Proprium missae – Fronleichnamsfest – Festum Sanctissimi Corporis Christi


Divinum Officium - Sancta Missa

INTROITUS
Ps 80:17
Cibávit eos ex ádipe fruménti, allelúia: et de petra, melle saturávit eos, allelúia, allelúia, allelúia.Ps 80:2
Exsultáte Deo, adiutóri nostro: iubiláte Deo Iacob.
V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen

Ps 80:17
Cibávit eos ex ádipe fruménti, allelúia: et de petra, melle saturávit eos, allelúia, allelúia, allelúia.

Mit bestem Weizen nährt Er sie, alleluja, und sättigt sie mit Honig aus dem Felsen, alleluja, alleluja, alleluja.

Gott, unserem Helfer, jauchzet zu, jubelt entgegen dem Gotte Jakobs.
V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
R Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen

Mit bestem Weizen nährt Er sie, alleluja, und sättigt sie mit Honig aus dem Felsen, alleluja, alleluja, alleluja.

GRADUALE
Ps 144:15-16
Oculi ómnium in te sperant, Dómine: et tu das illis escam in témpore opportúno,
V. Aperis tu manum tuam: et imples omne animal benedictióne.
Aller Augen warten auf Dich, o Herr, und Du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit. V Du öffnest Deine milde Hand und füllest alles, was da lebt, mit Segen.

ALLELUIA
Allelúia, allelúia,
Ioannes 6:56-57
Caro mea vere est cibus, et sanguis meus vere est potus: qui mandúcat meam carnem et bibit meum sánguinem, in me manet et ego in eo. Alleluia.
Alleluja, alleluja.

V Mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und Mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer Mein Fleisch ißt und Mein Blut trinkt, der bleibt in Mir und Ich in ihm. Alleluja

SEQUENTIA
Lauda, Sion, Salvatórem,
lauda ducem et pastórem
in hymnis et cánticis.Quantum potes, tantum aude:
quia maior omni laude,
nec laudáre súfficis.

Laudis thema speciális,
panis vivus et vitális
hódie propónitur.

Quem in sacræ mensa cenæ
turbæ fratrum duodénæ
datum non ambígitur.

Sit laus plena, sit sonóra,
sit iucúnda, sit decóra
mentis iubilátio.

Dies enim sollémnis agitur,
in qua mensæ prima recólitur
huius institútio.

In hac mensa novi Regis,
novum Pascha novæ legis
Phase vetus términat.

Vetustátem nóvitas,
umbram fugat véritas,
noctem lux elíminat.

Quod in cœna Christus gessit,
faciéndum hoc expréssit
in sui memóriam.

Docti sacris institútis,
panem, vinum in salútis
consecrámus hóstiam.

Dogma datur Christiánis,
quod in carnem transit panis
et vinum in sánguinem.

Quod non capis, quod non vides,
animosa fírmat fides,
præter rerum órdinem.

Sub divérsis speciébus,
signis tantum, et non rebus,
latent res exímiæ.

Caro cibus, sanguis potus:
manet tamen Christus totus
sub utráque spécie.

A suménte non concísus,
non confráctus, non divísus:
ínteger accípitur.

Sumit unus, sumunt mille:
quantum isti, tantum ille:
nec sumptus consúmitur.

Sumunt boni, sumunt mali
sorte tamen inæquáli,
vitæ vel intéritus.

Mors est malis, vita bonis:
vide, paris sumptiónis
quam sit dispar éxitus.

Fracto demum sacraménto,
ne vacílles, sed meménto,
tantum esse sub fragménto,
quantum toto tégitur.

Nulla rei fit scissúra:
signi tantum fit fractúra:
qua nec status nec statúra
signáti minúitur.

Ecce panis Angelórum,
factus cibus viatórum:
vere panis filiórum,
non mitténdus cánibus.

In figúris præsignátur,
cum Isaac immolátur:
agnus paschæ deputátur:
datur manna pátribus.

Bone pastor, panis vere,
Iesu, nostri miserére:
tu nos pasce, nos tuére:
tu nos bona fac vidére
in terra vivéntium.

Tu, qui cuncta scis et vales:
qui nos pascis hic mortáles:
tuos ibi commensáles,
coherédes et sodáles
fac sanctórum cívium.
Amen. Allelúia.

