Steven Skojec: Die Peron-Regel

Hier eine Übersetzug von davillatollkuehn eines Beitrag aus onepeterfive. Was ist da neu? Nichts. Antipapst Franziskus lügt, widerspricht sich, verwendet die sowohl-als-auch Rhetorik, um zu spalten, zu verwirren und seinen Spaß daran zu haben. Kommunion für Protestanten hin oder her, hü oder hott. Nein, es ist uns nicht egal, aber es ist schon langweilig, weil wir mindestens vor zwei Jahren die eigentlichen Ziele von Franziskus offen legten:  Zerstörung der Kirche durch Schisma und eigentlich immer auf die alten Texte verweisen können. Das Böse ist langweilig, das Böse ist steril, das Böse ist nervend. Das Böse ist aber auch zeitlich begrenzt, was wir doch sehr hoffen. 

Ich habe das alles schon einmal gesagt, aber es kommt zu dem Punkt, an dem ich in anderen Posts darauf verweisen kann. Also hier ist es nochmal allein

Der kirchliche Juan Peron

Hin und wieder schickt mir jemand etwas Rechtgläubiges (oder Orthodoxes), das Franziskus gesagt hat, und fragt mich, was ich daraus mache.

„Aber er sagte, die leibliche Auferstehung sei echt!“

„Aber er sagte, die Messe sei keine Show!“

„Aber er sagte, die Eucharistie ist wirklich der lebendige Jesus!“

„Aber er sagte, es sollte keine aktiven Homosexuellen im Seminar geben!“

Heute möchte ich zu der Weisheit des oben erwähnten Henry Sire aus seinem zentralen Buch The Dictator Pope (Der Papst Diktator) zurückkehren :

Die Geschichte wird erzählt, dass Perón in seinen Tagen des Ruhmes einmal vorschlug, einen Neffen in die Mysterien der Politik einzuführen. Er brachte den jungen Mann zuerst mit, als er eine Abordnung von Kommunisten empfing; Nachdem er ihre Ansichten gehört hatte, sagte er zu ihnen: „Sie haben recht.“ Am nächsten Tag empfing er eine Abordnung von Faschisten und antwortete erneut auf ihre Argumente: „Sie haben ganz recht.“ Dann fragte er seinen Neffen, was er dachte und der junge Mann sagte: „Sie haben mit zwei Gruppen mit diametral entgegengesetzten Meinungen gesprochen, und Sie haben beiden gesagt, dass Sie mit ihnen einverstanden sind. Das ist völlig inakzeptabel. „Perón antwortete:“ Auch Du hast recht. „Eine solche Anekdote ist ein Beispiel dafür, dass von niemand erwartet werden kann, Papst Franziskus zu beurteilen, wenn er die Tradition der argentinischen Politik nicht versteht. Einem Phänomen abseits der Erfahrung der Welt; Die Kirche wurde von Franziskus überrascht, weil sie nicht den Verständnis – Schlüssel zu ihm hatte: Er ist Juan Perón in der kirchlichen Übersetzung. Wer ihn ohne das interpretieren will, verfehlt das einzige relevante Kriterium.

Vergiss das nie, wenn ein Mann, der dafür bekannt ist, sich zweimal am Tag zu widersprechen, dir etwas sagt, was du hören willst.

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Placuit Deo oder die Vorbereitung der Proskriptionslisten (2 von 3)

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Das dritte Kapitel von Placuit Deo ist ein Füllsel, dies bedeutet es enthält Wahrheiten mit Banalitäten vermischt, um den Leser einzulullen und irgendwie an den Inhalt zu gewöhnen und den kommenden Schlag zu vermindern. Wirklich alle nachkonziliaren Dokumente ab Sacrosanctum Concilium bis Amoris Laetitia haben diese Eigenschaft, dass sie äußerlich rechtgläubig wirken, aber den Worten und theologischen Begriffen eine andere Bedeutung beilegen. Das Lehramt vor Vat. II hat wirklich oft die verwendete Sprache als solche verurteilt (DH 2600, 3886 4871 2814 2876, 2913, 3139, 3140, 3894, 3499, 3879), welche in häretischer Absicht dazu führen sollte zu verwirren und zu verklausulieren oder zu „rahnerisieren“. So lesen wir Breve »Eximiam tuam« an den Erzbischof von Köln, 15. Juni 1857 bei der Verurteilung der Schriften Günthers:

Auch werden Wir nicht mit Schweigen übergehen, daß in den Büchern Günthers die gesunde s p r a c h l i c h e Form aufs schwerste verletzt wird, so als ob man die Worte des Apostels Paulus [2 Tim 1,13] oder jene vergessen dürfte, die Augustinus nachdrücklich zu bedenken gab: »Uns ist es heilige Pflicht, nach einer bestimmten Maßgabe zu reden, damit die Willkür bei den Worten nicht auch in Bezug auf die Sachen, die durch diese bezeichnet werden, eine gottlose Meinung erzeuge«. (DH 2831)

Aber die Meister der sprachlichen Verwirrung nach dem Motto: nach links blinken und nach rechts abbiegen waren natürlich die Modernisten, deren Ansatz in der Enzyklika Humani generis (1950) von Pius XII. verurteilt wurde. Die Unterstreichung stammt von Dem Schreiber Dieser Zeilen.

Was aber die Theologie betrifft, so ist es die Absicht mancher, die Bedeutung des Dogmas möglichst auszudünnen und das Dogma selbst von der in der Kirche seit langem gebräuchlichen Ausdrucksweise und von den bei den katholischen Lehrern geltenden philosophischen Begriffen frei zu machen, damit in der Darlegung der katholischen Lehre zur Redeweise der Heiligen Schrift und der heiligen Väter zurückgekehrt werde.

Sie hegen die Hoffnung, daß das Dogma, der Elemente entkleidet, die nach ihren Worten der göttlichen Offenbarung fremd sind, fruchtbar mit den Lehrmeinungen derer verglichen werden könne, die von der Einheit der Kirche getrennt sind, und daß man auf diesem Wege Schritt für Schritt zu einer gegenseitigen Angleichung des katholischen Dogmas und der Ansichten der Andersgläubigen gelangen könne. (DH 3881)

Außerdem behaupten sie, wenn die katholische Lehre in diese Verfassung gebracht sei, dann werde ein Weg geebnet, auf dem man den heutigen Erfordernissen Rechnung tragen und das Dogma auch in den Begriffen der heutigen Philosophie ausdrücken könne, sei es des »Immanentismus«, des »Idealismus«, des »Existentialismus« oder einer anderen Lehre. Manche behaupten noch kühner, dies könne und müsse auch deshalb geschehen, weil die Geheimnisse des Glaubens niemals – wie sie erklären – mit wahren Begriffen angemessen bezeichnet werden könnten, sondern nur mit sogenannten »approximativen« und immer veränderlichen Begriffen, durch die die Wahrheit zwar bis zu einem bestimmten Grade angezeigt, aber notwendigerweise auch umgestaltet werde. Deswegen, meinen sie, sei es nicht abwegig, sondern ganz und gar notwendig, daß die Theologie angesichts der verschiedenen Philosophien, deren sie sich im Laufe der Zeiten als ihrer Werkzeuge bedient, alte Begriffe durch neue ersetze, so daß sie zwar auf verschiedene und sogar in gewisser Hinsicht entgegengesetzte Weisen, die jedoch – wie sie sagen – dasselbe bedeuten, dieselben göttlichen Wahrheiten auf menschliche Weise wiedergebe. Sie fügen hinzu, daß auch die Geschichte der Dogmen in der Wiedergabe verschiedener und aufeinander folgender Gestalten bestehe, in die sich die geoffenbarte Wahrheit gehüllt habe, gemäß den verschiedenen Lehren und Auffassungen, die im Laufe der Jahrhunderte entstanden seien. (DH 3882)

Aus dem, was Wir sagten, wird aber deutlich, daß derartige Bemühungen nicht nur zu einem sogenannten dogmatischen »Relativismus« führen, sondern diesen schon tatsächlich zum Inhalt haben; und zwar fördert diesen die Verachtung der allgemein überlieferten Lehre und jener Ausdrücke, mit denen diese bezeichnet wird, mehr als genug.

