Vatikan ändert den Katechismus bezüglich der Homosexualität (Nr. 2358)

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Wie der Blog eponymousflower unter der Berufung auf den Blog von Father Zuhlsdorf berichtet, welchem wiederum es jemand zugetragen hatte, hat der Vatikan auf seiner englischsprachigen Internetseite den Katechismus Nr. 2358 verändert, sodass jetzt, nach der neuen, „evolvierten“ Version, da sich nach Franziskus die Wahrheit verändert, die homosexuelle Neigung (propensio) an sich nicht mehr „objektiv ungeordnet“  (obiective inordinata) ist.

Was bedeutet „objektiv ungeordnet“?

Das ist ein Fachbegriff der Moraltheologie, der bedeutet, dass etwas an sich schlecht, moralisch verwerflich und unter keinen Umständen gut sein kann. Weil alles Gute auf Gott hingeordnet ist, so stellt sich alles, was „objektiv ungeordnet“ ist, gegen Gott und stellt daher die Materie der schweren Sünde dar.

Nehmen wir ein Beispiel: mit einem spitzen Schraubenzieher, aus 1 m Höhe auf die Tastatur einzustechen ist „objektiv ungeordnet“, was die Funktionsfähigkeit des Rechners anbelangt. Tue ich dies, z.B. aus der Lust des Stechens (Doppeldeutigkeit beabsichtigt) heraus, dann:

a. beschädige ich die Tastatur,

b. führe vielleicht einen Kurzschluss herbei, der zum Rechnerausfall führt,

c. beschädige höchstwahrscheinlich den Schreibtisch.

 

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Hilary White, „Cor Orans ist die Totenglocke des Karmels‟ (2 von 2)

Wie Cor orans St. Teresa von Avilas Reform des Karmels beenden wird

Schwester T. fuhr fort und sagte, dass das Dokument explizit die Gründungsintentionen der Heiligen Teresa missbilligt, für die echte Autonomie ein entscheidendes Element ihrer Reform des Karmels war. Sie räumt ein, dass klausurierte Frauenorden einige Zeit lang in Föderationen zusammengeschlossen waren.

Dies tut das Programm Cor orans bereits, indem es gemeinsame Programme für die Grundausbildung von Postulantinnen und Novizinnen herausgab, „fortlaufende Ausbildung‟ – Kurse für Professen, eine „Bundesäbtissin‟ oder Präsidentin, die alle zusammengeschlossenen Klöster überwacht. Ihre Guthaben sind bereits miteinander vernetzt und sie haben regelmäßige Treffen und Eingaben von den männlichen Zweigen.

2015 erhielten Karmelitinnenklöster einen Fragebogen vom Vater General, Camilo Maccise, einem Mexikaner und Anhänger der Befreiungstheologie, der fragte, ob sie eine internationale Kommission von Nonnen haben wollten, welche anstelle der Karmeliten die Frauenklöster überwachen sollte. Dieser Vorschlag wurde zurückgewiesen, zum Ärger von Maccise. Maccise bewarb auch die Idee, in den einzelnen Klöstern keine Oberinnen zu haben, sondern nur Verbandspräsidentinnen, und eine gemeinsame Ausbildung der Novizinnen. Der Vorstoß für diese Änderungen hält jedoch unter dem gegenwärtigen General an, einem Italiener, Saverio Cannistrà. Angesichts der marxistischen Neigungen der Generals  der letzten Zeit scheint es klar, dass das, was wir als „fortlaufende Ausbildung‟ erwarten dürfen, im Wesentlichen eine Art von politischer Indoktrination ist, mit einer hauchdünnen Lage frommer Sprache überdeckt.

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Interkommunion oder der Vorstoß der deutschen „Konzilsritter“

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Da wir davon ausgehen, dass alle unsere Leser die Schreckensmeldungen der Franziskus-Herrschaft verfolgen, so dürfen wir als bekannt voraussetzen, dass die Meldung, wonach der Vatikan der DBK-Interkommunionlösung zugestimmt hat, allen bekannt ist.  Warum also dieses Hin-und-Her? Weil es Kayfabe oder ein Schaukampf ist.

Wie führt man die allgemeine ökumenische Messe ein?

Indem man schrittweise vorgeht:

  1. Man bitten eine befreundete, deutsche Bischofskonferenz die Interkommunion „in Einzelfällen“ an protestantische Ehegatten zu spenden,
  2. Diese „Einzellösung“ wird von anderen Bischofskonferenzen der Welt als ein Grundsatz der Kommunionspendung an alle Protestanten umgesetzt (siehe Handkommunion),
  3. Weil die Protestanten schon zur Kommunion gehen, steht einer „neuen ökumenischen Messe“ nichts im Wege.

Natürlich mussten vorher die Rollen verteilt werden, wie im Kasperle-Theater: Seppel, Wachtmeister, Hexe, Krokodil (bitte Namen selbstständig einfügen).

Was wird die „neue ökumenische Messe“ sein?

Irgendein paganer Kult der Mutter-Erde, versteckter Luziferianismus. Die neue Amazonas-Synode will nicht nur den Priesterzölibat aushebeln, „in begründeten Einzelfällen des Amazonas-Gebiets“, sondern auch Katholiken von den Heiden etwas lernen lassen, wie sehr anschaulich H. Reed Armstrong darstellt. Wir stehen wirklich an der Pforte einer luziferischen Einheitsreligion, die Schritt für Schritt umgesetzt wird. Der geforderte Gesamtrücktritt der chilenischen Bischofskonferenz macht allen Bischofskonferenzen klar, wohin ein eventueller Widerstand führen wird.  Keine rosigen Aussichten.

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Steven Skojec: Die Peron-Regel

Hier eine Übersetzug von davillatollkuehn eines Beitrag aus onepeterfive. Was ist da neu? Nichts. Antipapst Franziskus lügt, widerspricht sich, verwendet die sowohl-als-auch Rhetorik, um zu spalten, zu verwirren und seinen Spaß daran zu haben. Kommunion für Protestanten hin oder her, hü oder hott. Nein, es ist uns nicht egal, aber es ist schon langweilig, weil wir mindestens vor zwei Jahren die eigentlichen Ziele von Franziskus offen legten:  Zerstörung der Kirche durch Schisma und eigentlich immer auf die alten Texte verweisen können. Das Böse ist langweilig, das Böse ist steril, das Böse ist nervend. Das Böse ist aber auch zeitlich begrenzt, was wir doch sehr hoffen. 

Ich habe das alles schon einmal gesagt, aber es kommt zu dem Punkt, an dem ich in anderen Posts darauf verweisen kann. Also hier ist es nochmal allein

Der kirchliche Juan Peron

Hin und wieder schickt mir jemand etwas Rechtgläubiges (oder Orthodoxes), das Franziskus gesagt hat, und fragt mich, was ich daraus mache.

