Tradition und Glauben

Peter Kwasniewski, Der fünfzig Jahre dauernde Abstieg zu Fußnote 351 (2 von 2)

Unsere 50 Jahre dauernde Desensibilisierung gegenüber der Heiligen Eucharistie Heutzutage gehen zumindest in bestimmten westlichen Ländern beinahe alle zur Kommunion wenn die Zeit kommt. Es ist einfach das, „was man in der Messe tut.‟ Fast niemand geht zur Beichte; fast niemand bleibt der Kommunionbank wegen Sündenbewusstseins fern; und rar sind die Priester, die überhaupt einmal darüber predigen, dass man die rechte Disposition zum Kommunionempfang haben muss (im Gegensatz zum Heiligen Jean Marie Vianney, der unermüdlich über diese Dinge predigte und die Beichtpraxis und den regelmäßigen Kommunionempfang erhöhte. Nicht umsonst ist er der Patron der Gemeindepfarrer. Patrone sind dazu da, dass man ihnen nacheifert). So wurde der Boden teuflisch für die Endphase vorbereitet, in der auch das allerletzte Hindernis für den Kommunionempfang theoretisch und praktisch aufgelöst wurde. In einer allgemeinen Situation, wo die wenigen Katholiken, die noch die Messe besuchen alle die Heilige Kommunion empfangen, erscheine es als eine grausame und ungewöhnliche Bestrafung einzelner  (aus ohnehin nur einer Handvoll Leute) sogenannter „Geschiedener und Wiederverheirateter‟ mit einer Sonderbehandlung: „Sie dürfen nicht zur Kommunion gehen, währenddessen die sich selbst missbrauchenden und unzüchtigen Teenager, die verhütenden Ehepaare, die Familien, welche manchmal die Sonntagsmesse zugunsten eine Sportveranstaltung ausfallen lassen — alle sind willkommen nach vorn zu kommen, wie üblich!‟...

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Sex, Verhütung, Vat. II und malum intrinsecum (1 von 3)

Der Grabenkrieg: neokonservativ gegen traditionalistisch Es gibt eine Debatte, die vorwiegend in den USA stattfindet und bei der die Fronten recht verhärtet sind. Es ist ein Graben-, ein Bürgerkrieg, ja eigentlich ein Krieg unter Brüdern, der Krieg nämlich zwischen den Neokonservativen (Generation JP2) und den Traditionalisten. In den deutschsprachigen Ländern kann er überhaupt nicht stattfinden, da wir zu wenig von den ersten und kaum welche von den letzteren zur Verfügung haben. Es gibt wirklich wenige Traditionalisten, die dazu in der Lage wären überhaupt eine Diskussion führen wollen. Im traditionellen Lager wird entweder nur verdammt, gerichtet oder andächtig darauf gehört, was der (Pius-)Pater sagt. Das ist natürlich sehr schade, weil man sich nur darin üben kann, wozu man Übung hat, um gut diskutieren zu können, müssen Sie Mitdiskutanten finden. Auf den Veranstaltungen der katholischen Akademien in D, A und CH treffen sich jedoch fast immer ein atheistischer Theologieprofessor, der mit einem agnostischen Theologieprofessor in klar abgesteckten Rahmen diskutiert. Sie reden meistens dasselbe, manchmal aneinander vorbei, sie tun es für alle Zuhörer so unverständlich, dass Gott sei Dank wenig bis gar nichts von deren Inhalten übrig bleibt. Es ist ja eine Scheinveranstaltung, Kayfabe wie im Wrestling, wo die Gegner zu vorgeben zu kämpfen. Da die von der Kirchensteuer (letztes Jahr 6 Milliarden Euro) lebende katholische Akademie etwas veranstalten muss, die von der Kirchensteuer finanzierten Professoren ebenso etwas vortragen müssen und da niemand von ihnen, außer der eigenen Einkommenssicherung, an etwas glaubt, so tut man sich bei diesen Diskussionen nicht weh, da es ja um nichts geht....

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Correctio Filialis Deutsch (4 von 5)

In diesem Teil der Correctio filialis wird dargelegt, dass der Papst selbst die häretische Leseweise von Amoris Laetitia vertritt, als ob es eine andere gäbe, lieber Kardinal Müller, und seine offiziellen Vertreter auch. Die unten angegebenen sieben Punkte sind Häresien im eigentlichen Sinne des Wortes, weil sie direkt der geoffenbarten Lehre widersprechen und/oder Thesen wiederholen, welche eindeutig als häretisch von der Kirche bereits verurteilt wurden, siehe die ausführliche Fußnote 3. Wenn man also nicht behaupten kann, dass andere nachkonziliare Päpste wirkliche Häresien verkündet haben, liebe Sedisvakantisten, die Ihr uns auch lest, so ist dies für Papst Franziskus bewiesen. Spätestens mit Amoris Laetitia, an der er hartnäckig festhält, ist er in Häresie gefallen und gehört abgesetzt, liebe Kardinäle. Einfach Trump anrufen! Der hilft mit! Eure Heiligkeit hat einen offiziellen Brief an Bischof Sergio Alfredo Fenoy von San Miguel, Delegierter der Pastoralregion Buenos Aires, geschrieben, der dasselbe Datum wie das Schreiben der argentinischen Bischöfe trägt, in dem Sie erklären, daß die Bischöfe der Kirchenprovinz Buenos Aires die „einzige mögliche Interpretation von Amoris laetitia“ gegeben haben....

