnen Verzeihung der Sünden und den Frieden, damit sie von allen Sünden gereinigt, Dir mit ruhigem Herzen dienen! Amen.

Die guten-Bischöfe-Wochenendbeilage oder die materielle Sünde des Novus Ordo

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Während in Rom die „Jugendsynode“ auch die LGTB-Synode oder Sodomiten-Synode bzw. Sodo-Synode genannt, abgehalten wird, wollen wir uns dem Bischofsideal nach Pseudodionysius-Areopagita widmen und einige alte Beiträge der „guten“ Bischöfe samt des neuesten Interview-Buches von Bischof Athanasius Schneider vorstellen.

Das Ideale als Reale oder die objektive Ordnung

Eine grundsätzliche Bemerkung zuerst. Bei Gott ist das Ideale zugleich das Reale. Dies bedeutet, dass Gott nicht nur jede mögliche Vollkommenheit besitzen könnte oder es schön wäre, dass er diese besitzen würde, sondern, dass Gott real jede mögliche Vollkommenheit besitzt. Theologie fasst diese Wahrheit wie folgt auf:

  1. Die physische Wesenheit Gottes ist die Summe aller göttlichen Vollkommenheiten.
  2. Die metaphysische Wesenheit Gottes besteht darin, dass er das subsistierende Sein selbst ist.[1]

Weil Gott vollkommen ist, somit ist seine Schöpfung die sichtbare und die unsichtbare ebenso vollkommen, weil sie Sein vollkommenes Wesen abbildet. In der sichtbaren, sprich der natürlichen Welt, herrschen bestimmte Naturgesetze, bei denen das Reale und das Ideale ebenso in Eins fallen. Nehmen wir zum Beispiel Gravitation und die Fallbeschleunigung g. Gravitation ist eine der vier Grundkräfte der Physik, welche mit anderen Grundkräften, auf die wir hier nicht eingehen wollen, in der Einheit eine Wechselwirkung bildet. Wenn Sie in Deutschland von einem Kirchturm etwas (keinen apostatischen Bischof natürlich) nach unten werfen, dann beträgt die Fallbeschleunigung 9,81 m/s2 = 981 Gal und diese wird als Konstante g angegeben. Da die Gravitation, abhängig von der Entfernung zu den Erdpolen variiert, so variiert Gal auch unerheblich. Arbeiten Sie in einem Bereich, wo man Gal berücksichtigen muss, so müssen Sie dies für einen bestimmten Ort auf der Erde berücksichtigen, denn Nordpol ist nicht gleich Äquator. Worauf wir aber hier hinaus wollen. Auch im Falle von Gal weicht das Ideale nicht vom Realen ab. Es wäre also nicht nur „schön“, wie unsere Pastoralassistentin mit einem Augenaufschlag nach oben sagen würde, dass Gal, nach wikipedia: Weiterlesen

Missbrauchsstudie der DBK oder außer Spesen nichts gewesen! (2 von 5)

Wie ging man vor?

Man schrieb ein Projekt aus, bei dem sich theoretisch jeder bewerben konnte. Dies bedeutet, dass die DBK-Seite diejenigen aussuchte, die sie aussuchen wollte. Vielleicht waren die Partner schon vorher festgelegt. Wer weiß? Als Tischzierde und Brimborium setzte man eine „Kommission“ zusammen, die all das beaufsichtigen sollte. Wir lesen in der MHG-Studie (die Herausgebung stammt von uns):

„Am 28.08.2013 erfolgte eine offene Ausschreibung seitens des Verbands der Diözesen Deutschlands (VDD) für ein interdisziplinäres Forschungsverbundprojekt „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“. In einem kompetitiven Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren, bei dem die katholische Kirche von einem wissenschaftlichen Beirat beraten wurde,“  (S. 31)

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Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (2 von 10)

