Tradition und Glauben

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage 1 – Siebzehnter Sonntag nach Pfingsten

Beitrag hören
Bewerten Sie den post

Evangelium des siebzehnten Sonntags nach Pfingsten

Mt 22, 34 – 46 Als die Pharisäer erfuhren, daß er die Sadduzäer zum Schweigen gebracht habe, kamen sie zusammen. Und einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn: „Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetze?“ Er antwortete ihm: „Du sollst den Herrn deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seeele und mit deinem ganzen Gemüte. Das ist das größte und erste Gebot. Das zweite ist diesem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ Als dann die Pharisäer beisammen waren, richtete Jesus an sie die Frage: „Was haltet ihr von Christus? Wessen Sohn ist er?“ Sie antworteten ihm: „Davids Sohn.“ Da sprach er zu ihnen: „Wie nennt ihn dann David im Geiste Herr, da er sagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache (Ps. 109, 1)? Wenn nun David ihn Herr nennt, wie ist er dann sein Sohn?“ Darauf konnte ihm niemand Antwort geben. Und von dem Tage wagte niemand mehr, ihm eine Frage vorzulegen.

Predigttext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Johannes Chrysostomus.
Nachdem die Saddzuäer beschämt worden waren, treten wieder Pharisäer heran; und wo es richtiger gewesen wäre, ruhig zu bleiben, wollten sie einen Streit beginnen; und sie schicken einen, der sich als Gesetzeskundiger ausgab, vor, nicht in der Absicht, etwas zu lernen, sondern ihn auf die Probe zu stellen; und sie fragen also, welches das vornehmste Gebot im Bundesgesetze sei. Denn da das vornehmste das ist: Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben, waren sie der Meinung, daß er ihnen Anhaltspunkte herbeibringen würde zur Verbesserung dieses Gebotes durch irgend einen Zusatz, weil er sich als Gott ausgab, und stellen eine solche Frage. Was tut also Christus? Um zu zeigen, daß sie deshalb so weit vorgegangen seien, weil in ihnen nichs von der Liebe sei, sondern wei sie von neidischer Eifersucht verzehrt würden, sagt er: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben; das ist das erste und größte Gebot. Das zweite aber ist diesem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‟

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.
R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

Wir bitten Dich, o Herr! verleih, das dein Volk allen Ansteckungen des Satans entkomme und Dir als dem einzigen Gott mit reinem Herzen zugethan sey! Amen.

 

 

Translate

Werbung

Letzte Beiträge

Letzte Beiträge

Kommentare

Top Beiträge

Hl. Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (1 von 21)
Christine Niles, FSSPX gewährte Pädophilen wiederholten Zugang zu Jungen (2 von 3)
Wir basteln uns einen Hausaltar (8 von 8): Betstuhl, Gesamteindruck
E.B.E., Die Pathologie Escrivás: Warum man sich für das Opus Dei schämen muss (4 von 4)
Fehlende päpstliche Unfehlbarkeit oder wer war der schlimmste Papst aller Zeiten? (1 von 2)
3. Oktober - Fest der Hl. Theresia vom Kinde Jesu (Lisieux)

Archive

Gesamtarchiv
Monatsarchive

Beitrag teilen

Werbung

UNSERE pRODUKTE

Werbung

Spenden

Ihre Paypal-Spende

Möchten Sie uns unterstützen? Wählen Sie einen Betrag. Bei der Übernahme der Paypal-Gebühren kommt mehr bei uns an. Vergelt's Gott, wir beten für Sie!

€10,00

Blogstatistik

Kommentar- und Printfunktion nur für Abonnenten.

  • 588.212 Besuche

You cannot copy content of this page

error: Content is protected !!
Neue Abo-Preise

Monatsabo nur 4,99 €
Jahresabo nur 49,99 €
Zugang zu allen Beiträgen, mit Print-Möglichkeit.
So günstig wie nie - gegen die Krise.