Carol Byrne, Alle Anwesenden gelten als Zelebranten (66.2 von 110)

Die Rolle des Priesters verschwindet Es war eine verblüffende Innovation, wenn die Ordo von 1951 den Priester angewiesen, während der Lesung der Prophetien in der Osternacht sitzen zu bleiben und zuzuhören, statt die traditionelle Rolle zu erfüllen diese selbst am Altar zu rezitieren, während von anderen… Login

Carol Byrne, Wie das Officium der Tenebrae sabotiert wurde (50 von 110)

Zu den liturgischen Schätzen der Karwoche, auf die die Reformer abzielten, gehörte der alte Gottesdienst von Tenebrae (ein lateinisches Wort für Dunkelheit), der so wegen seines allmählichen Erlöschens der Lichter genannt wurde und seit mindestens dem 7. Jahrhundert bis 1955 in der Kirche ununterbrochen gefeiert. Doch viele Katholiken haben heute nicht die geringste Ahnung, dass ein solcher Dienst […]

Carol Byrne, Revolutionäre Natur der liturgischen Reform (45.1 von 110)

Die Reformer wollten die „Laienliturgie“ der „Priesterliturgie“ entgegensetzen, frei nach dem kommunistischen Motto: „Alle Macht den Räten!“ Während es dort aber um Arbeiter- und Soldatenräte ging, ging es in der „reformierten Kirche“ um die Macht der Laienräte der liturgischen Komitees. Sie wissen schon: die „engagierten und aktiven“ Gemeindemitglieder treffen sich bei jemandem daheim oder im […]

Carol Byrne, Verheerende Folgen der Reform von 1955 (44.2 von 110)

Was ist „Naturalismus“? Es ist eine Weltanschauung, wonach es nur das Materielle, das Hier und Jetzt gibt. Also keinen Gott, keine Engel, keine Wunder, keine Gnade, kein Leben nach dem Tod. Ihr Novus Ordo Pfarrer samt der bürstenschnittigen Pastoralassistentin werden es Ihnen bestätigen, sollten Sie in etwas behaupten, dass „die Liturgie wirkt“. Sie werden dann […]

Carol Byrne, Wie sich das Ziel des Eucharistischen Kongresses änderte (42.2 von 110). Münchener Kongress 1960 (ii)

Ein ökumenisches Jamboree Der interreligiöse „Dialog“ auf dem Kongress wurde von Deutschlands größter ökumenischer Gruppe, der Una Sancta Bewegung organisiert. Von der Bewegung veröffentlichte Bücher mit Artikeln von Angehörigen verschiedener Religionen,[1] die alle ihre angeblich „gemeinsame Vision“ betonten, wurden kostenlos unter der Menge verteilt. An der Universität München wurden Vorträge zu theologischen Themen gehalten. Es wurde festgestellt, dass protestantische […]