Tradition und Glauben

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (38). Über den göttlichen Geist (iii)

Sechstes Kapitel Was man unter dem göttlichen Geiste oder Antriebe zu verstehen habe. – Auf wievielerlei Weise er die Seele anrege und bewege. – Es werden einige Regeln und Kennzeichen angegeben, wodurch derselbe von dem Antriebe des Teufels unterschieden werden kann.  „Deswegen muss man vorsichtig zu Werke gehen, um die verschiedenen Arten von Visionen wohl zu unterscheiden“, schreib hl. Petrus Damiani. Wer hat denn Visionen?, werden Sie wohl fragen. Mehr Menschen als noch vor 50 Jahren und viel mehr als vor 100 Jahren. Warum? Drogen, Okkultismus, Esoterik Privatoffenbarungsgläubigkeit Anderes. ad 1. Es ist gekannt, das verschiedene Drogen, insbesondere die THC-haltigen Halluzinationen spricht Visionen hervorrufen. Während aber ein naturalistischer Mediziner sagen wird, dass sich diese Vorgänge nur innerhalb des Gehirns abspielen, so meinen wir, dass wir bloß durch die neuen Techniken sehen können, dass sich diese Vorgänge im Gehirn abspielen, aber wir nicht sagen können, ob sie eine äußere Wirklichkeit widerspiegeln oder nicht. In allen heidnischen Kulturen wurde der Rausch samt Rauschgift als eine Toröffnung auf die dämonische Welt verstanden, was es auch ist. Die Verwendung der verschiedenen Rauschgifte, der heiligen Pflanze, welche einer Gottheit gewidmet war, war also eine Kulthandlung, welche an sich die Dämonen einlädt und beschwört. Menschen, die Drogen nehmen, bilden sich nicht ein mit dämonischen Wesenheiten zu verkehren, sie tun es tatsächlich auch nachdem der Rauschzustand verklungen ist. ad 2. Fast überall im Internet, auf Workshops, Seminaren etc. kann man lernen, wie man Dämonen, die natürlich nicht als solche genannt werden, beschworen, befreundet oder wie auch immer herbeigerufen werden können. Das resultiert natürlich auch in Visionen, die zu einer Besessenheit führen. Der Dämon verkleidet sich zuerst als ein Engel des Lichts und zwar buchstäblich, denn er stellt sich als ein Engel vor, was nicht mal gelogen ist, bevor er später, meistens wenn diese Person aussteigen will, sein

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 16. Bei der Rückkehr

My home is my castle – „mein Heim ist meine Burg“, sagt der Angelsachse. Für einen Mönch aber ist seine Zelle der innerste, geweihte Raum. Geweiht sind das Klostergrundstück, die Klostergebäude, die Kirche, die Klausur, alle Aufenthaltsräume und natürlich die eigene Zelle. Als DSDZ in Fontgombault war, so wurde ihm klar hinter wie vielen Wällen sich die Mönche verschanzen, um ihre Heiligkeit und Gottesfurcht bewahren zu können. Der in der Welt lebende Mensch, insbesondere derjenige im Neuheidentum der Bundesrepublik Deutschland, entbehrt all dieser Schutzwälle, was auch der Grund ist, warum DSDZ ungern seine mittlerweile auch mehrmals geweihten Räume verlässt. DSDZ fand neulich ein sehr interessantes Buch, dass wohl nach 1219 geschrieben wurde und erst 2009 wissenschaftlich auf Lateinisch herausgegeben worden ist. Es heißt Liber revelationum de insidiis et versutiis daemonum adversus homines – „Das Buch der Offenbarungen über die Fallen und Tücken der Dämonen gegen die Menschen“  (Liber revelationum (Schmidt, Paul Gerhardt (Hsg.), in: Monumenta Germaniae Historica. Quellen zur Geistesgeschichte des Mittelalters, Bd. 24, Hannover: Hahnsche Buchhandlung 2009). Es wurde von einem Zisterzienserabt, der wohl im Jahre 1219 starb einem Mitbruder diktiert, welcher dieses Buch niederschrieb und herausgab. Wir werden daraus wohl noch reichlich schöpfen, denn Literatur dieser Art – Dämonensichtungen in der first person perspective – ist sehr selten. Richalm war sicherlich nicht psychisch krank, er berichtet sehr kurz, nüchtern und scholastisch gelehrt über seine Erfahrungen. Er hatte in seinem Klosterleben wichtige Ämter erfolgreich bekleidet, war zweimal Prior, bevor er zum Abt gewählt wurde, was wohl ein psychisch kranker Mensch nicht bewältigt hätte. Er befahl dem Mitbruder mit der Veröffentlichung nicht nur seinen, Richalms Tod abzuwarten, sondern auch den Tod des Redakteurs, welcher sich jedoch nicht an dieses Verbot hielt und nach Richalms Tod das Buch dem Lektor des Klosters zur Einsicht vorlegte. Für die psychische Gesundheit Richalms spricht der Umstand, dass...