Freilich gibt es niemanden, der nicht sähe, daß die Ausdrücke für derartige Begriffe, die sowohl in den Schulen als auch vom Lehramt der Kirche selbst verwendet werden, vervollkommnet und verfeinert werden könnten; und außerdem ist es bekannt, daß die Kirche bei der Verwendung derselben Ausdrücke nicht immer beständig war. Es ist auch klar, daß sich die Kirche nicht an jedes beliebige philosophische System binden kann, das nur eine kurze Zeitspanne Bedeutung hat: das aber, was in gemeinsamer Übereinstimmung von den katholischen Lehrern durch mehrere Jahrhunderte hindurch verfaßt worden ist, um zu einem Verständnis des Dogmas zu gelangen, stützt sich zweifellos nicht auf eine so hinfällige Grundlage.

Es stützt sich nämlich auf die Prinzipien und Begriffe, die aus der wahren Erkenntnis der geschaffenen Dinge abgeleitet wurden; und zwar leuchtete durch die Kirche bei der Ableitung dieser Erkenntnisse dem menschlichen Geist die von Gott geoffenbarte Wahrheit wie ein Stern. Deshalb ist es nicht verwunderlich, daß einige derartige Begriffe von den ökumenischen Konzilien nicht nur verwendet, sondern auch festgelegt wurden, so daß es nicht erlaubt ist, von ihnen abzuweichen.…

Die Verachtung der Ausdrücke und Begriffe aber, deren sich die scholastischen Theologen zu bedienen pflegen, führt von selbst zur Schwächung der sogenannten spekulativen Theologie, die ihrer Auffassung nach, da sie sich auf eine theologische Argumentation stütze, der echten Sicherheit entbehre.… (DH 3883)

In dem o.a. Zitat aus Humani generis finden Sie mehr theologische Inhalte als im Schrifttum des nachkonziliaren Lehramtes der letzten 10 Jahre. Sie müssen DSDZ aufs Wort glauben, wenn er sagt, dass bei der Lektüre der rechtgläubigen vorkonziliaren Theologie, in welcher Sprache auch immer, man mit präzisen Termini und einer präzisen Gedankenführung zu tun hat. Aber wir sind seit langem dermaßen daran gewöhnt, dass die Sprache der Theologie einem ungefähren, klebrigen, süßlich-emotionalen Irgendwas ähnelt, das weder Stringenz, noch Konsistenz oder Bedeutung hat, dass man sich irgendwie mulmig fühlt, ohne genau zu wissen, wo man sich vergiftet hat. Das Problem liegt einfach darin, dass wir keine katholischen also vorkonziliaren Texte kennen, da es sehr wenige vorkonziliar-katholisch denkende und schreibende Theologen gibt. Während aber Humani generis die Umkehrung der theologischen Wortbedeutungen anprangert, ist Placuit Deo dermaßen von theologischer Bedeutung frei, dass man wirklich nicht sein Pulver daran verschießen sollte. Es ist ein Rettet-die-Wale-Blah-Blah-Blah, wie halt unter Franziskus. Man weiß wirklich nicht, worüber man sich mehr in diesem dritten Kapitel wundern sollte: über dessen Banalität oder Horizontalismus, denn er handelt nur vom Diesseits mit Gott gleichsam als Sahneklecks. Ja, wir gehen ein. Es ist noch dürftiger als unter Johannes Paul II, noch dürftiger als bei Benedikt, wir sind bei Bergoglio angelangt. Diese intellektuelle Dürftigkeit der u.a. Zeilen ist wahrscheinlich, wie Ann Barnhardt und nicht nur diese vermutet der (homo-)sexuellen Aktivität ihrer Macher geschuldet, denn nichts zerstört sosehr den Intellekt und die übernatürliche Sicht der Dinge wie die Sünde der Unkeuschheit (luxuria).

III. Die menschliche Sehnsucht nach Heil

  1. Der Mensch erfährt sich direkt oder indirekt als ein Rätsel: Wer bin ich, der ich lebe, aber das Prinzip meines Daseins nicht in mir habe? [Alter existentialistischer Hut] Jede Person sucht auf ihre Weise das Glück und strebt danach, es durch den Einsatz der ihr zur Verfügung stehenden Mittel zu erlangen. Diese allgemeine Sehnsucht kommt aber nicht notwendig zur Sprache oder zum Ausdruck. [So?] Sie ist viel geheimer und verborgener, als es scheinen mag, sie zeigt sich vor allem in Situationen der Not. Sehr oft deckt sie sich mit der Hoffnung auf körperliche Gesundheit. Manchmal nimmt sie die Form der Sorge um größeren wirtschaftlichen Wohlstand an. Häufig zeigt sie sich im Wunsch nach innerem Frieden und unbeschwertem Zusammenleben mit dem Nächsten. Das Streben nach Heil zeigt sich als Mühen um ein höheres Gut, trägt aber immer wieder auch das Merkmal des Widerstands und der Überwindung des Schmerzes an sich. Zum Kampf um die Erlangung des Guten kommt das Mühen um Schutz vor dem Bösen: vor Unwissenheit und Irrtum, vor Gebrechlichkeit und Schwäche, vor Krankheit und Tod. [Das ist ein reiner Naturalismus und Horizontalismus]

  1. Im Blick auf diese Sehnsucht lehrt uns der Glaube an Christus, der jeden Anspruch auf Selbstverwirklichung zurückweist [Wer denn? Christus oder der Glaube? Stimmt aber nicht, denn sagt, dass es seine Speise ist den Willen des Vaters zu tun (Joh 4,34), seine Mission also seiner Natur entspricht und ebenso entspricht der Glaube der Natur des Menschen, der nach Gottes Bild und Abbild geschaffen wurde], dass sie ganz nur dann in Erfüllung gehen kann, wenn Gott selbst dies möglich macht und uns an sich zieht. Das wahre Heil des Menschen besteht nicht in Dingen, die er von sich aus erlangen könnte, wie etwa in Besitz oder materiellem Wohlstand, in Wissenschaft oder Technik, Macht oder Einfluss auf andere, gutem Ruf oder Selbstgefälligkeit.[1] Nichts Geschaffenes kann den Menschen ganz erfüllen, weil Gott uns zur Gemeinschaft mit ihm bestimmt hat und unser Herz ruhelos ist bis es ruht in ihm.[2]«In Wahrheit gibt es nur eine letzte Berufung des Menschen, die göttliche».[3] [Stimmt, aber nur wenn man die differentia specifica oder differentia ontologica berücksichtig. D.h. den Unterschied zwischen Gott als der Übernatur und dem Menschen und der Natur. Sonst kommt man zum gnostischen Schluss, dass der Mensch von sich aus göttlich ist.] Die Offenbarung beschränkt sich darum nicht darauf, das Heil als Antwort auf unsere jeweiligen Erwartungen zu verkünden. «Wenn die Erlösung nach den existentiellen Bedürfnissen der Menschen beurteilt oder gemessen werden müsste, wie könnte man dann den Verdacht zurückweisen, einfach einen Erlösergott geschaffen zu haben, der nach dem Bild unserer Bedürfnisse gemacht ist?».[4][Banaler Abklatsch Feuerbachs These, wonach sich der Mensch seinen Gott selbst schafft]