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Correctio Filialis Deutsch (3 von 5)

Hier folgen die Untaten von Franziskus, samt ihm hörigen Bischofskonferenzen, welche völlig dem päpstlichen Positivismus anhängen und nicht der katholische Lehre. Ihre Argumentationlinie lautet: Wenn ein Papst es sagt, dann ist es katholisch. Wenn eine Bischofskonferenz es sagt, dann ist es katholisch. Wenn ein Priester es sagt, dann ist es katholich....

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Correctio Filialis Deutsch (1 von 5)

Nach der zugegeben recht unangenehmen und schwülstigen Reihe über die Homo-Kirche wenden wir uns wieder den aktuellen Kirchenfragen zu, welche darin bestehen, dass wir: a. einen häretischen Papst, unserer Ansicht nach gar einen Antipapst haben b. und niemand der Verantwortlichen (Bischöfe, Erzbischöfe und Kardinäle) etwas dagegen unternimmt....

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Don Pietro Leone, Die Kirche und Asmodeus. (7 von 7) Schlussfolgerung und status quo.

Schlussfolgerung Die Absicht, diesen Aufsatz zu schreiben, war es, zu untersuchen, wie die fleischliche Begierde, oder deutlicher der Geist der Hurerei oder Unreinheit in der Lage war, in das Innere der zeitgenössischen Kirche einzudringen. Wir haben uns die Mühe gegeben, sie/ihn durch verschiedene Kanones des Neuen Kirchenrechts und verschiedene Lehren des jüngsten Lehramtes im Zweiten Vatikanische Konzil zurückzuverfolgen, in denen der Geist der gefallenen Welt offiziell in die katholische Kirche einbrach. Dieser unreine Geist  stimmt mit der Weltvision der Sexualität überein. Unsere frühere Analyse dieser Vision zitierend und kurz auf den Zeitraum vom letzten Vatikanischen Konzil bis zum gegenwärtigen Pontifikat hinweisend, sollten wir fortfahren zu untersuchen, inwieweit dieser Geist die Enzyklika Amoris Laetitia formt....

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Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht? (7 von 7) Damit sie nicht in der Hölle landen.

Was ist die Konsequenz der Umsetzung der jetzigen Sexualiethik wie sie seit Amoris Laetitia angeblich gilt? Die Hölle und die ewigen Höllenquallen. Warum? Weil Theologie die Mathematik des Übernatürlichen ist. Wenn es Gott gibt, dann ist er vollkommen, sonst wäre er nicht Gott. Wenn es Gott gibt, dann hat er sich geoffenbart, damit wir wissen, dass es Ihn gibt, wie Er ist und was er von uns fordert. Wenn er Gott ist, dann ist er unveränderlich und seine Offenbarung, welche einen Teil seiner Selbst und seiner ewigen Ordnung darstellt, ist es auch. Wenn es die Offenbarung gibt, deren Höhepunkt in Jesus Christus stattfand und mit dem Tod des letzten Apostels niedergeschrieben wurde, dann ist sie ebenfalls unveränderlich. Wenn es die Offenbarung gibt und eine von Christus gestiftete Kirche, welche diese Offenbarung interpretiert, dann ist die Lehre der Kirche, was die Offenbarung an sich betrifft, ebenfalls unveränderlich. Es ist doch unmöglich, dass etwas bis zum Jahr 2016 falsch war und ab dem Jahr 2016 richtig wird. Es ist unmöglich, dass der unveränderliche und unveränderbare Gott, und seine Offenbarung gleich mit, sich auf einmal ändern, damit wir es bequem haben....

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Don Pietro Leone, Die Kirche und Asmodeus. (6 von 7) Amoris Laetitia.

III.  AMORIS LAETITIA Wie können wir daran zweifeln, dass diese Enzyklika, die von demselben Kardinal Caffara, dem Schwester Lucia geschrieben hatte, öffentlich in Frage gestellt wurde, keinen Anteil hat am Zusammenprall zwischen der Kirche und Satan, wie wir oben erwähnt haben? In diesem kurzen Blick auf Amoris Laetitia betrachten wir Ehe, Ehebruch und „Sexualerziehung“.           1)    Ehe a) Ehe in sich selbst          Die Exhortation Amoris Laetitia Die Exhortation Amoris Laetitia sagt in § 80: Die Ehe ist an erster Stelle eine »innige Gemeinschaft des Lebens und der Liebe«, die ein Gut für die Ehegatten selbst darstellt, und die Geschlechtlichkeit ist »auf die eheliche Liebe von Mann und Frau hin geordnet … Trotzdem ist diese Vereinigung »durch ihre natürliche Eigenart auf die Zeugung ausgerichtet.«....

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Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht? (6 von 7) Der Untergang oder Amoris Laetitia als Ziel.

Wenn man sich die nachkonziliare Ehe- und Sexuallehre näher anschaut, wird einem im Nachhinein deutlich, dass seit mindestens 50 Jahren auf Amoris Laetitia hingearbeitet wurde. Wer konkret hat darauf hingearbeitet? Vat. II mit Gaudium et Spes 48 und 49: Gleichstellung des ersten (Kinder) und zweiten (gegenseitige Hilfe) Ehezweckes Paul VI. Humanae vitae: Anerkennung und Zulassung der natürlichen Verhütung, deren Anwendung so ausgeweitet wurde, dass sie zu einer legitimen Verhütung avansierte. Johannes Paul II. Theologie des Leibes: Ehelicher Sex als Selbstzweck und als Weg zu Gott Johannes Paul II. Familiaris consortio (1981): Zusammenleben von Ehebrechern wird zwecks Erziehung der Kinder geduldet, wenn sie keusch leben. (84) Johannes Paul II. Codex iuris canonici (1983): Umkehrung des ersten und zweiten Ehezweckes im Canon 1055 § 1:...

