Ann Barnhardt: Vocem Alienorum: (5 von 5) Die Stimme des Gegenpapstes Franziskus Bergoglio ist „die Stimme der Fremden“.

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Hier kommen wir zum fulminanten Finale von Vocem Alienorum, welches musikalisch sich am ehesten mit einem Finale aus Beethovens Symphonien vergleichen läßt. Welcher Mut, welche Klarheit, welches Wissen, welche Intelligenz! Eine richtige Frau und dazu noch so intelligent! Keine Quotenfrau, also, die durchgepusht wird. Es gibt sie also wirklich: die hochintelligenten Frauen! (Leider immer woanders als der Schreiber dieser Zeilen weilt, aber sei’s drumm.) Gott sei Dank dafür! Sie entkräftet wirklich fast alle möglichen Gegenargumente, welche zeigen, wie ernst sie es mit ihrem Glauben meint, welche Zweifel und Skurpeln sie selbst bekämpfen mußte und dieses so schreiben zu können, wie integer sie ist und wie vorrausschauend und realistisch sie ihre eigenen Situation beurteilt. Bravo! Schicken Sie doch der Frau ein wenig Geld. Der Schreiber dieser Zeilen hat es getan, wurde in der Tridentinischen Messe bedacht und hat es gespürt. It works for you too!

Was dies in der Praxis bedeutet

Zuerst und vor allem: Messen, in denen von dem zelebrierenden Priester im Kanon ein Gegenpapst kommemoriert wird, sind GÜLTIGE MESSEN. Die Eucharistie findet statt, das Heilige Opfer wird dargebracht.   

Weiter wurde mir ganz entschieden versichert, dass ich, wenn ich die Heilige Kommunion in einer Messe empfange, von der ich weiß, dass Bergoglio in ihr als Papst kommemoriert wurde, dies für mich KEIN Akt der Hypokrisie ist. Ich weiß, dass die Messe gültig ist. Ich weiß, dass die Eucharistie stattgefunden hat. Ich weiß, dass unser Herr begierig danach ist, im Allerheiligsten Sakrament des Altars zu mir zu kommen und ich zu Ihm, vorausgesetzt, ich bin im Stand der Gnade.

 

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Ann Barnhardt: Vocem Alienorum: (4 von 5) Die Stimme des Gegenpapstes Franziskus Bergoglio ist „die Stimme der Fremden“.

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Der nächste Teil des Aufsatzes von Ann Barnhardt besticht wieder durch stringente Argumente und Rationalität. Nein, sie ist keine heimgesuchte Privatoffenbarungen-Gläubige, liebe Frau Küble, falls Sie uns jetzt lesen. Vor langer Zeit als der Schreiber dieser Zeilen leider sündiger als jetzt lebte, wenig geistiges Leben pflegte und natürlich sehr nachkonziliar, modern, dialogbereit und weltoffen war (in Deutschland wäre er immer noch ein Neokonservativer gewesen), als ihn also mehr oder weniger der Stallgeruch der Verdorbenheit auszeichnete, durch den er auch durch sein Theologiestudium, zuerst intellektuell, gekommen ist, denn so wollte man die Menschen erziehen, in dieser weit entfernten Zeit also, da genoß er wirklich das uneingeschränkte Vertrauen vieler auch hochgestellten Kleriker, welche in seiner Gegenwart oder auch mit ihm über die sog. „Frömmler“, „Katholen“, „Rosenzkranz betende Mütterchen im Kopftuch“ und andere Erscheinungen dieser Art (Traditionalisten gab es damals in seiner Umgebung nicht) sprachen. Sie haben wirklich keine Ahnung, liebe Leserinnen und Leser, es sei den Sie sind selbst ein Geistlicher, wie sehr uns diese Leute verachten, verabscheuen und hassen. Wie despektierlich diese Priester, aber auch manche theologisch „gebildeten“ Laien, über diese rechtschaffenen Gläubigen sprachen,

„denen man jeden Sch… andrehen kann, die tatsächlich alles glauben, wenn man sie richtig zu nehmen weiß“.