„Aber er sagte, die leibliche Auferstehung sei echt!“

„Aber er sagte, die Messe sei keine Show!“

„Aber er sagte, die Eucharistie ist wirklich der lebendige Jesus!“

„Aber er sagte, es sollte keine aktiven Homosexuellen im Seminar geben!“

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Bischof Athanasius Schneider oder „ich weiß es wird ein Wunder geschehen“ (nach Zarah Leander)

Anbei präsentierten wir eine der wenigen katholischen Stimmen unter Bischöfen und zwar diejenige von Bischof Athanasius Schneider. Leider bereist Bischof Schneider die Welt, weiht Priester, spendet die Firmung und verfasst Appelle, klagt aber Antipapst Franziskus nicht der Häresie an. Er hofft, wie er sagt, dass die göttliche Vorsehung die Aufhebung des Zölibats durch die kommende Amazonas-Synode nicht zulassen wird und sieht einen „neuen Frühling der Kirche“ kommen. Uns schaudert es bei dieser Wortwahl ein wenig, da wir uns noch nicht vom alten, neuen „Frühling des Konzils“ erholt haben, dem wir all das zu verdanken haben.  DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) hat Bischof Schneider kurz persönlich gesprochen und es war eine zu kurze Zeit, um sich einen richtigen Eindruck zu bilden, nichtsdestotrotz scheint Bischof Schneider zu derjenigen Fraktion zu gehören, welche an den Triumph des Unbefleckten Herzens glaubt oder anders formuliert, „dass Gott es irgendwie schon selber macht“. Das macht er aber nicht, denn das ist unsere Aufgabe, insbesondere die Aufgabe der Bischöfe, für die Reinheit der Lehre zu sorgen und die Aufgabe, die Bischöfe durchzuprügeln, bleibt uns Laien, da die Bischöfe dies nicht tun. Zurzeit wird im Tridentinischen Brevier die Geschichte von Saul und David gelesen, gestern der Tod Goliaths. Hat David auf den „Triumph des Unbefleckten Herzens“ gehofft oder darauf, dass Gott es selbst macht? Nein, er nahm seine Schleuder, Steine und brachte Goliath um. Weil es Krieg war und dies seine Aufgabe war. Ist den Israeliten das Gelobte Land selbst in die Hände gefallen? Nein, sie mussten kämpfen und sich dann jahrzehntelang mit den Philistern herumschlagen. Ja, es war Krieg von früh bis spät und es war Gottes Wille, dass man kämpft. Franziskus treibt die Kirche weiter in den Abgrund und in das Schisma, doch niemand begehrt gegen ihn auf, weil sich alle bei Goliath machtlos fühlen. Sie hatten sogar recht, denn mit konventionellen Waffen war Goliath nicht beizukommen. David entdeckte, von Gott geführt, eine Lücke und gegen diese Schleuder war Goliath machtlos. Aber jemand musste sich trauen.

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Placuit Deo oder die Vorbereitung der Proskriptionslisten (3 von 3)

Was stellt Placuit Deo dar? Ein Programm einer neuen, gnostischen Allerlösungsreligion, welche nach außen hin vorerst noch als katholisch scheinen wird. Aber das Ziel ist das Aufgehen in den „noadischen“ Religionen, die Kultur des „Fleisches“, Sex, kein Zölibat natürlich, sowie die Vorbereitung auf das Kommens des Lichtträgers – Luzifers – des falschen Christus, der uns automatisch vergöttlicht. Kurz und gut es ist ein Programm der neuen, luziferischen Religion, die Schicht für Schicht offenbart wird. Eine gründliche theologische Studie der Unterschiede zwischen katholischer Erlösungslehre und Placuit Deo wird noch vorgelegt werden, aber zuerst diese Zeilen.

IV. Christus, Heiland und Heil

8. In keinem Augenblick des Weges der Menschheit hat Gott aufgehört, den Kindern Adams sein Heil anzubieten (vgl. Gen 3,15) [Stimmt zwar, aber in Religion geht es um Gott und nicht um „den Weg der Menschheit“]. In Noach [die sog. „noadischen Religionen“ Judentum, Christentum und Islam als eine Weiterentwicklung der Ringparabel. Und die Regebogenfahne gibt es auch noch dazu] richtet er mit allen Menschen einen Bund auf (vgl. Gen 9,9), später mit Abraham und seinen Nachkommen (vgl. Gen 15,18). Das göttliche Heil nimmt so die geschaffene Ordnung auf [das ist Pantheismus und Verneinung der katholischen Gnadenlehre], die von allen Menschen [Allerlösung und Einheitsreligion, keine Bekehrung nötig] geteilt wird, und geht seinen konkreten Weg in der Geschichte. Gott erwählt sich ein Volk, dem er die Mittel anbietet, um gegen die Sünde zu kämpfen, und sich ihm zu nähern. So bereitet er den Weg für das Kommen «eines starken Retters im Hause seines Knechtes David» (Lk 1,69). In der Fülle der Zeiten sendet der Vater seinen Sohn in die Welt, der das Reich Gottes verkündet und alle Krankheiten heilt (vgl. Mt 4,23). Die von Jesus gewirkten Heilungen, in denen die Vorsehung Gottes sichtbar wird, sind Zeichen, die auf seine Person verweisen, auf denjenigen, der sich im Osterereignis [Ist das Auferstehung oder was anderes?] in Fülle als Herr über Leben und Tod offenbart. Nach dem Evangelium nimmt das Heil für alle Völker seinen Anfang, wenn Jesus aufgenommen wird [Was bedeutet das? Bisher sprach man vom Glauben]: «Heute ist diesem Haus Heil geschenkt worden» (Lk 19,9). Die Frohbotschaft vom Heil [Das hört sich aber sehr ungefähr an] hat einen Namen und ein Gesicht: Jesus Christus, der Sohn Gottes, der Retter. «Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluss [Doch, genau das. Ich will mich bekehren und den Glauben annehmen!] oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt» [„Blah, blah, blah“, sagte Franziskus].[1]

9. Der christliche Glaube hat das Heilswerk des Fleisch [Hört sich sehr despektierlich an, so von Christus zu sprechen] gewordenen Sohnes Gottes in seiner jahrhundertelangen Tradition durch verschiedene Bilder dargelegt [Wir haben also ein „Konstrukt“ und seine „Bilder“]. Er trennte dabei nie die heilende Dimension – Christus hat uns von der Sünde erlöst – von der Dimension der Erhöhung – er hat uns zu Söhnen und Töchtern Gottes gemacht, die seiner göttlichen Natur teilhaftig werden (vgl. 2 Petr 1,4) [Wieder Pantheismus. Aber doch nur potentiell, nicht aktuell]. Wenn wir auf die Gabe des Heils in ihrer absteigenden Perspektive schauen (von Gott her, der kommt, um die Menschen zu erlösen), ist Jesus Lichtbringer [also Luzifer, eine gnostische Bezeichnung] und Offenbarer, Erlöser und Befreier [alles keine traditionellen Christustitel], derjenige, der den Menschen vergöttlicht [so? Aber doch nicht automatisch] und rechtfertigt [den, der sich bekehrt und glaubt]. Insofern wir die aufsteigende Perspektive einnehmen (vom Menschen her, der sich Gott zuwendet), ist Jesus derjenige, der als der Hohepriester des Neuen Bundes dem Vater im Namen der Menschheit das vollkommene Opfer darbringt: Er opfert sich selbst, er sühnt für die Sünden, er lebt allezeit, um für uns einzutreten. So wird im Leben Jesu eine wunderbare Synthese zwischen göttlichem und menschlichem Wirken offenbar [weil Christus Gott ist im Gegensatz zu uns], welche die Haltlosigkeit der individualistischen Sichtweise [und wer hat diese?] zeigt. Einerseits bezeugt nämlich die absteigende Perspektive den absoluten Primat des freien Wirkens Gottes [weil er Gott ist]. Die Demut, die Gaben Gottes anzunehmen, bevor wir irgendetwas tun, ist wesentlich, um auf seine Erlöserliebe antworten zu können. Andererseits erinnert uns die aufsteigende Perspektive daran, dass der Vater durch das ganz menschliche Handeln seines Sohnes unser Tun erneuern wollte [aber wieder nur potentiell], damit wir – Christus gleichgestaltet – «die guten Werke» tun können, «die Gott für uns im Voraus bestimmt hat» (Eph 2,10).

