Die verspätete Benedikt-verteidigt-sich-Wochenendbeilage

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Da DSDZ am Samstag völlig siech und krank mit Benommenheit und Schwindelgefühl im Bette lag und gestern, als er zumindest schon sitzen konnte etwas für die Ämter ausfüllen musste, so konnte die einigermaßen gewohnte Wochenendbeilage am Samstag nicht veröffentlicht werden. Wenn man zu nichts anderem als zum Liegen fähig ist, dann geht die Gesundheit wirklich vor. Wir wollen dennoch die Wochenendbeilage in der Woche nachholen und uns hauptsächlich auf Fremdtexte stützend etwas zu den zwei Briefen Benedikts an Kardinal Brandmüller schreiben. Diese Briefe, von der BILD-Zeitung veröffentlicht, sehen wie folgt aus: Weiterlesen

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Nuntius Viganò oder wie Blogger die Kirche retteten

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Die heutigen Nachrichten bringen die Story, wie es eigentlich dazu kam, dass Erzbischof Viganò seinen hochbrisanten Bericht verfasste. Er verfasste ihn, wie onepeterfive berichtet, nach mehreren Treffen mit dem italienischen Blogger A.M. Valli, welcher diesen Blog betreibt. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) kennt diesen Blog nicht, der jedoch, so Msgr. Viganò  im Vatikan gelesen und geschätzt wird. Wir verweisen unsere Leser zum Beiboot Petri, ebenfalls einem Blog, der über diese ganze Angelegenheit auf Deutsch berichtet und springen gleich zur theologisch-moralischen Auswertung dieses Ereignisses. Fassen wir zusammen: Weiterlesen

„Wenn Du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“ oder Erzbischof Viganò schreibt

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Wie viele unserer Leser wahrscheinlich schon gelesen haben, ereignete sich in den letzten 48 Stunden etwas Gutes, was davon zeugt, dass man:

  • Priester,
  • Bischof,
  • Erzbischof
  • Päpstlicher Nuntius

und zwar zuerst sukzessiv und dann alles in Einem sein kann und dabei:

  • kein Sodomit
  • gläubig und sich vor der Hölle fürchtend,
  • mutig
  • mit einiger persönlicher Integrität

ausgestattet sein. Weiterlesen

Papst Franziskus – der Verbrecher gegen das göttliche Recht

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Da heute ein beitragsfreier Tag ist, da wir uns wohl nach den letzten Beiträgen aller erholen müssen, so stellen wir unten einen im Internet gefundenen Film vor, der wirklich alles sagt, auch jenen, die kein Englisch können. Wahrscheinlich gibt es unter unseren Lesern keine fromme Seele mehr, die ausrufen würde:

Aber, das ist völlig aus dem Zusammenhang gegriffen!

Nein, Bergoglio ist der Zusammenhang. Es gibt keinen anderen Zusammenhang als die Kirchenzerstörung und Häresie. Das ist nicht nur das schlimmste Pontifikat der Kirchengeschichte, sondern auf das am besten dokumentierte. Die künftigen Schulklassen werden anhand der Presse- oder Blogbeiträge gut unterrichtet werden und sie werden zu hören bekommen:

Veranstaltet keine „pastoralen“ Konzilien, liebe Kinder! Pflegt keinen „Dialog“ mit der Welt, denn ihr seht, was dabei heraus kommt: Bergoglio!

(Die Kinder kreischen, schlagen sich Hände vors Gesicht und bekreuzigen sich mehrmals.)

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Vatikan ändert den Katechismus bezüglich der Homosexualität (Nr. 2358)

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Wie der Blog eponymousflower unter der Berufung auf den Blog von Father Zuhlsdorf berichtet, welchem wiederum es jemand zugetragen hatte, hat der Vatikan auf seiner englischsprachigen Internetseite den Katechismus Nr. 2358 verändert, sodass jetzt, nach der neuen, „evolvierten“ Version, da sich nach Franziskus die Wahrheit verändert, die homosexuelle Neigung (propensio) an sich nicht mehr „objektiv ungeordnet“ (obiective inordinata) ist.

Was bedeutet „objektiv ungeordnet“?

Das ist ein Fachbegriff der Moraltheologie, der bedeutet, dass etwas an sich schlecht, moralisch verwerflich und unter keinen Umständen gut sein kann. Weil alles Gute auf Gott hingeordnet ist, so stellt sich alles, was „objektiv ungeordnet“ ist, gegen Gott und stellt daher die Materie der schweren Sünde dar.