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Ann Barnhardt: Seid nicht blöde! Gehorsam hat nichts damit zu tun. Sie sind alle erpressbar.

Hier wieder ein Text von Ann Barnhardt, welche mit gewohnter Schärfe und Wortwahl („fags“) die eigentlichen Gründe für das Schweigen der Hierarchen aufzeigt. Der Grund ist: Erpressbarkeit aufgrund der eigenen Homosexualität oder eine homosexuellen Verwicklung. So einfach ist das! Vertrauen ist gut, Erpressbarkeit ist besser. Ich sehe viele Leute die versuchen, das beinahe vollständige Schweigen und die praktisch sofortige Kapitulation beinahe jedes Priesters, Bischofs und Kardinals auf diesem Planeten vor Antipapst Bergoglio mit „Gehorsam“ und „tiefer Sorge um die Autorität des Petrusamtes“ zu erklären....

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Dämonologie hilft die Kirche zu verstehen: Eine Einführung zum Text von Ann Barnhardt

Als follow up oder Nachfolgebeitrag nach unserer, leider wenig gelesenen Reihe Am deutschen Wesen mag die Welt genesen, bringen wir wieder einen Text von Ann Barnhardt in der kongenialen Übersetzung von davillatollkuehn.  Für alle, die unsere „deutsche“ Reihe nicht gelesen, nicht zu Ende gelesen oder nicht verstanden haben, hier eine Zusammenfassung:...

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Hilary White: Wieviele Finger hält Franziskus gerade hoch? Amoris Laetitia und die Unterwerfung

Nach einer Reihe von Beiträgen, welche der „Stärkung des geistlichen Immunsystems“ durch den Ausbau der Marienfrömmigkeit dienen sollten, kehren wir zur traurigen und wenigstens dämonisch inspirierten, wenn nicht gar dämonischen, Wirklichkeit des jetzigen Pontifikats zurück. Wir wollen nicht unsere Leser dadurch verlieren, dass wir, zu viel Wahres vom Franziskus-Pontifikat berichten, wie es katholisches.info passiert ist und passiert. Wir wollen sie auch nicht dadurch verlieren, dass wir ausschließlich polemische Schriften veröffentlichen, weil die Wahrheit wirklich sehr bitter ist. Seit kurzer Zeit gibt es einen italienischen Blog anonimi della croce, der recht viele Interna aus dem Vatikan veröffentlicht, die dermaßen negativ und verwirrend sind, dass sowohl Steven Skojec als auch Ann Barnhardt diesen Blog für eine Desiformationskampagne des Vatikans halten. Wir sind uns da nicht so sicher, zumal unser Italienisch recht mittelmäßig ist und wir beim ersten Lesen nicht alles verstehen. Die Menschen wollen jedoch nicht zu viel Negatives lesen, denn es erdrückt sie und treibt sie in die Verzweiflung. Katholiken sind auch Menschen. Auch der hl. Petrus ermahnte den Heiland, damit dieser die negativen Nachrichten unterdrückt, wie wir in Matthäusevangelium lesen können:...

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Bergoglio zerstört die Kirche und keiner tut was. Eine vorläufige Bestandsaufnahme.

 Der Stand der Dinge Wie heute gloria.tv in Berufung auf anonimi della croce informierte, wird es keine öffentliche Ermahnung des Papstes geben, weil sich keine ausreichende Mehrheit der unterstützenden Kardinäle gefunden hat. Im Klartext bedeutet das, dass sich niemand traut öffentlich oder auch nicht gegen Bergoglio vorzugehen. Da der Blog anonimi della croce von römischen Priestern mit Insider-Informationen geleitet wird, so ist davon auszugehen, dass es sich um Kurienmitarbeiter handelt oder um jemanden, der Kontakte zu ihnen hat. Laut anonimi hat vor drei Wochen ein Treffen in Rom stattgefunden, währenddessen die Dubia-Kardinäle sich ihre Machtlosigkeit eingestehen mussten. Diese Entwicklung ist mehr als wahrscheinlich, da die angedrohte formelle Korrektur des Papstes wegen der Häresien von Amoris Laetitia, von der Kardinal Burke noch Mitte Dezember 2016 sprach auf sich warten lässt. Burke ist auf den Guam-Gulag verbannt worden und als Patron des Malteserordens praktisch entmachtet, der Orden und ein souveräner Staat gleich mit. Der Bergoglio Antipapst macht weiter, denn in der nächsten Zeit, so wird berichtet, kommt: Eine neue „Einheitsmesse“ mit den Protestanten,[1] Die Aufhebung des Zölibats, Interkommunion mit den Protestanten, Das dritte Vatikanische Konzil....

