Tradition und Glauben

H. Reed Armstrong, (2 von 2) Ein zweifelhafter Einfluss: De Lubacs & Von Balthasars Effekt auf das katholische Denken.

Kurzfassung für Eilige: Worum geht es? Urs von Balthasar, ein ehemaliger Jesuit,  lebte mit Adrienne von Speyer, einer verheirateten Frau, jahrelang in einer „mystischen Ehe“ samt ihrem Ehemann unter einem Dach. Balthasar und Speyer konstruierten ein gnostisches System, bei dem Balthasar Kabbala und jede mögliche Pseudomystik einsetzte. Trotzdem oder vielleicht deswegen machte ihn  Johannes Paul II zum Kardinal. Sic! II Unter den jüngeren Zeitgenossen de Lubacs, die er in La Fourvière erwähnte, war Hans Urs von Balthasar (S.J.), den viele, wenn nicht die meisten „Konservativen“ als den führenden Theologen der postkonziliaren Kirche betrachten. Als Balthasar seine siebenjährige Ausbildung in La Fourvière beendet hatte, wurde er 1936 zum Priester geweiht. Dann arbeitete er kurz in München für die Zeitschrift der Jesuiten, Stimmen der Zeit. 1940, als das Naziregime die Freiheit der katholischen Journalisten beschnitt, verließ er Deutschland und begann, in  Basel als Kaplan der Studenten zu arbeiten. Werbeanzeigen Werbeanzeigen __ATA.cmd.push(function() { __ATA.initSlot('atatags-3-5d11ea3adb33f', { collapseEmpty: 'before', sectionId: '915422841', location: 120, width: 300, height: 250 }); }); __ATA.cmd.push(function() { __ATA.initSlot('atatags-4-5d11ea3adb345', { collapseEmpty: 'before', sectionId: '915422844', location: 130, width: 300, height: 250 }); });...

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Von der Gefahr und Notwendigkeit theologisch Okkultismus zu studieren

Da ein jeder Mensch sich zwischen dem personenhaften Gott und dem personenhaften Teufel entscheiden kann, wobei der Letztere nur ein untergeordnetes Geschöpf und kein Gott ist, so wächst man mit der Zeit entweder in der Kenntnis des Theologischen oder in der Kenntnis des Okkulten. Mit Kenntnis ist nicht nur ein intellektuelles Erfassen, sondern ein geistliches Durchdrungen-Werden gemeint. Wenn Sie Heiliges lesen und Heiliges praktizieren, so „färbt“ das Heilige auf sie ab. Ebenso ist es mit Bösen, wenn Sie okkulte oder esoterische Literatur lesen, wirkt diese negativ auf Sie, was bis zur Besessenheit führen kann. Obwohl viele Menschen dies für lächerlich halten werden, so wird oft die Master Copy, also diejenige Kopie, von welcher die CDs gepresst werden, einem okkulten oder satanischen Ritual unterzogen, sodass mit der gekauften CD man sich eine okkultes „Anti-Sakramentale“ holt, was manchmal ebenfalls zu Besessenheit führen kann.[1] Ebenso verhält es sich bei den okkulten Büchern.[2] Wie ein ehemaliger Okkultist sagte: „Man kauft sich ein Buch und bekommt einen Dämon gratis dazu“,...

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (6 von 6)

Postscriptum GNOSIS IN DER HEUTIGEN WELT Wir werden im folgenden Abschnitt die Gnosis in der heutigen Welt untersuchen, wie sie außerhalb der Kirche, zuerst im Atheismus und dann in den esoterischen Sekten blüht. A. Atheismus Sie ist im Atheismus auf drei Arten vorhanden: a) weil der Atheismus mit seiner Lehre von der Evolution behauptet, daß der Mensch aus etwas weniger als sich selbst oder gar aus dem Nichts entstanden sei b) weil der Atheismus mit derselben Doktrin andeutet, dass das Prinzip, aus dem der Mensch hervorgeht und und in das er sich dann auflöst, gleichzeitig eine höhere Realität ist c) weil der Atheismus, wenn er Gott leugnet, den Menschen effektiv vergöttlicht...