Nehmen wir ein Beispiel: mit einem spitzen Schraubenzieher, aus 1 m Höhe auf die Tastatur einzustechen ist „objektiv ungeordnet“, was die Funktionsfähigkeit des Rechners anbelangt. Tue ich dies, z.B. aus der Lust des Stechens (Doppeldeutigkeit beabsichtigt) heraus, dann:

a. beschädige ich die Tastatur,

b. führe vielleicht einen Kurzschluss herbei, der zum Rechnerausfall führt,

c. beschädige höchstwahrscheinlich den Schreibtisch.

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Hilary White, „Cor Orans ist die Totenglocke des Karmels‟ (2 von 2)

Wie Cor orans St. Teresa von Avilas Reform des Karmels beenden wird

Schwester T. fuhr fort und sagte, dass das Dokument explizit die Gründungsintentionen der Heiligen Teresa missbilligt, für die echte Autonomie ein entscheidendes Element ihrer Reform des Karmels war. Sie räumt ein, dass klausurierte Frauenorden einige Zeit lang in Föderationen zusammengeschlossen waren.

Dies tut das Programm Cor orans bereits, indem es gemeinsame Programme für die Grundausbildung von Postulantinnen und Novizinnen herausgab, „fortlaufende Ausbildung‟ – Kurse für Professen, eine „Bundesäbtissin‟ oder Präsidentin, die alle zusammengeschlossenen Klöster überwacht. Ihre Guthaben sind bereits miteinander vernetzt und sie haben regelmäßige Treffen und Eingaben von den männlichen Zweigen.

2015 erhielten Karmelitinnenklöster einen Fragebogen vom Vater General, Camilo Maccise, einem Mexikaner und Anhänger der Befreiungstheologie, der fragte, ob sie eine internationale Kommission von Nonnen haben wollten, welche anstelle der Karmeliten die Frauenklöster überwachen sollte. Dieser Vorschlag wurde zurückgewiesen, zum Ärger von Maccise. Maccise bewarb auch die Idee, in den einzelnen Klöstern keine Oberinnen zu haben, sondern nur Verbandspräsidentinnen, und eine gemeinsame Ausbildung der Novizinnen. Der Vorstoß für diese Änderungen hält jedoch unter dem gegenwärtigen General an, einem Italiener, Saverio Cannistrà. Angesichts der marxistischen Neigungen der Generals  der letzten Zeit scheint es klar, dass das, was wir als „fortlaufende Ausbildung‟ erwarten dürfen, im Wesentlichen eine Art von politischer Indoktrination ist, mit einer hauchdünnen Lage frommer Sprache überdeckt.

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Interkommunion oder der Vorstoß der deutschen „Konzilsritter“

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Da wir davon ausgehen, dass alle unsere Leser die Schreckensmeldungen der Franziskus-Herrschaft verfolgen, so dürfen wir als bekannt voraussetzen, dass die Meldung, wonach der Vatikan der DBK-Interkommunionlösung zugestimmt hat, allen bekannt ist.  Warum also dieses Hin-und-Her? Weil es Kayfabe oder ein Schaukampf ist.

Wie führt man die allgemeine ökumenische Messe ein?

Indem man schrittweise vorgeht:

  1. Man bitten eine befreundete, deutsche Bischofskonferenz die Interkommunion „in Einzelfällen“ an protestantische Ehegatten zu spenden,
  2. Diese „Einzellösung“ wird von anderen Bischofskonferenzen der Welt als ein Grundsatz der Kommunionspendung an alle Protestanten umgesetzt (siehe Handkommunion),
  3. Weil die Protestanten schon zur Kommunion gehen, steht einer „neuen ökumenischen Messe“ nichts im Wege.

Natürlich mussten vorher die Rollen verteilt werden, wie im Kasperle-Theater: Seppel, Wachtmeister, Hexe, Krokodil (bitte Namen selbstständig einfügen).

Was wird die „neue ökumenische Messe“ sein?