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12. September – das Fest des hl. Namens Maria

Da unsere Reihe „der spirituelle Mittwoch“ für vier Mittwoche ausgelegt ist, manchmal aber, wie im August 2018, der Monat gar fünf Mittwoche zählt, so bleibt ein Mittwoch übrig oder man ist gezwungen alles irgendwie zu verschieben. Damit hier keine Unordnung aufkommt, welche wie wir wissen vom Widersacher kommt, so schieben wir einen geistlichen Inhalt zusätzlich ein, um in diesem Monat wieder auf vier Beiträge zu kommen. So trifft es sich gut, dass gerade heute, am 12 September, die Kirche das Fest des Heiligen Namens Mariä feiert, welches im Tridentinischen Brevier auf den ersten Sonntag nach Mariä Geburt gelegt wurde, seit den Reformen des Pius X. jedoch auf den 12 September fällt. Es ist wieder einmal unwahrscheinlich, dass wir eine Predigt zu diesem Thema zu hören bekommen, da es ja ein Wochentag ist, daher ein paar Bemerkungen an dieser Stelle. Der Name gibt aber nach dem biblisch-metaphysischen Verständnis tatsächlich das  eigentliche Wesen des Benannten wieder. Deswegen war es nicht gleichgültig, dass Maria Maria und nicht Elke hieß und Jesus Jesus. Wir alle, die wir (hoffentlich?) nicht direkt gegen die dämonischen Mächte ankämpfen, haben nicht die direkte Erfahrung gemacht, dass die heiligen Namen wirklich wirken. Dennoch stimmt es wirklich, dass manch ein Dämon schon zu Würgen aufhörte als er den Namen „Jesus“ sogar in Gedanken gesprochen hörte, manch einer ließ auf den Namen „Maria“ los. Sollten Sie unter Alpträumen leiden, so ist dies die Lösung, vorausgesetzt, dass Sie im Traum noch soviel Willensfreiheit haben, dass Sie konkrete Dinge denken können, was oft der Fall ist. Warum lassen die Dämonen los? Weil es sich bei „Jesus“ und „Maria“ um machtvolle Namen handelt, welche etwas in der spirituellen Welt bewirken....

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Falschoffenbarung Medjugorje oder die emotionale Verführung

Im Zuge der Loslösung von unserer potentiellen Fanbase zerstören wir wieder einmal einen nachkonziliaren Mythos der angeblichen Marienerscheinungen in Medjugorje. In Medjugorje passiert seit 1981 allerhand, nur es kommt nicht von Gott. Der Teufel ist ein schlauer Fuchs und er verführt jeden so, wie dieser verführt werden möchte. Den Intellektuellen oder noch besser den, der sich dafür hält, verführt er durch den hegelianisch-rahnerischen Pantheismus, die meisten durch Modernismus, ein einfaches Mütterchen jedoch, das fleißig die Wäsche einholt, den Hasen spickt und auf den „Triumph des unbefleckten Herzens“ wartet, verführt er durch Privatoffenbarungen. Zurzeit fallen sicherlich mehr Seelen durch Medjugorje als durch Rahner, weil wirklich kaum ein Mensch ihn in größeren Mengen zu Ende lesen kann. Man versteht ja ohnehin nichts, weil die Interpretation nach allen Seiten hin offen ist. Ebenso ist es interessanterweise auch in Medjugorje, wo man nicht weiß, worum es sich dort eigentlich seit 1981 handelt.

