Interkommunion oder der Vorstoß der deutschen „Konzilsritter“

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Da wir davon ausgehen, dass alle unsere Leser die Schreckensmeldungen der Franziskus-Herrschaft verfolgen, so dürfen wir als bekannt voraussetzen, dass die Meldung, wonach der Vatikan der DBK-Interkommunionlösung zugestimmt hat, allen bekannt ist.  Warum also dieses Hin-und-Her? Weil es Kayfabe oder ein Schaukampf ist.

Wie führt man die allgemeine ökumenische Messe ein?

Indem man schrittweise vorgeht:

  1. Man bitten eine befreundete, deutsche Bischofskonferenz die Interkommunion „in Einzelfällen“ an protestantische Ehegatten zu spenden,
  2. Diese „Einzellösung“ wird von anderen Bischofskonferenzen der Welt als ein Grundsatz der Kommunionspendung an alle Protestanten umgesetzt (siehe Handkommunion),
  3. Weil die Protestanten schon zur Kommunion gehen, steht einer „neuen ökumenischen Messe“ nichts im Wege.

Natürlich mussten vorher die Rollen verteilt werden, wie im Kasperle-Theater: Seppel, Wachtmeister, Hexe, Krokodil (bitte Namen selbstständig einfügen).

Was wird die „neue ökumenische Messe“ sein?

Irgendein paganer Kult der Mutter-Erde, versteckter Luziferianismus. Die neue Amazonas-Synode will nicht nur den Priesterzölibat aushebeln, „in begründeten Einzelfällen des Amazonas-Gebiets“, sondern auch Katholiken von den Heiden etwas lernen lassen, wie sehr anschaulich H. Reed Armstrong darstellt. Wir stehen wirklich an der Pforte einer luziferischen Einheitsreligion, die Schritt für Schritt umgesetzt wird. Der geforderte Gesamtrücktritt der chilenischen Bischofskonferenz macht allen Bischofskonferenzen klar, wohin ein eventueller Widerstand führen wird.  Keine rosigen Aussichten.

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„Ich zahle Kirchensteuer, dafür möchte ich auch eine Oblate“ oder Bergoglio und DBK machen es möglich

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Verfall der Kirche

Es ist schwer Informationsportale zur Lage der Kirche durchzuschauen, denn es ist so als würde man Krankmeldungen von einer sterbenden, geliebten Person wahrnehmen. Um es mit E. Waughs Roman „Wiedersehen mit Brideshead“, der über das Sterben des Lord Marchmains schreibt, zu sagen:

„Bald gab es überhaupt keine Stadien der Besserung mehr, man konnte nur von kurzen Schwankungen im Tempo des Verfalls sprechen“.[1]

Die sichtbare, irdische Kirche wird nach und nach zerstört, ihr Gebäude abgetragen. Cogitavit Dominus dissipare murum filiae Sion – „der Herr hat beschlossen die Mauern der Tochter Sion abzutragen“, wie es in Klagen des Jeremias heißt. Weil sich die „Kirche des Konzils“ so schwer gegen Gott versündigte und versündigt, wird nichts von ihr übrig bleiben.  Haben Sie auch gemerkt, dass wir keine Priester, Bischöfe und Kardinäle haben? Warum haben wir keine? Weil, falls wir welche hätten, diese gegen Bergoglio vorgegangen wären. Das Herumreisen, wie Kard. Burke und Bischof Schneider es tun und dabei Interviews geben, dass jemand doch endlich etwas tun müsse, ist kein Vorgehen. Vielleicht ist es nicht nur Feigheit, vielleicht wissen die heutigen Geistlichen dermaßen nicht, was Sache ist, dass sie nicht für die Sache kämpfen wollen. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) hat neulich eine sehr umfangreiche Dogmatik zum Thema Gnade durchgelesen, woraus ersichtlich ist, dass Gott einen Menschen im Gnadenstand, wo er nur kann unterstützt und ihm weitere Gnaden gibt. Jedoch ein Mensch in Todsünde fällt immer tiefer in den Abgrund und dieser wird von keiner Gnade gehalten.