Irgendein paganer Kult der Mutter-Erde, versteckter Luziferianismus. Die neue Amazonas-Synode will nicht nur den Priesterzölibat aushebeln, „in begründeten Einzelfällen des Amazonas-Gebiets“, sondern auch Katholiken von den Heiden etwas lernen lassen, wie sehr anschaulich H. Reed Armstrong darstellt. Wir stehen wirklich an der Pforte einer luziferischen Einheitsreligion, die Schritt für Schritt umgesetzt wird. Der geforderte Gesamtrücktritt der chilenischen Bischofskonferenz macht allen Bischofskonferenzen klar, wohin ein eventueller Widerstand führen wird.  Keine rosigen Aussichten.

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Steven Skojec: Die Peron-Regel

Hier eine Übersetzug von davillatollkuehn eines Beitrag aus onepeterfive. Was ist da neu? Nichts. Antipapst Franziskus lügt, widerspricht sich, verwendet die sowohl-als-auch Rhetorik, um zu spalten, zu verwirren und seinen Spaß daran zu haben. Kommunion für Protestanten hin oder her, hü oder hott. Nein, es ist uns nicht egal, aber es ist schon langweilig, weil wir mindestens vor zwei Jahren die eigentlichen Ziele von Franziskus offen legten:  Zerstörung der Kirche durch Schisma und eigentlich immer auf die alten Texte verweisen können. Das Böse ist langweilig, das Böse ist steril, das Böse ist nervend. Das Böse ist aber auch zeitlich begrenzt, was wir doch sehr hoffen. 

Ich habe das alles schon einmal gesagt, aber es kommt zu dem Punkt, an dem ich in anderen Posts darauf verweisen kann. Also hier ist es nochmal allein

Der kirchliche Juan Peron

Hin und wieder schickt mir jemand etwas Rechtgläubiges (oder Orthodoxes), das Franziskus gesagt hat, und fragt mich, was ich daraus mache.

„Aber er sagte, die leibliche Auferstehung sei echt!“

„Aber er sagte, die Messe sei keine Show!“

„Aber er sagte, die Eucharistie ist wirklich der lebendige Jesus!“

„Aber er sagte, es sollte keine aktiven Homosexuellen im Seminar geben!“

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Bischof Athanasius Schneider oder „ich weiß es wird ein Wunder geschehen“ (nach Zarah Leander)

Anbei präsentierten wir eine der wenigen katholischen Stimmen unter Bischöfen und zwar diejenige von Bischof Athanasius Schneider. Leider bereist Bischof Schneider die Welt, weiht Priester, spendet die Firmung und verfasst Appelle, klagt aber Antipapst Franziskus nicht der Häresie an. Er hofft, wie er sagt, dass die göttliche Vorsehung die Aufhebung des Zölibats durch die kommende Amazonas-Synode nicht zulassen wird und sieht einen „neuen Frühling der Kirche“ kommen. Uns schaudert es bei dieser Wortwahl ein wenig, da wir uns noch nicht vom alten, neuen „Frühling des Konzils“ erholt haben, dem wir all das zu verdanken haben.  DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) hat Bischof Schneider kurz persönlich gesprochen und es war eine zu kurze Zeit, um sich einen richtigen Eindruck zu bilden, nichtsdestotrotz scheint Bischof Schneider zu derjenigen Fraktion zu gehören, welche an den Triumph des Unbefleckten Herzens glaubt oder anders formuliert, „dass Gott es irgendwie schon selber macht“. Das macht er aber nicht, denn das ist unsere Aufgabe, insbesondere die Aufgabe der Bischöfe, für die Reinheit der Lehre zu sorgen und die Aufgabe, die Bischöfe durchzuprügeln, bleibt uns Laien, da die Bischöfe dies nicht tun. Zurzeit wird im Tridentinischen Brevier die Geschichte von Saul und David gelesen, gestern der Tod Goliaths. Hat David auf den „Triumph des Unbefleckten Herzens“ gehofft oder darauf, dass Gott es selbst macht? Nein, er nahm seine Schleuder, Steine und brachte Goliath um. Weil es Krieg war und dies seine Aufgabe war. Ist den Israeliten das Gelobte Land selbst in die Hände gefallen? Nein, sie mussten kämpfen und sich dann jahrzehntelang mit den Philistern herumschlagen. Ja, es war Krieg von früh bis spät und es war Gottes Wille, dass man kämpft. Franziskus treibt die Kirche weiter in den Abgrund und in das Schisma, doch niemand begehrt gegen ihn auf, weil sich alle bei Goliath machtlos fühlen. Sie hatten sogar recht, denn mit konventionellen Waffen war Goliath nicht beizukommen. David entdeckte, von Gott geführt, eine Lücke und gegen diese Schleuder war Goliath machtlos. Aber jemand musste sich trauen.