Pater Demaris will sagen, dass Gott Gläubige auch in priesterlosen Zeiten nicht ohne Gnadenhilfe lassen wird. Dann weiß man richtige Priester wirklich zu schätzen. Wie glücklich waren die Gläubigen in der ehemaligen Sowjetunion nach 1989 als sie endlich richtige Priester zu sehen bekamen. Dann stellte sich zwar heraus, dass es nur Novus Ordo war, aber besser das als nichts nach 70 Jahren Atheismus. DSDZ war in sehr vielen Bereichen ein Autodidakt und ärgerte sich, dass er zu allem selbst kommen muss und niemanden hat, der ihm etwas zeigt. Denn mit einem Lehrer kommen Sie wirklich schneller ans Ziel. Aber ohne Lehrer lernen Sie viel mehr, weil all dieser „Zirkeltraining“, welche das Drum-Herum des ans Zielkommens umfasst, auch positive Spuren hinterlässt. Wenn Sie 50 Bücher durchlesen, um darin das eine wertvolle zu finden, bleibt der Inhalt der 49 an Ihnen auch hängen. Wir, die Laien, der priesterlosen Kirche um das Jahr 2018 sind in den Glaubensdingen viel besser gebildet, wenigstens manche von uns, als es Laien vor dem Meteoriteneinschlag 1962-65 jemals waren. Der ständige intellektuelle Kampf schärft die Sinne. Wir können uns nicht zurücklehnen und hoffen, dass „die Priester es schon machen werden“, denn (1) wir haben keine und (2) die übrig gebliebenen machen nichts. Wie sehr treffen Hilary White und Steven Skojec schreiben: Novus Ordo ist eine andere Religion als Katholizismus. Aber Novus Ordo bringt ja keine Priester hervor und diejenigen, die noch dabei sind, haben dermaßen verweltlichte Ansichten, dass der Unterschied zwischen Welt und Kirche, wie Bergoglio und seine Mannen es wollen, völlig aufgehoben wird. Wenn sich die Kirche in nichts von der Welt unterscheidet, wozu braucht man solch eine Kirche? 

8. So, liebe Kinder, muss eure Gesinnung sein. Das Schild des Glaubens muss in Allem eure Waffe sein, Hoffnung muss euch stützen und die Liebe euch leiten. In Allem und immer müssen wir einfach sein wie die Tauben und schlau wie die Schlangen. Ich werde euch an den Leitspruch des Heiligen Cyprian erinnern, der in diesen Tagen eurem Glauben und eurer Gottesfurcht die Richtung weisen muss: „Suchet nicht zu sehr,‟ sagt dieser berühmte Martyrer, „die Möglichkeit eines Kampfes, noch weichet ihr aus. Lasst uns Gottes Befehl erwarten, und lasst uns allein auf Seine Gnade hoffen. Wenn Gott von uns ein demütiges Bekenntnis verlangt anstelle eines erbitterten Protestes, ist Demut unsere größte Stärke.‟ Weiterlesen

Rosenkranz beten – den Teufel ärgern

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Hier ist ein Beitrag aus dem Jahre 2016, der in Nichts an Aktualität eingebüßt hat. Viele Leute, die sich nicht auskennen, meinen, dass der Rosenkranz der beste Exorzismus sei. Dies stimmt sehr bedingt bis gar nichts. Denn:

  1. Exorzismen hat es in der Kirche schon immer gegeben, auch bevor der hl. Dominikus (gest. 1221) den Rosenkranz erhielt. 
  2. Es sind liturgische Formeln von Exorzismen vorhanden, die viel älter als der Rosenkranz sind.
  3. Auch nach der Entstehung und Popularisierung der Rosenkranzes wurden und werden Exorzismen durchgeführt.
  4. Wenn man sich die Zusammenstellung der einzelnen Exorzismen anschaut, so entdeckt man, dass viele Gebete eine exorzistische Wirkung haben, wie z.B. Vater unser, Credo, Ave Maria, der Johannesprolog, Psalm 67 und andere Psalmen.

