Tradition und Glauben

Das Fest der Kathedra Petri oder den Feind bekämpfen dort, wo er ist

Bei seinen jüngsten Unternehmungen wird DSDZ (dem Schreiber dieser Zeilen) wieder einmal klar, dass die allermeisten Menschen: sich nicht anstrengen wollen, mit niemanden anecken wollen, für das Nichtstun gerne entlohnt werden möchten, indem sie einen über den Tisch ziehen. Tja, nichts Neues unter der Sonne. Es ist die conditio humana oder die natura lapsa, die gefallene von der Erbsünde und Sünde gebeutelte Natur. Umso mehr fällt es auf, dass Menschen, die von Gnade gespeist und gekräftigt waren und zwar in einem überragenden Grade wie die Apostel, eben dorthin gingen, wo es am schwierigsten war. Der Hl. Petrus ging nach Rom, in den Rachen des Löwen und der hl. Leo der Große sagt in seiner Predigt, die heute in der zweiten Nokturn des Tridentinischen Breviers gebetet wird, folgendes:   Als die zwölf Apostel, nachdem sie vom Heiligen Geiste Gaben erhalten hatten, in allen Sprachen zu reden, daran gegangen waren, die Welt mit dem Evangelium zu durchdringen, und die einzelnen Länderstriche unter sich verteilt hatten, wurde der heilige Petrus als erster in der Reihe der Apostel für die Hauptstadt des römischen Reiches bestimmt, damit das Licht der Wahrheit, das zum Segen aller Völker immer leuchtender wurde, vom Mittelpunkt selbst aus sich in wirksamerer Weise über die ganze Welt ausbreitete. Von welchem Volke aber gab es damals keine Menschen in dieser Stadt? Oder wo gab es noch Völkerschaften, denen unbekannt geblieben wäre, was Rom gelehrt hatte?     Hier waren die Anschauungen der Philosophen zu zertrümmern, hier waren die Wertlosigkeiten der irdischen Weisheit zu zerstören, hier war die Anbetung der eingebildeten Götter in ihrer Verkehrtheit zu zeigen, hier die Bosheit aller Entweihungen des Heiligen zu vernichten, insofern man hier mit dem geschäftigten Aberglauben alles wie in einer Sammlung zusammen hatte, was irgendwo infolge der törichten Verirrungen aufgekommen war. In diese Stadt einzutreten, fürchtest du...

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Der deutsche „Benevakantismus“ oder wieviele Päpste sehen Sie?

DSDZ (Der Schreiber dieser Zeilen) schreibt an seiner eigenen Reihe „Warum Bergoglio ein Antipapst ist“, welche viele theologische Unterthemen und Gesichtspunkte abdecken wird (z. B. Gültigkeit der Novus Ordo Sakramente, Sakramentalien, Aussagen von Autoritäten zu einem Häretiker-Papst etc.). Die Reihe zählt jetzt schon 66 Seiten, 11 Beiträge von 20 geplanten sind fertig und wir werden sie hier als kleine, fassbare Häppchen präsentieren. DSDZ ist durchaus in der Lage kurz, wissenschaftlich, fachgerecht und präzise zu schreiben oder gar seine Argumente logisch zu formalisieren, was jedoch den Nachteil hat, dass es kaum jemand versteht. So schreibt man in wissenschaftlichen Aufsätzen für Kollegen und auf keinen populären Blog für sog. normale Menschen. DSDZ ist sich auch im Klaren darüber, dass manche Leser seine lange Reihe nicht zu Ende lesen oder verstehen werden, weil sie ganz dringend den Hasen spicken müssen. Denen, welche die ganze Reihe nicht abwarten können, präsentieren wir jetzt schon hier ihre Zusammenfassung: I. Der häretische Papst Sollte Bergoglio allem Anschein zum Trotz der rechtmäßige Papst sein, so hat er seit den formellen Häresien in Amoris Laetitia das Amt verloren, weil kein formeller Häretiker ein Kirchenamt bekleiden kann. II.  Benedikt ist nicht zurückgetreten Benedikt ist aufgrund seines substantiellen Fehlers (ausgebautes oder doppeltes Papsttum) nicht wirklich zurückgetreten, ob es ihm gefällt oder nicht. Daher war die Wahl von Bergoglio von vornherein ungültig und seine Häresien spielen für die Ungültigkeit seines Papsttums keine weitere Rolle. Warum sagt es denn keine kirchliche Autorität? Weil sie zu feige sind. So einfach ist das. Unter unseren „amerikanischen Verbündeten“, da wir ihre Aufsätze übersetzen (Ann Barnhardt, The Remnant, onepeterfive, Hilary White), ist in der letzten Zeit ein bitterer Streit entbrannt. Dies tut uns leid, es ändert aber sachlich nichts. Wir halten uns da nicht raus. Denn entweder: (1) a. ist Bergoglio Papst, b. er ist aber ein Häretiker...