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Die antidämonische Mantilla-Anzug-Wochenendbeilage oder agere contra

Der beste Weg DSDZ [der Schreiber dieser Zeilen] auf die Palme zu bringen, besteht darin: ihn zu bedrohen, ihn zu erpressen, ihm etwas zu verbieten. Man kann davon ausgehen, dass er in 90% der Fälle genau das Entgegengesetzte tun wird und zwar richtig. Ist das nicht kindisch? Nein, es ist das ignatianische agere contra – „entgegen wirken“ oder die Umsetzung der geistlichen Maxime: diabolus inverse legitur – „den Teufel muss man umgekehrt lesen“. Schlägt man dem Gegner das Druckmittel aus der Hand, indem man es selbst anwendet, so entledigt man sich des Druckes. Wir müssen uns ferner ständig vor Augen halten, dass hinter wirklich allen Ereignissen geistliche Mächte stecken, die sich dieser Ereignisse bedienen. Manchmal bedienen sie sich auch der Menschen, die sich darüber nicht im Klaren sind, dass sie die Propaganda des Feindes verbreiten. Woher weiß, dass der Ursprung dämonisch ist?...

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Juni der Monat der Herz-Jesu-Verehrung (1 von 2)

Es ist schwierig sich klar zu machen, dass das Geistige und Übernatürliche das Eigentliche ist, weil es ewig und unveränderlich ist. DSDZ [dem Schreiber dieser Zeilen] wird immer mehr deutlich, dass die kleinen oder größeren unerwarteten Katastrophen, die sein Leben begleiten, Abbilder der spirituellen Wirklichkeit sind, sprich: bevor etwas Spirituell-Positives eintritt, bekommt der Dämon die Erlaubnis ihm zu schaden und zwar direkt proportional zu dem künftigen Gut. Warum ist es so? Aufgrund der Gerechtigkeit Gottes, siehe Prolog des Hiob-Buches (Hiob 1,6-11; 2,1-5). Bevor Hiob der Zuwachs der Gotteserkenntnis, von der wir alle heute zehren, und des künftigen irdischen Glücks zuteil wurde, durfte ihn der Teufel quälen. Wenn aber Gott sogar dem Teufel gegenüber gerecht ist, wie erst uns gegenüber, die wir versuchen seinen Willen zu tun? Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, diese Angriffe nicht erleben, dann bedeutet dies, dass Sie sich noch unter dem Radar des Teufels befinden und Sie seinem Reich nicht schaden. Es kann auch sein, dass diese Angriffe dermaßen weltlich und in ihren Alltag eingeschrieben sind, dass Sie ihren spirituellen Ursprung nicht erkennen. Obwohl DSDZ die katholische Gnadenlehre mittlerweile recht gut kennt und anerkennt, dass Gott unser jegliches Tun, das nach dem übernatürlichen Gut hingeordnet ist, ermöglicht, unterstützt und begleitet, so besteht das Leben von DSDZ aus der Abfolge von Willensakten, die höchst mühsam sind. Es ist so als würden Sie mit einem Sandsack, der immer schwerer wird, behängt einen Klimmzug nach dem anderen machen. Mühevoll, mühevoll und mühevoll.