Der Rosenkranz hat aber insoweit eine exorzistische Wirkung, weil (a) der Teufel große Angst vor Maria hat und (b) im Rosenkranz diejenigen Heilsgeheimnisse betrachtet werden, die den Teufel bezwungen haben, wie die Menschwerdung Gottes, das Leiden und die Glorie Christi und Marias. DSDZ liest zurzeit verschiedene Exorzismen und stellt fest, dass in ihnen die Heilsgeheimnisse dem Dämon sozusagen auf den Kopf zugesagt werden und der Dämon wird während dieses Vorgangs mit seinen Niederlagen konfrontiert. Dieser Grundgedanke der „vergegenwärtigen Erzählung“, wie unsere Pastoralassistentin es ausdrücken würde, ist in allen Exorzismen vorhanden, denn die Heilsgeheimnisse wirken bis heute und in alle Ewigkeit, weil es erstens bei Gott keine Zeit gibt und zweiten die Erlösungstat Christi überzeitlich ist. Die Erlösung reicht von Golgotha zurück  bis Adam und Eva, sie reicht auch nach vorne bis zum Jüngsten Gericht. Beim Betrachten des Rosenkranzes senkt man sich überzeitlich in die Heilsgeheimnisse hinein. Was die moderne Physik und alte Theologie sehr deutlich zeigen. Die Zeit als das Vorher und Nachher der Bewegung ist eine menschliche Sicht der Dinge. Bei Gott und an sich findet alles gleichzeitig statt. Wenn Sie also zum Beispiel das Geheimnis der Verkündigung beten, dann findet diese gerade statt. Man sollte sich die zeitlichen Ereignisse nicht nacheinander, sondern übereinander denken. Denn durch die Menschwerdung Gottes wurden alle Ereignisse erlöst und geheiligt. Natürlich muss man dieses Angebot annehmen durch Bekehrung, Glauben, Taufe, tugendhaftes Leben Mitarbeit mit der Gnade etc. Aber es ist alles da. Das weiß auch der Dämon, wenn man ihm all seine Niederlagen zum Beispiel durch den Rosenkranz vor Augen stellt. Für ihn findet es auch gleichzeitig statt.  In welchem Kontext fiel doch die erste bergoglianische Bemerkung über die „selbstzufriedenen, prometheischen Pelagianer“? Jawohl, im Kontext des Rosenkranzes. Bergoglio hasst ihn, der Teufel auch. Wie der Herr, so das Gscherr. Also beten wir den Rosenkranz. 

Oktober ist traditionell der Rosenkranzmonat. Wann genau die Tradition angefangen hatte ausgerechnet diesen Monat dem Rosenkranzgebet zu widmen, wissen wir nicht, aber wir glauben dass es im XVI. Jahrhundert angefangen hat als das christliche Heer bei der Schlacht von Lepanto am 7 Oktober 1571 wider Erwarten die Flotte des islamischen Osmanenreiches (heute würde man der „Kulturbereicherer“ und „Flüchtlinge“ sagen) besiegt hatte. Dieser Sieg war so unverhofft und wunderbar, dass er dem Rosenkranzgebet der Gläubigen und nicht dem militärischen Können zugeschrieben wurde, daher ordnete Papst Pius V. am Jahrestag dieser Schlacht ein Rosenkranzfest zur Ehre der Muttergottes an.[1] Der militärische Hintergrund dieses Sieges interessiert uns durchaus und wir werden dazu noch nachforschen, aber an dieser Stelle bleibt festzuhalten, dass obwohl der Rosenkranz wenigstens seit der Zeit des hl. Dominikus im XIII. Jhdt. gebetet wurde (die Gebetsform an sich ist viel älter), so fing der Oktober als der Rosenkranzmonat erst im XVI. Jahrhundert, nach der Schlacht von Lepanto an. Weiterlesen

Missbrauchsstudie der DBK oder außer Spesen nichts gewesen! (1 von 5)

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Manchmal ist DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) dermaßen wütend, dass er sprachlos wird und für eine meistens längere Zeit einschnappt. Er gehört zu den Menschen, die man nicht fürchten muss, wenn sie schreien und randalieren, sondern dann, wenn sie ganz still sind. Die Sprachlosigkeit geht manchmal in Schreiblosigkeit über. Die Thematik des sog. „Missbrauchs“ (abuse) gehört zu diesen Themen, wo DSDZ nach Worten ringt. Das deutsche Wort „Missbrauch“ ist viel zu gelinde, um all das Grauen und den Schmutz, der mit diesen Tätigkeiten zusammenhängt wiederzugeben. „Missbrauch“ ist ein Täterwort, kein Opferwort. Man sollte eher von Vergewaltigung auf Raten oder von Schändung sprechen. Das Deutsche kennt ja das Wort „Knabenschänder“, das hier zum Tragen kommt. Ein junger Mensch, ein Kind, meistens männlich, wird geschändet, verunehrt, gedemütigt, verunreinigt, gebrannt, für das ganze Leben gekennzeichnet und zwar von Männern, die für ihn Gott darstellen. Elisabeth Yore eine bekannte und versierte Anwältin und traditionelle Katholikin, die fast ihre ganze berufliche Karriere den Missbrauchsopfern der katholischen Priester gewidmet hat, schreibt sehr zutreffend, dass dies die schlimmsten Täter sind, weil sie an Gottes statt handeln und wer kann schon zu Gott „Nein“ sagen. Wie bei allen Giften spielt auch bei Sex nicht nur die Menge, sondern vor allem der Zeitpunkt eine entscheidende Rolle. Eine unreine Berührung kann sich auf ein Kind wirklich traumatisierend auswirken, ein Jugendlicher verkraftet es besser, ein Erwachsener lächelt es weg. Was aber besonders weh tut, ist der Missbrauch des Vertrauens, das das Opfer einem Mann Gottes entgegengebracht hat. Eine Bekannte von DSDZ wurde vor Jahren vom Hund ihrer Tante gebissen, den sie sehr gut kannte und mochte. Weiterlesen

Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (1 von 10)

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Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen. Wir haben keine Priester. Und diejenigen, die wir haben, taugen so wenig, dass es nicht auffällt, dass sie da sind, sodass wir gleich annehmen können, dass wir keine haben. Was hat ein Priester zu tun?

