Tradition und Glauben

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – Sonntag nach Christi Himmelfahrt

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Evangelium des Sonntags nach Christi Himmelfahrt

Joh 15, 26 -27;16, 1 – 4 Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird er Zeugnis von mir geben. Und auch ihr sollt Zeugnis geben, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Dies habe ich euch gesagt, damit ihr nicht Anstoß nehmt. Man wird euch aus den Synagogen stoßen; ja es kommt die Stunde, da jeder, der euch tötet, Gott einen Dienst zu erweisen glaubt. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich kennen. Ich habe euch das gesagt, damit ihr, wenn jene Stunde kommt, daran denket, daß ich es euch vorhergesagt habe. Anfangs habe ich euch nichts davon gesagt, weil ich bei euch war.

Predigttext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Bischof Augustin

Der Herr Jesus hat in der Ansprache, die er seinen Jüngern nach dem Abendmahl, unmittelbar vor seinem leidensvollen Tode, als er sich anschickte, wegzugehen, und sie bezüglich der leiblichen Gegenwart zu verlassen, aber mit allen Seinigen bis zum Ende der Welt in geistiger Gegenwart zusammen zu sein, gehalten hat, sie ermahnt, die Verfolgungen seitens der Glaubensfeinde zu ertragen, die er mit dem Worte „Welt“ benannte; und doch sagte er, daß er „aus dieser Welt seine Jünger auserwählt“ habe, damit sie wüßten, daß sie auf Grund der Gnade Gottes das seien, was sie sind, auf Grund eigener Fehler aber das gewesen seien, was sie waren.

Alsdann bezeichnete er als Verfolger, und zwar als seine und auch als Verfolger der Seinigen ganz deutlich die Juden, damit es ganz klar würde, daß auch diejenigen in dem Ausdruck „verdammungswürdige Welt“ eingeschlossen seien, die die Christen verfolgen. Und als er von ihnen erklärte, daß sie den nicht kennen, von dem er gesandt war, und dennoch den Vater und den Sohn hassen, d.h. denjenigen, der gesandt war und denjenigen, von dem er gesandt war – von alledem habe ich schon in anderen Vorträgen gesprochen – kam er zu der Stelle, in der er sagte: „Damit der Satz erfüllt werde, der in ihrem Offenbarungsbuch also ausgedrückt ist: Sie hassen mich ohne Grund.“

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.
R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

Allmächtiger, ewiger Gott! verleih‘, daß wir alle Zeit einen geneigten Willen haben, deine Gebote zu vollziehen, und deiner Majestät mit aufrichtigem Herzen zu dienen. Amen.

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