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Katholische Engellehre: (42). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihr Sturz. (5) Folgen und Strafen der Engelsünde (iii) Ewige Verdammnis

Die dritte und letzte Strafe und Folge der Engel Sünde lautet nach Diekamp-Jüssen wie folgt: 3. Die ewige Verdammnis, das ist der ewige Ausschluss von der seligen Anschauung Gottes und die ewige Verstoßung in einen Zustand größter Qual.[1] Origenes (gest. 253) und seine Anhänger leugneten die Ewigkeit dieser Strafe, indem sie die allgemeine Rückkehr aller …

Katholische Engellehre: (41). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihr Sturz. (5) Folgen und Strafen der Engelsünde (ii) Verhärtung

2. Vollständige Verhärtung und Verstocktheit des Willens, die sowohl in Unbußfertigkeit als auch die Absicht, stets Böses zu handeln, in sich schließt. Unwiderruflichkeit der Entschlusskraft Im letzten Abschnitt haben wir die göttliche Gerechtigkeit als „die erste und hauptsächliche Quelle“ der Befestigung der gefallenen Engel im Bösen aufgezählt. Heute kommen wir zum zweiten Grund. Dieser liegt …

Katholische Engellehre: (38). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihr Sturz. (4) Die Strafe folgte sofort.

Die Strafe folgte der Sünde sofort (Sententia fere communis) Die Heilige Schrift macht keinerlei Andeutungen, dass Gott den Engeln etwa Gelegenheit zu Verkehrung gegeben habe, scheint dies vielmehr durch Lk 10,18 und 2 P 2,4 auszuschließen. Sie stellt Christus nur als Erlöser der Menschen dar.[1] Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie …

Katholische Engellehre: (34). Die bösen Geister, ihre Sünde und ihr Sturz. (4) Sünde der Engel war Superbia (i)

II. Die Sünde der Engel war eine Sünde der Hoffart (supérbia) (Sententia longe communior) Die meisten Theologen hielten fest, dass die Sünde der Engel in der Hoffart oder im Stolz bestand. Die Dogmatik von Diekamp-Jüssen verwendet den Begriff „Hoffart“, welches ein älteres Synonym für das Wort „Stolz“ darstellt und weiter deutsche Entsprechungen stellen die Wiedergabe …

Katholische Engellehre: (29). Seligkeit der Engel, ihre Aufgaben und ihre Verehrung. (iii) Ihre Verehrung.

III. Es ist gut und nützlich, die heiligen Engel zu verehren und anzurufen. Fidei proximum. Einerseits ist es gut, fromm und nützlich, sowie in der biblischen Tradition verwurzelt die guten Engel zu verehren, obzwar nicht anzubeten, andererseits hatte die Kirche von ihren Anfängen an immer mit dem übertriebenen Engelkult zu kämpfen, der meistens gnostisch war …

Katholische Engellehre: (28). Seligkeit der Engel, ihre Aufgaben und ihre Verehrung. (ii) Ihre Aufgaben.

II. Die Aufgaben der seligen Geister. Die Engel haben die folgenden Aufgaben: Anbetung und Lobpreis Gottes, Anbetung und Lobpreis Christi, Erfüllung der ihnen von Gott aufgetragenen Dienste, Sorge für die Menschen.[1] 1. Die Anbetung und der Lobpreis Gottes (Ps 96,7; 102,10; 148,2; Dan 3,28; Is 6,3; Apok 4,8) und Christi – des Gottmenschen (Hebr 1,6; …

Katholische Engellehre: (27). Seligkeit der Engel, ihre Aufgaben und ihre Verehrung. (i) Ihre Seligkeit

Die Seligkeit der Engel im Himmel, ihre Aufgaben und die ihnen gebührende Verehrung I. Die Engel, welche sich in der Prüfung bewerten, sind alsbald mit der ewigen Seligkeit belohnt worden. (Sententia certa) Nach Matthäus 18,10 genießen die Engel bereits die Anschauung Gottes und in eben dieser Anschauung Gottes besteht nach der Lehre der Offenbarung das …

Katholische Engellehre: (26). Der Urzustand der Engel und ihre Prüfung. (ii) Alle Engel wurden geprüft.

II. Alle Engel hatten eine sittliche Prüfung zu bestehen. Conclusio theologica bezüglich der gefallenen Engel, sententia nunc communis bezüglich der guten Engel. 1. Die gefallenen Engel sind dem Dogma gemäß durch eigene Schuld böse geworden und der Verdammnis anheim gefallen (Later. IV, Denz. 428 f/800 f.; Mt 25,41). Eine sittliche Prüfung ist daher die notwendige …

Katholische Engellehre: (24) Die natürlichen Eigenschaften und Kräfte der Engel. Willen der Engel (iii) Er ist sehr mächtig.