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (13 von 13)

Wir müssen Ihnen widerstehen An diesem Punkt in Ihrer turbulenten Amtszeit als „Bischof von Rom“ kann man nicht mehr bestreiten, dass ihre Präsenz auf dem Stuhl Petri eine klare und akute Gefahr für die Kirche darstellt. Im Angesicht dieser Gefahr müssen wir fragen: Werden Sie nicht im Geringsten beunruhigt durch den Skandal und die Verwirrung, die Ihre Worte und Taten in Bezug auf die Heilssendung der Kirche und deren Lehre über Glauben und Moral verursacht haben, vor allem im Bereich der Ehe, Familie und Sexualität? Ist es Ihnen niemals eingefallen, dass der endlosen Applaus der Welt für die „Franziskus Revolution“ das böse Omen ist, vor dem Unser Herr so dringend warnte?: „Wehe, wenn euch die Menschen lobpreisen! Denn ihre Väter haben ebenso an den falschen Propheten getan. (Lk 6:26 Allioli)“...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (12 von 13)

Alle Beschwörungen ignorierend schmieden sie weiter an Ihrer „Revolution“ Während Sie Ihr Werk der Zerstörung fortführten, ignorierten Sie jedes persönliche Flehen, das an Sie gerichtet war, darunter unzählige Anfragen dahingehend, dass sie versichern, dass Amoris Laetitia nicht vom Stand der Lehre abweicht, sowohl als auch ein Dokument, das von einer Gruppe katholischer Gelehrter vorbereitet, ketzerische und fehlerhafte Sätze in Amoris identifiziert, die man sie bat zu verurteilen und zurückzuziehen. Es ist offensichtlich, dass Sie nicht die Absicht haben, brüderliche Zurechtweisung von wem auch immer zu akzeptieren, seien es auch die Kardinäle, die sie baten, die Gleichförmigkeit Ihrer Lehre mit dem unfehlbaren Lehramt zu klären. Im Gegenteil, je mehr die Gläubigen beängstigt und alarmiert waren, desto kühner handelten Sie. Während sie Ihre programmatische Lockerung in der Praxis der moralische Lehre der Kirche bezüglich der Sexualität fortsetzten, haben Sie den Päpstlichen Rat für die Familie ermächtigt, das erste schulische „Sexualerziehungs“ Programm zu veröffentlichen, das jemals vom Heiligen Stuhl verbreitet worden war. Der Laienverband, der sich erhob, den Glauben gegen Ihren Ansturm von zersetzenden Neuheiten angesichts des allgemeinen Schweigens der Hierarchie zu verteidigen, hat eine Zusammenfassung dieses schrecklichen Lehrplanes veröffentlicht, der eklatant die beständige Lehre der Kirche bezüglich der Zurückweisung jedweder Form von explizitem schulischen Sexualkundeunterricht verletzt:...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (11 von 13)

„Ausnahmen“ des Moralischen Gesetzes können nicht begrenzt werden Merkwürdigerweise, wie auch immer, scheint Ihre neuartiges moralisches Kalkül nicht auf die anderen Sünden angewendet zu werden, die Sie ständig verurteilen, während Sie dabei sorgfältig die Grenzen der politischen Korrektheit beachten. Nirgendwo, zum Beispiel, weisen Sie auf „komplexe Umstände“ oder „Grenzen, die die Verantwortung und Schuld verringern“ hin, die die Mafiosi entschuldigen würden, die Sie rhetorisch en masse exkommunizierten und vor der Hölle warnten. Die Reichen verurteilen Sie als Blutsauger. Haarsträubender Weise klagen Sie sogar die treuen Katholiken der „Sünde der Wahrsagerei“ und der „Sünde des Götzendienstes“ an, weil sie die „Überraschungen Gottes“ – so bezeichnen Sie Ihre Neuartigkeiten – nicht akzeptieren wollen. Ihr gesamtes Pontifikat scheint auf die Erklärung einer Amnestie für Sünden des Fleisches zentriert zu sein, diejenigen Sünden, die mehr als jede andere Sünde, wie Unsere Liebe Frau von Fatima warnte, Seelen in die Hölle schicken. Was lässt Sie denken, dass den moralischen Dschinn-den Flaschengeist, den Sie aus der Flasche rausließen, und das Sie den „Gott der Überraschungen“ nennen, nur auf die moralischen Vorschriften beschränkt werden kann, auf deren Anwendung Sie überaus rigide zu harren scheinen? Ausnahmen für das eine, ausnahmslose moralische Gesetz zu kreieren führt zur Aufhebung aller Gesetze. Ihre Neuerungen greifen die Grundlage des Glaubens an und drohen, das gesamte Gebäude der Moral der Kirche „wie ein Kartenhaus“ zusammenfallen zu lassen – genau das, was treue Katholiken Ihre Meinung nach erreichen wegen Ihres angeblichen „Rigorismus“ und der Bindung an „kleinkarierte Regeln“....

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (10 von 13)

Eine „Pastorale Praxis“ im Krieg mit dem Lehramt Sie haben als die einzig richtige Interpretation von Amoris Laetitia ein moralisches Kalkül abgesegnet, das in der Praxis die gesamte Moralordnung unterminieren würde, nicht nur die Normen der Sexualmoral, die sie offensichtlich versuchen zu untergraben. Für die Anwendung von wirklich jeder moralischen Norm kann eine „Undurchführbarkeit“  aufgrund einer talismanartigen Beschwörung von „komplexen Umständen“ die von einem Priester oder einem Bischof in der „pastoralen Praxis“ „erkannt“ werden, während die Norm als allgemeine Regel fromm als unverändert  und unveränderbar verteidigt wird. Das nebulöse Kriterium der „Einschränkungen, die Verantwortung und Schuld verringern“ könnte auf alle Arten von gewöhnlichen Todsünde angewendet werden, einschließlich dem (nicht ehelichen) Zusammenleben – das sie schon mit einer „wahre Ehe“ verglichen haben – „homosexuellen Partnerschaften“ – deren Legitimierung Sie sich verweigert haben, entgegenzutreten – und Empfängnisverhütung, zu der Sie unglaublicherweise erklärten, sie sei moralisch zulässig, um die Übertragung von Krankheiten zu verhindern, was der Vatikan später als Ihre Ansicht in der Tat bestätigte...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (8 von 13)