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Placuit Deo oder die Vorbereitung der Proskriptionslisten (3 von 3)

Was stellt Placuit Deo dar? Ein Programm einer neuen, gnostischen Allerlösungsreligion, welche nach außen hin vorerst noch als katholisch scheinen wird. Aber das Ziel ist das Aufgehen in den „noadischen“ Religionen, die Kultur des „Fleisches“, Sex, kein Zölibat natürlich, sowie die Vorbereitung auf das Kommens des Lichtträgers – Luzifers – des falschen Christus, der uns automatisch vergöttlicht. Kurz und gut es ist ein Programm der neuen, luziferischen Religion, die Schicht für Schicht offenbart wird. Eine gründliche theologische Studie der Unterschiede zwischen katholischer Erlösungslehre und Placuit Deo wird noch vorgelegt werden, aber zuerst diese Zeilen.

IV. Christus, Heiland und Heil

8. In keinem Augenblick des Weges der Menschheit hat Gott aufgehört, den Kindern Adams sein Heil anzubieten (vgl. Gen 3,15) [Stimmt zwar, aber in Religion geht es um Gott und nicht um „den Weg der Menschheit“]. In Noach [die sog. „noadischen Religionen“ Judentum, Christentum und Islam als eine Weiterentwicklung der Ringparabel. Und die Regebogenfahne gibt es auch noch dazu] richtet er mit allen Menschen einen Bund auf (vgl. Gen 9,9), später mit Abraham und seinen Nachkommen (vgl. Gen 15,18). Das göttliche Heil nimmt so die geschaffene Ordnung auf [das ist Pantheismus und Verneinung der katholischen Gnadenlehre], die von allen Menschen [Allerlösung und Einheitsreligion, keine Bekehrung nötig] geteilt wird, und geht seinen konkreten Weg in der Geschichte. Gott erwählt sich ein Volk, dem er die Mittel anbietet, um gegen die Sünde zu kämpfen, und sich ihm zu nähern. So bereitet er den Weg für das Kommen «eines starken Retters im Hause seines Knechtes David» (Lk 1,69). In der Fülle der Zeiten sendet der Vater seinen Sohn in die Welt, der das Reich Gottes verkündet und alle Krankheiten heilt (vgl. Mt 4,23). Die von Jesus gewirkten Heilungen, in denen die Vorsehung Gottes sichtbar wird, sind Zeichen, die auf seine Person verweisen, auf denjenigen, der sich im Osterereignis [Ist das Auferstehung oder was anderes?] in Fülle als Herr über Leben und Tod offenbart. Nach dem Evangelium nimmt das Heil für alle Völker seinen Anfang, wenn Jesus aufgenommen wird [Was bedeutet das? Bisher sprach man vom Glauben]: «Heute ist diesem Haus Heil geschenkt worden» (Lk 19,9). Die Frohbotschaft vom Heil [Das hört sich aber sehr ungefähr an] hat einen Namen und ein Gesicht: Jesus Christus, der Sohn Gottes, der Retter. «Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluss [Doch, genau das. Ich will mich bekehren und den Glauben annehmen!] oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt» [„Blah, blah, blah“, sagte Franziskus].[1]

