Tradition und Glauben

Predigten der Kirchenväter – Sonntage II – Vierter Sonntag nach Epiphanie

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Evangelium des vierten Sonntags nach Epiphanie

Mt 8, 23 – 27 Dann stieg er in ein Boot, und seine Jünger folgten ihm. Da erhob sich ein gewaltiger Sturm auf dem See, so daß das Boot von den Wogen überflutet wurde. Da traten seine Jünger zu ihm, weckten ihn auf und riefen: „Herr, hilf [uns], wir gehen unter!“ Er aber entgegnete ihnen: „Was seid ihr so furchtsam, ihr Kleingläubigen?“ Dann stand er auf, gebot dem Wind und dem See, und es trat eine große Stille ein. Voll Staunen sprachen die Leute: „Wer ist doch dieser? Selbst Wind und See gehorchen ihm!“

Predigtext des Kirchenvaters

 Auslegung vom heiligen Priester Hieronymus:

Das fünfte Wunder hat er gewirkt, als er von Kapharnaum auf das Schiff stieg und sich als Herrn der Winde und des Meeres zeigte. Das sechste, als er in der Gegend bei Gerasa den bösen Geistern die Gewalt über die Schweine gab. Das siebente, als er die Stadt seines gewöhnlichen Aufenthaltes betrat und den zweiten Gelähmten im Bett heilte. Der erste Gelähmte ist nämlich der Knecht des Hauptmanns.

In der 8. Lesung schildert er unter Anführung einzelner Sätze aus dem Bericht das Wunder selbst:

„Er aber schlief; und sie traten zu ihm, wecken ihn und riefen: O Herr, rette uns.“ Ein Vorbild dieses Wunders lesen wir bei Jonas, wo dieser bei der Angst der übrigen selbst sorglos bleibt und schläft und geweckt wird und durch das, was er angeordnet hat und was er Geheimnisvolles zu erleiden bekommt (nämlich: Vorbild der Auferstehung des Herrn), die ihn Weckenden rettet. „Alsdann stand er auf und gebot den Winden und dem Meere.“ Aus dieser Stelle ersehen wir, daß alle Geschöpfe den Schöpfer anerkennen. Die Elemente nämlich, die er anfuhr und denen er gebot, erkennen den Gebieter an, nicht nach der irrigen Anschauung der Irrlehrer, die alles für beseelt halten, sondern gemäß der Macht ihres Schöpfers, insofern als sie bei uns für regungslos gelten, vor ihm aber regbar sind.

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V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.

R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet zum vierten Sonntag nach Epiphanie

O Gott! der Du weißt, daß wir nach unserer menschlichen Schwäche in so großen Gefahren nicht bestehen können: gib uns Heil an Seele und Leib, daß wir, was wir zufolge unserer Sünden dulden, durch deine Hilfe überwinden! Amen.

 

 

 

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