  2. Darüber hinaus muss bekräftigt werden, dass sich der Ursprung des Bösen [des personenhaften oder des metaphorisch-abstrakten Bösen?] nach dem biblischen [nicht katholischen?] Glauben nicht in der materiellen, körperlichen Welt findet, die als Begrenzung oder Gefängnis erfahren würde, woraus wir gerettet werden müssten. Der Glaube verkündet im Gegenteil, dass die ganze Welt gut ist, weil sie von Gott erschaffen wurde (vgl. Gen 1,31; Weish 1,13-14; 1Tim 4,4), und dass das Böse, das dem Menschen am meisten schadet, aus seinem Herzen kommt [und woher hat er es im Herzen, vom Dämon natürlich, der hier verschwiegen wird] (vgl. Mt 15,18-19; Gen 3,1-19). Durch die Sünde hat der Mensch die Quelle der Liebe verlassen. So verliert er sich in Scheinformen der Liebe, die ihn immer mehr in sich selbst verschließen. Diese Trennung von Gott – von dem, der die Quelle der Gemeinschaft [Gott des Kollektivismus?] und des Lebens ist – zerstört die Harmonie unter den Menschen sowie zwischen den Menschen und der Welt und führt zur Herrschaft der Zerrissenheit und des Todes [völliger Horizontalismus] (vgl. Röm 5,12). Das Heil, das der Glaube uns verkündet, betrifft deshalb nicht nur unser Inneres, sondern unser ganzes Menschsein [also Sex, das Kollektiv und wohl die Wale]. Die ganze Person, Leib und Seele, ist nämlich durch die Liebe Gottes nach seinem Bild und Gleichnis erschaffen, und sie ist berufen, in Gemeinschaft mit ihm zu leben. [da aber nach dem Tod nur die Seele bleibt, die in Ewigkeit gepeinigt werden kann, so ist es besser sich auf sie zu konzentrieren]

[1] Vgl. Thomas von aquin, Summa theologiae, I-II, q. 2.

[2] Vgl. Augustinus, Bekenntnisse, I, 1: Corpus Christianorum, 27,1.

[3] II. Ökumenisches Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, Nr. 22.

[4] Internationale Theologische Kommission, Gott der Erlöser. Zu einigen ausgewählten Fragen, 1995, Nr. 2.

Placuit Deo oder die Vorbereitung der Proskriptionslisten (1 von 3)

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Dem ersten Eindruck und Anschein nach scheint die vorausgefühlte Katastrophe, die unter anderem Hilary White kommen sah und welche mit der Veröffentlichung des Dokuments Placuit Deo zusammenhing, nicht eingetroffen zu sein. Auf den ersten Blick scheint es so, aber gehen wir in die Tiefe. Placuit Deo ist „nur“ ein Dokument der Glaubenskongregation und keine päpstliche Enzyklika. Aber freuen wir uns nicht zu früh, denn wir leben in einem Bergoglio-Totalitarismus, der zum Ziel hat die irdische Kirche zu zerstören. Denn schauen wir uns seine „lehramtlichen“ Schreiben an:

  1. Laudato si (2015) oder Blah, blah, blah – rettet die Wale
  2. Evangelii gaudium (2013) oder Blah, blah, blah – Antiglobalismus, Antikapitalismus
  3. Vultum Domini quaerere (2014) oder Zerstörung der kontemplativen Orden
  4. Mitis Iudex Dominus Jesus (2015) oder Ehenichtigkeitserklärung für jeden
  5. Amoris laetitia (2016) oder Sex über alles, Aufhebung des Sechsten Gebotes, Situationsethik
  6. Wie eine liebende Mutter (2016) oder Jeder Bischof kann jederzeit fliegen

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Ausverkauf chinesischer Katholiken

chinesische Märtyrer

Status quo – 5.02.2018

Obwohl wir uns vorgenommen haben Schreckensmeldungen von Bergoglios Schreckensherrschaft sparsam mitzuteilen, so müssen wir dies ab und zu dennoch tun. Wollen Sie nicht vom Antipapst Franziskus skandalisiert werden, dann müssen Sie alle Nachrichtenportale und Blogs meiden und seinen Tod abwarten. Anders wird es nicht gehen. Es ist unmöglich Positives zu berichten, wenn in der Kirche, wir meinen hier die hierarchische Kirche, nur Negatives stattfindet.

Kostprobe gefällig?

  • Kardinal Marx denkt über Segensfeier für Homosexuelle (sic!) nach.
  • In der Onlineversion des Katholischen Katechismus wurde die Verurteilung von Homosexualität zurückgenommen.
  • Mit dem Schreiben Veritatis Gaudium sollen die katholischen Universitäten „bergoglianisiert“ werden, sprich sie sollen ihre katholische Identität aufgeben.
  • Die „Amazonas-Synode“ wird vorbereitet, bei der höchstwahrscheinlich das Priesterzölibat abgeschafft werden wird.
  • Eine neue „ökumenische Messe“ wird vorbereitet.
  • Bergoglio bereitet einen „Treueeid“ auf seine Person vor mit Suspendierung vom Priesteramt als Alternative.

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Kirche gegen Anti-Kirche oder Hilary hat recht 

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Wir stellen hier in der kongenialen Übersetzung von Eugenia Roth einen Aufsatz von Hilary White vor, der so viel Tiefgang und Impact, wie man neudeutsch sagt, hat, dass er sicherlich an Wirkung ihrem Aufsatz Raus aus dem Kaninchenloch nicht nachsteht. Dieses Essay zeigt auch, wie gut die Schreibpause Hilary getan hat. Hilary bringt etwas auf den Punkt, was wenige spüren und ganz wenige verbalisieren können. Und zwar, dass in einer von Anarchie besetzten zerbröckelten Welt eine heile, konservative Kirche nur eine Fassade ist, die Bergoglio nach und nach mit der Abrissbirne abbaut. Dies wird ihr modernistischer Pfarrer um die Ecke mit der bürstenschnittigen Pastoralassistentin Ihnen auch bestätigen, es dennoch ein wenig anders formulieren. Er sagt:

Eine moderne Kirche hat sich der modernen Welt anzupassen!

Die Grundprämisse ist hier aber ganz falsch, denn die Kirche hat sich an gar nichts anzupassen, da sie, wie Christus und seine Jünger, nicht von dieser Welt ist (Joh 17,16; 15,19). Weiterlesen!

Christopher A. Ferrara, (1 von 3) Das  nächste Stadium im Bergoglio Debakel: Das Coming Out der Homo Kirche

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Der vorliegende ausgezeichete und ausgezeichnet übersetzte Text von Christopher A. Ferrara betrifft die USA, welches sich von D, A und CH darin unterscheidet, dass es dort noch katholische also rechtgläubige Bischöfe gibt. Ferrara befasst sich also mit denen, bei welchen die Homophilie, um es so vorsichtig zu formulieren, aufällig ist. In Deutschland ist es umgekehrt, denn uns kommt kein einziger Bischof in den Sinn, der Homosexualität als Sünde bezeichnet hätte, wenigstens seit Bischof Dyba nicht. Unsere Homo-Bischöfe, diejenigen also, welche die katholische Lehre über die Sünde der Sodomie nicht richtig wiedergeben, entnehmen Sie bitte unserer kurzen Reihe über die Bischofsperlen, die wir deswegen eingestellt haben, um nicht gezwungen zu sein auch noch in diesem Dreck zu wühlen. Sicherlich wäre es gut eine deutsche, österreichische oder schweizer Version des u.a. Artikels zu verfassen, wozu uns leider die Leute und die Mittel fehlen. Aber es ist wirklich sehr einfach:

Ein jeder, der behauptet, dass Homosexualität keine Sünde ist, ist selbst ein Sodomit.

Und was ist so schlimm daran?,

würde uns vielleicht jemand fragen, der kein Katholik ist und sich hierhin verirrt hat.

Das, dass solch ein Bischof in der Lüge lebt, etwas vorgibt, was er nicht ist und  seine „Partner“ von unser aller Steuergelder finanziert!