9. Der christliche Glaube hat das Heilswerk des Fleisch [Hört sich sehr despektierlich an, so von Christus zu sprechen] gewordenen Sohnes Gottes in seiner jahrhundertelangen Tradition durch verschiedene Bilder dargelegt [Wir haben also ein „Konstrukt“ und seine „Bilder“]. Er trennte dabei nie die heilende Dimension – Christus hat uns von der Sünde erlöst – von der Dimension der Erhöhung – er hat uns zu Söhnen und Töchtern Gottes gemacht, die seiner göttlichen Natur teilhaftig werden (vgl. 2 Petr 1,4) [Wieder Pantheismus. Aber doch nur potentiell, nicht aktuell]. Wenn wir auf die Gabe des Heils in ihrer absteigenden Perspektive schauen (von Gott her, der kommt, um die Menschen zu erlösen), ist Jesus Lichtbringer [also Luzifer, eine gnostische Bezeichnung] und Offenbarer, Erlöser und Befreier [alles keine traditionellen Christustitel], derjenige, der den Menschen vergöttlicht [so? Aber doch nicht automatisch] und rechtfertigt [den, der sich bekehrt und glaubt]. Insofern wir die aufsteigende Perspektive einnehmen (vom Menschen her, der sich Gott zuwendet), ist Jesus derjenige, der als der Hohepriester des Neuen Bundes dem Vater im Namen der Menschheit das vollkommene Opfer darbringt: Er opfert sich selbst, er sühnt für die Sünden, er lebt allezeit, um für uns einzutreten. So wird im Leben Jesu eine wunderbare Synthese zwischen göttlichem und menschlichem Wirken offenbar [weil Christus Gott ist im Gegensatz zu uns], welche die Haltlosigkeit der individualistischen Sichtweise [und wer hat diese?] zeigt. Einerseits bezeugt nämlich die absteigende Perspektive den absoluten Primat des freien Wirkens Gottes [weil er Gott ist]. Die Demut, die Gaben Gottes anzunehmen, bevor wir irgendetwas tun, ist wesentlich, um auf seine Erlöserliebe antworten zu können. Andererseits erinnert uns die aufsteigende Perspektive daran, dass der Vater durch das ganz menschliche Handeln seines Sohnes unser Tun erneuern wollte [aber wieder nur potentiell], damit wir – Christus gleichgestaltet – «die guten Werke» tun können, «die Gott für uns im Voraus bestimmt hat» (Eph 2,10).

10. Es ist zudem klar, dass das Heil, das Jesus in seiner eigenen Person gewirkt hat, nicht nur das Innere des Menschen betrifft [So? Geht es wieder um die Notwendigkeit von Sex?]. Um nämlich die heilbringende Gemeinschaft mit Gott jedem Menschen bringen zu können, ist der Sohn Fleisch geworden (vgl. Joh 1,14). Eben weil er Fleisch angenommen hat (vgl. Röm 8,3; Hebr 2,14; 1 Joh 4,2) und von einer Frau geboren wurde (vgl. Gal 4,4), ist «der Sohn Gottes zum Menschensohn»[2] und zu unserem Bruder (vgl. Hebr 2,14) [Hört sich danach an, als würde die Göttlichkeit Christi unter den Teppich gekehrt] geworden. Indem er so ein Glied der Menschheitsfamilie geworden ist [so?], hat er sich «gewissermaßen mit jedem Menschen vereinigt»[3][Und dass ist mehr als „gewissermaßen“ die Allerlösungslehre. Denn wenn er sich vereinigt hat, dann sind wir vergöttlicht, brauchen uns nicht zu bekehren, keine Gnade anzunehmen und sind heilig, gleich, was wir tun, z.B. viel, viel Sex]. Er hat eine neue Ordnung von Beziehungen mit Gott, seinem Vater, und allen Menschen gestiftet [das hört sich so an, als wären diese „Beziehungen“ alle gleichwertig], in die wir eingefügt werden können, um an seinem eigenen Leben teilzuhaben [Also die automatische Vergöttlichung!]. Die Annahme des Fleisches ist folglich weit davon entfernt, das Heilswirken Christi einzugrenzen, sondern macht es ihm konkret möglich, das Heil Gottes allen Kindern Adams [Einheitsreligion] zu vermitteln.

11. Als Antwort auf die individualistische Verkürzung des Neu-Pelagianismus sowie auf das Versprechen einer bloß innerlichen Befreiung von Seiten des Neu-Gnostizismus muss schließlich daran erinnert werden, wie Jesus als Retter wirkt [und das wäre…]. Er hat sich nicht darauf beschränkt, uns den Weg zur Begegnung mit Gott [diese Heilstat ist mir neu, keine Sühne, keine Erlösung] zu zeigen – einen Weg [der nicht näher beschrieben wird], den wir dann mit eigener Kraft im Gehorsam gegenüber seinen Worten und in Nachahmung seines Beispiels gehen könnten. Um uns die Tür zur Erlösung aufzutun, ist Christus vielmehr selbst der Weg geworden: «Ich bin der Weg» (Joh 14,6).[4] Dieser Weg ist zudem nicht ein bloß innerlicher Weg am Rand unserer Beziehungen zu den anderen [also Sex] und zur geschaffenen Welt [und rettet die Wale]. Im Gegenteil, Jesus «hat uns den neuen und lebendigen Weg erschlossen […] durch sein Fleisch» (Hebr 10,20) [diese Fleischlastigkeit ist verdächtig, es muss sich um Sex handeln]. Christus ist also Retter, weil er unsere ganze menschliche Natur angenommen und ein wirklich menschliches Leben [ein wirkliches?] in Gemeinschaft mit dem Vater und den Brüdern und Schwestern geführt hat [interessanterweise hat er seine Familie verlassen und seinen Jüngern befohlen dasselbe zu tun]. Das Heil besteht darin, dass wir uns in dieses Leben Christi einfügen lassen [und wodurch], indem wir seinen Geist empfangen (vgl. 1 Joh 4,13) [sehr unpräzise]. So ist er «in gewisser Weise das Prinzip jeder Gnade gemäß der menschlichen Natur» geworden [Allerlösung].[5] Er ist zugleich Heiland und Heil.

