Tradition und Glauben

Sr. Marie de la Croix, “Manuskript des Fegfeuers”. Vom Fegefeuer (xxxii). Eine Reihe wertvoller Ratschläge (xii). Seele wie Laterne

Über das innere Leuchten und einfaches Dasein.
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Gestern als DSDZ [der Schreiber dieser Zeilen] die Menschen beobachtete, die vom Kommunionempfang zurückkehrten, so dachte er, dass sie innerlich wie Laternen leuchten. Sie sind mit der heiligmachenden Gnade erfüllt und verändern das spirituelle Gravitationszentrum ihrer Umgebung dadurch, dass sie überhaupt da sind.

Der hl. Philipp Neri schickte zwei Kerzenträger hinter jemandem, der gleich nach der Kommunion die Kirche verließ, denn er war ein ein wanderndes Tabernakel. Er tat es aus Witz, aber theologisch hatte er Recht. Wir denken, dass wir unbedingt etwas tun müssen, denn Novus Ordo hat uns zum Aktionismus erzogen. Dabei genügt es, dass er einfach da sind und dasselbe erfüllen, was andere an unserer Stelle täten. Wir haben aber dieses Scheinen, hoffentlich, und erfüllen die Räume mit göttlicher Anwesenheit, da durch die Taufe und den Gnadenstand wird wenigstens ein wenig “durchgottet” sind.

DSDZ hat jetzt virtuell, telefonisch und körperlich mit Gefängnissen, Polizeidienststellen, psychiatrischen Anstalten zu tun, so er merkt, dass die Menschen zutraulich werden. Er ist, wie wir wissen, alles andere als zart besaitet, aber irgendetwas scheint er schon auszuströmen. DSDZ betet für die Menschen, mit denen er zu tun hat, betet am Abend einen Zehntel Rosenkranz und nimmt sie mit in die Messe mit.

Nein, es sind nicht die verwöhnten Novus Ordo Priester, für die man beten sollte, sondern diese wirklich armen Existenzen, die sich wirklich am Boden befinden. Sie hatten niemals Gnade getankt und somit keine Chancen erhalten wirklich gut zu sein.

Und wem verdanken wir das?

Novus Ordo natürlich, der uns alle weitgehend der Gnade beraubte. Rahner war ein Idiot. Es kann keinen anonymen Christen geben, denn um ein Christ zu sein braucht man die Taufgnade. Seufz.

„Was kann doch eine innerliche Seele in ihrer Umgebung Gutes tun! Eigentlich ist ja nur sie dazu imstande. Nur die mit Jesus vereinte Seele hat ein Anrecht auf sein Herz, ja sie ist dessen Gebieterin, ihr verweigert er nichts. Ich hätte Ihnen viele Dinge in dieser Hinsicht zu sagen, aber Sie würden mich nicht verstehen. Man muss auf den von Gott bestimmten Augenblick warten, der sicher kommt, wenn Sie nur danach verlangen. Jesus ersehnt die Vereinigung mit Ihrer Seele weit mehr als Sie da jetzt begreifen können.“

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