Und dafür wollen wirklich die wenigsten Katholiken zahlen. Will er „seinem Herzen folgen“ oder „sich outen“, dann soll er sein Amt niederlegen, sich in den Laienstand versetzen lassen, all das Geld zurückzahlen, das er durch das Vorheucheln des Priestertums erschwindelt hatte, sowie seine „Partner“ von seiner Hände Arbeit finanzieren, nachdem er die Schulden abgestottert hat. Jeder kann sich leider selbst für die Ewigkeit zu Grunde richten, aber nicht für unser Geld und nicht unter der Fassade etwas zu sein, was man nicht ist und etwas zu vertreten, was man nicht vertritt. Punkt.

Verfasst von  Christopher A. Ferrara

Joseph Tobin hebt Gewichte und heißt „Homo Paare“ in seiner Kathedrale willkommen

 Joseph Tobin

 Ein Bergoglio Kardinal für die neue Homo Kirche

 

Einführung

Wie ich auf diesen Seiten mehr als einmal bemerkt habe, ist der sorgfältig geplante und unerbittlich ausgeführte Angriff auf das Sechste Gebot in der Gestalt der „begleiteten“ und „integrierten“ öffentlichen Sünder, die in „Zweitehen“ und anderen „irregulären Gemeinschaften“ in einem vagen Prozess der „Unterscheidung“ ihrer „konkreten Situationen“ die wesentliche Neuheit des Bergoglianischen Pontifikats, selbst inmitten des turbulenten Meeres der Neuheiten, welches die nachkonziliäre Epoche darstellt. Mit anderen Worten, eine Form der Situationsethik in der sexuellen Thematik . Diese Entwicklung ist schlicht apokalyptisch. Es gibt für das, was wir erleben, kein anderes Wort.

Von Anfang an war dieser Angriff auch darauf ausgerichtet, die praktizierenden Sodomiten und ihre „homosexuellen Verbindungen“ zu etablieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass es Bergoglio war, der den Homo Ball dadurch ins Rollen brachte, dass er ein Dokument genehmigte und beauftragte, das der Welt fälschlich als die veröffentlichte Relatio der Synodenväter im Jahr 2014 präsentiert wurde, obwohl diese es nicht gesehen hatten und es später mit überwältigender Mehrheit ablehnten. Darin lesen wir:

„Homosexuelle haben Gaben und Qualitäten, die sie der christlichen Gemeinschaft anbieten: Sind wir in der Lage, diese Menschen zu begrüßen und ihnen einen brüderlichen Platz in unseren Gemeinden zu garantieren? Sie wünschen sich oft, einer Kirche zu begegnen, die ihnen ein einladendes  Zuhause bietet. Sind unsere Gemeinden fähig, ihre sexuelle Orientierung zu akzeptieren und zu würdigen, ohne die katholische Lehre über die Familie und die Ehe zu gefährden?“

Die Schaffung eines „einladenden Zuhauses“ für Homosexuelle qua (als) Homosexuelle müsste die Anerkennung  ihres diabolischen Spotts über die Ehe beinhalten. Darum erklärt dasselbe Dokument, dass „gleichgeschlechtliche Gemeinschaften nicht mit der Ehe zwischen Männern und Frauen gleichgesetzt werden können…es gibt (aber) Fälle, in denen die gegenseitige Unterstützung bis hin zum Punkt des Opfers eine kostbare Unterstützung für das Leben der Partner darstellt.“

Es war Bergoglio, der darauf bestand, dass dieser abscheuliche Text in das Verfahren der Synode 2015 aufgenommen wurde, als hätten die Väter es „trotz ihrer Ablehnung dieses „schockierendsten Dokuments in der Geschichte Roms“ verabschiedet. Die betrügerische Veröffentlichung „ihres“ Berichtes hat geholfen, eine offene Rebellion gegen Bergoglios ungeschickte Manipulation des Synoden-Verfahrens zu entfachen. (Anmerkung: Die englische, französische und spanische Übersetzung des ursprünglich italienischen Dokuments scheint von der Vatikanischen Website gelöscht worden zu sein, nur die italienischen und portugiesischen Versionen bleiben bestehen.)

Betrachten wir die folgenden Anzeichen, in denen Papst Bergoglio den Eroberungsmarsch des militanten Homosexualismus in Kirche und Staat respektiert:

  • Am Anfang seines Pontifikats ernannte Bergoglio einen berüchtigten Homosexuellen, Msgr. Battista Ricca, zum Prälaten des eigenen päpstlichen Haushaltes und der sogenannten Vatikanischen Bank.
  • Mit dem Skandal der Ricca-Berufung während einer Luftfahrt-Pressekonferenz konfrontiert, äußerte Bergoglio sein berüchtigtes „Wer bin ich, zu urteilen?“, um „eine Person, die schwul ist und Gott sucht und guten Willes ist …“ nicht zu respektieren – damit auf einen aktiven Homosexuellen hindeutend, dem unbestritten bewiesen ist,  in zahlreiche sodomitische Beziehungen involviert zu sein und dabei auch mit einem jungen Mann in einem Aufzug erwischt wurde.
  • Den Ton für das gesamte Projekt der aufkommenden Homo Kirche justierend, spottete Papst Bergoglio in dem berüchtigten Interview im America Magazin von September 2013 über die Idee der Missbilligung homosexuellen Verhaltens: „Einst fragte mich jemand in einer provozierenden Art und Weise, ob ich Homosexualität billige. Ich antwortete mit einer Gegenfrage: „Sagen Sie mir; wenn Gott einen Homosexuellen ansieht, billigt er die Existenz dieser Person mit Liebe, oder weist er sie zurück und verdammt sie?“ Wir müssen immer die Person betrachten. Hier treten wir in das Geheimnis des Menschen ein. Hier im Leben begleitet Gott die Menschen, und wir müssen sie begleiten, ausgehend von ihrer Situation … „
  • Seitdem hat Bergoglio eine große Show veranstaltet aus persönlichen Begegnungen mit körperlichen Umarmungen mit einer Auswahl von Menschen, die von der (sexuellen) Norm abweichen, und akzeptierte sogar die „Ehe“ einer Frau, die vorgab, ein Mann zu sein und mit einem anderen Mann „verheiratet war“ als gegeben.
  • Bergoglio hat es zurückgewiesen sich gegen die Legalisierung von „Homosexuellen Partnerschaften“, „Homo Ehen“ oder sogar „Homo Adoption“ in Italien, Irland, den Vereinigten Staaaten, und Malta auszusprechen. Für diese Verletzung seiner Pflicht führt er die Entschuldigung an, dass „der Papst sich nicht in die konkrete Politik eines Landes einmischt“, während es exakt das ist, was er tut, wenn es um politische Fragen wie „Klimawandel“ und Einwanderungspolitik geht,  die über seine Kompetenz hinausgehen.
  • Einer der wenigen direkten Gegenspieler der drohenden „Homo Kirche“ im Bischofsamt ist Erzbischof Charles Chaput, von Papst Benedikt zum Erzbischof ernannt, der als US-Delegierter zu der aufgetaktelten Synode gewählt wurde. Er verabschiedete pastorale Leitlinien, die die Heilige Kommunion sowohl für sexuell aktive „Homo Paare“ als auch für „wiederverheiratete“ Paare, die in ihren ehebrecherischen sexuellen Beziehungen verbleiben, verbieten. Erzählenswert ist, dass Bergoglio zurückwies, Chaput zum Kardinal zu kreieren, obwohl Philadelphia ein traditioneller Kardinalssitz ist.

Nun – mit Bergogios schwerer Hand auf dem Steuerruder des Petrus-Schiffes, das er immer heftiger nach links zerrt, kommt es überall und oft mit Begolgios direkter Hilfe zum „Coming out“ der Homosexuellen, die die Kirche inmitten der schlimmsten Krise in 2000 Jahren befallen.

Don Pietro Leone, Die Kirche und Asmodeus. (7 von 7) Schlussfolgerung und status quo.