10. Es ist zudem klar, dass das Heil, das Jesus in seiner eigenen Person gewirkt hat, nicht nur das Innere des Menschen betrifft [So? Geht es wieder um die Notwendigkeit von Sex?]. Um nämlich die heilbringende Gemeinschaft mit Gott jedem Menschen bringen zu können, ist der Sohn Fleisch geworden (vgl. Joh 1,14). Eben weil er Fleisch angenommen hat (vgl. Röm 8,3; Hebr 2,14; 1 Joh 4,2) und von einer Frau geboren wurde (vgl. Gal 4,4), ist «der Sohn Gottes zum Menschensohn»[2] und zu unserem Bruder (vgl. Hebr 2,14) [Hört sich danach an, als würde die Göttlichkeit Christi unter den Teppich gekehrt] geworden. Indem er so ein Glied der Menschheitsfamilie geworden ist [so?], hat er sich «gewissermaßen mit jedem Menschen vereinigt»[3][Und dass ist mehr als „gewissermaßen“ die Allerlösungslehre. Denn wenn er sich vereinigt hat, dann sind wir vergöttlicht, brauchen uns nicht zu bekehren, keine Gnade anzunehmen und sind heilig, gleich, was wir tun, z.B. viel, viel Sex]. Er hat eine neue Ordnung von Beziehungen mit Gott, seinem Vater, und allen Menschen gestiftet [das hört sich so an, als wären diese „Beziehungen“ alle gleichwertig], in die wir eingefügt werden können, um an seinem eigenen Leben teilzuhaben [Also die automatische Vergöttlichung!]. Die Annahme des Fleisches ist folglich weit davon entfernt, das Heilswirken Christi einzugrenzen, sondern macht es ihm konkret möglich, das Heil Gottes allen Kindern Adams [Einheitsreligion] zu vermitteln.

11. Als Antwort auf die individualistische Verkürzung des Neu-Pelagianismus sowie auf das Versprechen einer bloß innerlichen Befreiung von Seiten des Neu-Gnostizismus muss schließlich daran erinnert werden, wie Jesus als Retter wirkt [und das wäre…]. Er hat sich nicht darauf beschränkt, uns den Weg zur Begegnung mit Gott [diese Heilstat ist mir neu, keine Sühne, keine Erlösung] zu zeigen – einen Weg [der nicht näher beschrieben wird], den wir dann mit eigener Kraft im Gehorsam gegenüber seinen Worten und in Nachahmung seines Beispiels gehen könnten. Um uns die Tür zur Erlösung aufzutun, ist Christus vielmehr selbst der Weg geworden: «Ich bin der Weg» (Joh 14,6).[4] Dieser Weg ist zudem nicht ein bloß innerlicher Weg am Rand unserer Beziehungen zu den anderen [also Sex] und zur geschaffenen Welt [und rettet die Wale]. Im Gegenteil, Jesus «hat uns den neuen und lebendigen Weg erschlossen […] durch sein Fleisch» (Hebr 10,20) [diese Fleischlastigkeit ist verdächtig, es muss sich um Sex handeln]. Christus ist also Retter, weil er unsere ganze menschliche Natur angenommen und ein wirklich menschliches Leben [ein wirkliches?] in Gemeinschaft mit dem Vater und den Brüdern und Schwestern geführt hat [interessanterweise hat er seine Familie verlassen und seinen Jüngern befohlen dasselbe zu tun]. Das Heil besteht darin, dass wir uns in dieses Leben Christi einfügen lassen [und wodurch], indem wir seinen Geist empfangen (vgl. 1 Joh 4,13) [sehr unpräzise]. So ist er «in gewisser Weise das Prinzip jeder Gnade gemäß der menschlichen Natur» geworden [Allerlösung].[5] Er ist zugleich Heiland und Heil.

V. Das Heil in der Kirche, dem Leib Christi

12. Der Ort, wo uns das von Christus gebrachte Heil geschenkt wird, ist die Kirche, die Gemeinschaft derer, die in die von Christus gestiftete neue Ordnung [New World Order, da lesen wir es] der Beziehungen [Sex, Sex, Sex] eingegliedert werden [das ist kein katholisches Kirchenverständnis] und die Fülle des Geistes [ja, eines Geistes, aber keinen heiligen] Christi empfangen können (vgl. Röm 8,9). Das Verständnis für diese Heilsmittlung der Kirche ist eine wesentliche Hilfe, um jedwede Tendenz zu verkürzten Auffassungen zu überwinden [und darauf ist der Treueeid zu Bergoglio zu schwören]. Denn das Heil, das Gott uns anbietet, ist nicht mit eigenen Kräften zu erlangen, wie der Neu-Pelagianismus möchte, sondern mittels der Beziehungen [so? Vorher sprach man von Gnade], die dem Fleisch gewordenen Sohn Gottes entspringen und die Gemeinschaft der Kirche formen [das hört sich nach Sex aller mit allen an und nach einem göttlichen Prinzip]. Weil die Gnade, die Christus uns schenkt, darüber hinaus nicht ein bloß innerliches Heil bringt, wie die neu-gnostische Sichtweise vorgibt, sondern uns in konkrete Beziehungen [wieder Sex, das wir langweilig] hineinnimmt, die er selbst gelebt hat, ist die Kirche eine sichtbare Gemeinschaft [also Kollektivismus]: In ihr berühren wir das Fleisch Jesu [wenn das keine erotische Anspielung ist], in herausragender Weise in den ärmsten und leidenden Brüdern [ja, ja] und Schwestern [ja und Franziskus küsst wieder den Strichern am Gründonnerstag die Füße]. Die Heilsvermittlung der Kirche, dem «allumfassenden Heilssakrament»,[6][der Allerlösung also] versichert uns, dass das Heil weder in der Selbstverwirklichung des isolierten Individuums noch in seiner inneren Verschmelzung mit dem Göttlichen besteht, sondern [im Miteinander] in der Eingliederung in eine Gemeinschaft von Personen [Kollektivismus und Sex], die an der Gemeinschaft der Dreifaltigkeit teilhat [nach „Theologie des Leibes“ von JP2 ist Sex tatsächlich Teilnahme an der Heiligsten Dreifaltigkeit].