3. Dem Willen der Engel steht eine große Macht zu Die Heilige Schrift (z. B Kol 1,16) verweist auf diese Tatsache durch die vielen Namen, die den Engel zustehen etwa Kräfte (virtutes), Mächte (principatus), Herrschaften (dominationes) den Engeln eine große Macht oder Gewalt (virtus, dominatio) zusteht.[1] Warum? Weil in der Hl. Schrift der Name gleich …

Katholische Engellehre: (23) Die natürlichen Eigenschaften und Kräfte der Engel. Willen der Engel (ii) Er ist entschieden und unveränderlich.

2. Die Entschließungen der Engel vollziehen sich ohne unentschiedenes Schwanken und sind unabänderlich Während wir Menschen bei Entscheidungen hadern und zaudern, sie vor uns hin und her schieben und aufschieben entscheiden die Engel sofort und halten sich an die einmal getroffen Entscheidung. Warum? Weil sie einen außerordentlich scharfen Verstand und außerordentlich starken Willen haben.[1] Warum …

Katholische Engellehre: (21) Die natürlichen Eigenschaften und Kräfte der Engel. Erkenntnis der Engel (III) Sprache der Engel

Engelswissen und Besessenheit Es stellt sich wiederum die Frage, worin der eigentlich praktische Wert des Wissens um das Wissen der Engel besteht. Er besteht darin paranormale Phänomene erklären zu können und den eigenen geistlichen Kampf besser ausrichten zu können. Denn man muss annehmen, dass gefallene Engel – Dämonen – ebenfalls dieses ursprüngliche Engelswissen haben und …

Katholische Engellehre: (20) Die natürlichen Eigenschaften und Kräfte der Engel – Erkenntnis der Engel (ii) Sie ist geistig

Die Erkenntnis der Engel ist rein geistig Die Erkenntnis der Engel entspricht ihrer Natur und ist daher rein geistig. „Die Engel erkennen sich selbst durch ihre eigene Substanz, die ihnen als ihr Erkenntnisbild dient“, sagt der hl Thomas (Summ. Theol. Iq. 56 a. 1). So erkennt der Engel, anders als der Mensch, sich selbst durch …

Katholische Engellehre: (18) Die natürlichen Eigenschaften und Kräfte der Engel. Dauer der Engel (ii)

Die Dauer der Engel ist relativ sukzessionslos Die Thematik der relativen Sukzessionslosigkeit der Engel kommt explizit beim Thema des Engelfalles zum Tragen. Denn wenigstens dort müssen sich zwei zeitliche Augenblicke abgespielt haben: (1) der Augenblick vor dem Fall und (2) der Augenblick nach dem Fall. Daher ist auch die Sukzessionslosigkeit relativ und nicht absolut. Der …

Katholische Engellehre: (15) Die natürlichen Eigenschaften und Kräfte der Engel I. Ihr Verhältnis zum Raum und Zeit (i) Theorie

Die Engel sind nicht circumscriptive, wohl aber definitive im Raum Der theoretische Teil Ihr Verhältnis zu Raum und Zeit Die Engel sind nicht circumscriptive, wohl aber definitive im Raum. Heute werden wir uns mit einer Eigenschaft der Engel befassen, die auf dem ersten Augenblick sehr geheimnisvoll klingt, aber circumscriptive heißt einfach „umschreibend“. Glücklicherweise ist es …

Katholische Engellehre: (14) Die natürlichen Eigenschaften und Kräfte der Engel. (ii) Engel sind ihrem Wesen nach unveränderlich

Die Engel sind in ihrem substantiellen Sein unveränderlich. (Sententia communis)                       Diese Aussage, welche von der Mehrheit der Theologen angenommen wird, ergibt sich aus der rein geistigen Natur der Engel, die Formen ohne Materie sind. Aus diesem Grund würde jede substantielle, d.h. wesenhafte Veränderung das Schwinden …

Katholische Engellehre: (13) Die natürlichen Eigenschaften und Kräfte der Engel. (i) Engel sind unsterblich

Die Engel sind unsterblich (fidei proximum) Diese Aussage ist eine notwendige Voraussetzung der geoffenbarten Lehre über die ewige Belohnung der Engel und der ewigen Bestrafung der Gefallenen, d. h. der bösen Engel. Dass die Engel unsterblich sind, ergibt sich mittelbar aus dem Dogma über die unsterbliche menschliche Seele, die eine subsistierende Form – forma subsitens …