Amoris Laetitia: das Wirkliche Motiv für die Synode der Schande Diese Krise erreichte ihren Höhepunkt nach dem Abschluss Ihrer katastrophalen „Synode über die Familie.“ Obwohl sie dieses Ereignis von Anfang bis Ende manipulierten, um das Ergebnis, das sie sich gewünchst hatten, zu erreichen – die Heilige Kommunion für öffentliche Ehebrecher „in bestimmten Fällen“ – verfehlte es Ihre Absicht wegen des Widerstandes der konservativen Synodenväter, die Sie als solche demagogisch denunzierten , „die verschlossene Herzen … haben, die sich oft sogar hinter den Lehren der Kirche oder hinter den guten Absichten verstecken, um sich auf den Stuhl des Mose zu setzen und – manchmal mit Überheblichkeit und Oberflächlichkeit – über die schwierigen Fälle und die verletzten Familien zu richten“ In einem brutalen Missbrauch von Rhetorik verglichen Sie Ihre rechtgläubigen Bischofs-Gegner mit den Pharisäern, die Scheidung und „Wiederverheiratung“ entsprechend den mosaischen Gesetzen praktizierten. Aber das waren vor allem diejenigen Bischöfe, welche die Lehre Christi gegen die Pharisäer – und gegen Ihre eigenen Entwürfe verteidigten. Tatsächlich aber scheint es Ihre Absicht zu sein, durch einen Weg der „neo-mosaischen Praxis“ eine pharisäische Akzeptanz der Scheidung wiederzubeleben.  Ein renommierter katholischer Journalist, der für seinen moderaten Ansatz zur Analyse der kirchlichen Angelegenheiten bekannt ist, protestierte gegen Ihr verwerfliches Verhalten: „Für einen Papst ist es bizarr, diejenigen, die gläubig dieser Tradition treu bleiben als unbarmherzig zu charakterisieren und sie mit den hartherzigen Pharisäern zu vergleichen, sowie sie  gegen den barmherzigen Jesus auszuspielen.“...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (7 von 13)

Ein unerbittlicher Drang, der sexuellen Amoral ein Heimrecht in der Kirche zu geben Aber nichts übersteigt die Arroganz und Dreistigkeit, mit der Sie der universalen Kirche die gleiche böse Praxis auferlegen, wie sie es als Erzbischof von Buenos Aires verfolgt haben: die sakrilegische Erlaubnis, das Allerheiligste Altarsakrament Menschen zu reichen, die in ehebrecherischen „Zweitehen“ leben, oder solchen zu geben, die ohne standesamtliche Trauung zusammenleben. Fast vom ersten Augenblick Ihrer Wahl an haben Sie den „Kasper Vorschlag“ gefördert – der wiederholt vom Vatikan unter Johannes Paul II. zurückgewiesen wurde. Kardinal Kasper, ein Erzliberaler sogar innerhalb der deutschen Hierarchie, hatte schon lange für die Zulassung von geschiedenen und „wiederverheirateten“ Personen zur Heiligen Kommunion in „bestimmten Fällen“ argumentiert. Es sollten diejenigen zum Sakrament zu gelassen werden, die nach einen fingierten und unwahren „Bußweg“ weiterhin ihre ehebrecherischen sexuellen Beziehungen aufrechterhalten. Kasper gehörte zur „St. Gallen Gruppe“, die für Ihre Wahl geworben hat, und Sie belohnten sein Beharren in diesem Irrtum fürstlich damit, ihn vor der Presse als „päpstlichen Theologen“ zu nominieren....

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (6 von 13)

Ein reformerischer „Traum“, unterstützt von einer Stahlfaust Alles in allem scheinen Sie von einer reformerischen Manie befallen zu sein, die keine Grenzen für Ihren „Traum“ des Weges der Kirche kennt. Wie Sie in Ihrem beispiellosen persönlichen päpstlichen Manifest, Evangelii gaudium (nn. 27, 49) erklären: „Ich träume von einer missionarischen Entscheidung, die fähig ist, alles zu verwandeln, damit die Gewohnheiten, die Stile, die Zeitpläne, der Sprachgebrauch und jede kirchliche Struktur ein Kanal werden, der mehr der Evangelisierung der heutigen Welt als der Selbstbewahrung dient …………………..                                                                                                                                                       Ich hoffe, dass mehr als die Furcht, einen Fehler zu machen, unser Beweggrund die Furcht sei, uns einzuschließen in die Strukturen, die uns einen falschen Schutz geben, in die Normen, die uns in unnachsichtige Richter verwandeln, in die Gewohnheiten, in denen wir uns ruhig fühlen, während draußen eine hungrige Menschenmenge wartet und Jesus uns pausenlos wiederholt: » Gebt ihr ihnen zu essen! « (Mk 6,37).“...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (5 von 13)