13. Die individualistische Sichtweise sowie die rein innerliche Heilsperspektive widersprechen [des eigentlichen Katholizismus] zudem der sakramentalen Heilsordnung, durch die Gott den Menschen retten will [„Wir sperren euch die Alte Messe“, heißt es in diesem Kontext. „Entweder die neue ökumenische oder gar keine“]. Die in der Kirche mögliche Teilhabe an der neuen Ordnung der Beziehungen, die von Jesus gestiftet wurden, geschieht durch die Sakramente, unter denen die Taufe die Tür[7] und die Eucharistie die Quelle und der Höhepunkt ist.[8] So wird auf der einen Seite sichtbar, dass die Anmaßung einer Selbsterlösung, die nur auf die eigenen menschlichen Kräfte zählt, haltlos ist. [Hört sich nach einer Drohung an] Der Glaube bekennt im Gegenteil, dass wir durch die Taufe gerettet werden, die uns das unauslöschliche Siegel der Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche einprägt. Darin wurzelt die Wandlung unserer konkreten Weise, die Beziehungen mit Gott, mit den Menschen und mit den geschaffenen Dingen [den Walen] zu leben (vgl. Mt 28,19). Gereinigt von der Erbsünde und jeder persönlichen Sünde, sind wir so zu einem neuen Leben gerufen, das Christus entspricht (vgl. Röm 6,4). Die Gläubigen wachsen und erneuern sich beständig durch die Gnade der sieben Sakramente, vor allem wenn der Weg schwerer wird und Rückfälle nicht ausbleiben [Interessant. Wenn die Sakramente dermaßen betont werden, dann werde sie vielleicht bald ungültig werden]. Wenn sie durch die Sünde von ihrer Liebe zu Christus ablassen, können sie durch das Sakrament der Buße wieder in die Ordnung der von Jesus gestifteten Beziehungen aufgenommen werden, um einen Lebenswandel zu führen, wie er ihn geführt hat [starker Vergleich] (vgl. 1 Joh 2,6). Auf diese Weise blicken sie voll Hoffnung auf das Letzte Gericht, in dem jeder Mensch nach den konkreten Taten der Liebe (vgl. Röm 13,8-10), besonders zu den Schwächsten [den unterbezahlten Str…., welche im Gebäude der Glaubenskongregation unterstützt werden] (vgl. Mt 25,31-46), gerichtet wird.

 

14. Der sakramentalen Heilsordnung widersprechen auch die Strömungen, die ein bloß innerliches Heil propagieren. Der Gnostizismus verbindet sich nämlich mit einer negativen Sicht auf die geschaffene Ordnung, die als Begrenzung der absoluten Freiheit des menschlichen Geistes verstanden wird [Sie wiederholen sich]. Folglich wird das Heil als Befreiung vom Leib und von den konkreten Beziehungen [Sex], in denen der Mensch lebt, gesehen. Für uns als Erlöste ist das wahre Heil «durch die Hingabe des Leibes Jesu Christi» [na, na, blasphemisch auch noch] (Hebr 10,10; vgl. Kol 1,22) jedoch weit davon entfernt, Befreiung vom Leib zu sein. Es schließt vielmehr auch dessen Heiligung ein (vgl. Röm 12,1). In den menschlichen Leib, der von Gott geformt wurde, ist eine Sprache eingeschrieben, welche den Menschen einlädt, die Gaben des Schöpfers zu erkennen und in Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern zu leben. [durch Sex, mit den Brüdern zuerst][9] Durch seine Menschwerdung und sein Ostergeheimnis hat der Retter [Ausdruck des Mitras-Kultes] diese ursprüngliche Sprache wiederhergestellt [von Sex], erneuert und uns in der leibhaften Ordnung [ich sage es doch Sex] der Sakramente vermittelt. Dank der Sakramente können die Christen in Treue zum Fleisch Christi [Wie bitte? „Treue zum Fleisch Christi“?] und folglich in Treue zur konkreten Ordnung [sonst wird man suspendiert] der von ihm geschenkten Beziehungen [ja, ja] leben. Diese Ordnung von Beziehungen [wieder diese Beziehungen, haben die im Vatikan alle „Beziehungen“ miteinander? Scheint so] erfordert in besonderer Weise die Sorge um alle Menschen in ihren Leiden, vor allem durch die leiblichen [Welche das wohl sind?] und geistlichen Werke der Barmherzigkeit.[10]

Die neue, luziferianische Religion des „Retters“ des falschen Christus kommt jetzt. Wir haben es schriftlich und es steht fest, wie das Amen in der Kirche. Wir werden uns der Analyse dieses schlimmen Dokuments noch widmen, aber pericula in mora und manchmal ist es besser etwas schnell zu schreiben als mit der längeren Analyse länger zu warten. Es ist das Manifest der Bergoglio-Kirche und man muss wenigstens auf die vierte Bedeutungsebene vordringen, um zu verstehen, was gemeint ist.

VI. Schluss: den Glauben verkünden in der Erwartung des Retters [nicht mit Christus identisch]

15. Das Bewusstsein [? also Gnosis auf Griechisch] der Lebensfülle, in die uns Jesus, der Retter, hineinnimmt, drängt die Christen zur Mission, um allen Menschen die Freude und das Licht des Evangeliums zu verkünden.[11] In diesem Bemühen sind sie auch bereit, einen aufrichtigen und konstruktiven Dialog mit den Anhängern anderer Religionen aufzubauen [entweder Verkündigung oder Dialog] im Vertrauen, dass Gott «alle Menschen guten Willens, in deren Herzen die Gnade unsichtbar wirkt» [dann braucht man ja keine Mission, wenn er sowieso wirkt][12], zum Heil in Christus führen kann [aber scheinbar nicht muss]. Während sich die Kirche mit allen ihren Kräften der Evangelisierung widmet [natürlich tut sie das, unter Franziskus mehr denn je], hört sie nicht auf, das endgültige Kommen des Retters [lies Luzifers] zu erflehen, denn «auf Hoffnung hin sind wir gerettet» (Röm 8,24). Das Heil des Menschen wird erst dann vollendet sein, wenn wir nach dem Sieg über den letzten Feind, den Tod (vgl. 1 Kor 15,26), ganz [jetzt haben wir etwa teilweise Anteil daran?] an der Herrlichkeit des auferstandenen Jesus teilhaben, der unsere Beziehung mit Gott, mit den Brüdern [ist klar] und Schwestern sowie mit den geschaffenen Dingen [die Wale wollen auch mitsprechen, Punkt Omega nach Teilhard der Chardin] zur Vollendung führen wird. Das umfassende Heil, das Heil der Seele und des Leibes [so? Heil des Leibes?], ist die endgültige Bestimmung, zu der Gott alle Menschen ruft. Gegründet im Glauben, gestützt auf die Hoffnung, tätig in der Liebe [nur welcher?] nach dem Beispiel Marias, der Mutter des Retters [wieder dieser Retter], der Ersterlösten, haben wir die Gewissheit: «Unsere Heimat ist im Himmel [nur die Meisten landen leider woanders]. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich auch alles unterwerfen kann» (Phil 3,20-21).

Papst Franziskus hat dieses Schreiben, das von der Vollversammlung dieser Kongregation am 24. Januar 2018 beschlossen worden war, am 16. Februar 2018 gutgeheißen und seine Veröffentlichung angeordnet.

Gegeben zu Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, am 22. Februar 2018, dem Fest Kathedra Petri.

Das sind die Schuldigen:

+ Luis F. Ladaria, S.I. Titularerzbischof von Thibica Präfekt

+ Giacomo Morandi, Titularerzbischof von Cerveteri Sekretär

[1] Benedikt XVI., Enzyklika Deus caritas est (25. Dezember 2005), Nr. 1: AAS 98 (2006), 217; vgl. Franziskus, Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, Nr. 3: AAS 105 (2013), 1020.