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Markus Günther, Kirche in der Krise Diaspora Deutschland (2 von 2)

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Religionen müssen absolute Wahrheiten formulieren

Für die große Mehrzahl der Menschen in- und außerhalb der Kirche bleibt die Frage nach Gott ein Leben lang ein Thema, mit dem sie nie ganz fertig werden. Die Wechselfälle des Lebens spiegeln sich auch in der Biographie des Glaubens. Entschlossener Atheismus ist die Ausnahme; ein vager, oft diffuser Glaube ist heute der Normalfall. Man könnte auch sagen: Es gibt sie noch in großer Zahl, die Suchenden und Zweifelnden, die, die nach Gott fragen und neugierig sind auf Antworten – aber die Kirchen erreichen diese Menschen immer seltener.

Aber warum finden die Suchenden die Wegweiser nicht mehr? Warum passen Angebot und Nachfrage nicht zusammen? Die populärste Antwort auf diese Frage lautet: weil die Kirche nicht mehr zeitgemäß ist. Sie müsste sich stärker der Lebenswirklichkeit der heutigen Menschen anpassen. Das klingt vorderhand plausibel, ist aber bei genauerem Hinsehen Unsinn. Denn die Evangelische Kirche in Deutschland hat so ziemlich alles getan, was von der katholischen Kirche immer noch verlangt wird, um endlich zeitgemäß zu sein: Frauenpriestertum, Abschaffung des Zölibats, Liberalität bei Moralfragen, volle Akzeptanz von Homosexuellen und Geschiedenen. Wären das tatsächlich die Gründe für die Malaise des Christentums, müsste es den Protestanten viel besser gehen als den Katholiken. Doch das ist nicht so. Ein zweiter Denkfehler kommt beim populären Zauberwort zeitgemäß“ hinzu: Wo sich die Kirche nicht auf zeitlose, unverfügbare Wahrheiten beruft, entlarvt sie sich selbst als reines Menschenwerk. Politische Programme müssen zeitgemäß sein, Unterhaltungsangebote auch; eine Religion muss absolute Wahrheiten für sich in Anspruch nehmen können – oder es ist keine Religion.

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Markus Günther, Kirche in der Krise Diaspora Deutschland (1 von 2)

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Wir geben hier einen Artikel von Markus Günther wieder, welcher Ende 2014 in der FAZ erschienen ist. Jawohl, in der FAZ, die Super-Dupper-Antikatholiken-Zeitung, welche sich in der Kirchenbekämpfung mit der Süddeutschen, dem Spiegel und der Zeit einen erbitterten Kampf liefert. Wer stärker drauf schlägt, hat gewonnen.  Ein ehemaliger Französisch-Lehrer von DSDZ (dem Schreiber dieser Zeilen) meinte einmal, dass in Frankreich keine Kritik der katholischen Kirche stattfindet, weil die Kirche dermaßen am Boden ist, dass ein einigermaßen fairer und redlicher Mensch nicht mehr drauf tritt. Wozu denn? Es ist doch tot. In Deutschland ist die Kirche noch mehr am Boden als in Frankreich, aber dank der Kirchensteuer steht die hohle Institution noch, wie ein Potemkinsches Dorf. Nur Fassade, kein Inhalt, keine Gläubigen, kein Nachwuchs. Durch die letzte Entscheidung der DBK Kommunion an Protestanten, also schwere Sünder, und an Ehebrecher, also schwere Sünder auszuteilen, wurde wieder einmal klar, dass es wirklich die Bischöfe sind, welche die Kirchenzerstörung betreiben. Sie können es tun, denn sie haben die Macht. Dürfen sie es denn? Natürlich nicht, denn die Kirche ist das Eigentum Gottes, welcher sie schon abstrafen wird. Diese Bischöfe sind also die Wächter des Glaubens und diese Bischöfe stellen einem Theologen, wie DSDZ, die Bescheinigung aus, dass er mit dem katholischen Glauben übereinstimmend lehrt, was man die venia legendi nennt. Ja, ja, nachdem wir jetzt alle gelacht haben, kommen wir zum Eigentlichen zurück. Welche katholischen Glauben bekennen die deutschen Bischöfe? Keinen. Ihren Eigenen, den deutsch-katholischen Staatskirchentum-Glauben, wo man aufgrund ein wenig Blah-blah-blah ein Staatsbeamter ist, 12.000 € im Monat verdient und einen Dienstwagen mit Chauffeur hat. Dabei würde der Staat es durchaus zu schätzen wissen, wenn der eine oder andere Bischof etwas zu sagen hätte und die Aufhängung der Kreuze in Bayern, angesichts der Islamisierung Deutschlands, nicht bekämpfen würde. Das gibt es aber nicht. Fehlanzeige. Die Bischöfe haben nichts zu sagen und betreiben die Dekonstruktion ihrer eigenen Kirche fleißig weiter. 