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Hl. Leonard: Die kleine Anzahl derer, die gerettet werden (1 von 10)

Anbei eine sehr schöne, literarische Übersetzung der Predigt des hl. Leonard von Eugenie Roth. Der vollständige Originaltext, für diejenigen, die ihn lesen möchten, findet sich auf Englisch im beigefügten Link. Was bringt die Menschen zur Umkehr? Das Gedenken der letzten Dinge: Tod, Himmel oder Hölle. Leider ist die Hölle für die allermeisten wahrscheinlicher, wenn man sich so umschaut. Von der Novus Ordo Kanzel bekommen Sie solche Reden nicht zu hören, weil man davon ausgeht, dass man früher den Menschen drohte und die inneren, psychologischen Ängste nach außen projizierte (Stichwort: Hölle, Dämonen). Manchmal hören Sie die Wahrheit doch, wenn Sie das Gesagte per Umkehrschluss deuten. Wann sollte man dies tun? Wenn der Geistliche liberal, weltoffen, dialogbereit ist und in Sünde lebt. Dann können Sie getrost wirklich alles, was er von sich gibt, umkehren und Sie werden gerettet werden, denn der Dämon, der durch ihn spricht, redet auch zur Ehre Gottes. Ein Beispiel gefällig? Bitte schön....

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Über das Fasten: immaterieller werden

Bekanntermaßen beginnt am Aschermittwoch die Fastenzeit, welche im Alten Ritus bereits mit der Vorfastenzeit begonnen hat. Wir werden aber wieder weder bei unseren Novus Ordo noch Vetus Ordo Messen erfahren, warum man eigentlich fasten sollte. Die Antworten, die uns gegeben werden, werden lauten: Weil Christus gefastet hat, Weil man es tut (Tradition der Kirche), Weil man damit den Armen in der Dritten Welt hilft, Weil man dadurch freier wird. Dies ist zwar alles richtig, aber es geht am Eigentlichen vorbei. Wir werden sogar hören, das Fasten eine geistliche Waffen sei, ohne jedoch darüber informiert zu werden, warum es so ist. Die Antwort lautet: Um bessere Chancen gegen die Dämonen zu haben!...

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Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (24). Guter Geist ist sanft, böser Geist beißt.

Viertes Kapitel. Es ist schwer zu unterscheiden, ob unsere Triebe und Regungen von einer innern oder äußern Ursache bewirkt werden. Angabe einiger Kennzeichen und Regeln. Eigentlich ist es sehr einfach. Der Teufel will uns quälen, uns beißen, uns verwirren. Daher ist eine jegliche Regung, die grob, beißend oder gewaltsam ist dämonischen Ursprungs. Nein, es ist nicht Ihr schlechter Charakter oder Ihr Unterbewußtsein. Es ist nicht Ihr Temperament. Es ist der böse Geist, der bei Ihnen „angedockt“ hat und versucht seine eigene Persönlichkeit Ihnen aufzudrücken. Daher ist es notwendig einerseits die Disposition in sich selbst zu verändern, damit der Dämon nicht so einfach andocken kann und zweitens die geistlichen Mittel (Gebet, Stoßgebete, Fasten, Bußübungen) anzuwenden. Ein Beispiel aus dem eigenen Leben. Der Schreiber dieser Zeilen (DSDZ) hat ein Wutproblem und er geriet oft in Rage, wenn man ihn beispielsweise beim Schreiben störte. Würde jetzt jemand ohne anzuklopfen in sein Arbeitszimmer kommen, dann gäbe es wohl instinktiv eine Szene und ein Geschrei. Es ist zwar eine lässliche Sünde, aber dennoch eine Sünde. Und es gibt Menschen, die den DSDZ gar nicht anders gekenngelernt haben als schreiend, überarbeitet und kaum ansprechbar. Was ist der Grund dafür? Zu wenig Pausen, zu wenig Erholung. DSDZ arbeitete immer sehr viel, sodass er oft sehr gereizt war und ein Wutausbruch war daher nicht weit....

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Father Ripperger, FSSP: Weihe der weltlichen Güter an Maria

Anbei wieder ein wirksames Gebet von Father Ripperger, FSSP an Maria, in welchem der Mutter Gottes alle unseren weltlichen Güter zur Verfügung gestellt werden und ihr Schutz für diese erfleht wird. Wozu ist das gut? Weil der Teufel, der unser äußeres Vermögen, siehe Hiob, angreifen kann von der Mutter Gottes große Angst hat, sodass er sich nicht trauen wird etwas anzufreifen, was ihr gehört. Warum? Weil sie ihn besiegt hat, sie hat seinen Kopf zertreten und tut es immer wieder. Stellen Sie sich vor, dass Kleinkriminelle immer wieder ihr Auto beschädigen bis sie dieses Auto einem einflußreichen Mafiaboss überschreiben, alle davon in Kenntnis setzen und es aber weiterhin nutzen. Was passiert? Die Kleinkriminellen bleiben weg, weil sie von diesem Mafiaboss Angst haben....