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Schlussfolgerung

Die Absicht, diesen Aufsatz zu schreiben, war es, zu untersuchen, wie die fleischliche Begierde, oder deutlicher der Geist der Hurerei oder Unreinheit in der Lage war, in das Innere der zeitgenössischen Kirche einzudringen. Wir haben uns die Mühe gegeben, sie/ihn durch verschiedene Kanones des Neuen Kirchenrechts und verschiedene Lehren des jüngsten Lehramtes im Zweiten Vatikanische Konzil zurückzuverfolgen, in denen der Geist der gefallenen Welt offiziell in die katholische Kirche einbrach.

Dieser unreine Geist  stimmt mit der Weltvision der Sexualität überein. Unsere frühere Analyse dieser Vision zitierend und kurz auf den Zeitraum vom letzten Vatikanischen Konzil bis zum gegenwärtigen Pontifikat hinweisend, sollten wir fortfahren zu untersuchen, inwieweit dieser Geist die Enzyklika Amoris Laetitia formt.

A. „Sexualität hat keine besondere Zielsetzung. Ihr Gebrauch ist angenehm und ein Mittel, um Liebe zwischen zwei Personen auszudrücken, die nicht unbedingt miteinander verheiratet sind.“

     Wir haben gesehen, wie Gaudium et Spes den Begriff  „Zielsetzung“ unterdrückte, umso deutlicher unterdrückt im im Neuen Kirchenrecht,  wenn man die alten und die neuen Kanones vergleicht. Anschließend, bis hin zu Amoris Laetitia, hat die Fortpflanzung und Erziehung der Kinder nie wieder ihren bisherigen, traditionellen Status wiedergefunden.

Die Unterdrückung dieses Begriffs, entweder durch Isolierung oder in Verbindung mit der Bezeichnung „primär“, markiert sicherlich den Einbruch des Dämons Asmodeus[1] in die Bastion der beständigen kirchlichen Ehelehre.

     Es ist diese Unterdrückung, die einer undefinierten „Liebe“ erlaubt hat, sich in den Vordergrund einer Eheethik zu drängen, in der zeitgenössische Kirchenmänner nicht einzig und allein die Sexualität als angenehm ansehen (in Übereinstimmung mit den oberflächlichen weltlichen Einstellungen).

In dem von Gaudium et Spes eröffneten Zeitraum deutete das kirchliche Lehramt mehr und mehr an, dass diese „Liebe“ mit erotischem Inhalt tatsächlich der primäre Ehezweck sei,  bis die Enzyklika Amoris Laetitia endlich beide Lehren explizit aussagte (siehe oben).

Bis zu diesem Punkt stellt die Enzyklika nur eine Entwicklung der jüngsten ehelichen Heterodoxie dar; in ihrer Befürwortung des Ehebruchs dagegen stellt sie ein Novum besonderer moralischer Schwere dar, sich immer enger an den Geist der Welt in all seiner eigensinnigen und unverschämten Kühnheit[2] schmiegend.

B. „Die Sexualität ist uneingeschränkt gut und kann mit vollkommener Zulassung benutzt und besprochen werden“

Das unqualifizierte Gutsein der Sexualität wurde seit dem Konzil durch die Unterdrückung der kirchlichen Lehre über die Begierde der gefallenen Natur angedeutet. Diese Unterdrückung zeigte sich besonders im Kirchenrecht und in der Theologie des Leibes.

Ihr  vermeintliches Gutsein wurde von Papst Johannes Paul II. auf eine göttliche Ebene gehoben, wenn auch im Kontext der ehelichen Liebe als Ganzes.[3] In Übereinstimmung mit dieser Ansicht wurde die Ehe nicht mehr als der Jungfräulichkeit oder dem Zölibat untergeordnet angesehen. Papst Franziskus folgte seinem Vorgänger, zumindest bei letzterem.

    Beide Päpste, während sie die kirchliche Lehre über die Sünden gegen die Reinheit[4] aufrechterhielten, sprechen über solche Themen mit völliger Zulassung[5], Papst Franziskus empfiehlt diese Erlaubnis auch öffentlich, da er die Schulprogramme der „Sexualerziehung“ unterstützt.

C. „Sexualmoral wird durch die Grundsätze des Hedonismus festgelegt“

    Während die Kirche ihre Position der Schwere der Sünden gegen die Reinheit offiziell weiterhin beibehält, beobachten wir, wie die jüngsten Veränderungen im Kirchenrecht und im Lehramt die Tür zum Empfang der heiligen Kommunion im Stand der Todsünde unter bestimmten Bedingungen geöffnet haben. Die Vorkehrungen von Papst Franziskus für die Kommunion für Ehebrecher (auch unter bestimmten Bedingungen), muss im Einklang mit dieser Entspannung der eucharistischen Disziplin gesehen werden.

   Wie oben erwähnt, ist die große Neuheit von Amoris Laetitia die Befürwortung des Ehebruchs. Angesichts dieser Laxheit kann man sich nicht nur über die päpstliche Analyse der Sexualität der zeitgenössischen Jugend in ausschliesslich soziologischer und psychologischer Hinsicht ohne jeden Hinweis auf Moral beunruhigen, sondern auch über das völlige Fehlen einer Verurteilung der Unkeuschheit, ob allein oder mit einem anderen. In der Tat, wie wir oben beobachtet haben, scheint er aktiv dazu ermutigen, wie in der Phrase:

„Das Wichtigste ist, ihnen die Sensitivität gegenüber verschiedenen Ausdrücken der Liebe zu lehren …“ in Vorbereitung „für die sexuelle Vereinigung in der Ehe als Zeichen einer allumfassenden Verpflichtung durch alles bereichert, was dem vorausging.“

Was ist die Natur der Liebe, die die „sexuelle Vereinigung“ bereichern soll, wenn es nicht sexuelle Liebe ist? Aber wenn der Verfasser des Textes das nicht beabsichtigt, weil es der kirchlichen Lehre widerspricht, warum sagt er das nicht?

      Kurzum, obwohl die Enzyklika den sexuellen Hedonismus nicht explizit fördert, befürwortet sie die Unkeuschheit in einem besonders schweren Fall (das heißt Ehebruch); Sie analysiert die Sexualität in Begriffen der Psychologie, die typischerweise mit einer hedonistischen Weltanschauung verbunden sind; Sie installiert einen freizügigen Geist unter den Gläubigen; und übergeht in vollständigem Schweigen die beständige kirchliche Verurteilung der Unkeuschheit.

                                                              *

Mit einem Wort, was wir immer deutlicher hören, vom Zweiten Vatikanischen Konzil an bis zur Enzyklika Amoris Laetitia, ist die Stimme der Welt. Diese Stimme verkündet die folgende Botschaft:

„Sexualität ist Liebe; Sie ist uneingeschrankt gut; und sollte für das Streben nach Glück verwendet werden“.

Kardinal Browne OP erwiesenermaßen korrekter Hinweis war, dass die im Konzil vorgeschlagenen Neuerungen den gesamten Sinngehalt der Ehe pervertieren würden.

   Man könnte sich vorstellen:

„Die Kirche hat mit der Zeit ihre Ansichten auch über  diese Angelegenheiten geändert.“

Worauf wir antworten würden: Die Kirche in ihren Verlautbarungen ist nicht wie eine Regierung oder eine Firma, die ihre Politik nach veränderten Umständen anpasst. Vielmehr ist sie Wächter und Lehrer: Wächter und Lehrer des Glaubens und der Moral. Glaube und Moral bilden die übernatürliche Wahrheit, die Offenbarung, das Depositum Fidei. Die Wahrheit in sich selbst ändert sich nicht, nur in der Fülle und der Tiefgründigkeit ihres Zeugnisses; die Offenbarung ist eine Offenbarung von x und nicht von y; Das Depositum Fidei ist so hinterlegt wie es ist und nicht wie alles mögliche.

