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Crashkurs-Fegefeuer (3 von 3)

Lehre von der Genugtuung (satisfactio) All diese oben dargelegten Überlegungen spielen in der Lehre von der Genugtuung (satisfactio) eine wichtige Rolle. Genugtun (satisfacere) bedeutet im Allgemeinen: „seiner Pflicht genügen“. Im engeren Sinn bedeutet es: „einen angerichteten Schaden ersetzen oder für die Beleidigung gerechte Sühne leisten“; demnach Gott gegenüber auch. Für die ihm zugefügte Beleidigung der …

Crashkurs – Fegefeuer (2 von 3)

Sündenvergebung bei Beibehaltung der zeitlichen Strafen in der Hl. Schrift Die Heilige Schrift ist voll solcher Beispiele die zeigen, dass die Sündenvergebung in vielen Fällen die Aufhebung der zeitlichen Strafen nicht einschloss.[1] Beispiel 1: die Stammeltern Zur Frau sprach er: Viel Mühsal bereite ich dir und häufig wirst du schwanger werden. Unter Schmerzen gebierst du …

14. September: Hl. Katharina von Genua (1447-1510)

Hier ein vergangener Beitrag zum heutigen Heiligenfest. Da der Teufel der Geist der Unordnung ist, so stört er auch die Chronologie, indem er uns an die weltlichen Sorgen binden möchte. Da der Schreiber dieser Zeilen nachweislich sehr große weltliche Nöte hatte und immer noch hat, welche dank der Spenden der Leser ein wenig abgemildert werden, …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (19 von 21)

Am Ende dieser Beitragsreihe werden die wichtigsten Daten des Lebens der hl. Katharina von Genua vorgestellt. Kurz und gut: Fegefeuer zu Lebzeiten, was sich auf die Ewigkeit umgemünzt sehr rechnet. Da wir in einer Zeit des ausufernden Narzissmus leben, ja, auch des diabolischen Narzissmus, so sind wir es gewohnt, dass sich Menschen in den Vordergrund …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (18 von 21)

Schlußüberlegungen zur Fegfeuerlehre der heiligen Catharina Wenn man nach der Lektüre des “Traktats über das Fegfeuer” überlegt, worin das Wesen des Zustandes der Armen Seelen im Fegfeuer in der Sicht der hl. Catharina von Genua besteht, so ist folgendes zu sagen: Die Seele hat das furchtbare Gericht Gottes glücklich hinter sich gebracht; sie konnte, weil …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (17 von 21)

Das, was hl. Katharina von Genua hier beschreibt, ist die passive Reinigung der Seele durch Gott auch “Nacht des Geistes” genannt. Um das Fegefeuer zu sehen, muss man es erlebt haben. Um zu Gott zu kommen, muss man alles Irdische hinter sich lassen, wie Gewichte beim Auftauchen. Hl. Katharina beschreibt einen Zustand, wo man am …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (15 von 21)

DSDZ [der Schreiber dieser Zeilen] war heute beim Workshop eines Versicherungsmaklers mit 20 Jahren Berufserfahrung, der überzeugt darlegte, dass 90% aller Versicherungen unsinnig seien, gezielt zum Schaden des Versicherungsnehmers mit arglistiger Täuschung abgeschlossen werden, weil man darauf spekuliert, dass der Versicherungsfall nicht eintreten wird und falls doch die Versicherung dann nicht zu zahlen braucht, da …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (12 von 21)

Worum geht es hier? Dass man selbst von sich selbst freiwerden muss.  “[…] wenn eine Tätigkeit vollkommen sein soll, muß sie gewirkt werden in uns ohne uns,” Und wann gelingt es? Durch die Reinigung Gottes, spätestens im Fegefeuer. Und daher ist die sog. “subjekttheoretische Wende” in der Theologie, die wir dem deutschen Idealismus und Rahner …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (11 von 21)

Xl. Kapitel Die Seele ist mit der Bestimmung zu all jener Vollkommenheit erschaffen worden, deren sie fähig war. Sie hätte dahin kommen müssen durch eine Lebensführung, wie sie ihr aufgetragen war, ohne sich mit Sünde zu beflecken. Aber als sie sich dann mit der Erbsünde befleckt hatte und auch noch durch persönliche Tatsünden, da verlor …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (6 von 21)

Was beschreibt die hl. Katharina hier? Die Sehnsucht, die absolute, alles verzehrende Sehnsucht, welche das Absolute und Unverfügbare sieht und es nicht habe kann. Wir alle waren doch schon in dieser Situation, dass wir uns nach etwas oder nach jemand verzehrt haben. Alles hing davon ab und es war unverfügbar. Sie standen mehrere Stunden in …

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (5 von 21)

Was ist das Ziel des geistlichen Leben, was den Willen anbelangt? Eine Gleichförmigkeit des eigenen Willen mit dem Willen Gottes zu erreichen. Denn falls Sie es nicht zu Lebzeiten schaffen, haben Sie dafür das Fegefeuer, wo es um Wesentliches schmerzhafter sein wird. Sie sitzen dann in einem Feuerofen, bildlich gesprochen, und ihr “Rost” wird gereinigt, …

Hl. Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (3 von 21)

Was herrscht im Übernatürlichen? Das Sparsamkeitsprinzip, wie hl. Katharina von Genua darlegt, wobei die größte Effizienz mit den kleinstmöglichen Mitteln erreicht wird. Und was bedeutet das? “Wer hat, dem wird gegeben, wer nicht hat, dem wird genommen” (Mt 13, 12) Die bedeutet, dass Gott denen, die sich mühen zu Ihm zu kommen maximal entgegenkommt, denen aber, …

Hl. Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (2 von 21)

Womit soll man das Fegefeuer vergleichen? Mit einem Eintauchen in ein Säuerebad, mit einem Schmorren auf der Pfanne, mit dem Sich-Aussetzen einer starken Bestrahlung. Es reinigt, ist schmerzhaft, doch wie hl. Katharina von Genua schreibt, es birgt auch eine große Zufriedenheit den Willen Gottes auf diese Art und Weise zu erfüllen. II. Kapitel Ich glaube …

Hl. Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (1 von 21)

Ja, meine Damen und Herren, was ist das Fegefeuer? Die reine Objektivität. Sie sehen die objektive Wahrheit und es gelten keine Entschuldigungen der Art: Ich habe meine Hausaufgaben gemacht, aber mein Heft vergessen! Und deswegen ist diese ganze vom deutschen Idealismus und Subjektivismus inspirierte Theologie sie diabolisch, welche uns sagt: Dein Bewußtsein zählt, nicht die …

Heilige Katharina von Genua (1447-1510) – die nüchterne Mystikerin des Fegefeuers

Da der Teufel der Geist der Unordnung ist, so stört er auch die Chronologie, indem er uns an die weltlichen Sorgen binden möchte. Da der Schreiber dieser Zeilen nachweislich sehr große weltliche Nöte hatte und immer noch hat, welche dank der Spenden der Leser ein wenig abgemildert werden, so ist er wirklich nicht dazu gekommen …