[2] Irenäus, Adversus haereses, III, 19,1: Sources Chrétiennes, 211, 374.

[3] II. Ökumenisches Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, Nr. 22.

[4] Vgl. Augustinus, Tractatus in Ioannem, 13, 4: Corpus Christianorum 36, 132: «Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6). Wenn du die Wahrheit suchst, folge dem Weg, denn der Weg ist auch die Wahrheit. Das Ziel, dem du zustrebst, und der Weg, den zu einschlagen musst, sind dasselbe. Du kannst nicht zum Ziel gelangen, wenn du einem anderen Weg folgst; auf einem anderen Weg kannst du nicht zu Christus gelangen: Zu Christus kannst du nur durch Christus kommen. In welcher Hinsicht gelangst du durch Christus zu Christus? Du kommst zu Christus, der Gott ist, durch Christus, der Mensch ist. Durch das Wort, das Fleisch geworden ist, kommst du zum Wort, das am Anfang Gott bei Gott war».

[5] Thomas von Aquin, Quaestio de veritate, q. 29, a. 5, co.

[6] II. Ökumenisches Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, Nr. 48.

[7] Vgl. Thomas von Aquin, Summa theologiae, III, q. 63, a. 3.

[8] Vgl. II. Ökumenisches Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, Nr. 11; Konstitution Sacrosanctum Concilium, Nr. 10.

[9] Vgl. Franziskus, Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), Nr. 155, AAS 107 (2015), 909-910.

[10] Vgl. Ders., Schreiben Misericordia et misera (20. November 2016), Nr. 20: AAS 108 (2016), 1325-1326.

[11] Vgl. Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio (7. Dezember 1990), Nr. 40: AAS 83 (1991), 287-288; Franziskus, Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, Nr. 9-13: AAS 105 (2013), 1022-1025.

[12] II. Ökumenisches Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, Nr. 22.

 

Hilary White, Sie treten nun in das Bergoglianische Zeitalter ein: Bitte nehmen Sie Ihre Sonnenbrille ab!

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FEB 19, 2018 by  HILARY WHITE  in FIGHTING BACK

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) entwickelt immer mehr ein Gespür für die Befindlichkeit seiner Leser, welcher er irgendwie der „Atmosphäre am Blog“ entnehmen kann. Wie ist das zu verstehen? Dass er zu spüren glaubt, dass manche Inhalte und Beiträge die Leser sehr erfreuen, manche hingegen verunsichern und betrüben. Zu den Beiträgen, die erfreuen, gehören konkrete Anleitungen, meistens mit Basteltipps, zum spirituellen Leben wie Gebetsecke basteln, Figuren kaufen, Kreuzweg beten etwas also, was einen praktisch aufbauen kann. Zu den Beiträgen die betrüben, gehören harte Polemik, Reprobation, Nachrichten aus dem Vatikan und die Androhung des Höllenfeuers.

Wenn wir also wissen, was die Menschen lesen wollen, warum schreiben wir nicht ausschließlich solche Beiträge?

Weil es Betrug wäre. Katholizismus ist nicht heile Welt, schon gar nicht unter der Bergoglio-Herrschaft. Sie finden z.B. auf gloria.tv oder auf anderen Blogs Beiträge von LeserInnen, die sich herzrosenduft, herzmariens mit Rosenduft, rosenduftundmaria etc. nennen und die blumige, sentimentale und überzuckerte Privatoffenbarungen posten, in der Hoffnung, dass andere sich genauso wohl dabei fühlen werden, wie sie selbst. Diese übertriebene Süße kommt aber nicht von Gott und ist höchstens eine gutgemeinte Sentimentalität. Eine andere Vermeidungsstrategie ist das hoffen auf das Strafgericht Gottes per Meteoriteneinschlag und den nicht näher definierten „Triumph des Unbefleckten Herzens“ Mariens. Dieser wird wohl kommen, aber ganz anders als wir es uns denken würden. Leben ist Kampf und Kampf ist nicht sentimental, was DSDZ bei seinen Prozessen gelernt hatte. Wir sind die kämpfende Kirche. Punkt. DSDZ hätte sich wirklich nicht träumen lassen, dass er grundlos und fristlos entlassen werden würde und seine Firma dachte wohl nicht, dass er sie dermaßen erfolgreich verklagen wird. Beide Parteien haben einander wohl unterschätzt. Die schreibende Partei, d.h. DSDZ, hat aber gewonnen.

Was können wir daraus lernen?

Das man mit der allerschlimmsten Entwicklung jederzeit rechnen muss und sich darauf vorbereiten sollte, da es niemand für uns macht. Die schlimmst-mögliche Entwicklung in der Kirchengeschichte heißt Bergoglio und diese dauert noch an. Die Wahrscheinlichkeit, dass nach ihm „ein guter, konservativer Papst“ kommen wird, ist gleich Null. Schauen Sie sich das Kardinalskollegium an. Woher soll man einen katholischen Papst denn nehmen? Wir ließen uns viel zu lange einlullen, weil die Wahrheit zu hart zu ertragen war. Und wie lautet die Wahrheit?

  • Fast alle Kardinäle sind ungläubig.
  • Fast alle Bischöfe sind ungläubig.
  • Fast alle Priester sind ungläubig.

Woher wir das wissen? Aus den fehlenden Reaktionen auf Amoris Laetitia und das übrige Bergoglio-Pontifikat, denn der Glauben ist kein heimeliges, inneres Gefühl, dass man tief drinnen empfindet, während man nach außen der Apostasie von Amoris Laetitia zustimmt. Ein Kardinal, Bischof oder Priester, der nicht explizit gegen AL vorgeht, ist selbst in Apostasie gefallen. Wenn er nicht einsitzt oder nicht wegen des Protestes gegen AL suspendiert wurde, dann hat er etwas falsch gemacht. Ja, ja, wenn die „schweren Jungs“ nicht im Knast sitzen, dann sind sie gar nicht so schwer. Deswegen ist dieses Herumeiern der Kardinäle Brandmüller und Müller nur noch peinlich. Nicht nur die DBK ist schuld, Franziskus ist schuld, weil er mit Amoris Laetitia die Kommunion für Ehebrecher und gleich noch für Protestanten ermöglichte. Seit AL gelten ja keine Normen und wir haben die reine Situationsethik. Hat denn Kard. Brandmüller keine Angst vor der Hölle? Lange wird er doch nicht mehr leben. Obwohl wir mit dem u.a. Beitrag von Hilary White unseren Lesern wieder wehtun werden, statt sie aufzubauen, so müssen wir der Wirklichkeit ins Auge blicken.

  • Wenn der Bergoglio-Eid kommt,
  • Wenn die „ökumenische Messe“ kommt,
  • Wenn die Auflösung des Zölibats kommt,

dann befinden sich diejenigen, die da mitmachen werden in Apostasie, dann sind sie vom Glauben abgefallen und haben ihm öffentlich abgeschworen. Vielleicht wird es noch irgendwelche Zwischenstufen geben oder Sacco di Roma findet vorher statt und es gibt eine „biologische Lösung“ im Vatikan wie damals 1527, aber es sieht ganz danach aus, dass diese Punkte kommen werden.

Was bleibt dann zu tun?