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Ann Barnhardt: Vocem Alienorum: (3 von 5) Die Stimme des Gegenpapstes Franziskus Bergoglio ist „die Stimme der Fremden“.

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Im weiteren Verlauf ihres Aufsatzes „zieht Ann Barnhardt vom Leder“ in einer Klarheit und Prägnanz, welche bei kaum einem Autor, von einem deutschsprachigen ganz zu schweigen, vorhanden ist. Hat Sie denn Recht? Natürlich ja. Die Litanei der Häresien lässt sich natürlich fast beliebig fortsetzen und Amoris Laetitia ist eine wahre Fundgrube. Ziemt es sich von einem katholischen Papst zu sprechen? Von einem katholischen nicht, von Jorge Bergoglio schon, der wahrscheinlich innerhalb des doch recht kurzen Pontifikats für die Zerstörung des Amtes mehr getan hat als alle Renaissance-Päpste zusammengenommen (Machtstreben, Frauengeschichten, Nepotismus). Was man auch alles Alexander VI. und Konsorten vorwerfen kann, so strebten sie doch nicht zu einer Vernichtung der institutionellen Kirche, in deren Herzen sie sich wie eine Made im Speck eingenistet hatten.  Denn ganz weltlich gesehen: keine Religion – keine Einkünfte für die Geistlichen, da man damals noch die deutsch-österreichische Kirchensteuerregelung kannte (sprich „Keine Religion, aber sehr große Einkünfte für die ungläubigen Geistlichen“). Aber Papst Franziskus hat es wirklich auf unwiederbringliche Zerstörung der Kirche, wie durch die Blume Kardinal Maradiaga sagte, abgesehen. Niemand stellt sich ihm entgegen, weil:

  • die Prälaten seine Sicht der Dinge teilen,
  • die Prälaten ungläubig sind und ihre Ruhe haben wollen,
  • die Prälaten an ihre eigene Karriere, komme, was wolle, denken,
  • die Prälaten zu feige sind,
  • die Prälaten es „aussitzen“ wollen, was eine angeblich aktive Form der Faulheit ist.

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Ann Barnhardt: Vocem Alienorum: (2 von 5) Die Stimme des Gegenpapstes Franziskus Bergoglio ist „die Stimme der Fremden“.

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Wir publizieren den zweiten Teil des Aufsatzes von Ann Barnhardt, wobei wir, wie wir hoffen, die amerikanische Brillianz mit der deutschen Gründlichkeit vermengen. Da die Autorin recht viel Bildung und Wissen überhaupt vorraussetzt, über welches sicherlich nicht alle unsere Leser verfügen, so kommentieren wir dies und das in den diesmal recht ausführlichen Fußnoten. Dieser Text wird sicherlich alle Benedikt-Fans betrüben, aber Wahrheit zählt mehr. Es ist natürlich sehr gut eine Gallionsfigur des wahren Glaubens zu haben, der man auch emotional anhängt. Für die Polen war es Johannes Paul II., für die Deutschen und die deutschsprachigen Länder wohl Benedikt XVI. Vorausgesetzt natürlich, dass diese Figuren das halten, was sie halten sollten und der Verpflichtung des Amtes gerecht werden. Wir haben leider diesbezüglich große Zweifel, denn durch JP2 wurde der Ballon des Nachkonziliarismus aufgeblasen, der unter Franziskus jetzt platzte und Benedikt hat leider erst Bergoglio möglich gemacht. Wir werden dazu sicherlich noch mehr als einmal Stellung nehmen, aber zuerst zu den Auführungen von Miss Barnhardt, die unerschrocken von der Quereinsteiger-Perspektive Offensichtliches sieht. Ihre Argumente sind nicht so leicht von der Hand zu weisen, obwohl wir eher glauben, dass Benedikt doch unter Zwang aufgrund einer „widerrechtlich eingeflößter Furcht“ (Kan. 188), also aufgrund „eingeflößter schwerer Furcht“ (vgl. Kan 1103) zurückgetreten ist. Wir werden diese These natürlich darlegen und wie wir glauben mehr Argumente dafür als dagegen vorlegen werden, also bleiben Sie uns treu und spenden Sie etwas, wenn Sie mögen, damit wir uns ungestörter dieser Aufgabe widmen können.