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (5 von 6)

III.    Gnosis als die Neue Religion Wenn wir tatsächlich einer neuen Religion gegenüberstehen, muss unsere nächste Frage sein, was ihre Natur ist. Bevor wir sie im trüben Licht der Gnosis untersuchen, können wir fragen, ob es einfach eine neue Form des Protestantismus, des Humanismus oder des Atheismus ist. Gewiß hat der katholische Glaube, wie er heute präsentiert wird, eine gewisse Ähnlichkeit mit jedem dieser Systeme. Aber diese Ähnlichkeit beruht nicht auf einem Prinzip, das einem dieser Systeme eigen ist, sondern auf einem Prinzip, das alle diese Systeme teilen, nämlich das des Subjektivismus....

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (4 von 6)

B. Der Monismus Der Monismus zwischen Gott und dem Menschen wird in drei unterschiedlichen Arten von Monismen entwickelt: 1) Ein ontologischer Monismus zwischen Gott und dem Universum, wo das Universum im gewissen Sinne als göttlich betrachtet wird, eine pantheistische Lehre. 2) Ein moralischer Monismus, in dem Gut und Böse als integrale Teile einer größeren Realität betrachtet werden, welche keine wirkliche Unterscheidung beider erlaubt. In seiner letzten Analyse wird dieser moralische Monismus als Gott selbst angesehen. 3) Ein logischer Monismus, in dem sogar das Wahre und das Falsche miteinander in Einklang gebracht werden....

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (3 von 6)

 II   Gnosis in der pervertierten Kabbala Wir sagten, die Gnosis wurde unter den Menschen der ersten Zeit im Sündenfall sichtbar. Bevor wir jedoch fortfahren, müssen wir feststellen, dass sie sich schon viel früher manifestierte, nämlich im Fall der Engel. Denn da das Wesen eines Dinges durch sein letztliches Ziel bestimmt ist, können wir das Wesen der Gnosis als den Versuch des Geschöpfes identifizieren, sich selbst zu vergöttlichen. Das aber war schon bei der Rebellion der Engel geschehen. Luzifer und die anderen Engel wünschten, sich selbst zu Gott zu machen, das aber ohne Gott: nur durch ihre eigenen, alleinigen und natürlichen Bemühungen  Die Konsequenz war ihr Fall(en) und ihre Umwandlung von Engeln in Teufel....

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (2 von 6)

Gnostische Theologie Das Hauptmerkmal der gnostischen Theologie ist der Monismus. Die Begründung dafür ist einfach: wenn der Mensch durch seine eigenen Anstrengungen zu Gott werden kann, muss der Mensch an der göttlichen Natur teilhaben. Mensch und Gott müssen eine einzige Natur besitzen, die nur nach dem Grad und der Vollkommenheit dieser Natur differenziert ist. Gnostische Theologie ist monistisch. Im Gegensatz dazu, ist die Katholische Theologie dualistisch und lehrt, dass der Mensch und Gott zwei unterschiedliche Naturen, eine menschliche und eine göttliche, besitzen. Diese Naturen unterscheiden sich nicht nur in ihrem Wesen bezüglich ihres Grades der Vollkommenheit, sondern in ihrer ontologischen Verschiedenheit....

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (1 von 6)

Einführung Nun, der Inhalt des Glaubens ist unveränderlich und unfehlbar, und er kann sich, wie das Erste Vatikanum lehrt, durch die Jahrhunderte nur in der Klarheit und Tiefe seiner Ausdrücke entwickeln. In den letzten Jahren jedoch haben wir beobachtet, wie Ideen in das Lehramt eingeflossen sind, welche weder eine Klärung noch eine Vertiefung des Verständnisses des Glaubens begründen, sondern neue Lehren sind: häretisch entweder aktuell oder tendentiell, in ihrem Chrakter, übereinstimmend mit der tödlichen Agenda des Modernismus. Die Frage, die wir nun in Bezug auf diese Lehren aufwerfen wollen, ist, ob es sich nur um bloße Verzerrungen und Verfälschungen der jeweiligen Glaubensartikel handelt, oder vielmehr, ob es sich zusammen mit dem Neuen Messritus, dem Neuen Ritus aller Sakramente, dem Neuen Kodex des Kirchenrechtes, dem Neuen Brevier, dem Neuen Katechismus, der Neuevangelisation, der Neuen Moral und Spiritualität, die vom Klerus gepredigt und gelebt wird, der Neuen entspannten Kirchendisziplin (in den Ordensregeln und der Kleiderordnung für den Klerus) im Ganzen um eine Neue Religion handelt....

