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„Schräger als Fiktion“ oder wie mag es damals bei der Liturgiereform wohl gewesen sein?

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DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) macht öfters die Erfahrung, dass seine schrägsten, absurdesten und wohlgemerkt fiktiven Ideen, wie im Film „Schräger als Fiktion“ (Stranger than Fiction), entweder real werden oder er fiktiv das rekonstruieren kann, was tatsächlich passiert ist. Er schrieb vor vielen Jahren ein Hörspiel über Bruno den Kartäuser, das vom staatlichen Rundfunk gesendet wurde, wonach er vom befreundeten Jesuiten gefragt wurde:

Jesuit: Woher weißt Du so genau, was bei uns in der Diözese passierte?

DSDZ: Ich weiß es nicht. Ich habe es mir ausgedacht.

Jesuit: Gibt’s doch nicht. Es ist wirklich fast genauso passiert, wie Du es beschrieben hast.

Diese Fähigkeit durch absurde Ideen Reales zu entdecken, gilt aber auch für Deutschland. Letzte Woche veröffentlichten wir am 15. November diesen Text als Einführung zur Byrne-Reihe:

Stellen Sie sich vor: der nächste Papst oder gar Bergoglio selbst schafft das Weihnachtsfest ab, weil es die Nichtchristen stört und es nicht ökumenisch wäre es weiterhin zu feiern. […] Verboten wäre demnach alles: die Plätzchen, die Weihnachtsgans, der Tannenbaum, die Geschenke, die Weihnachtslieder, die Christmette, der Advent, die Weihnachtsmärkte, der Glühwein usw. Kurz und gut alles, was zu Weihnachten führt und an Weihnachten erinnert.

Margoß Käßmann – noch kein Bürstenschnitt

Es stellte sich aber heraus, dass Margot Käßmann vor einem Jahr am 24.11.2020 ein Interview gab, wovon DSDZ erst nach 15.11.2021 erfuhr. Sie sagte folgendes:

Tobias Armbrüster: Frau Käßmann, haben die Menschen in Deutschland ein Recht auf ein Weihnachtsfest im Kreis der Großfamilie oder im großen Freundeskreis?

Margot Käßmann: So ein Recht auf so ein Weihnachtsfest gibt es nicht, […]

Sehen Sie? Auch unsere fiktiv- konstruierte bürstenschnittige Pastoralassistentin gibt es wirklich (ja, ja, eine von vielen). In diesem Falle heißt sie Marianne Arndt und sieht so aus:

Die Quotenfrauen-Predigt
Nein, Sie werden jetzt nicht geschont.

Gehen wir aber jetzt zur Liturgie-Reform über. Wenn DSDZ ein Filmdrehbuch darüber verfassen würde, dann würde er eine jugendfreie und eine nicht jugendfreie Fassung anfertigen. Bei der Letzteren würde die Szene bei einer homosexuellen Kokainorgie stattfinden, siehe das historische Ereignis von 2017 bei der Ersteren, d.h. der jugendfreien Fassung beim Kaffeetrinken.

Bugnini: Na, Jungs? Nehmt jetzt bitte Eure Notizblöcke heraus und schreibt bitte das auf, was Euch bei der Liturgie am meisten nervt. Ok?

Antonelli: Präsanktifikaten-Messe, echt übel so was.

Bea: Und dieses Latein, richtig zum Ko…..Ich konnte es zwar in meinem Brevier verschandeln, aber es muss ganz weg.

Jungmann: Ja, überhaupt dieses Religiöse in der Religion oder das Katholische im Katholizismus. Ich finde es richtig störend. Die neue Liturgie sollte klar, nüchtern, rationalistisch und atheistisch sein, um die Leute anzuziehen.

Bugnini: Du meinst wohl vertreiben? Darum geht es doch. Du darfst offen reden. Wir sind doch hier unter uns.

Jungmann: Ja, natürlich zu vertreiben. Sorry, ich war so in der Rolle gefangen..

Antonelli: Wir müssen uns eine schöne Version für den Papst ausdenken. Er blickt sowieso nicht durch ….

Man könnte diese Szene noch weiterschreiben, die Kameraführung angeben, die Dekoration und die Maske hinzufügen. Denn irgendwo muss ja eine Liste bestanden haben, nicht nur die berühmt-berüchtigte PecorelliListe (siehe unten), die man nach und nach abarbeitete, bis nichts vom katholischen Ritus und Kult übriggeblieben ist, siehe die Pastoralassistentin oben.

Pecorelli-Liste das Original Seite 1
Pecorelli-Liste das Original Seite 2

Denn so verblendet kann man nur sein, wenn man wirklich lange in schwerer Sünde lebt, je schwerer, desto verblendeter und das homosexuelle Priesterkonkubinat wiegt schwerer als das heterosexuelle, sodass man zuerst unbewusst, dann aber ganz bewusst die Agenda des Feindes verwirklicht.

Warum protestierte außer Msgr. Gromier niemand?

Wahrscheinlich deswegen, weil es ihnen gleich war und sie genauso feige waren, wie jetzt auch. Möglicherweise kam auch niemanden in den Sinn, dass es sich bei der Abschaffung der Präsanktifikaten-Messe um einen weiteren Dominostein Richtung der liturgischen „Endlösung“ handelte. Wir sind derzeit, dank Carol Byrne, wirklich in der besseren Lage, weil wir jetzt sehen können, wie dieses Vorhaben jetzt aufgeht. Es gab also niemals eine „Hermeneutik der Kontinuität“, wo Ratzinger genauso irrte, wie in anderen Dingen auch, weil sie weder möglich noch beabsichtigt war, wir richtigerweise dieser Beitrag auf Rorate Caeli bemerkt. Wir hatte also von vornherein keine Chancen.

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