  • Das Heiligste Kreuzesopfer Christi darzubringen, die Tridentinische Messe – in 99,9% der Fälle – Fehlanzeige
  • Das Brevier, natürlich das alte, das neue dauert nur 45 Minuten und wird nicht das Stundengebet, sondern das Minutengebet genannt – in 99% der Fälle – Fehlanzeige.
  • Sakramente spenden, insbesondere das Beichtsakrament – in 80% der Fälle – Fehlanzeige. Die Priester sitzen nicht im Beichtstuhl, weil keiner kommt und es kommt keiner, weil die Priester nicht im Beichtstuhl sitzen.
  • Das Volk über die Sünde und die katholische Lehre unterweisen –  (Ha, ha, ha, der war gut!) – wir leben in Zeiten von Amoris Laetitia, wo ein Gegenpapst eine Häresie nach der anderen von sich gibt, die DBK Kommunion an Protestanten und Ehebrecher verteilen lässt und in Wiener Stephansdom Feier für Homosexuelle stattfinden – und keiner muckt auf.

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage 1 – 19. Sonntag nach Pfingsten

Evangelium des neunzehnten Sonntags nach Pfingsten

Mt 22, 1 – 14 Jesus fuhr fort, in Gleichnissen zu ihnen zu reden. Er sprach: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Könige, der seinem Sohne Hochzeit hielt. Er sandte seine Knechte aus, um die Geladenen zur Hochzeit zu rufen. Doch sie wollten nicht kommen. Er sandte nochmals andere Knechte aus mit dem Auftrag: Sagt den Geladenen: Seht ich habe mein Mahl bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh geschlachtet, und alles steht bereit; kommt zur Hochzeit! Allein sie achteten nicht darauf und gingen fort, der eine auf sein Landgut, der andere zu seinem Geschäfte; die übrigen aber fielen über seine Knechte her, mißhandelten sie, ja schlugen sie tot. Da ward der König zornig. Er sandte seine Truppen aus, ließ die Mörder umbringen und ihre Stadt in Brand stecken. Dann sprach er zu seinen Knechten: Das Hochzeitsmahl ist zwar bereitet, doch die Geladenen waren seiner nicht wert. So geht denn hinaus an die Straßenausgänge und ladet zur Hochzeit, wen ihr nur findet. Die Knechte gingen hinaus auf die Straßen und brachten alle herbei, die sie fanden, Gute und Böse. So füllte sich der Hochzeitssaal mit Gästen. Da trat der König ein, um sich die Gäste anzusehen. Sein Blick fiel auf einen, der kein hochzeitliches Gewand trug. Er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen ohne hochzeitliches Gewand? Der aber schwieg. Da gebot der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn hinaus in die Finsternis! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. Denn viele sind berufen, wenige aber auserwählt.“

Predigttext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Papste Gregor dem Großen.
38. über die Evangelien.
Ich erinnere mich, schon gesagt zu haben, daß meistens im heiligen Evangelium als himmlisches Reich die gegenwärtige Kirche bezeichnet wird; die Gemeinschaft der Rechtschaffenen nämlich heißt himmlisches Reich. Weil nämlich der Herr durch den Propheten sagt: „Der Himmel ist mein Thron“ Jes. 66,1. Und Salomon sagt: „Die Seele des Rechtschaffenen ist der Thron der Weisheit“, und auch der heilige Paulus Christus die Kraft Gottes und die Weisheit Gottes nenne 1 Cor. i. 24, können wir leicht daraus die Folgerung ziehen, daß, wenn Gott die Weisheit, die Seele des Rechtschaffenen aber der Thron der Weisheit ist, insofern als der Himmel Thron Gottes genannt wird, als Himmel die Seele des Rechtschaffenen gilt.

  1. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.
    R.Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

Allmächtiger Gott, wende alles, was unserer Heiligung entgegen ist, gnädig von uns ab, damit wir das, was Dich angeht, sowohl der Seele, als dem Leibe nach mit freiem Geiste erfüllen! Amen.