   Angesichts der Wahrheit, die in letzter Instanz Gott selbst ist, sind die für den Menschen notwendigen Tugenden Demut, Gelehrigkeit, Gehorsam, Unterordnung und Unterwerfung. Der Mensch ist auf dieser Erde um zu dienen, er ist ein „nutzloser Knecht“ mit den Worten unseres Allerheiligsten Herrn, ein bloßes Instrument, ob er gleich Papst, König oder Laie ist. Wenn Konzilien oder Päpste es auf sich nehmen, das Unberührbare, Unveränderliche und Unreformierbare zu berühren, zu verändern oder zu reformieren, dann werden die Konsequenzen gravierend sein

                                                      

 Postscript

 Der Status quo

Unter den verschiedenen Demütigungen, die Amoris Laetitia folgten, wollen wir nur noch erwähnen: „Der Treffpunkt, Projekt zur affektiven und sexuellen Bildung für junge Leute“, der aus dem Päpstlichen Rat für die Familie stammt und unter den Jugendlichen auf dem „Weltjugendtag“ in Polen im vergangenen Jahr großzügig verteilt wurde. Hier begegnet der Personalismus von Papst Johannes Paul II. der sexuellen Amoralität von Papst Franziskus, in einer Verherrlichung der Liebe, in der nicht ein einziges Mal die Todsünde, noch die elterliche Verantwortung erwähnt wird. Das Dokument ist mit Erotik aufgeladen, die auch mit Pornografie nicht spart, was völlig verwerflich ist.

   Die Glorifizierung der Erotik hat einen Schleier der Dunkelheit über die Ehe und die (vollkommene) Keuschheit geworfen: über die Ehe, indem sie ihre Zielsetzung – die Zeugung von Kindern verdeckt, bis hin zur (vollkommenen) Keuschheit, deren Realisierbarkeit verdunkelt wird. Das Ergebnis ist, dass verheiratete Paare in die Ehe eintreten, ohne zu wissen, was sie ist, um dann mit dem Versagen des Vorhabens zu enden, während immer weniger junge Menschen in den geistlichen Stand treten[6]. Denn die Ordensleute legen ein Gelübde vollkommener Keuschheit ab, aber wenn die Kirche nicht mehr erklärt, was dieses Gelübde ist oder was es bedeutet, warum sollte es ein junger Mensch ablegen? Und wenn die Ehe auf dem gleichen Niveau ist wie der geistliche Stand (welcher Jungfräulichkeit / Zölibat in seiner kirchlichen Form darstellt), warum dann die Mühe, den letzteren anzunehmen?

   Die Hierarchie und der Klerus versagen in ihrer Pflicht, den Glauben zu diesen Themen bekanntzumachen. Eine Anzahl ihrer Mitglieder scheinen durch denselben Geist der Erotik gesättigt, den sie predigen. Sie fordern die Befreiung vom Zölibat, und ihre Skandale[7] setzen sich von Tag zu Tag so monoton wie ekelerregend fort. Hier sehen wir Asmodeus wieder am Werk, in dieser seiner für ihn erfreulichsten und endgültigen Aufgabe: der Verseuchung der Kirchenmänner und der kirchlichen Lehre.

   Gott wird übergangen und ignoriert, mitsamt seiner der menschlichen Natur eingeschriebenen Bestimmung, der Zeugung von Kindern für die Bevölkerung des Himmels; mitsamt der Liebe zu Ihm, die die totale sich selbsthingebende Liebe ist, welche in der Eucharistie im Stand der heiligmachenden Gnade empfangen wird, oder in der Liebe der vollkommenen Keuschheit, der Liebe der Reinheit, der übernatürlichen Liebe der Barmherzigkeit in ihrer vollkommenen Hinordnung auf Ihn, der Liebe des ungeteilten Herzens, der Liebe, die gesegneter und erhabener und ein vollkommeneres Zeichen der Vereinigung Christi mit seiner Kirche ist als selbst die Ehe[8], der Liebe von der unser Allerheiligster Herr sagte:  Selig sind die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen“.     

                      

 Sancta Maria, ora pro nobis

Mater purissima, ora pro nobis

Mater castissima, ora pro nobis

Sancte Joannes Evangelista, ora pro nobis

Sancte Aloisi Gonzaga, ora pro nobis

Sancte Dominice Savio, ora pro nobis 

Sancte Joannes Baptista, ora pro nobis

Sancte Joannes Fisher, ora pro nobis

Sancte Thoma More, ora pro nobis 

A spiritu fornicatione, libera nos, Domine.

[1] Dementsprechend haben wir als Frontseite für dieses Essay ein Detail aus dem Isenheimer Altar von Matthäus Gruenewald gewählt, der einen androgynen Dämon darstellt, der eine Kirche stürmt.

[2]  In Verbindung damit stellen wir die intellektuelle Verlogenheit der Argumentation für den Ehebruch (wie oben analysiert) fest. Was kann eine Argumentation gegen das Naturrecht und den Glauben anderes sein? Solch eine Verlogenheit war ein Merkmal des Konzils (siehe das Buch über das Zweite Vatikanische Konzil von Professor de Mattei) aber das hier ist sicher das erste Beispiel in einem päpstlichen Dokument.

[3] wenn auch in das theologische Problem eingeschlossen, siehe oben.

[4] Obwohl zweifelhaft im Falle von Papst Franziskus, siehe den nächsten Abschnitt.

[5] Papst Franziskus zögert nicht, mit großer Lässigkeit öffentlich von Perversionen in diesem Bereich zu sprechen

[6] Es scheint, dass die jüngsten vatikanischen Dokumente über das geweihte Leben dazu neigen, weiter zu seiner „Wertminderung“ beizutragen

[7] Lasst sie über die Schmerzen meditieren, die sie für sich selbst ansammeln, entweder im Fegefeuer, in dem eine strenge und gründliche Wiedergutmachung selbst für ein einziges Kreuzzeichen, welches ohne Ehrfurcht gemacht wurde, erzwungen wird, oder in den tiefsten Abgründen der Hölle, die für den verdammten Klerus reserviert sind. Oder falls sie kein Erbarnmen mit ihren eigenen Seelen haben, lasst sie wenigstens Mitleid mit den Opfer-Seelen bekommen,  die ihr Leben zur Sühne für die Sünden des Klerus angeboten haben.

[8] Vgl. Sacra Virginitas, Papst Pius XII

Correctio filialis, der Volkssturm und die falsche Prämisse

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Correctio filialis – Wortbedeutung

Gestern am 24. Oktober, dem Fest Beatæ Mariæ Virginis de Mercede (Bild oben), der Heiligen Jungfrau Maria von der Barmherzigkeit und einen Tag nach der interessanten, marianischen Sternkonstellation, die nur alle 7000 Jahre vorkommt, veröffentlichten 62 katholische Akademiker und Geistliche eine öffentliche Zurechtweisung des „Papstes“ Franziskus, welche sie die Correctio filialis zu Deutsch die „kindliche“ Ermahnung des Papstes nennen.

Das Adjektiv filialis kommt von filius – „Sohn“ oder filia – „Tochter“ und bezeichnet adjektivisch etwas, was vom Sohn oder von der Tochter herkommt. Die bekannte Stelle in der das Adjektiv filialis vorkommt, ist die Gegenüberstellung der „sklavischen oder knechtischen Furcht“ (timor servilis), die der Sünder seiner Sünden wegen Gott gegenüber hegt und der „kindlichen Furcht“ (timor filialis), welche der Gerechte hegt, der sich fürchtet den geliebten Vater zu beleidigen und seinen Ansprüchen nicht gerecht zu werden (Summ. Theol. 2.2. q. 19, a.11).  Der Begriff der Correctio filialis scheint ein theologisches Novum zu sein, da die bisherige Theologie lediglich die Correctio fraterna – die „brüderlicher Ermahnung“ kennt. Während die brüderliche Ermahnung unter Gleichrangigen stattfindet und zwar unter Gleichrangigen im Bischofs- oder Priesteramt, so findet die Correctio filialis von unten nach oben statt, was die Autoren der Kindlichen Ermahnung selbst zugeben.