Eine absurde Verharmlosung des Islam Sie erklären, die Rolle eines „koranischen“ Exegeten annehmend, der Mohammeds Kult von seiner ungebrochenen historischen Verbindung zur Eroberung und brutale Verfolgung von Christen entlasten will: „Angesichts der Zwischenfälle eines gewalttätigen Fundamentalismus muss die Zuneigung zu den authentischen Anhängern des Islam uns dazu führen, gehässige Verallgemeinerungen zu vermeiden, denn der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Korans stehen jeder Gewalt entgegen.“ [Evangelii gaudium, 253] Sie ignorieren die gesamte Geschichte des Krieges des Islam gegen die Christenheit, die sich bis auf den heutigen Tag fortsetzt, sowohl als auch die heutigen barbarischen rechtlichen Vorschriften und Verfolgung von Christen in den islamischen Republiken der Welt, wie Afghanistan, Iran, Malaysia, Malediven, Mauretanien, Nigeria, Pakistan, Katar, Saudi Arabien, Somalia, Sudan, Vereinigte Arabische Emirate und Jemen. Diese Regime verankern die Scharia in ihrem Rechtssystem. Von der Scharia glauben die Muslime, dass Allah sie für die ganze Welt erlassen hat, und dass sie etabliert werden muss, wenn der Bevölkerungsanteil der Muslime einen signifikanten Punkt erreicht hat. Wie Sie es ausdrücken würden, entbehren alle diese muslimischen Republiken einer „authentischen“ Auslegung des Korans!...

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Warum Papst Franziskus die Abtreibung banalisiert oder das umgekehrte Opfer

Da dieser Beitrag wirklich sehr schwer aufzunehmen und zu verdauen sein wird, bauen wir ihn stückweise auf. Man wird sein Horizont des Möglichen erweitern müssen, um das, was wir schreiben zu glauben. Aber was ist Glauben? Was bedeutet Glauben? Um die von uns dargelegten Argumente und Sachverhalte anzunehmen, ist ein Glaubensakt nötig. Nein, wir sprechen hier aber vorerst nicht vom Akt des übernatürlichen Glaubens, sondern von einem rein menschlichen Glaubensakt, auf welchen sich der übernatürliche Glaubensakt stützt. Was ist aber Glauben im katholischen Sinne? Die dogmatische Konstitution Dei Filius, des Ersten Vatikanischen Konzils (1870), Kap. 3 definiert ihn wie folgt: Dieser Glaube, der Anfang des menschlichen Heiles, ist nach der Lehre der katholischen Kirche eine übernatürliche Tugend, kraft deren wir, unter Anregung und Mithilfe der Gnade Gottes, alles für wahr (vera esse) halten, was Gott geoffenbart hat und zwar nicht, weil wir im natürlichen Licht der Vernunft die innere Wahrheit des Sachverhaltes (propter intrinsecam rerum veritatem) durchschauen, sondern auf die Autorität (propter auctoritatem) des offenbarenden Gottes hin, der weder selber irren noch andere in Irrtum führen kann. Denn nach einem Ausspruch des Apostels „ist der Glaube ein festes Vertrauen auf das, was man hofft, ein Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht“ (Hebr 11,1). (DH 3008)[1] Hanc vero fidem, quae humanae salutis initium est, Ecclesia catholica profitetur, virtutem esse supernaturalem, qua, Dei aspirante et adiuvante gratia, ab eo revelata vera esse credimus, non propter intrinsecam rerum veritatem naturali rationis lumine perspectam, sed propter auctoritatem ipsius Dei revelantis, qui nec falli nec fallere potest. Est enim fides, testante Apostolo, sperandarum substantia rerum, argumentum non apparentium (Hebr. XI, 1)....

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (4 von 13)

Ein zügelloser Indifferentismus Während Sie kaum ein Pionier bezüglich der destruktiven postkonziliaren Neuheiten, wie den „Ökumenismus“ und den „interreligiösen Dialog“ sind, so haben Sie in einem Maße, das nicht einmal in den schlimmsten Jahren der nachkonziliaren Krise sichtbar war einen spezifischen religiösen Indifferentismus vorangetrieben, welcher praktisch die Mission der Kirche als Arche des Heiles aufhebt. Bezüglich der Protestanten erklären Sie, dass diese alle Mitglieder dergleichen „Kirche Christi“ wie die Katholiken seien, unabhängig davon, was sie glauben, und die lehrmäßigen Unterschiede zwischen Katholiken und Protestanten seien vergleichsweise triviale Angelegenheiten, die durch eine Übereinkunft der Theologen „ausgerarbeitet“ werden können....

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (3 von 13)