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Auxilium christianorum oder eine gute Idee

Dank des Podcasts Nr. 17 bei onepeterfive entdeckte der Schreiber dieser Zeilen eine sehr nützliche fromme Vereinigung (consociatio christifidelium) namens Auxilium christianorum. Eine fromme Vereinigung sieht nach dem Kirchenrecht von 1983 laut Kan. 212 wie folgt aus: „Den Gläubigen ist es unbenommen, Vereinigungen für Zwecke der Caritas oder der Frömmigkeit oder zur Förderung der christlichen Berufung in der Welt frei zu gründen und zu leiten und Versammlungen abzuhalten, um diese Zwecke gemeinsam zu verfolgen.“ Es ist also Gläubigen möglich solche Vereinigungen zu gründen, im alten Kirchenrecht von 1917 sprach man von einer pia unio (fromme Vereinigung), welche den Zweck hat, Frömmigkeit oder Werke der Barmherzigkeit zu fördern. Die bei onepeterfive erwähnte Vereinigung heißt Auxilium christianorum – „Hilfe der Christen“, eine marianische Anrufung, wie wir wissen. Sie dient dazu, dass ihre Mitglieder füreinander darum beten, dass sie von dämonischen Angriffen verschont werden mögen. Da Auxilium christianorum (weiter ACH) auch Exorzisten vereinigt, welche auf einen sozusagen Gebets- und Gnadenpool zugreifen müssen, so bleiben hauptsächlich diese, aber auch Laienmitglieder der Vereinigung und ihre Familien durch das Band des gegenseitigen Gebets vor den dämonischen Attacken geschützt. Weil wir hier auch Leser haben, die solchen Erlebnisse aus eigener Erfahrung kennen, wie der Schreiber dieser Zeilen auch, so kann er Ihnen versichern, dass es wirklich nichts Angenehmes ist und man jede Gnadenhilfe braucht. Daher ist solch eine kirchlich (in den USA?) anerkannte fromme Vereinigung sehr zweckmäßig. Dass sie in DE, A und CH nicht zugelassen worden wäre, ist anzunehmen, aber im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist es wohl anders....

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Von der Gefahr und Notwendigkeit theologisch Okkultismus zu studieren

Da ein jeder Mensch sich zwischen dem personenhaften Gott und dem personenhaften Teufel entscheiden kann, wobei der Letztere nur ein untergeordnetes Geschöpf und kein Gott ist, so wächst man mit der Zeit entweder in der Kenntnis des Theologischen oder in der Kenntnis des Okkulten. Mit Kenntnis ist nicht nur ein intellektuelles Erfassen, sondern ein geistliches Durchdrungen-Werden gemeint. Wenn Sie Heiliges lesen und Heiliges praktizieren, so „färbt“ das Heilige auf sie ab. Ebenso ist es mit Bösen, wenn Sie okkulte oder esoterische Literatur lesen, wirkt diese negativ auf Sie, was bis zur Besessenheit führen kann. Obwohl viele Menschen dies für lächerlich halten werden, so wird oft die Master Copy, also diejenige Kopie, von welcher die CDs gepresst werden, einem okkulten oder satanischen Ritual unterzogen, sodass mit der gekauften CD man sich eine okkultes „Anti-Sakramentale“ holt, was manchmal ebenfalls zu Besessenheit führen kann.[1] Ebenso verhält es sich bei den okkulten Büchern.[2] Wie ein ehemaliger Okkultist sagte: „Man kauft sich ein Buch und bekommt einen Dämon gratis dazu“,...