Weiterlesen!

Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht? (7 von 7) Damit sie nicht in der Hölle landen.

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Was ist die Konsequenz der Umsetzung der jetzigen Sexualiethik wie sie seit Amoris Laetitia angeblich gilt? Die Hölle und die ewigen Höllenquallen. Warum? Weil Theologie die Mathematik des Übernatürlichen ist.

  • Wenn es Gott gibt, dann ist er vollkommen, sonst wäre er nicht Gott.
  • Wenn es Gott gibt, dann hat er sich geoffenbart, damit wir wissen, dass es Ihn gibt, wie Er ist und was er von uns fordert.
  • Wenn er Gott ist, dann ist er unveränderlich und seine Offenbarung, welche einen Teil seiner Selbst und seiner ewigen Ordnung darstellt, ist es auch.
  • Wenn es die Offenbarung gibt, deren Höhepunkt in Jesus Christus stattfand und mit dem Tod des letzten Apostels niedergeschrieben wurde, dann ist sie ebenfalls unveränderlich.
  • Wenn es die Offenbarung gibt und eine von Christus gestiftete Kirche, welche diese Offenbarung interpretiert, dann ist die Lehre der Kirche, was die Offenbarung an sich betrifft, ebenfalls unveränderlich.
  • Es ist doch unmöglich, dass etwas bis zum Jahr 2016 falsch war und ab dem Jahr 2016 richtig wird.
  • Es ist unmöglich, dass der unveränderliche und unveränderbare Gott, und seine Offenbarung gleich mit, sich auf einmal ändern, damit wir es bequem haben.

Göttliche Gesetze sind unveränderlich! Es spielt keine Rolle, ob Sie jetzt daran glauben, Sie werden es sowieso erleben! Dann ist es aber zu spät.

Ann Barnhardt sagte etwas Schönes, was der Schreiber dieser Zeilen ein wenig abgewandelt für sich selbst in Anspruch nimmt:

Get me right! I don’t like most people, but I care. I don’t want them to go to hell, literally!

Verstehen Sie mich richtig! Ich mag die meisten Menschen nicht, aber ich sorge mich um sie. Ich will nicht, dass sie buchstäblich in die Hölle gehen!

Dem Schreiber dieser Zeilen sind die meisten Menschen emotional gleichgültig, er kann aber nicht sagen, dass er sie nicht mag, denn dies wäre eine emotionale Wertung, aber er sorgt sich um sie, damit sie nicht in der Hölle landen.

Die Kardinäle sterben aus oder immer noch vom guten Tod

dubia demons

Auf eine providentielle, d.h. von der göttlichen Vorsehung vorgesehene, Weise fällt der heutige Beitrag vom 13.09.2017 Gebet um einen guten Tod, der vor mehreren Wochen verfasst wurde, mit Nachrichten über die Todesumstände von Kardinal Caffara zusammen. Kardinal Caffara ist der zweite der vier Dubia-Kardinäle, der innerhalb von wenigen Monaten verstorben ist. Zur Erinnerung Kardinal Meisner starb unerwartet am 5. Juli 2017, Kardinal Caffarra am 6. September 2017. Auf frommen Seiten wie katholisches.info  oder gloria.tv, ebenso wie bei onepeterfive.com wird mehr oder weniger verdeckt spekuliert, hauptsächlich in den Kommentaren, dass es sich vielleicht um keine normalen Todesfälle gehandelt hat, sondern, dass klipp und klar, diese „guten, unerschrockenen, katholischen Männer“ umgebracht wurden.

Kann man das ausschließen? Nein, man kann es nicht ausschließen, wie man unter Bergoglio nichts ausschließen kann, aber wir halten es für recht unwahrscheinlich. Warum? Weil diese vier Kardinäle, davon drei emeritiert und wirklich in jeglicher Hinsicht abgesichert, für Franziskus keine Bedrohung darstellen. Was haben Sie denn bewirkt? Sie haben fünf Dubia, d.h. Zweifel vorgetragen, ob Amoris Laetitia mit der restlichen Lehre der Kirche übereinstimmt. Mehr kam nicht. Bevor wir dies analysieren, wollen wir an dieser Stelle unterlassen fromme Kommentare über „den beispiellosen Mut“, „engagierte Courage“ und wie auch immer der Kardinäle zu zitieren, wie sie bspw. auf katholisches.info und woanders erschienen sind. Was gibt es denn in den Dubia zu zweifeln? Können die Kardinäle nicht lesen? In Amoris Laetitia stehen Häresien im eigentlichen Sinne des Wortes, wie schön u.a. der Brief der 45 Theologen es herausgearbeitet hat. Was haben die Kardinäle gemacht, dass sie Franziskus so gefährlich wurden?

Haben sie den Papst der Häresie angeklagt? Nein.

Haben sie ihn formal zurechtgewiesen? Nein.

Haben sie eine Pressekonferenz zusammengerufen und erzählt, dass sie bedroht werden? Nein.

Haben sie eine Palastrevolution angezettelt? Nein.

Haben sie eine Großmacht (z.B. USA) zur Hilfe gerufen, um den Papst zu entmachten? Nein.

Haben sie ihn in der Engelsburg eingesperrt? Nein.

Warum sollte man sie denn umbringen? Sie sind doch völlig harmlos. Ein bisschen Schaum schlagen, aber keine Taten folgen lassen. Mundabor nennt die vier Kardinäle zu Recht die „miauenden Kätzchen“. Sie sind doch nicht gefährlich, denn wären sie es, dann hätten sie in der Zeit seit Amoris Laetitia, von der sie ja früher wussten, als der Rest von uns, etwas unternommen. Sie müssen doch viel genauer wissen, was Franziskus noch alles vorhat, um die kämpfende Kirche zu zerstören. Welche Kirche? Ja, genau, es gibt sie kaum, die kämpfende Kirche, weil kein Mensch kämpft, am wenigsten die Kardinäle. In der langen Geschichte der Kirche hat es im Vatikan immer schon Morde oder zweifelhafte Todesfälle gegeben. Da der Vatikan, wie jeder Staat, einen Geheimdienst besitzt, der  sich natürlich ganz anders nennt, so ist es auch möglich, dass er auch über professionelle Killer verfügt oder dass man sich dazu fremder Geheimdienste oder der Mafia bedient. Hat es schon alles in der letzten Zeit gegeben, Stichwort: Banco Ambrosiano. Technisch ist es natürlich möglich jemanden umzubringen und es gibt Mittel seinen Tod natürlich aussehen zu lassen. Kardinal Caffarra meinte, dass er überwacht werde, was durchaus möglich sein kann, aber wenn man jemanden wirklich überwacht, dann macht man es professionell so, dass das Opfer nichts merkt. Man muss ein ausgebildeter Spion sein, um Beobachter überhaupt feststellen zu können, was eindrucksvoll bspw. Wiktor Suworow in seinem autobiographischen Buch Aquarium beschreibt. Normale Menschen merken es nicht und deswegen ist ein Durchschnittsbürger beim Kampf gegen Geheimdienste recht machtlos. Wenn das Opfer etwas bemerkt, dann will man ihm Angst einjagen oder es bildet sich einfach etwas ein. Menschen in einer dauernden Stresssituation entwickeln einen mehr oder stärker ausgeprägten Verfolgungswahn, wie viele Gefängnisinsassen, und sehen sich umzingelt, obwohl alles völlig normal ist. Man weiß auch, dass bei der ersten Schlacht 25% aller Soldaten völlig kampfunfähig ist, weil sie vor Angst gelähmt sind, was sich auch körperlich recht unangenehm äußert. Wer Kriegsliteratur kennt, weiß Bescheid. Aber mit jeder kommenden Schlacht oder Gefechtssituation härtet man sich ab bis man tadellos und fehlerfrei auch in Lebensgefahr handeln kann. Übung ist halt alles und wenn man die erste Angst überwindet, dann ist der Rest halb so schlimm.