V. Das Heil in der Kirche, dem Leib Christi

12. Der Ort, wo uns das von Christus gebrachte Heil geschenkt wird, ist die Kirche, die Gemeinschaft derer, die in die von Christus gestiftete neue Ordnung [New World Order, da lesen wir es] der Beziehungen [Sex, Sex, Sex] eingegliedert werden [das ist kein katholisches Kirchenverständnis] und die Fülle des Geistes [ja, eines Geistes, aber keinen heiligen] Christi empfangen können (vgl. Röm 8,9). Das Verständnis für diese Heilsmittlung der Kirche ist eine wesentliche Hilfe, um jedwede Tendenz zu verkürzten Auffassungen zu überwinden [und darauf ist der Treueeid zu Bergoglio zu schwören]. Denn das Heil, das Gott uns anbietet, ist nicht mit eigenen Kräften zu erlangen, wie der Neu-Pelagianismus möchte, sondern mittels der Beziehungen [so? Vorher sprach man von Gnade], die dem Fleisch gewordenen Sohn Gottes entspringen und die Gemeinschaft der Kirche formen [das hört sich nach Sex aller mit allen an und nach einem göttlichen Prinzip]. Weil die Gnade, die Christus uns schenkt, darüber hinaus nicht ein bloß innerliches Heil bringt, wie die neu-gnostische Sichtweise vorgibt, sondern uns in konkrete Beziehungen [wieder Sex, das wir langweilig] hineinnimmt, die er selbst gelebt hat, ist die Kirche eine sichtbare Gemeinschaft [also Kollektivismus]: In ihr berühren wir das Fleisch Jesu [wenn das keine erotische Anspielung ist], in herausragender Weise in den ärmsten und leidenden Brüdern [ja, ja] und Schwestern [ja und Franziskus küsst wieder den Strichern am Gründonnerstag die Füße]. Die Heilsvermittlung der Kirche, dem «allumfassenden Heilssakrament»,[6][der Allerlösung also] versichert uns, dass das Heil weder in der Selbstverwirklichung des isolierten Individuums noch in seiner inneren Verschmelzung mit dem Göttlichen besteht, sondern [im Miteinander] in der Eingliederung in eine Gemeinschaft von Personen [Kollektivismus und Sex], die an der Gemeinschaft der Dreifaltigkeit teilhat [nach „Theologie des Leibes“ von JP2 ist Sex tatsächlich Teilnahme an der Heiligsten Dreifaltigkeit].