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Die Bußpsalmen wirken oder sieben deutsche Bischöfe zeigen Anzeichen von Katholizismus

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Wir freuen uns allen mitteilen zu können, dass anscheinend unsere Bußpsalmen mit denen wir die Änderung der „Bergoglio-Situation“ und Bekehrung unserer Bischofskonferenzen bei Gott erflehen wollen, tatsächlich wirken, denn ganze sieben, sage und schreibe, deutsche Bischöfe von allen 65 der DBK (Zustand April 2018) haben doch tatsächlich an die Glaubenskongregation und den Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen geschrieben, indem sie, so Kölner Stadtanzeiger, „Vatikan um Klärung und Hilfe bitten“. Wie aber gloria.tv informiert, sind ihre Motive die folgenden:

Die sieben Prälaten finden die Entscheidung „unrechtmäßig“. Sie verstoße gegen den katholischen Glauben und gegen die Einheit der Kirche. Die Bischofskonferenz habe ihre Kompetenz überschritten.

Wer sind diese sieben Bischöfe oder sechs Bischöfe und ein Kardinal?

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DBK erlaubt Kommunion für Protestanten­. Warum?

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Als DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) nach Deutschland kam und nach und nach die „konservativen“ katholischen Medien wie kath.net entdeckte, wir sprechen von der Zeit vor Franziskus, obwohl kath.net eher neukonservativ war, so wunderten ihn die dort befindlichen gehässigen Kommentare über die DBK, mutatis mutandis über die ÖBK und die Schweizer Bischofskonferenz, von denen die höflichsten lauteten, dass so wenig etwas Gutes aus Nazareth kommen, so wenig  etwas Katholisches von der DBK kommen kann. DSDZ war zu damaliger Zeit noch recht naiv und durch seine Heimat geprägt, wo die Bischöfe als:

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Was können wir für die Kirche tun? Die sieben Bußpsalmen beten (2). Bischofskonferenz und die Gauss-Kurve

 

Procession to transfer the relics of the Holy Bishops to the Old Cathedral of St Peter, 1656, by Francesco Maffei (1605-1660), painting, Old Cathedral...
Procession to transfer the relics of the Holy Bishops to the Old Cathedral of St Peter, 1656, by Francesco Maffei (1605-1660), painting, Old Cathedral…

Wie man im ersten Beitrag nachlesen kann:

  • ist es eine Tat der Nächstenliebe für andere zu beten;
  • man soll für alle Menschen beten,
  • da man nicht weiß, wer erwählt und wer verworfen ist.

Es ist sicherlich sehr löblich für die Hirten der Kirche zu beten, da man durchaus davon ausgehen kann, dass nicht alle Bischöfe der jeweiligen Bischofskonferenz zu den Verworfenen gehören. Manche hingegen schon, da das Verbreiten von Häresien oder der Häresie nahen Aussagen durch einen katholischen Bischof sicherlich nicht für seine Prädestination spricht.

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