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Die verspätete Benedikt-verteidigt-sich-Wochenendbeilage

Da DSDZ am Samstag völlig siech und krank mit Benommenheit und Schwindelgefühl im Bette lag und gestern, als er zumindest schon sitzen konnte etwas für die Ämter ausfüllen musste, so konnte die einigermaßen gewohnte Wochenendbeilage am Samstag nicht veröffentlicht werden. Wenn man zu nichts anderem als zum Liegen fähig ist, dann geht die Gesundheit wirklich vor. Wir wollen dennoch die Wochenendbeilage in der Woche nachholen und uns hauptsächlich auf Fremdtexte stützend etwas zu den zwei Briefen Benedikts an Kardinal Brandmüller schreiben. Diese Briefe, von der BILD-Zeitung veröffentlicht, sehen wie folgt aus:...

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Immer wieder Benedikt XVI. – diesmal die Juden-Frage

Wie gloria.tv  in Berufung auf kathpress.at berichtet, hat der Immer-Noch-Papst Benedikt XVI. einen völlig unnötigen Aufsatz in Communio darüber veröffentlicht, dass der Alte Bund doch nicht aufgehoben wurde. Hat er nichts Besseres zu tun als solch einen Unsinn zu schreiben? Anscheinend nicht, denn in der Kirche sieht es nur rosig aus. Denn wem haben wir Franziskus zu verdanken? Jawohl, dem guten, alten Benedikt. Mit der „Juden-Frage“ haben wir uns bereits beschäftigt und die Aufhebung der Substitutionstheorie durch Benedikt ist einfach falsch. Denn wäre sie richtig, dann hätten sich: keine Juden zu des Heilands Zeiten bekehren müssen, keine Apostel und Jünger zu Christus bekehren müssen, keine Judenchristen zum Christentum bekehren müssen, keine Judenmission wäre möglich gewesen. Falls wir die Richtigkeit von 1. bis 4. annehmen samt des Missionsbefehls Christi, dann ist die Judenmission nach wie vor aktuell: sowohl nach 1948 (Gründung des Staates Israels) wie nach 1962-1965 (Vatikanum II). Dies ein kurzer Kommentar von DSDZ zum ungelesenen Aufsatz von Benedikt XVI., denn DSDZ hat Besseres zu tun als sich diesen Schmarrn durchzulesen....

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Hilary White, Et Tu, Benedicte? (Einige abschließende Gedanken zu Joseph Ratzinger)