Dann muss man irgendwo im Walde, am besten in einem privaten Walde, eine Kapelle einrichten, einen vielversprechenden jungen Priester, am besten schon geweiht, entführen, ihm die Alte Messe beibringen oder ihn dorthin schicken, wo er sie lernen kann, rein prophylaktisch durchprügeln und damit sowie mit dem Kauf eines tragbaren Altars dazu bewegen, dass er täglich die Alte Messe liest, am Sonntag natürlich auch, sowie würdige und gültige Sakramente spendet. Er bekommt einen GPS-Chip eingepflanzt, damit er nicht weglaufen kann und falls doch, damit wir ihn wiederfinden, denn wir, die Gläubigen, werden für seinen Unterhalt aufkommen, wozu Quellwasser und Wurzeln zählen werden. Wir sind schließlich keine Kirchensteuerkirche! Zelebriert er gut und predigt schön, weil er fleißig betet und ein geistlichen Leben führt, dann gibt es auch etwas Warmes, ab und zu natürlich. DSDZ wird sein theologisches Wissen prüfen und ergänzen, damit der Jungpriester nicht auf schiefe Bahn gerät.

Und was ist mit der kanonischen Mission?

Die wird leider für einige Zeit ausgesetzt werden, solange sich die Kirchenhierarchie, wie z.B. in Deutschland, in Häresie, Schisma und Apostasie befindet. Kommt endlich ein katholischer Papst ans Ruder und eine richtig katholiche Hierarchie, dann gibt es eine sanatio in radice (Heilung an der Wurzel). Man kann den Jungpriester irgendwie einer ausländische Hierarchie, z.B. in Kasachstan, unterstellen als eine Art ein-Mann-Personalprälatur, früher nannte man es Exemption. Mittel und Tricks werden sich schon finden lassen, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Da es durchaus Männer gibt, die keine Anforderung scheuen, so ist es möglich, dass sich jemand findet, der dies freiwillig tut., denn was blüht einem Jungpriester schon in D, A und CH? Räterepublik, PastoralassistenInnen und Apostasie. Dann kann er gleich Einsiedler werden. Wir können ebenso einen katholischen Priester in China freikaufen, dann ist er schon das harte Leben gewohnt, Latein kann er wohl und Deutsch kann er lernen. Chinesen sind nicht unbegabt.

Wie ernst ist dieser Vorschlag denn gemeint?

Dass weiß DSDZ selbst nicht, aber am 05.03.2018 fällt ihm nicht Praktischeres ein. Ab und zu braucht man auch eine gültige Messe, von einem Priester zelebriert der

  • kein Konkubinarier,
  • kein Sodomit,
  • kein Ungläubiger,
  • kein Häretiker,
  • kein Apostat ist
  • und der sich im Gnadenstand befindet und ein spirituelles Leben pflegt.

Ja, solche Priester gibt es ab und zu, sogar in der Diözese DSDZ, aber nach dem Bergoglio-Schwur wird es wohl keine mehr geben und das in D, A und CH fast alle schwöre und auf einmal „papsttreu“ werden und vom „Heiligen Vater“ reden, steht außer Frage. Wir müssen vorsorgen. Deswegen Augen auf und durch, sowie hin zum realistischen Beitrag von Hilary White.

Vor kurzer Zeit schrieb mir ein konservativer Freund aus Canada per Facebook:

„Denkst du wirklich nicht, dass wir noch 50 solche Jahre vor uns haben?‟ 

Ich musste ihm sagen, dass ich keinen Grund sah, nicht so zu denken, und dass es an der Zeit sei, gewissen Realitäten ins Gesicht zu sehen. Ich sagte ihm, er solle daran denken, dass wir nach beinahe 40 Jahren „konservativer‟ Päpste – wie dieser Begriff heutzutage verstanden wird – in diese Situation gekommen sind. Dies ist nicht die Tat eines Mannes oder gar einer Gruppe höchst erfolgreicher Verräter. Das ist die Wüste der Realität, und sie wurde lange, lange vorbereitet.

Wir müssen nun beginnen ernsthaft darüber nachzudenken, wie wir in dieser Situation vorwärtskommen. Wir können sie nicht ändern. Kein Satz, der mit „Ich wünsche mir‟ beginnt ist es wert, dass man darüber nachdenkt, wie man ihn beendet. Mir wurde kürzlich von einem Beichtvater geraten, nicht zu versuchen, die Welt zu zwingen, zu sein sie sie sein sollte, sondern zu versuchen, im Hier und Jetzt in ihr zu leben, wie sie tatsächlich ist. Es ist nun mal wie es ist. Und wir müssen beginnen, uns konkret auf eine lange geistliche und kirchliche Hungersnot vorzubereiten.

Mehr als fünf Jahre lang – und in der Tat einen Großteil der letzten fünf Jahrzehnte lang – haben gläubige Katholiken auf die Hierarchie geschaut, um eine Hilfeleistung [das engl. Wort kann auch als „Rettung‟ übersetzt werden, Anm. d. Übs.] zu erhalten, die nie gekommen ist. Wir dachten, der „konservative‟ Johannes Paul II würde uns vor den „Liberalen‟ retten, aber es stellte sich heraus, dass „Konservativismus‟ nicht das war, was wir gedacht hatten. Eine sehr kurze Analyse der Amtszeit von Johannes Paul II liefert zu allermindestens viele sehr schwierige Fragen über dieselbe.  Alle Kardinäle, die im letzten Konklave abstimmten – einschließlich der frühere Erzbischof von Buenos Aires – waren von Johannes Paul oder Benedikt ernannt worden.

Dieser Coup war hauptsächlich wegen des Konservativismus‘ so erfolgreich: die Kompromiss-Dialog-und-Beschwichtigungs-Mentalität, die einen „konservativen‟ Prälaten kreiert, ist die weit offene Tür, durch welche die Bergoglianer schritten.

Nach dem letzten Konklave standen wir noch immer und schauten am Horizont nach Rettung aus:

Eine Zeitlang dachten wir, dass vielleicht Benedikt der Mann war, nach dem wir uns so sehr sehnten bis er zusammenkrachte, ohne es zu sein. Dann…

Eine Zeitlang dachten wir, dass die „guten Bischöfe‟ etwas auf der Synode sagen würden. Dann …

Eine Zeitlang dachten wir irgendwie, dass vielleicht die Dubia das sein würden, um den unkontrollierbaren Bergoglianischen Kastenwagen des Petrus aufzuhalten. Dann …

Wir sahen haufenweise Petitionen, hunderttausende Menschen [nicht nur eine!] Correctio Filialis unterzeichnen, Glaubensbekenntnisse, theologische Zensuren und anderes. Kann sich jemand erinnern, wie viele das waren? Klar ist die Sache mit den Petitionen ebenso toter Buchstabe wie das alte Buch In der Wahrheit Christi bleiben

Was ich befürchte ist, dass, wenn wir immer noch auf die „konservativen‟ Bischöfe oder Kardinäle schauen und darauf warten, dass sie in der letzten Minute über den Berg angaloppiert kommen, wir es versäumt haben werden, uns genügend auf die Realität vorzubereiten, die wir im Hier und Jetzt vorfinden. Ich denke, dass die Zeit gekommen ist, endlich über die Möglichkeit zu sprechen, dass wir in eine langen Durststrecke schauen, genauso wie auf einen katastrophalen Zusammenbruch der Einheit der Kirche. Das Zweite Vatikanische Konzil und seine entsetzlichen Nachwirkungen belastete die Katholische Lehre bis zur Grenze der Belastbarkeit; die Bergoglianer haben sie gebrochen. Das Schisma, das viele vor Jahrzehnten vorausgesagt haben mögen, ist nun endlich da. Dies sind heute die Fakten, mit denen wir uns befassen müssen.