Deinen Heiland, Sion preise,
Lobe Ihn in Wort und Weise,
Der dir Hirt und Führer ist.Was du kannst,das sollst du wagen;
Ihm gebührend Lob zu sagen,
man vergebens sich vermißt.

Brot, des Lob das Lied verkündet,
Das, lebendig, Leben zündet,
Beut sich heute festlich dar.

Daß Er es im heil’gen Saale.
Den zwölf Brüdern gab beim Mahle,
Ist ohn’ jeden Zweifel wahr.

Lob erschalle, Lob ertöne,
Gott genehm, voll hoher Schöne,
Sei des Herzens Jubellaut.

Denn das Fest wird heut begangen,
Von des Tages Glanz umfangen,
Der uns dieses Pfand vertraut.

Neuen Königs Tafelrunde,
Neues Lamm im Neuen Bunde
Hat des Alten End’ gebracht.

Neues treibt das Alte fort,
Schatten scheucht der Wahrheit Wort
Und das Licht verbannt die Nacht.

Was beim Mahl durch lhn geschehen,
Das hieß Christus uns begehen
Zum Gedächtnis Seinem Tod.

Treu befolgend heil’ge Lehren,
Weihen, unser Heil zu mehren,
Wir als Opfer Wein und Brot.

Wie des Christen Glaube lehret,
Brot in Christi Fleisch sich kehret,
Und in Christi Blut der Wein.

Sehen kannst du’s nicht, noch fassen;
Starker Glaube wird’s nicht lassen
Trotz Natur und Augenschein.

Unter beiderlei Gestalten,
Die als Zeichen nur hier walten,
Birgt Sich göttliche Substanz.

Blut als Trank und Fleisch als Speise:
Christus ist auf beide Weise
Bei uns ungeteilt und ganz.

Wer Ihn aufnimmt, bei Ihm weilet,
Hat Ihn voll und ungeteilet,
Ungebrochen, unbrechbar.

Einer nimmt und tausend nehmen,
Gleichviel stets, soviel auch kämen,
Immer bleibt Er, was Er war.

Gute kommen, Böse kommen,
Doch nicht jedem will es frommen,
Leben bringt’s und Todesbann.

Bösen: Tod; den Guten: Leben;
Sieh, das Gleiche wird gegeben,
Doch nicht Gleiches man gewann.

Wird die Hostie gespalten,
Zweifle nicht! Laß Glauben walten:
Jedem Teile bleibt erhalten
Doch des ganzen Vollgehalt.

Brechen kann man nur das Zeichen.
Doch nie dessen Sein erreichen;
Nichts von Christus kann da weichen,
Weder Zustand, noch Gestalt.

Sieh, das Brot, der Engel Gabe,
Wird den Pilgern hier zur Labe,
Wahrhaft ist’s der Kinder Habe,
Nicht den Hunden werft es hin.

Längst im Bild war’s vorbereitet:
Isaak, der zum Opfer schreitet,
Osterlamm, zum Mahl bereitet,
Manna nach der Väter Sinn.

Guter Hirt, Du wahre Speise,
Dich barmherzig uns erweise;
Nähre uns auf unsrer Reise;
Deine Güter, Jesu, weise
Uns im wahren Lebensland.

Du, der alles weiß und leitet,
Hier im Todestal uns weidet:
Dort, wo Licht Dein Reich sich breitet,
Sei uns Los und Tisch bereitet
In der Heiligen Verband.
Amen. Alleluja.

OFFERTORIUM
Levit 21:6
Sacerdótes Dómini incénsum et panes ófferunt Deo: et ideo sancti erunt Deo suo, et non pólluent nomen eius, allelúia.
Die Priester des Herrn bringen Gott Weihrauch dar und Brot; und darum werden sie heilig sein vor ihrem Gott und Seinen Namen nicht entweihen, alleluja.

COMMUNIO
1 Cor 11:26-27
Quotiescúmque manducábitis panem hunc et cálicem bibétis, mortem Dómini annuntiábitis, donec véniat: itaque quicúmque manducáverit panem vel bíberit calicem Dómini indígne, reus erit córporis et sánguinis Dómini, allelúia.
So oft ihr dieses Brot esset und diesen Kelch trinket, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis Er wiederkommt. Wer also unwürdig dieses Brot ißt oder den Kelch des Herrn trinkt, der versündigt sich am Leibe und am Blute des Herrn, alleluja.

 

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