Der „Rücktritt“ von Papst Benedikt XVI Ratzinger

 

Am 11. Februar ARSH 2013 [Anno Reparatae Salutis Humanae– im Jahr des wiederhergestellten Heils der Menschen][1], gab Papst Benedikt XVI bekannt, dass er vom Papstamt mit Wirkung vom 28. Februar ARSH 2013 um 20 Uhr Römischer Zeit zurücktreten werde. Nach diesem „Amtsverzicht“ trug Ratzinger weiterhin die päpstliche weiße Soutane, sich selbst immer noch als „Papst Emeritus Benedikt XVI“ bezeichnend und lebte weiterhin im Vatikan.

Am 20. Mai ARSH 2016, hielt des Papstes Benedikts des XVI, also Ratzingers, persönlicher Sekretär und Vertrauter, Erzbischof Georg Gänswein, eine Rede an der Gregorianischen Universität in Rom, in welcher er detailliert Papst Benedikt XVI Ratzingers Ansicht zu  seinem Status als Papst hielt. Gänswein legte offen dar, dass Papst Benedikt XVI Ratzinger sich immer noch als Teilhaber am Petrusamt sieht, welches er durch seinen „Amtsverzicht“ durch seine „kontemplative Rolle erweitert“ sieht, während die Rolle seines Nachfolger „aktiv“ sei. Weiterhin legte er dar, dass Papst Benedikt XVI Ratzinger glaubt, dass sein Amtsverzicht „ganz anders“ sei als der von Papst Coelestin V, und dass es speziell dieser Grund ist, warum Papst Benedikt XVI NICHT zu seinem Taufnahmen zurückgekehrt sei und weiterhin die päpstliche weiße Soutane trage, während er in den Mauern des Vaticans lebt.

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Ann Barnhardt: Vocem Alienorum: (1 von 5) Die Stimme des Gegenpapstes Franziskus Bergoglio ist „die Stimme der Fremden“.

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Wir möchten hier einen Text von Ann Barnhardt in der Übersetzung von Eugenia Roth in Teilen publizieren, welcher in der englischsprachigen Welt viel von sich reden macht. Er ist wirklich gehaltvoll. Obwohl er recht apokalyptisch anfängt, endet er recht rational quod erit demonstrandum, natürlich. Obwohl viele Menschen die Authenzität der Prophetie von Hl. Franziskus bezweifeln oder sie in den Kontext der innerfranziskanischen Kämpfe zwischen der sog. Observanzbewegung und den anderen Franziskanern stellen, sowie auf das XIV Jahrhundert beziehen,[1] so gibt es noch außerhalb dieser Prophetie oder angeblichen Prophetie noch andere Weissagungen, welche Ann Barnhardt ebenfalls anführt. Die kritische Masse der Prophetien ist en bloc also vorhanden. Die Apostasie an der Spitze der Kirche, der wir jetzt zweifelsohne Zeugen sind, wurde schon vom hl. Paulus (2 Tes 2,3) vorhergesagt. Wir glauben allerdings nicht, dass Bergoglio der Antichrist ist, denn dazu ist er zu wenig intelligent, um es nicht stärker auszudrücken, wir glauben auch nicht, dass er der falsche Prophet ist, denn die Gläubigen verführt er nicht, denn diejenigen Gläubigen, die noch einen Rest eines sensus fidei haben und leider unter den Geistlichen selten vorkommen, sind gegen ihn immun und haben ihn recht schnell erkannt. Wir glauben aber, dass er der momentane Zerstörer der Kirche ist, der eine lange vorher ausgearbeitete, progressiv-liberal-antichristliche Agenda verwirklicht. Er ist aber nur der Front Man dieser Zerstörungsbewegung und kein guter auch noch dazu. Was Besseres ist ja in der Sünde leider nicht zu bekommen. Weiterlesen