Geschrieben am 12. März 2018 in The Remnant von  Hilary White Übersetzung der Zitate ins Deutsche vom Übersetzer Anmerkung der Redaktion [von The Remnant]: In einem Brief vom 11. März, unterschrieben vom emeritierten Papst Benedikt XVI und adressiert an Msgr. Dario Vigano, Präfekt des vatikanischen Sekretariats für Kommunikation, bietet der frühere Papst, wie berichtet wird, eine leidenschaftliche Verteidigung von Papst Franziskus gegen die Behauptung, ihm fehle eine theologische und philosophische Ausbildung. In aller Deutlichkeit bekräftigt dieser Brief, der Benedikts Unterschrift trägt, dass „es eine innere Kontinuität zwischen den beiden Pontifikaten gibt‟. Ob Benedikt diesen Brief tatsächlich geschrieben hat oder nicht, er gibt Veranlassung für eine Reihe schwerwiegender Fragen, die dringend beantwortet werden müssen, bevor die Geschichte das Buch über diese commedia diabolica schließt. Unser Dank gilt der Kolumnistin von The Remnant, Hilary White, die im Folgenden die wichtigsten Inhalte zusammengefasst hat. MJM Kürzlich fragte mich der Herausgeber eines „konservativen‟ katholischen Magazins ob ich daran interessiert sei einen Artikel über den Rücktritt Papst Benedikts vor fünf Jahren beizutragen. Ich lehnte ab und sagte ihm, dass ich mir moralisch sicher sei, dass alles, was ich dazu zu sagen hätte, nicht mit seinen redaktionellen Richtlinien vereinbar sein würde. Fünf Jahre ist es her, und ich habe bemerkt, dass wesentlich weniger Menschen darüber sprechen, was für ein „mutiger‟ Akt es war, das Pontifikat aufzugeben. Die Konsequenzen dieses Aktes waren so haarsträubend, dass sehr wenige Leute noch bereit sind, höfliche Bemerkungen darüber zu machen, selbst Leute, die größtenteils mit Franziskus einverstanden sind. Tatsächlich möchten fünf Jahre nach der Resignation von Papst Benedikt die katholischen Gläubigen meist wissen, warum; warum entscheidet sich ein Papst – ein Mann mit Jahrzehnten an naher und persönlichen Erfahrung mit dem „Schmutz‟ in der Kurie und in der gesamten Kirche – plötzlich, zu gehen? Wie konnte er sich entscheiden, wegzugehen in dem Wissen, dass seine Aufgabe noch nicht erfüllt war? Zu...

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Hilary White oder die katastrophal-benediktinische Wochenendbeilage

In der Zeit als DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) noch Die Zeit las, um seine Deutschkenntnisse auf dem Laufenden zu halten, wunderte er sich über den Umfang dieser Wochenzeitschrift, sowie über die Leute, welche wirklich die Zeit haben innerhalb des Wochenendes oder der ganzen Woche Die Zeit wirklich zu lesen. Dies ist ihm auch mehrmals gelungen, da diejenigen, die während der Woche einen Lesehunger aufbauen sich am Wochenende auf Gedrucktes stürzen können. Wir planen zwar keine regelmäßigen Wochenendbeilagen, dennoch wollen wir ab und zu längere Texte am Samstag voröffentlichen. Und so präsentieren wir den ausgezeichneten Text von Hilary White, zu welchem unserer eigener Beitrag Kayfabe, Teamplayer und „der gute, alte Benedikt“ lediglich ein Vorwort bildete. Wir bringen es radikaler auf den Punkt, aber Hilary White gebührt der Anfangsruhm, da sie die ganze Vorarbeit geleistet hat. Worum geht es? Darum, dass wir endlich, liebes katholisches.info, mit der Benedikt-Legende aufräumen müssen. Es gab keinen konservativen „lieben“ Benedikt, es gab einen Progressiven, der im Jahre 1964 stehengeblieben ist und so zu einem „Konservativen“ wurde. „Konservativ“ bedeutet in diesem Kontext, rechts von Küng aus gesehen. Aber das ist noch längst nicht katholisch. Wenn Hilary White „Et tu, Benedicte“ titelt, so spielt sie sicherlich auf Cäsars letzte Worte an, der unter den Verrätern seinen Ziehsohn Brutus entdeckte und verwundert ausrief: „Und Du auch Brutus?“ Da dieses Et tu Brute in allen Lehrbüchern als ein Fallbeispiel des Vocativus angegeben wird, so geben wir hier mit deutscher Gründlichkeit den Vokativ Benedicte anstatt des englischen Benedict wieder, wie es im The Remantant steht, um jeglicher Vokativ-Missachtung vorzubeugen. Ja, ja, lieber Kinder, wenn ihr die lateinische Deklination schleifen lasst und nicht schön aufesst, dann kommt das Dritte Vatikanische Konzil! Benedikt ist also ein Verräter?, werden manche fragen. Natürlich ist er das, antworten wir. Wer sonst hat uns den Bergoglio...

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