Wir werden uns der Tatsache stellen müssen, dass wir nicht mehr lange in der Kirche willkommen sein werden. Ich habe eine zeitlang gesagt, dass der Zweck des Pontifikats Bergoglios es ist, die Reste der Opposition zu eliminieren. In den ganzen Jahren konnten wir die eine Pfarrei, den einen guten Orden, das eine gute Seminar finden, die eine gute Schule. Diese kleinen Ghettos des „Konservatismus’‟ oder sogar Traditionalismus‘ werden bald zu räumen sein. Werden tatsächlich gerade geräumt, während wir sprechen.

Das Regime besteht nicht aus so naiven Narren wie die „Konservativen‟ es sind, und ihre Gesinnung ist ihnen fremd, wie es mit der gesamten modernistischen „progressivistischen‟ Schule in jedem Bereich des Lebens in unserer Gesellschaft ist (wie sie in der Tat uns gegenüber sein muss, denn dieser Nonsens ist das Produkt von nichts weiterem als einem lauwarmen Mangel an Überzeugung). Nun haben sie alle Macht und wir können sicher sein, dass das Zeitalter der Toleranz vorüber ist. Was auch immer wir uns noch fragen, wir können uns sicher sein, dass die Anpassung vieler Ansichten weiterhin kein Kennzeichen der modernen Kirche sein wird; es wird keinen „großen Regenschirm‟ geben. Es gibt dafür einen Grund, den man „Totalitarismus‟ nennt.

Die Dinge, von denen wir denken, dass sie notwendig sind, werden nun weggenommen.

Wie ein gewisser Gen-X [Generation X, diejenigen, die unter JP2 groß wurden] Kamerad heute in einer Diskussion darüber sagte, was statt Summorum Pontificum kommen wird:

Summorum lebt nur, weil Benedikt lebt. Es geht binnen sechs Monaten nach Benedikt. Faggioli und Co. haben den Grund für seine Zerstörung vorbereitet. Im Laufe der Zeit wird es endgültig unterdrückt werden. Aber zuerst muss die generelle Erlaubnis widerrufen und der Traditionalismus zur FSSP, ICKs etc. „ghettoisiert‟ werden. 

 

Dann werden die gifthaltigen Tradis, welche die Werke des Neuen Paradigmas mit ihrer Kritik an der Barmherzigkeit™ vermasseln, ihre persönliche Apostolische-Visitationsbehandlung wie bei der FFI bekommen. Traurigerweise ist der krypto-Lefebvrianismus überall und muss ausgerottet werden … 

Dann wird Jorge/Tagle als Zeichen der Barmherzigkeit™ beginnen, zwangsweise die Hybrid-Messe einzuführen, die man in Buenos Aires schon getestet hat. Weil Benedikt zwei Formen wollte, die einander inspirieren! Obwohl Magnum Principum beginnen wird, sich Richtung Kongregationalismus zu bewegen, indem es die beiden Formen sogar noch mehr zu einem Treffen von zwei Nordpol-Magneten macht. Dann, wenn niemand die Hybridmesse besucht, wird sie geschlossen, weil die Schafe den Geruch nicht mochten. Dann wird es VORWÄRTS, VORWÄRTS – IMMER VORWÄRTS gehen!

Ich möchte unsere Aufmerksamkeit nun auf das richten, was wir für die nahe Zukunft tun werden, in einem praktischen Sinn. Ich möchte eine Reihe kurzer Beiträge machen, auf der Grundlage einer Reihe von Fragen, die ich einer gewissen Anzahl redegewandter Tradis stellen werde, die wissen, dass wir ernsthaft darüber nachdenken müssen, was wir auf lange Sicht tun werden. Ich habe folgende Fragen versandt und werde es auch weiter tun, um Meinungen darüber zu erhalten, wie wir in einer Kirche und einer Welt vorgehen sollten, die gegenüber Gläubigen immer feindlicher wird – ob wir selbst uns „Traditionalisten‟ nennen oder nicht.

  • Welche Pläne machen wir jetzt um sicherzugehen, dass wir gültige Sakramente empfangen können, zumindest das Minimum, das von den Vorschriften der Kirche verlangt wird?
  • Wie planen Eltern, ihre Kinder den Glauben zu lehren und sie vor Fehlern in der Lehre zu schützen, die von ihrer katholischen Schule kommen, von der Pfarrei, vom Bischof, von der nationalen Bischofskonferenz und vom Vatikan?
  • Wie [gut] sind wir darauf vorbereitet, Fragen über den Glauben und die Kirche zu beantworten – einschließlich derer über die aktuelle Situation –, die von Menschen gestellt werden die darüber nachdenken, katholisch zu werden, und zwar auf eine Art und Weise die ihnen hilft, mit vollem und genauem Wissen in die katholische Kirche aufgenommen zu werden?
  • Wenn wir daran denken, ein Leben in einem Orden o. ä. zu beginnen, was sind unsere Pläne für den Fall, dass das Kloster im Fall des Verweigerns eines Eidesaufgelöst wird oder wenn dort [mit uns] nur wenige andere sind, die den Glauben nicht aufgeben wollen?
  • Wenn Sie ein junger Mann wären, oder Eltern eines jungen Mannes, wie würden Sie handeln, wenn der Gedanke an das Priestertum aufkeimt?
  • Wenn Sie ein Bischof wären, der sich weigert, Amoris Laetitia zu „implementieren‟ – und was auch immer als nächstes kommt – was täten Sie, wenn man Sie nach Rom riefe, damit Sie dies [Amoris Laetitia implementieren] tun?
  • Wie planen Sie in Ihrer gegenwärtigen Lebenssituation, den katholischen Glauben weiterhin zu praktizieren und die Pflichten, die daraus erwachsen zu erfüllen?

Die Leute fragen mich oft „Was können wir tun?‟ Ich nehme diese nun ernst und frage die klugen und erfahrenen Leute, Laien, Ordensleute und Priester (ich kenne sogar einen Bischof oder zwei, die ich vielleicht fragen werde), was sie denken, was uns in der unmittelbaren Zukunft bevorsteht und wie wir damit umgehen können.

Und ich wüsste gerne von meinen Lesern, wie sie planen, mit dem kommenden Bergoglianischen Zeitalter umzugehen. Im Folgenden finden Sie das Word Dokument, dass ich verschiedenen Menschen senden werde. Wenn sie antworten, werde ich ihre Antworten hier einstellen und wir können beginnen darüber nachzudenken, einen ernsthaften Plan zu erstellen. Sie können sich gerne beteiligen und Ihre eigenen Ideen per Email oder auf What’s Up With FrancisChurch facebook einbringen. 

Eine Unterhaltung mit Tradition

Es gibt zahlreiche Reaktionen auf diesen oder jenen Aspekt des Bergoglianismus. Aber wenn wir die Kamera etwas zurücknehmen [den Blickwinkel erweitern] erkennen wir die Tatsache, dass sie während der letzten fünf Jahre das neue Paradigma „in die Freiheit entlassen‟ haben – die neue Religion – Stück für Stück, systematisch und tatsächlich mit einer gehörigen Portion Logik. 