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Dämonologie hilft die Kirche zu verstehen: Eine Einführung zum Text von Ann Barnhardt

Als follow up oder Nachfolgebeitrag nach unserer, leider wenig gelesenen Reihe Am deutschen Wesen mag die Welt genesen, bringen wir wieder einen Text von Ann Barnhardt in der kongenialen Übersetzung von davillatollkuehn.  Für alle, die unsere „deutsche“ Reihe nicht gelesen, nicht zu Ende gelesen oder nicht verstanden haben, hier eine Zusammenfassung:...

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„Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“: Görres, Dämonen, Novus Ordo und das Barnhardt-Axiom (4 von 4)

Novus Ordo – ein Werk von besessenen Geistlichen? Wir haben auf diesem Blog mehr als einmal die Frage gestellt, wie es möglich sei, dass die nachkonziliaren Reformen dermaßen gründlich und effizient die Kirche zerstörten. Als wüsste jemand ganz genau, wo man den Hebel anzusetzen habe oder die Schraube drehen sollte, damit der Welt durch die Kirche weniger Gnade und Heiligung zukommt. Wie wir aus der gegenwärtigen exorzistischen Praxis wissen, wirkt wirklich all das antidämonisch, was nach dem Konzil abgeschafft wurde. Man lese beim Fall Klingenberg nach. Es handelt sich um: Die Gebete zum Erzengel Michael Verehrung der Jungfrau Maria Kruzifixe Weihwasser Knien Rosenkranz Prolog des Johannesevangeliums Und vieles, vieles mehr....

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Tridentinische Messe (für November) für alle Wohltäter am 16. Dezember um 6.30.

  Dank der Großzügigkeit der Leser unser beiden Blogs sind die 17 € für eine Tridentinische Messe in Le Barroux zusammengekommen, sodass diese am 16 Dezember um 6.30 Uhr stattfinden wird. Bedacht werden alle: Mitarbeiter der beiden Blogs alle Wohltäter, welche vom 7. November bis zum 7. Dezember uns etwas gespendet haben oder spenden werden. Wollen Sie bei der Dezember-Messe berücksichtigt werden, dann müssen Sie entweder etwas bei uns veröffentlichen (keinen Kommentar) oder uns etwas spenden. Auch für den Fall, dass Ihre Initiale hier nicht erscheinen sollten oder für den Fall, dass es zu Buchstabenfehler kommt, z.B. H statt J etc., so werden Sie dennoch, falls Sie etwas gespendet haben, in der Messe berücksichtigt werden, da Gott es weiß, er gespendet hat, der zelebrierende Priester die Intention: „Für alle Wohltäter und Mitarbeiter der Blogs …“ erweckt (vielleicht liest er auch vom Zettel ab, wir wissen es nicht, wir sind nicht dabei) der Teufel weiß es auch, da er nachweislich manchen unserer Leser das Spenden unmöglich macht und sie quält. ad 3. Sollten Sie: partout keine Spende per Paypal tätigen können, weil das System streikt oder Ihnen widersinnige Informationen gibt (wir haben Screeshots erhalten, die es beweisen), sollten Sie eine kleine, mittlere oder größere Katastrophe am Tag der Spende, am Tag der Messe oder kurz davor erfahren, sollten Sie in den o.a. Tagen einen unerklärlichen Streit mit Ihren Mitmenschen bekommen, soll Ihnen anderes widerfahren, dann freuen Sie sich, denn Sie sind auf dem Weg der Heiligkeit und der Teufel möchte dem entgegenwirken. Und bitte nicht jammern, wir sind schließlich im geistlichen Krieg! Dabei spielt der Betrag keine Rolle, eine unserer polnischen Leserinnen spendet einen Beitrag, von welchem nach den Umrechnungs- und Paypalgebühren weniger als 2 € übrigbleibt und hat mit die stärksten Anfechtungen von denen wir wissen. Denn es gibt nichts...

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Ann Barnhardt, Diabolischer Narzissmus: Wenn Fürsten ihren König verraten.

