Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage 1 – Christi Himmelfahrt

Evangelium am Feste Himmelfahrt Christi

Mk 16, 14 – 20 Zuletzt erschien der den Elf, wie sie bei Tische waren. Er verwies ihnen ihren Unglauben und ihre Herzenshärte, dass sie denen nicht geglaubt hatten, die ihn, den Auferstandenen, gesehen hatten. Dann sprach er zu ihnen: „Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium allen Geschöpfen. Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Die Gläubigen sollen folgende Wunder begleiten: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Sprachen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden.“ Nachdem der Herr [Jesus] so zu ihnen gesprochen hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte ihr Wort durch Wunder, die es begleiteten.

Predigttext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Papste Gregor: Der Grund, weshalb die Jünger bezüglich der Auferstehung des Herrn so langsam zum Glauben kamen, war nicht so sehr ihre Schwäche, als, wenn ich so sagen soll, unsere künftige Stärkung. Denn die Auferstehung selbst wurde ihnen wegen ihres Zweifels durch viele Beweise handgreiflich gemacht; und wenn wir diese beim Lesen anerkennen, was ist das anders, als daß wir durch ihren Zweifel fester werden? Weniger hat mir nämlich Maria Magdalena geboten, die schneller geglaubt hat, als Thomas, der lange zweifelte. Er nämlich kam durch den Zweifel zum Berühren der Wundennarben und hat aus unserem Herzen die Wunde des Zweifels entfernt.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R.Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

O Gott, von dem alles Gute herkömmt; verleih unsern demüthigen Bitten, daß wir deinen Einsprechungen gemäß recht denken und unter deiner Leitung auch recht handeln! Amen.

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

 

Evangelium am Feste Himmelfahrt Christi

Mk 16, 14 – 20

Zuletzt erschien der den Elf, wie sie bei Tische waren. Er verwies ihnen ihren Unglauben und ihre Herzenshärte, dass sie denen nicht geglaubt hatten, die ihn, den Auferstandenen, gesehen hatten. Dann sprach er zu ihnen: „Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium allen Geschöpfen. Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Die Gläubigen sollen folgende Wunder begleiten: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Sprachen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden.“

Nachdem der Herr [Jesus] so zu ihnen gesprochen hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte ihr Wort durch Wunder, die es begleiteten.

Betrachtung zum Evangelium des Festes Christi Himmelfahrt

Mein Gott und mein Heiland! Du Sieger der Welt! Du fuhrest gegen Himmel und sitzest nun zur Rechten deines Vaters, und zum Schemel deiner Füße hast Du alle deine Feinde gelegt, die Sünde,

den Tod, den Teufel, die Hölle und die Welt. —

Wie soll, wie kann ich nun diesen deinen herrlichen Triumph preisen? Du bist unser Hohepriester, der da salbet jeden mit seinem heiligen Geiste; Du gibst uns Evangelisten, Apostel, Propheten, Hirten und Lehrer, damit dein geistlicher Leib erbaut werde. Du Siegesfürst! Du allein kannst allezeit selig machen und das Gebet derer erhören, die zu Dir kommen. Du hast durch deine Himmelfahrt den Weg gebahnt, und uns Wohnungen im Himmel bereitet.

Wer kann Dir würdig dafür danken und Dich genug rühmen? Du unser Haupt, bist nun im Hinmel; und so werden auch gewiß deine Glieder nicht draussen bleiben; Du wirst uns alle nachholen, damit wo Du bist, auch wir seyen und deine Herrlichkeit sehen.

O mein Heiland! ziehe mich nach Dir, daß ich mit meinem Gemüthe an deiner Seite, im Reiche der Macht, der Herrlichkeit und des ewigen Segens wandle; daß ich da mein Herz habe, wo Du, mein Schatz, bist; daß ich suche, was droben, und nicht was da unten ist! — O wann werde ich dahin kommen, daß ich dein Angesicht sehe, und den Vater, deinen und meinen Vater mit dem heiligen Geiste? Komm her Jesus, und nimm mich zu Dir!

Kirchengebet

Verleih, wir bitten allmächtiger Gott! Daß wir, die wir glauben, daß dein Eingeborner Sohn, unser Erlöser, an dem heutigen Tage gegen Himmel aufgefahren sey, mit unserm Geiste im Himmlischen wandeln! Amen.

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