Es ist aber sehr einfach jemanden zu bedrohen, der sich immer gefürchtet hatte, immer zurückgewichen ist, immer gehorchte. Unsere Geistlichen, wie wir hier permanent feststellen, sind es nicht gewohnt zu kämpfen. Der nachkonziliare Kuschelkurs mit dem JP2-Triumphalismus hat sie wirklich entmannt. Jetzt, wo wir es wirklich mit einem häretischen, die Kirche zerstörenden Papst zu tun haben, gibt es niemanden, buchstäblich niemanden, der ihm trotzt. Es geht jetzt wirklich ans Eingemachte und niemand ist da. Jeder, der im Leben mit einem Uniformdienst zu tun hatte, sei es Militär, sei es Polizei, weiß, dass diese Arbeit  vorwiegend von Menschen gesucht und ausgeübt wird, die in einem sicheren System abgesichert sein wollen und dazu mehr oder weniger Macht ausüben möchten. Kämpfer? Fehlanzeige. Bei denjenigen Truppen, die wirklich Krieg führen mag es anders sein, aber diese stellen höchstens 10% einer, jeden Berufsarmee dar. Der Rest gammelt herum, unterhält sich, wartet auf Feierabend und ist finanziell gut abgesichert. Und was ist der Unterschied zur Kirche? Gar keiner, es ist genauso. Man kann auch nicht behaupten, dass die kämpfende Kirche auch vor dem Konzil besonders kämpferisch war, nach Vat. II ist sie es überhaupt nicht. Nachdem die Kirche seit Vat. II wirklich in allen Bereichen das Feld geräumt hat und so vieles, was „früher“ heilig war für unerheblich erklärte, um den „Dialog“ mit der Welt nicht zu gefährden, ist jetzt buchstäblich nichts geblieben, wofür es sich zu kämpfen lohnt und zwar gegen einen Antipapst, der keine Skrupel hat. Es ist wirklich wie im Fußball. Der Gegner spielt so, wie sie ihn lassen. Sie lassen ihn spielen, weil sie feige sind und hoffen, dass er stirbt, dabei sterben sie vor ihm.

Der Schreiber dieser Zeilen glaubt nicht, dass die beiden Kardinäle eines unnatürlichen Todes gestorben sind, Kardinal Meisner war 84, Kardinal Caffarra war 79. Menschen sind sterblich und so sterben sie. Es waren alte Männer, die ihm Leben kaum Stress erlebt hatten und deren Organismus dem Bergoglio-Druck vielleicht nicht gewachsen war. Aber sollten sie auch umgebracht worden sein, dann hat Gott es zugelassen. Warum? Um zu zeigen, dass er sie abstraft, weil sie seinen heiligen Willen, die Kirche wirklich zu retten, nicht erfüllt hatten.

Was hätten sie noch tun können?

Und was haben sie getan? Nichts.

Formelle Anklage, eine Pressekonferenz halten und dem Hinweis, wenn wir uns nicht melden, dann wisst ihr Bescheid. Tausende Menschen fallen vom Glauben ab, weil sie niemanden sehen, dem sie glauben könnten, der eine wirkliche Autorität ist. Auch wenn sich die katholischen Medien bemühen künstlich einen katholischen Helden aufzubauen, so ist dieses Unterfangen erfolglos, weil es keine gibt. Es bringt nichts die Menschen anzulügen und ihnen ein X für ein U vorzumachen. Bergoglio verursacht einen Skandal nach dem anderen und es gibt niemanden, dessen Standespflicht es gewesen wäre, ihn zurückzuhalten. Ein Kardinal schwört doch die Treue der Kirche und nicht der Person des jeweiligen Papstes, dem nur so viel zu gehorchen ist, wie dieser Papst die Kirche repräsentiert und diese nicht zerstört. Fakten sprechen eine klare Sprache. Gott spricht eine klare Sprache. Wenn Gott gewollt hätte, dass Kardinal Meisner und Kardinal Caffarra unter den Lebenden weilen würden, dann hätte er sie am Leben erhalten. Punkt. Er hat es nicht und es ist gleich, ob sie auf natürliche Weise gestorben sind oder nicht.  Eine körperliche Unsterblichkeit hat ihnen ja nicht gedroht. Gott hat sie, so glaubt der Schreiber dieser Zeilen, deswegen abberufen, weil sie versagt haben und seinen Willen nicht erfüllten. Woher wissen denn die Blogs katholisches.info und onepeterfive.com, dass diese Kardinäle uns vom Himmel aus beistehen werden? Woher wissen sie, dass sie es überhaupt ins Fegefeuer geschafft haben? Gott ist sehr gerecht und auf ein maximales Versagen folgt eine maximale Strafe, siehe der Engelssturz.

Sie haben getan, was sie konnten, sagen Sie.

Nein, sie haben kaum etwas getan.

Manches können nur manche Menschen tun, weil sie diese Gewalt besitzen. Manches kann nur eine Mutter oder ein Vater tun, manches kann nur ein Richter oder Polizist tun, manches kann nur ein Kardinal tun, kein katholischer Blogger, leider. Man hört in der letzten Zeit aus Rom, dass viele Leute unter Bergoglio Angst um ihr Leben haben. Dies mag sein, aber haben diese Leute keine Angst um ihre Ewigkeit, dass in der Hölle landen werden? Das ist doch viel schlimmer, denn ewig lebt keiner und sterben werden wir doch alle. Was sagt die Schrift?

Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen. (Lk 12, 47)

Das sind die Worte Christi. Kennt denn ein Kardinal den Willen Christi nicht? Gut, viele sind ungläubig, glauben an diesen Bullshit nicht und hassen Gott. Aber doch nicht die Dubia-Kardinäle, so hoffen wir. Ihr Versagen muss Christus doch besonders schmerzen. Der Verrat des Judas hat ihn doch mehr geschmerzt als die Schläge der Soldaten, doch noch mehr geschmerzt hat ihn die Verleumdung Petri. Je näher man jemandem ist, desto mehr kann man ihn verletzen. Es ist möglich, dass durch all diese Todesfälle samt den jüngsten Naturkatastrophen Gott uns allen noch eine Warnung zukommen lassen möchte, denn:

Denn jetzt ist die Zeit, in der das Gericht beim Haus Gottes beginnt; wenn es aber bei uns anfängt, wie wird dann das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?

Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird man dann die Frevler und Sünder finden?

Darum sollen alle, die nach dem Willen Gottes leiden müssen, Gutes tun und dadurch ihr Leben dem treuen Schöpfer anbefehlen. (1 P 4, 17-19)

Man sagt, dass Gott den Menschen in einem Augenblick zu sich ruft, an dem dieser Mensch am meisten auf den Tod vorbereitet ist, also in einem Augenblick des Gnadenstandes. Sehr viele Heilige haben richtig den Augenblick ihres Todes vorausgesagt und sich auf diesen vorbereitet. Der Teufel, mit Gottes Zulassung, holt aber eine Seele dann, wenn der Mensch am wenigsten darauf vorbereitet ist. Daher ist ein jäher und unvorbereiteter Tod kein Segen. Und was hat der Teufel damit zu tun? Dies, dass ein schwerer Sünder dem Teufel zur Bestrafung übergeben wird, auch in diesem Leben. Der Spruch: „der Teufel soll ihn holen“, kann durchaus wörtlich aufgefasst werden. Auch eine Unterlassungssünde kann eine schwere Sünde sein und unseres Erachtens ist das fehlende Vorgehen gegen Bergoglio eine schwere Unterlassungssünde aller Kardinäle, insbesondere der Dubia-Kardinäle. Starke Worte? Ja, durchaus. Aber aus dieser Perspektive wird ersichtlich, warum die Kardinäle so unerwartet sterben. Denn so unerwartet ist es gar nicht. Leben wir im Gnadenstand und beten wir um einen guten Tod. Amen.