Lassen Sie uns über die post-Bergoglianische Zukunft sprechen. Was sind unsere Möglichkeiten in Anbetracht der aktuellen „Marschrichtung‟ der Kirche? Wir beginnen mit der Annahme, dass Amoris Laetitia tatsächlich als Keil dient der in das Herz der Kirche geschlagen wird, um sie zu spalten. Denken Sie, dass es dadurch eine allgemeine Spaltung der Kirche geben wird, wenn ja: wie werden die verschiedenen Teilchen und Stückchen aussehen?

Stellen wir uns vor, dass da jene sein werden – Chaput zum Beispiel – der die Amoris Laetitia als seine Markierungslinie bezüglich der Sexualmoral ziehen wird, aber wer wird damit fortfahren, über die enormen Unterschiede zwischen Katholizismus und Bergoglianismus in anderen Punkten zu schreiben? Wird es eine formale öffentliche Spaltung zwischen den Bergoglio-Enthusiasten wie Wuerl und jenen geben, die weiterhin darauf bestehen, dass außer Amoris Laetitia alles in Ordnung ist? 

Sehen Sie dies als allgemeine Möglichkeit für die selbsternannten „Konservativen‟? Oder wächst die Erkenntnis, dass Amoris Laetitia nur ein fatales Symptom einer größeren Krankheit ist? 

Lassen Sie mich weiter fragen: was sind die verschiedenen Möglichkeiten für Laien, Priester und Bischöfe? Was sollte z. B. ein Bischof tun, wenn er seine Diözese isoliert in einem Meer von Amoris Laetitia-Bichöfen und einer bergoglianischen Bischofskonferenz vorfindet? Wird es katholische Inseln geben, sichere Zonen, umgeben von Meeren voller Zombies, Orcs und Morlocks? 

Welche realen Befugnisse, zu widerstehen hat ein einzelner Bischof angesichts eines Papstes Tagle, Cupich oder Maradiaga? Ist es kanonisch oder gemäß der Doktrin machbar für einen Bischof – der vielleicht beauftragt wurde, Homosexuellen-„Segnungen‟ durchzuführen oder Frauen zu Diakonen zu weihen – zu sagen: „Es tut mir Leid, Heiliger Vater, aber mein Gewissen verpflichtet mich, ihren Auftrag abzulehnen.‟? Was geschieht, wenn er bedrängt und aus dem Bischofsamt geworfen wird und seine Diözese ein anderer erhält, der fügsamer ist? 

Es scheint klar zu sein, dass obwohl Johannes Paul II und Benedikt sich weigerten, ihre Schlüsselgewalt dazu zu nutzen, dass die Kirche schlechte Männer loswird, die Bergogliosekte sich der Möglichkeiten dieser Macht bewusst ist und nicht zögert sie zu nutzen, um gute Männer loszuwerden. Ich vermute, dass es nützlicher ist zu fragen, wozu sie keine Macht haben. Inwiefern es ihnen nicht möglich ist, gegen einen widerspenstigen Bischof vorzugehen? 

Was sollten Laien tun? Ich erinnere mich daran, dass John Muggeridge Hamish Fraser zitierte: “Was auch immer sie in Rom tun, ich bleibe katholisch.‟ Wir sagen nun seit einiger Zeit: „Bewahren Sie den Glauben, praktizieren Sie den Glauben und geben Sie in weiter wo immer Sie können.‟ Tun Sie alles in Übereinstimmung mit ihrem Lebensstand. Aber gibt es noch mehr, was Sie vorschlagen können?

Quelle:

Wie war es damals? Kurt Hutten und ein Rückblick in den Zerrspiegel der Geschichte.

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Beim Stöbern bei gloria.tv, wo sich unverhofft auch gute Beiträge finden lassen (die unsrigen werden dort leider nicht exponiert, sodass wir immer weniger reinstellen), fand DSDZ einen interessanten Beitrag aus dem Jahre 1970, der von der Traditionalistenbewegung handelt. Er stammt es der Feder von Kurt Hutten, einem protestantischen Theologen, der ihn in der Information (Nr. 42 Stuttgart III/1970) der Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen im Jahre 1970 unter dem Titel Drohen Abspaltungen in der katholischen Kirche? Traditionalisten gegen Progressisten veröffentlicht hatte. Der Text stammt also von jemand, der aus einer protestantisch-weltlich-rationalistischen Sicht über Sekten schreibt. Was macht solch ein Beitrag auf einem katholischen, traditionalistischen Blog? Wir veröffentlichen ihn, weil er recht objektiv und eher unvoreingenommen eine Situation schildert, über welche man schlecht in den offiziellen, katholischen Quellen nachlesen kann (siehe orwellsche Geschichtsverfälschung). Die Situation, die Karl Hutten beschreibt gleicht wirklich der von 2018 aufs Haar.

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Die Bußpsalmen-Erweiterung – für die Lösung des Bergoglio-Problems

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Gebetserhörung

Laut der katholischen Lehre gibt Gott allen Menschen, auch schweren Sündern und Ungläubigen, jede mögliche aktuelle Gnade, welche ihr Rettung ermöglicht, aber für konkrete Gnaden, die wir für uns fordern (Gesundheit, Glauben, Arbeit), müssen wir selbst bitten, denn es heißt ja:

„Bittet und es wir euch gegeben“ (Mt 7,7).

Gott ist aber, wie treffend es ein Leser in den Kommentaren ausdrückte, kein Kaffeeautomat, in den man ein Gebet reinwirft, wonach die Gebetserhörung raus kommt. Gott erhört diejenigen Bitten, die mit seinem und nicht mit unserem Willen übereinstimmen. Er erhört sie erst dann, wenn Er es für richtig hält. Der Schreiber dieser Zeilen (DSDZ) hat in seinem Leben sehr selten eine sofortige Gebetserhörung erfahren und kann wirklich sagen, dass er öfters nicht erhört wurde als er erhört worden ist. Warum? Weil Gott andere Pläne mit ihm hatte, die Er ihm nach und nach offenbarte. Die Gebetserhörung fand dann schließlich statt als DSDZ dafür vorbereitet war und sie fand so statt, dass diese Erhörung DSDZ nicht mehr schaden könnte.

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The Dictator Pope – keine Pflichtlektüre

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Als der Schreiber dieser Zeilen letzte Woche für einen Tag siech daniederlag, so war er doch in der Lage das zurzeit vielbesprochene Buch The Dictator Pope für 7 € nochwas als Ebook zu lesen.  Wenn Sie regelmäßig katholisches.info, onepeterfive, Hilary White, eponymous flower, Rorate Caeli und uns lesen, dann brauchen Sie dieses Buch nicht, denn es besteht zu 90% aus Presseberichten, die woanders veröffentlicht wurden. Wenn Sie darüberhinaus noch gut Italienisch können und die italienischen Blogs lesen, dann brauchen Sie es überhaupt nicht, denn Sie wissen ja alles. Für jemanden aber, der die Nachrichten und die Ereignissen des jetzigen, Gott sei’s geklagt, Pontifikats nicht dermaßen verfolgt, ist es eine gute Lektüre, um die Frage zu beantworten:

„Was wollen denn diese bösen Katholiken von diesem guten, armen Menschen?“

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