Written by  Ann Barnhardt Da Ann Barnhardt auf Amerikanisch schreibt, so verwendet sie eine Sprache des Pragmatismus, denn dies ist eigentlich die einzige philosophische Richtung in Amerika entstammt, sodass sie eine Wortwahl verwendet, die manchmal erklärungsbedürftig scheint. Für die Muttersprachler ist dies kein Problem, aber wir wollten einerseits ihren Text nicht allzustark verändern und ihm treu bleiben, andererseits ihn im guten und verständigen Deutsch wiedergeben. Natürlich können unsere Leser den Text im Original selbst nachlesen, aber in der Übersetzung erscheinen die Termini abuse God– „Gott mißbrauchen oder devaluate God – „Gott devaluieren, herabmindern etc.“ erklärungsbedürftig. Natürlich ist Gott absolut transzendent und als solcher nicht leidensfähig, sodass kein Geschöpf Ihn schädigen oder mißbrauchen kann. Dies ist der Autorin auch klar, mit abuse meint sie „Gott für eigene, weltliche, narzisstische Zwecke missbrauchen, es also subjektiv und nicht objektiv tun“ – im Sinne des Verstoßes gegen das Zweite Gebot. Gott lässt sich also nicht objektiv schädigen oder missbrauchen. Dies zu Ihrer Beruhigung. Ebenso verhält es sich mit dem Ausdruck devaluate – „herabmindern, kleiner machen, herabwürdigen“. Objektiv geht es nicht, aber subjektiv schon, beispielsweises durch die Friede-Freude-Pfannekuchen-Klowns-Messen etc., mit der falschen Theologie, mit der eigenen Sünde etc.  Ann  Barnhardt legte wieder einmal einen wirklich tiefgründigen, präzisen Text vor, der immer wieder, was seine analytischen Werte anbelangt  erfreut, wenn man ihn liest, was die Inhalte hingegen betrifft, tief betrübt, denn so sieht leider die kirchliche Realität überall auf der Welt aus. Man kann sich natürlich auch anhand dieses Textes den Spiegel vorhalten und fragen, ob es uns selbst betrifft und falls wir uns auf dem Weg dahin, d.h. zum DN, befinden sollten, schnell umkehren, denn noch sind wir am Leben und wir wollen doch nicht die Ewigkeit in der Gesellschaft der Dämonen verbringen. Oder?...

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Diabolische Narzissten von Ann Barnhardt: Wieder eine Punktlandung! (1 von 3)

Während die meisten Menschen den Begriff „Punktlandung“ mit der Landung von Helikopter, Segelflugzeugen, Turner oder Wasserspringer verbinden, wo es darauf ankommen „auf den Punkt“ im Sinne „auf einer Stelle“ zu landen, so verbinden Kampfsportler mit der Bezeichnung „Punktlandung“ einen Schlag oder Tritt der gezielt und präzise auf dem Gegner landet, ihn aus dem Gefecht setzt und uns viele Punkte, falls wir nach der Punktebewertung kämpfen, einbringt. Manchmal ist diese kampfsportliche Punktlandung mit einem K.O.-Schlag und einem vorzeitigen Sieg identisch. Das Paradigma der Dämonologie Der Text über die Diabolischen Narzissten von Ann Barnhardt, welcher im The Remnant erschien und den wir bald hier auf Deutsch vorstellen werden, ist genauso mit einer doppelten Punktlandung zu vergleichen. Er ist ein punktgenauer Schlag, welcher den Gegner sogleich außer Gefecht setzt und auf die Bretter schickt. Ein K.O.-Schlag in einer frühen Runde, sozusagen. „Wer ist der oder die Gegner?“, werden Sie jetzt fragen. Nein, der Gegner ist nicht die nachkonziliare Kirche, zu der wir alle mehr oder minder gehören. Die Gegner sind die Dämonen und die Menschen, welche sich ihnen bewusst oder unbewusst, durch die angehäuften Todsünden, zu ihren Helfershelfer gemacht haben. Der Schreiber dieser Zeilen besitzt einen sehr frommen Heiligenkalender mit Heiligenlebensläufen aus dem Jahre 1864, in welchem sich bei der Wiedergabe eines Heiligenlebens sehr oft der Satz wiederholt: „Aber der Teufel stachelte bösen Menschen gegen den Heiligen/die Heilige an, sodass…“...