Eine selektive Einmischung in die Politik – und immer politisch korrekt Während Ihrer Amtszeit als „Bischof von Rom“ haben Sie wenig Rücksicht auf die Begrenzungen der päpstlichen Autorität und Kompetenz genommen. Sie haben sich in politische Affären wie die Einwanderungspolitik, das Strafrecht, die Umwelt, die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba (während Sie die Not der Katholiken unter Castros Diktatur ignorierten) und sogar gegen die schottische Unabhähngigkeitsbewegung eingemischt. Doch Sie weigern sich, weltlichen Regierungen entgegenzutreten, wenn diese das göttliche und natürliche Recht durch Maßnahmen wie die Legalisierung der „Homo Ehe“, ein Bereich des göttlichen und natürlichen Rechtes, bei dem ein Papst intervenieren kann und muss. Tatsächlich zeihen Sie Ihre vielen Verurteilungen der sozialen Übel – alle von Ihnen politisch sichere Ziele – durch Ihre eigenen Handlungen, die das Zeugnis der Kirche gegen die vielfältigen Fehler der Moderne kompromittieren, der Lüge: Im Gegensatz zur konstanten Lehre der Kirche, die auf der Offenbarung gründet, fordern Sie die weltweite totale Abschaffung der Todesstrafe, egal wie schwer das Verbrechen sei, ja sogar die Abschaffung der lebenslangen Haft. Noch nie haben Sie Ihre Stimme gegen die Legalisierung der Abtreibung erhoben, welche die Kirche als Massenmord an Unschuldigen verurteilt. Sie erklären, dass einfache Gläubige dadurch schwer sündigen, dass sie im Haushalt weder recyceln noch unnötige Beleuchtung abschalten, während Sie selbst Millionen von Dollar für vulgäre Massenveranstaltungen rund um Ihre Person in verschiedenen Ländern ausgeben, zu denen Sie mit einem großen Personalanhang in gecharterten Jets, die Unmengen von CO2 in die Atmosphäre blasen, reisen. Sie fordern offene Grenzen in Europa für muslimische „Flüchtlinge“, die überwiegend im wehrfähigen Alter sind, während Sie selbst hinter den Mauern eines Vatikan Staates leben, der konsequent „nicht-vatikanistische Ausländer“ ausschließt – Mauern die von Leo IV gebaut wurden, um einen zweiten, diesmal muslimischen „Sacco di Roma“ zu verhindern. Sie...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (2 von 13)

Liber of Accusation – Anklagebrief Durch die Gnade Gottes und das Kirchenrecht – eine Beschwerde gegen Franziskus, Römischen Pontifex, aufgrund der Gefahr für den Glauben, des schweren Schadens für die Seelen und des Schadens für das Gemeinwohl der heiligen katholischen Kirche. Was für eine Art Demut soll das sein? In der Nacht Ihrer Wahl, als Sie vom Balkon des Petersdomes sprachen, erklärten Sie: „die Pflicht des Konklaves war es Rom einen Bischof zu geben“. Obwohl die Leute in der Menge, die unter Ihnen stand, Mitglieder der universalen Kirche, aus der ganzen Welt kamen, drückten Sie ihren Dank nur „für das Willkommen der Diözesan-Gemeinschaft von Rom“ aus. Ebenfalls bekundeten Sie die Hoffnung, dass „der Weg der Kirche, den wir heute beginnen“ „befruchtend für die Evangelisation dieser wunderschönen Stadt“ sei. Sie baten, die Gläubigen, die auf dem Petersplatz versammelt waren zu beten, nicht für den Papst, sondern für „ihren Bischof“ und sie sagten, dass Sie am nächsten Tag „gehen würden, um die Madonna darum zu bitten, dass sie Rom schütze“....

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: „Wir klagen Papst Franziskus an“ (1 von 13)

Eine gemeinsame Erklärung von The Remnant und Catholic Familiy News Eure Heiligkeit: Der folgende Text, den wir in unserer Verzweiflung als unwürdige Laien schreiben, ist eine Anklage an Ihr Pontifikat, welches in demselben Masse, wie es die Mächte dieser Welt erfreut, ein Unglück für die Kirche ist. Das abschließende Ereignis, dass uns zwang, diesen Schritt zu gehen, war die Veröffentlichung Ihres „vertraulichen“ Briefes an die Bischöfe von Buenos Aires, der diese dazu autorisierte, öffentlichen Ehebrechern, die in Zweitehen leben und niemals die feste Absicht haben, ihr Leben zu ändern und ihre ehebrecherisch-sexuellen Beziehungen aufzugeben, zum Sakrament der Beichte und der Heiligen Kommunion zuzulassen. Diese Ihre Sichtweise sei die einzig richtige Auslegung von Amoris Lätitia. Sie trotzen den Worten unseres Herrn, der Scheidung und Wiederverheiratung per se als Ehebruch bezeichnet. Sie trotzen der Mahnung des heiligen Paulus über die göttliche Strafe für den unwürdigen Empfang des Allerheiligsten Altarsakramentes. Sie trotzen der Lehre Ihrer zwei unmittelbaren Vorgänger, die im Einklag ist mit der 2000jährigen Morallehre und eucharistischen Disziplin der Kirche, die in der göttlichen Offenbarung wurzeln. Sie trotzen dem Kanonischen Recht und der ganzen Tradition. Schon haben sie einen Bruch der universalen Disziplin der Kirche provoziert, dadurch, dass einige Bischöfe diese Disziplin trotz Amoris Lätitia aufrechterhalten, während andere, eingeschlossen die Bischöfe von Buenos Aires, diese ändern, allein auf der Grundlage Ihrer skandalösen „Apostolischen Exhortation“. So etwas ist bisher in der Geschichte der Kirche einmalig....