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Weihefest der Basilika St. Peter und Paul oder über den sakralen Kirchenbau

Aus dem Anlass der heutigen Festes, noch einmal ein alter Beitrag. Weihefest der Basilika St. Peter und Paul zu Rom Am 18.11 feierte die Kirche die Einweihung der Basilika der Apostel Peter und Paul. In den Lesungen der ersten Matutin des Tridentinischen Breviers wurde an diesem Tage das himmlische Jerusalem des Offenbarungsbuches dargestellt (Off 21, 18-27). Ihre Mauer ist aus Jaspis gebaut, und die Stadt ist aus reinem Gold, wie aus reinem Glas. Die Grundsteine der Stadtmauer sind mit edlen Steinen aller Art geschmückt; der erste Grundstein ist ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sardion, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. Die zwölf Tore sind zwölf Perlen; jedes der Tore besteht aus einer einzigen Perle. Die Straße der Stadt ist aus reinem Gold, wie aus klarem Glas. Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Denn der Herr, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung, ist ihr Tempel, er und das Lamm. Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Die Völker werden in diesem Licht einhergehen, und die Könige der Erde werden ihre Pracht in die Stadt bringen. Ihre Tore werden den ganzen Tag nicht geschlossen – Nacht wird es dort nicht mehr geben. Und man wird die Pracht und die Kostbarkeiten der Völker in die Stadt bringen. Aber nichts Unreines wird hineinkommen, keiner, der Greuel verübt und lügt. Nur die, die im Lebensbuch des Lammes eingetragen sind, werden eingelassen. (Einheitsübersetzung)...

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Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (10) Geistesunterscheidung und Seelenschau kein Dauerzustand (habitus)