13. Die individualistische Sichtweise sowie die rein innerliche Heilsperspektive widersprechen [des eigentlichen Katholizismus] zudem der sakramentalen Heilsordnung, durch die Gott den Menschen retten will [„Wir sperren euch die Alte Messe“, heißt es in diesem Kontext. „Entweder die neue ökumenische oder gar keine“]. Die in der Kirche mögliche Teilhabe an der neuen Ordnung der Beziehungen, die von Jesus gestiftet wurden, geschieht durch die Sakramente, unter denen die Taufe die Tür[7] und die Eucharistie die Quelle und der Höhepunkt ist.[8] So wird auf der einen Seite sichtbar, dass die Anmaßung einer Selbsterlösung, die nur auf die eigenen menschlichen Kräfte zählt, haltlos ist. [Hört sich nach einer Drohung an] Der Glaube bekennt im Gegenteil, dass wir durch die Taufe gerettet werden, die uns das unauslöschliche Siegel der Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche einprägt. Darin wurzelt die Wandlung unserer konkreten Weise, die Beziehungen mit Gott, mit den Menschen und mit den geschaffenen Dingen [den Walen] zu leben (vgl. Mt 28,19). Gereinigt von der Erbsünde und jeder persönlichen Sünde, sind wir so zu einem neuen Leben gerufen, das Christus entspricht (vgl. Röm 6,4). Die Gläubigen wachsen und erneuern sich beständig durch die Gnade der sieben Sakramente, vor allem wenn der Weg schwerer wird und Rückfälle nicht ausbleiben [Interessant. Wenn die Sakramente dermaßen betont werden, dann werde sie vielleicht bald ungültig werden]. Wenn sie durch die Sünde von ihrer Liebe zu Christus ablassen, können sie durch das Sakrament der Buße wieder in die Ordnung der von Jesus gestifteten Beziehungen aufgenommen werden, um einen Lebenswandel zu führen, wie er ihn geführt hat [starker Vergleich] (vgl. 1 Joh 2,6). Auf diese Weise blicken sie voll Hoffnung auf das Letzte Gericht, in dem jeder Mensch nach den konkreten Taten der Liebe (vgl. Röm 13,8-10), besonders zu den Schwächsten [den unterbezahlten Str…., welche im Gebäude der Glaubenskongregation unterstützt werden] (vgl. Mt 25,31-46), gerichtet wird.

 

14. Der sakramentalen Heilsordnung widersprechen auch die Strömungen, die ein bloß innerliches Heil propagieren. Der Gnostizismus verbindet sich nämlich mit einer negativen Sicht auf die geschaffene Ordnung, die als Begrenzung der absoluten Freiheit des menschlichen Geistes verstanden wird [Sie wiederholen sich]. Folglich wird das Heil als Befreiung vom Leib und von den konkreten Beziehungen [Sex], in denen der Mensch lebt, gesehen. Für uns als Erlöste ist das wahre Heil «durch die Hingabe des Leibes Jesu Christi» [na, na, blasphemisch auch noch] (Hebr 10,10; vgl. Kol 1,22) jedoch weit davon entfernt, Befreiung vom Leib zu sein. Es schließt vielmehr auch dessen Heiligung ein (vgl. Röm 12,1). In den menschlichen Leib, der von Gott geformt wurde, ist eine Sprache eingeschrieben, welche den Menschen einlädt, die Gaben des Schöpfers zu erkennen und in Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern zu leben. [durch Sex, mit den Brüdern zuerst][9] Durch seine Menschwerdung und sein Ostergeheimnis hat der Retter [Ausdruck des Mitras-Kultes] diese ursprüngliche Sprache wiederhergestellt [von Sex], erneuert und uns in der leibhaften Ordnung [ich sage es doch Sex] der Sakramente vermittelt. Dank der Sakramente können die Christen in Treue zum Fleisch Christi [Wie bitte? „Treue zum Fleisch Christi“?] und folglich in Treue zur konkreten Ordnung [sonst wird man suspendiert] der von ihm geschenkten Beziehungen [ja, ja] leben. Diese Ordnung von Beziehungen [wieder diese Beziehungen, haben die im Vatikan alle „Beziehungen“ miteinander? Scheint so] erfordert in besonderer Weise die Sorge um alle Menschen in ihren Leiden, vor allem durch die leiblichen [Welche das wohl sind?] und geistlichen Werke der Barmherzigkeit.[10]

Die neue, luziferianische Religion des „Retters“ des falschen Christus kommt jetzt. Wir haben es schriftlich und es steht fest, wie das Amen in der Kirche. Wir werden uns der Analyse dieses schlimmen Dokuments noch widmen, aber pericula in mora und manchmal ist es besser etwas schnell zu schreiben als mit der längeren Analyse länger zu warten. Es ist das Manifest der Bergoglio-Kirche und man muss wenigstens auf die vierte Bedeutungsebene vordringen, um zu verstehen, was gemeint ist.