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Eine gute Nachricht – vier Kardinäle legen ihre Dubia bezüglich AL dem Papst vor

„Und sie dreht sich doch“ – die katholische Hierarchie, vertreten durch vier Kardinäle, darunter zwei Deutsche, was genau 50% darstellt, haben doch tatsächlich dem Papst ihre Zweifel bezüglich von Amoris Laetitia unterbreitet. Da das päpstliche Schreiben am 8. April 2016 im Vatikan vorgestellt wurde und beinahe am drauf folgenden Tag von katholischen Blogger, Journalisten und Intellektuellen kritisiert wurde, welchen am 27 Juli 2016 die Zensuren von 45 Theologen folgten, so erfreut das veröffentliche Schreiben der Kardinäle sieben Monate danach umso mehr. Die Kardinäle schreiben, dass sie dieses Schreiben dem Papst am 19. September vorlegten, dieser aber darauf nicht antwortete, sodass sie an die Öffentlichkeit gingen. Gut so! Wir wollen aber nicht „kritteln“, sondern freuen uns wirklich darüber, da wir zumal selbst auf unserem polnischen und deutschen Blog die Leser dazu ermuntert haben an ihre Kardinäle zu schreiben, was auch einige unserer Leser auch tatsächlich getan haben. Da wir zurzeit 211 Kardinäle haben, davon 109 wahlberechtigt, so stellt die Anzahl von vier Kardinälen genau 1,89%, aufgerundet 2% dar, wobei wir wieder bei der tröstlichen Richtigkeit der Gauss-Kurve wären. Die Gauss-Kurve stimmt immer, denn sie ist, wie Mathematik, Gott gegeben und es haben sich doch vier Gerechte gefunden. Die 2 % auf die Gesamtzahl des Klerus übertragend, bedeutet dies, dass wir weltweit, wenn man die Zahlen aus der Wikipedia nimmt: bei insgesamt 5237 Bischöfen, wir ca. 105 gläubige Bischöfe haben, bei insgesamt 415 792 Priestern, wir ca. 8316 gläubige Priester haben, bei 1, 27 Milliarden Katholiken, wir ca. 25 400 000 gläubige Katholiken haben....

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„Wir klagen an“ – Gericht über Papst Franziskus und andere Päpste. (1) Amerikanische Anklage.

Die Amerikaner klagen an Wir freuen uns sehr die englischsprachige Schrift „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ in der deutschen Übersetzung eines neuen Mitarbeiters unseres Blogs, der unter dem Pseudonym Davila Tollkühn schreibt, präsentieren zu dürfen. Die Anklageschrift dreier amerikanischen  Intellektuellen: Michael J. Matt, dem Herausgeber der traditionalistischen Zeitung und Website The Remnant Christopher A. Ferrara, dem Kolumnisten aus The Remnant Catholic Family News John Vennari, dem Herausgeber von Catholic Family News stellt sicherlich einen Meilenstein im Widerstand gegen Papst Franziskus dar, da es sich bei den Papst-Kritikern um sehr katholische, konservative und lehramtstreue Katholiken handelt, welche wirklich an alle katholischen Dogmen glauben, diese intellektuell auch vertreten können und in dieser Form in Deutschland, Österreich und der Schweiz so gut wie gar nicht vorkommen....

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Brief der 45 – Amoris Laetitia eine theologische Kritik (7) Schwächere Zensuren (ii).

AL 298: „[…] Die Kirche weiß um Situationen, in denen » die beiden Partner aus ernsthaften Gründen – zum Beispiel wegen der Erziehung der Kinder – der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen können « [Fußnote 329].[1] Viele, welche die von der Kirche angebotene Möglichkeit, „wie Geschwister“ zusammenzuleben, kennen und akzeptieren, betonen, dass in diesen Situationen, wenn einige Ausdrucksformen der Intimität fehlen, » nicht selten die Treue in Gefahr geraten und das Kind in Mitleidenschaft gezogen werden [kann]. «[2] {N.B. Der letzte Satz in doppelten Anführungszeichen wird hier irreführenderweise für geschiedene und wiederverheiratete Paare angewendet, eine Stellungnahme des II. Vatikanischen Konzils, Gaudium et Spes, 51, die sich nur für gültig verheiratete Paare gilt.} Wenn es in diesem Sinne verstanden wird, dass Behauptungen befürwortet werden, dass geschiedene und zivil wiederverheiratete Paare eine Verpflichtung zur sexuellen Treue zueinander haben, statt vielmehr zu ihren wahren Ehepartnern, oder dass ihr Leben  „als Bruder und Schwester“ entweder eine schuldhafte Gelegenheit zur Sünde gegenüber der vorausgesetzten Verpflichtung zur sexuellen Treue oder eine schuldhafte Ursache für eine Schädigung der Kinder darstellt:...

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Brief der 45 – Amoris Laetitia eine theologische Kritik (6) Schwächere Zensuren (i).

B. Aussagen, die unter eine schwächere Zensur fallen 12). AL 295: „Auf dieser Linie schlug der heilige Johannes Paul II. das sogenannte » Gesetz der Gradualität « vor, denn er wusste: Der Mensch » kennt, liebt und vollbringt […] das sittlich Gute […] in einem stufenweisen Wachsen «.[323] Es ist keine „Gradualität des Gesetzes“, sondern eine Gradualität in der angemessenen Ausübung freier Handlungen von Menschen, die nicht in der Lage sind, die objektiven Anforderungen des Gesetzes zu verstehen, zu schätzen oder ganz zu erfüllen.“ Wenn es in diesem Sinne verstanden wird, dass freie Handlungen, welche die objektiven Anforderungen des Göttlichen Gesetzes nicht ganz erfüllen, moralisch gut sein können: [dann verdient diese Aussage die Zensur] i). Erronea in fide. ii). Scandalosa, prava. 1 Joh 3,4: „Wer sündigt, übertritt das Gesetz; denn die Sünde besteht in der Übertretung des Gesetzes.“...

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