Wir leben in einer Zeit des ausufernden Paranormalen und Okkulten. Wer das bezweifelt, der sollte doch einmal ein paar Esoterik-Foren besuchen und nachschauen, welche Erlebnisse dort erzählt und kommentiert werden. Wenn wir dies nicht als Spinnereien oder psychische Krankheiten abtun wollen, so haben wir es in diesen Fällen mit paranormalen also übernatürlichen Erlebnissen oder Fähigkeiten zu tun. Eines davon ist Telepathie, sprich die Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen anderer Menschen oder das Wissen um verborgene oder entfernte (distantia et occulta) Dinge oder Ereignisse. Der Leitsatz der Aufklärung lautet diesbezüglich: (1) Diese Dinge kann es nicht geben und (2) Daher gibt es sie nicht. Dieser Ansatz ist gar nicht so falsch, denn auf dem natürlichen Wege kann es diese Dinge nicht geben, denn sie sind übernatürlich oder paranormal. Dennoch meint der nachaufklärerische Mainstream, dass, wenn es dennoch davon berichtet wird, dann handelt es sich dabei um: a. Lügen b. Autosuggestionen c. Psychische Krankheiten d. Anderes Denn aus (1) folgt (2). Dennoch werden telepathische Fähigkeiten werden berichtet von: Wahrsagern, Okkultisten, Esoterikern Charismatikern Heiligen ad 1. Menschen, die zu ihrem Leidwesen irgendwelche Wahrsager aufgesucht haben, denn dies kann zu dämonischen Besessenheit führen, berichten manchmal, dass dieser Wahrsager oder diese Wahrsagerin tatsächlich alles über sie gewußt hat und ihnen die Zukunft  wahrheitsgemäß vorhergesagt hat. Natürlich handelt es sich bei 90% aller Wahrsager um psychologisch begabte Betrüger, welche aus Beobachtung und Lebenserfahrung auf Vieles schließen können und durch diese Random Methode auch wahre Zufallstreffer erreichen. Denn bei Frauen, die bei ihnen erscheinen, geht es meistens um Liebe, bei Männern hingegen um Karriere und Geld. Sagt man ihnen, was sie hören wollen, auf eine Art und Weise, welche sie annehmen, so ist der Kunde zufrieden und der Verdienst sicher. Aber ca. 10% der Wahrsager besitzen tatsächlich ein rational nicht erklärbares Wissen, welches menschliche Fähigkeiten übersteigt. Zum Christentum bekehrte Wahrsager und Okkultisten berichten, dass die Karten, Pendel etc. nur Requisite waren, sie aber sofort alles über denjenigen oder diejenige wußten, sahen dessen Aura oder hörten jemanden etwas vorhersagen. Interessanterweise verschwinden diese okkulten Gaben nach der Bekehrung, Taufe oder Beichte völlig und kommen nicht wieder. ad 2. In der charistmatischen Bewegung, welche der Schreiber dieser Zeilen recht gut kennengelernt hat, kommen Fähigkeiten dieser Art auch vor. Er hat es selbst erlebt, dass ihm unbekannte Menschen Wahres über ihn selbst, seine Vergangenheit oder Zukunft sagten. Er hält diese Phänomene zu 60% für natürlich, aber die restlichen 40 % für paranormal, da diese Personen dieses Wissen unmöglich auf einem natürlichen Wege erhalten haben können. ad 3. Von vielen Heiligen, wie Kardinal Bona selbst schreibt, werden telepathische Fähigkeiten, sprich die Seelenschau oder Unterscheidung der Geister überliefert. Es stellt sich natürlich die Frage, ob diese Phänomene, falls sie tatsächlich übernatürlich sind, von Gott oder vom Teufel kommen, das der Letztere auch vieles Übernatürliches (Seelenschau, Extasen, Wahrsagerei, Levitation, Stigmata etc.) produzieren kann. Die Antwort ist gar nicht so einfach, da diese Phänomene oft identisch sind. Was zählt, sind ihre langfristige Konsequenzen. Man muss sich aber klar machen, dass nicht alles tatsächlich Übernatürliche von Gott kommt. So ist ein heilender oder die Seelenschau besitzender Charismatiker noch nicht notwendigerweise ein Mann Gottes. Bei der Heiligkeit zählt der heroische Tugendgrad und nicht eventuelle Wunder oder paranormale Erlebnisse. Es heißt ja nicht umsonst: „Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten, und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!“ (Mt 7,22-23) Daher war die Kirche, leider bis zum Zweiten Vatikanum als die charismatische Bewegung auf die Menschheit losgelassen wurde, sehr vorsichtig mit der Anerkennung der übernatürlichen Phänomene und bei Menschen, die sie vollbrachten, sehr skeptisch. Es hat sich nämlich mehr als einmal herausgestellt, dass diese Phänomene vom Widersacher kamen, wie beispielsweise bei Magdalena vom Kreuz bzw. Magdalena von Cordoba (1487-1560), welche wohl als das teuflische Gegenstück zur ein wenig späteren Hl. Theresa von Avila angedacht war [1]. Da Kardinal Bona um diese Dinge wußte, so stellt er die Frage, ob die Seelenschau oder die Gabe der Geistesunterscheidung, wie sie von manchen Heiligen berichtet wird, einen ständigen Zustand (habitus) darstellt oder nur eine Gabe Gottes ist, die von mal zu mal geschenkt wird. Er behauptet das Letztere, da nur Christus selbst diese Gabe als habitus besaß. Dies ist natürlich nur eine Theologenmeinung (opinio theologica), welcher der Schreiber dieser Zeilen zustimmt. Warum? Weil die Gaben Gottes keine Superkräfte sind und der ontologischen Unterschied zwischen Christus dem Sohn Gottes und einem Gläubigen, der dieser Gaben erfährt, bestehen bleiben muss. Daher sind alle Dauergaben, wie sie bei den Esoterikern oder Charismatikern vorkommen unter einen Generalverdacht zu stellen und auch bei katholischen Charistmatikern als potentiell dämonisch zu sehen. Denn es ist doch unmöglich, dass jemand, der über solch eine Fähigkeit ständig verfügt, nicht stolz und überheblich...

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