VI. Schluss: den Glauben verkünden in der Erwartung des Retters [nicht mit Christus identisch]

15. Das Bewusstsein [? also Gnosis auf Griechisch] der Lebensfülle, in die uns Jesus, der Retter, hineinnimmt, drängt die Christen zur Mission, um allen Menschen die Freude und das Licht des Evangeliums zu verkünden.[11] In diesem Bemühen sind sie auch bereit, einen aufrichtigen und konstruktiven Dialog mit den Anhängern anderer Religionen aufzubauen [entweder Verkündigung oder Dialog] im Vertrauen, dass Gott «alle Menschen guten Willens, in deren Herzen die Gnade unsichtbar wirkt» [dann braucht man ja keine Mission, wenn er sowieso wirkt][12], zum Heil in Christus führen kann [aber scheinbar nicht muss]. Während sich die Kirche mit allen ihren Kräften der Evangelisierung widmet [natürlich tut sie das, unter Franziskus mehr denn je], hört sie nicht auf, das endgültige Kommen des Retters [lies Luzifers] zu erflehen, denn «auf Hoffnung hin sind wir gerettet» (Röm 8,24). Das Heil des Menschen wird erst dann vollendet sein, wenn wir nach dem Sieg über den letzten Feind, den Tod (vgl. 1 Kor 15,26), ganz [jetzt haben wir etwa teilweise Anteil daran?] an der Herrlichkeit des auferstandenen Jesus teilhaben, der unsere Beziehung mit Gott, mit den Brüdern [ist klar] und Schwestern sowie mit den geschaffenen Dingen [die Wale wollen auch mitsprechen, Punkt Omega nach Teilhard der Chardin] zur Vollendung führen wird. Das umfassende Heil, das Heil der Seele und des Leibes [so? Heil des Leibes?], ist die endgültige Bestimmung, zu der Gott alle Menschen ruft. Gegründet im Glauben, gestützt auf die Hoffnung, tätig in der Liebe [nur welcher?] nach dem Beispiel Marias, der Mutter des Retters [wieder dieser Retter], der Ersterlösten, haben wir die Gewissheit: «Unsere Heimat ist im Himmel [nur die Meisten landen leider woanders]. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich auch alles unterwerfen kann» (Phil 3,20-21).

Papst Franziskus hat dieses Schreiben, das von der Vollversammlung dieser Kongregation am 24. Januar 2018 beschlossen worden war, am 16. Februar 2018 gutgeheißen und seine Veröffentlichung angeordnet.

Gegeben zu Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, am 22. Februar 2018, dem Fest Kathedra Petri.

Das sind die Schuldigen:

+ Luis F. Ladaria, S.I. Titularerzbischof von Thibica Präfekt

+ Giacomo Morandi, Titularerzbischof von Cerveteri Sekretär

[1] Benedikt XVI., Enzyklika Deus caritas est (25. Dezember 2005), Nr. 1: AAS 98 (2006), 217; vgl. Franziskus, Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, Nr. 3: AAS 105 (2013), 1020.

[2] Irenäus, Adversus haereses, III, 19,1: Sources Chrétiennes, 211, 374.

[3] II. Ökumenisches Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, Nr. 22.

[4] Vgl. Augustinus, Tractatus in Ioannem, 13, 4: Corpus Christianorum 36, 132: «Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6). Wenn du die Wahrheit suchst, folge dem Weg, denn der Weg ist auch die Wahrheit. Das Ziel, dem du zustrebst, und der Weg, den zu einschlagen musst, sind dasselbe. Du kannst nicht zum Ziel gelangen, wenn du einem anderen Weg folgst; auf einem anderen Weg kannst du nicht zu Christus gelangen: Zu Christus kannst du nur durch Christus kommen. In welcher Hinsicht gelangst du durch Christus zu Christus? Du kommst zu Christus, der Gott ist, durch Christus, der Mensch ist. Durch das Wort, das Fleisch geworden ist, kommst du zum Wort, das am Anfang Gott bei Gott war».

[5] Thomas von Aquin, Quaestio de veritate, q. 29, a. 5, co.

[6] II. Ökumenisches Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, Nr. 48.

[7] Vgl. Thomas von Aquin, Summa theologiae, III, q. 63, a. 3.

[8] Vgl. II. Ökumenisches Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, Nr. 11; Konstitution Sacrosanctum Concilium, Nr. 10.

[9] Vgl. Franziskus, Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), Nr. 155, AAS 107 (2015), 909-910.

[10] Vgl. Ders., Schreiben Misericordia et misera (20. November 2016), Nr. 20: AAS 108 (2016), 1325-1326.

[11] Vgl. Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio (7. Dezember 1990), Nr. 40: AAS 83 (1991), 287-288; Franziskus, Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, Nr. 9-13: AAS 105 (2013), 1022-1025.

[12] II. Ökumenisches Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, Nr. 22.