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Priesterhilfe aber wie? (4) Der Ausweg: Die Abtötung.

Die jetzige Priestergeneration – ein aussichtsloser Fall. Bevor wir uns hier der vierten und letzten Säule des geistlichen Lebens, sprich der Abtötung, widmen werden, so sei an dieser Stelle gesagt, dass wir vorerst die Rubrik „Priesterhilfe“ nicht länger fortführen werden, weil wir glauben, dass wir unsere begrenzten Kräfte dort einsetzen sollen, wo es noch etwas hilft und zwar: bei den Nicht-Priestern und bei den Noch-Nicht-Priestern. Die Schon-Priester sollen sich selbst helfen, da sie wirklich, wie wir alle auch, über ausreichend Standesgnade verfügen, sowie über eine Ausbildung, die sie wohl oder übel erhalten haben. In einem Kriegslazarett, mit dem Papst Franziskus gerne die Kirche vergleicht und womit er wohl sich selbst und den Jesuitenorden meint, werden auch, aufgrund der begrenzten Mittel und der übermüdeten und übernächtigten Ärzte und vor allem Chirurgen auch zuerst diejenigen Patienten verarztet, bei denen noch Hoffnung auf Genesung besteht und nicht diejenigen, die ohnehin sterben werden. So hart es auch klingt, aber die jetzige, nachkonziliare im Sinne von der Konzilstheologie geleitete, Priestergeneration muss aussterben, bevor sich innerkirchlich etwas zum Guten wendet. So ist es auch immer in der Kirchengeschichte gewesen, dass einfach eine „biologisch Lösung“...

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Sünde, Liturgiereform, Exorzismen, Dämonen und Bischofskonferenzen

Was ist Sünde? Die Frage: Was ist Sünde? ist im Grunde eine philosophische Frage, bevor sie zu einer theologischen Frage wird. Die Sünde ist ein Verstoß gegen die göttliche Ordnung. Sie stellt also in erster Linie ein Verstoß gegen die Gerechtigkeit dar. Der hl. Augustinus definiert Sünde wie folgt: Dictum, factum vel concupitum contra legem aeternum. Etwas gesagtes, getanes oder begehrtes gegen das ewige Gesetz. (Summ. theol. Ia IIae, q. 71. a.6 o et 1. 76, 2, ad 1) Der hl. Thomas von Aquin übernimmt diese Definition, vertieft sie und baut sie aus. Wir werden uns der thomistischen Sündenlehre sicherlich noch ausführlich widmen, denn der Schreiber dieser Zeilen kommt immer mehr zur Überzeugung, dass in der Theologie der Grundsatz „Thomismus oder nichts“ lautet, wie es immer noch auf Kuba „Sozialismus oder der Tod“ heißt. Und was war vor Thomas? Alles lief auf ihn hin und führte von ihm weg. Man lernt seine Einfachheit und Präzision erst dann schätzen, wenn man sich lange genung mit anderen philosophischen Schulen und Systemen herumschlug. Auf die kurze oder lange Sicht hat sich wirklich nichts anderes in der Theologie bewährt, ohne früher oder später in Irrlehre und Apostasie zu führen. Siehe den jetzigen Zustand der Kirche. Thomas ist dennoch sehr schwierig, weil seine Lösungen die schöne, klare Formel wie e=mc2 darstellen, die auf vielen mühsamen Rechenwegen erreicht werden muss. Die bereits erwähnte Moraltheologie von Peeters, die wir im nachfolgenden Beitrag verwenden werden, stellt recht kurz und prägnant die thomistische und katholische Lehre dar, denn besser als thomistisch geht es nicht. Es stellt somit die katholische Morallehre dar, welche noch nicht vom Personalismus, Existentialismus, Pragmatismus, Subjektivismus und Relativismus angekränkelt und anschließen zerfressen wurde. Was wirklich vielen Menschen unklar ist: ohne das richtige philosophische Gerüst, zuerst das metaphysische natürlich, kann man zu keiner guten, im Sinne der...

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